|
APES, PIGS AND SPACEMAN sind ja in ihrer englischen Heimat keine unbekannte Band mehr. Sie veröffentlichten schon 2 EP´s und nun gibt es endlich das erste komplette Album dieser hoffnungsvollen
Nachwuchsband. Das Album, welches den schlichten Namen ´Transfusion´ trägt, spiegelt das Lebensgefühl dieser Band sehr gut wieder. In England waren sie dieses Jahr unermüdlich auf Tour. Im Oktober waren sie als
Support-Act von SKID ROW auch bei uns zu Gast. In der Kölner Live Music Hall, in der sie beim Konzert sehr gute Resonanzen erhielten, hatte ich dann auch vor ihrem Gig Gelegenheit, Sänger Paul Miro einige Fragen zu
stellen.
Die letzte der 2 EP´s von APES, PIGS AND SPACEMAN wurde vor ca. 6 Monaten veröffentlicht. Warum hat die Band so lange mit dem ersten kompletten Album gewartet? - Wir wollten einfach nicht den
Fehler begehen, den schon viele Bands gemacht haben und erst mit den beiden EP´s ein wenig die Lage anchecken. Wir haben in der Zeit, seit Veröffentlichung der ersten EP sehr viel getourt, u.a. mit Freak Of Nature,
Warrior Soul und Monster Magnet. In dieser Zeit hat sich die Fan-Basis sehr stark vergrößert.
Sehr interessant ist der Bandname. Hat dieser eine spezielle Bedeutung? - Das hat er. Es ist aber nur ein
Scherz. Der Joke an dem Namen ist, daß die Intelligenz in Form von einem Astronauten auf die Erde kommt und treibt es mit einem Affen und produziert somit Leben. Das Schwein kommt hinzu und da es Organe spenden
kann, gehört es mit zu diesem Kreislauf. Das ist im Grunde eigentlich das, was der Name aussagt, aber alles nur in Scherz.
Auf dem Booklet ist dieses ja auch sehr gut wiedergegeben worden.
- Wir spielen gerne mit diesem Scherz.
Der Name von der Band ist ja jetzt sehr spaßig. Wie sieht es denn mit den Texten aus, sind diese ebenfalls lustig? - Nein, diese sind im Grunde ernst. Kennst du
Monthy Python? Der hat es gut geschafft, das seine Texte gleichzeitig ernst und lustig sein konnten. Es ist nur eine Sache des Auslegens. So ist das bei uns auch.
Der Sound von Apes, Pigs And Spaceman kann man
ohne weiteres der Alternativ-Szene zuordnen. Ist dies die Richtung, die ihr in Zukunft beschreiten wollt? - Das können wir im Moment noch nicht sagen. Es ist im Moment eine sehr schwierige Sache um überhaupt
einen Deal zu bekommen. Wir werden aber immer nur Sachen machen, die uns auch liegen. Vielleicht etwas härter, also ´Right In The Face´, aber trotz allem unser Ding.
Diese Alternativ-Richtung ist ja auch im Grunde sehr zeitlos, also nicht trendy. - Das ist auch genau das, worauf wir hoffen. Wenn ich Songs schreibe, sitze ich zu Hause und habe nichts anderes als nur meine
Akkustikgitarre bei mir. Es ist schon richtig, daß dieser Sound zeitlos ist. Wir haben auch eine ganze Menge eigener Songs. Mit diesem Material könnten wir locker eine drei bis vier Stunden Show füllen. Den Weg,
den diese Band gegangen ist, kann man wirklich nur empfehlen. Wie Paul mir mitteilte, waren vor der Veröffentlichung von ´Transfusion´ schon ca. 5000 Alben in England vorbestellt worden. Ist das nicht toll!
Story: Gisela |