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An dieser Stele möchte ich euch eine neue Band vorstellen, die den Namen DEMOLITION 23 trägt. Was kennt ihr nicht? Das halte ich aber für ein Gerücht, denn wenn ihr jetzt den Namen Michael
Monroe oder aber Nasti Suicide lest, wird es euch sicher wie Schuppen aus den Haaren fallen (oder wie heißt das Sprichwort?). Richtig, diese beiden Herren waren vor geraumer Zeit Mitglieder der Glam-Rock-Gruppe HANOI
ROCKS. Mit genau diesen beiden hatte ich denn auch Gelegenheit etwas mehr über diese neue Band zu erfahren.
Nach so langer Zeit und einigen sehr erfolgreichen Solo-Jahren für Michael Monroe erstaunt es einen zu
hören, daß man jetzt als Band wieder zusammenarbeiten will. Außer Michael und Nasti ist nämlich auch Sami Yaffa mit von der Partie bei DEMOLITION 23. Wie kamt Ihr eigentlich darauf wieder als Band zu arbeiten?
Michael: Am Anfang waren nur Sami und ich diejenigen, die eine neue Band gründen wollte. Dann meldete sich auch noch Nasti und wollte bei diesem Projekt mitmachen. Nasti:
Genau, denn wir wollten einfach nur das Gleiche zur gleichen Zeit tun und wir sind jetzt sehr glücklich darüber, daß wir es gemacht haben. Wir wollten einfach wieder etwas Gemeinsames machen.
Auf Eurem Debut Sind sehr viele Punkstücke zu hören. Ist denn das der Weg, den die Band gehen will? Michael:
Ich hoffe nicht! Wir wollen nämlich wirklich gute Rockmusik ohne Schnörkel ablegen. Ebenso wollen wir nicht irgendwelche Trends folgen, weil sie vielleicht gerade mal angesagt sind. Wir wollen einfach nur unseren eigenen Stil treu bleiben.
Der Name DEMOLITION 23 ist ja etwas außergewöhnlich. Wer hatte denn die Idee zu diesem Namen? Hat er vielleicht auch einen Hintergrund? Nasti:
Der Name stammt eigentlich aus dem Film ´Exterminator´ von Wiliam Borrow. Es ist eigentlich nur ein Ausdruck der die Energie ausdrücken soll. Deshalb gefiel uns auch der Name so gut, denn er soll die Energie der Band zum Ausdruck bringen. Ich glaube, wenn du die Band live siehst, weißt du genau, was mit DEMOLITION 23 gemeint ist. Es ist jedenfalls sehr schwer zu erklären.
Ihr habt ja auch textlich ein sehr großes Spektrum abgedeckt mit Euren Songs. Nasti:
Richtig, das geht eigentlich querbeet durch die ganzen Jahre. Angefangen in 60ties bis zur heutigen Zeit. Da wird z.B. der Londoner Club Hammersmith Odium beschrieben, der aber über eine kleine, recht dreckige Bar verfügt. Aber genau diese Bar ist ein sehr angenehmer Ort, um sich sehr nette Stunden zu machen. Aber im Grunde haben wir versucht, mit unseren Texten, zu erklären, wie sehr sich doch die Welt in der ganzen Zeit geändert hat. Das war uns sehr wichtig.
Das Debutalbum wurde in nur 5 Tagen aufgenommen und von Little Steven produziert. Seid Ihr auch zufrieden mit dem Ergebnis? Michael:
Das ging wirklich sehr schnell, aber für uns ist dies der einzigste Weg ein Album aufzunehmen. Wir sind auch sehr mit dem Produkt zufrieden, denn es gibt wirklich das wieder, was wir auch live rüberbringen können.
Apropos Live. Wie sieht es denn mit Live-Aktivitäten jetzt in der nächsten Zeit aus? Michael:
Wir werden auf jeden Fall im nächsten Jahr, ich denke März oder April, in Deutschland auf Tour sein. Ja und dann werden wir noch Auftritte in Marokko, Island, UK, Skandinavien absolvieren, um dann zum Relaxen nach Borneo zu fahren. Danach werden wir wieder mit touren anfangen.
Ja, viel hat sich DEMOLITION 23 vorgenommen. Für uns bleibt jetzt erst einmal abzuwarten, aber es gibt ja noch das Album, welches wir uns ja bis zur Tour anhören können. Story: Gisela |