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Mit ihrem zweiten Album ´Man In The Dark´ stehen die Ruhrpöttler von DORIAN GRAY nun endlich am Start. Wußte schon das Debut zu überzeugen, legten sie mit der neuen Scheibe noch einen drauf.
Der melodische Metal, den DORIAN GRAY auf ´Man In The Dark´ verewigt hat, zündet mächtig. Bei einem Smalltalk im Velberter Art-House saßen (bzw. standen) mir Andreas Roch (guitar), Michael ´Deffy´ Deffland (bass) und
Detlef ´Delle´ Hagemeister (drums) gegenüber.
Auf ihrem neuen Album ´Man In The Dark´ gibt es wirklich ´Value For Money´, denn mit 14 Songs gibt es für den Hörer genug, worüber man sich erfreuen kann. Wie kam es
denn, daß ihr so viel Material auf das Album gepackt habt? Andreas: Wir hatten ca. 20 Songs zur Auswahl gehabt und konnten uns einfach nicht entscheiden, deswegen sind es auch zum Schluß 14 Songs geworden.
Schreibt ihr denn immer so viele Songs für ein Album? Andreas:
Das sammelte sich im Laufe der Jahre an. Es waren nicht alles neue Songs. Es gab auch noch Stücke, die schon auf dem ersten Album sollten. Songs wie z.B. ´Breakdown´ haben wir mittlerweile seit 5 Jahre in unserem Liveprogramm, aber dieser Song ist noch nie veröffentlicht worden. Wir hatten vielleicht auch Angst, daß dieses Lied auf Platte nicht so zünden würde.
Mir fiel auch ganz stark auf, daß ´Man In The Dark´ wesentlich druckvoller ist als das Debut-Album. Deffy:
Es ist auch wesentlich gitarrenorientierter geworden. Ebenso haben wir sehr viel Wert auf das Songwriting gelegt
Für mich persönlich ist das Songwriting stark verbessert worden, ich würde schon sagen anspruchsvoller. Andreas:
Wir hatten am Anfang nicht das Gefühl, denn man ist ja doch sehr selbstkritisch. Aber wir haben dies jetzt schon von vielen Seiten zu Hören bekommen.
Ihr seid ja auch in der letzten Zeit des öfteren im
süddeutschen Raum aufgetreten. Wie waren denn dort die Resonanzen gewesen? Andreas:
Das ist schon komisch, je weiter du in den Süden kommst, um so mehr stehen die Leute auf Melodik. Die Auftritte waren schon, obwohl uns fast keiner kannte, toll gewesen. Ich schätze auch, daß sich jetzt nach der Veröffentlichung, im Süden mehr Gigs auftun als hier in Nordrhein Westfalen.
Für mich ganz ungewöhnlich ist, wie die Band zusammenarbeitet, denn ihr Sänger Uwe Merz wohnt im Schwarzwald. Andreas:
Das ist wirklich wahr, aber es klappt nunmehr schon so lange, daß wir uns schon daran gewöhnt haben. Deffy:
Bei uns laufen die Proben immer so ab, daß wir das Material ausarbeiten und auf einem Recorder aufnehmen. Dieses Tape wird dann an Uwe gesandt. Delle:
Er überarbeitet dieses Material und sendet uns es denn mit den Vocals zurück. Es ist zwar manchmal etwas schwer, denn wir können wirklich nur immer wieder den Rhythmus-Teil spielen. Andreas:
Ich denke das kommt auch davon, weil Uwe und ich schon fast 13 Jahre zusammen Musik machen. Wir kennen uns einfach und verstehen uns blind. Hoffen wir jetzt nur, daß die Band weiterhin so gut zusammenarbeitet und
uns auch in Zukunft mit ihren Songs, die vom Bauch aus kommen, erfreuen wird. Story: Gisela |