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Langsam war es ja auch an der Zeit, daß die ostdeutsche Band FACTORY OF ART mit ihrem Debut auf die gesamte Menschheit losgelassen wurde. Power Metal, der melodischen Art, ohne Schnörkel und
sehr direkt, so wie es in der heutigen Zeit eben sein sollte. Zum Interview hatte ich dann auch direkt die komplett versammelte Mannschaft an der Strippe. Na denn, mal sehen was sie euch zu sagen haben.
Bereits
im Jahre 1993 steuerte Factory Of Art für einen Sampler, der leider nie erschien, zwei Songs bei. Wieso dauerte es denn so lang mit einem Plattenvertrag? Gunther (voc):
Erstens haben wir uns für das Album jede erdenkliche Zeit gelassen und auch unser Produzent konnte nur zwischendurch mit uns aufnehmen. Das lag wohl auch daran, daß die Entfernung zum Studio sehr groß war. Zwischendurch haben wir auch noch Auftritte absolviert, denn das muß auch sein.
Factory Of Art hat sich für zwei Songs auch noch Gastsänger (Chris Boltendahl von GRAVE DIGGER und Alex Krull von ATROCITY) mit hinzugeholt. Wie kam denn diese Zusammenarbeit zustande? Joe (gui.):
Wir haben damals einige Gigs mit den beiden Bands zusammen gespielt und dadurch das wir die Backgrounds nicht alleine einsingen wollten, haben wir Chris und Alex gefragt, ob sie nicht diese Parts übernehmen würden. Wir wollten auch damit ausdrücken, daß wir auch mit anderen Bands kollegial arbeiten wollen.
Der Sound von Factory Of Art ist eine Mischung aus Power Metal, mit teilweise progressiven Abschnitten. Das Ganze wurde versehen mit einer gehörigen Portion Melodie. Legt ihr darauf sehr viel Wert?
Ronald (bs.): Auf jeden Fall und das neue Material, was wir jetzt bereits schon fertig haben ist noch melodischer geworden. Das ist unsere Prämisse.
Merkwürdig ist auch, daß ein Drummer zusammen mit dem Sänger die Texte verfaßt. Geht so etwas denn gut? Wolf:
Die Texte schreibt jeder für sich. Ich bin eigentlich dazu gekommen, daß ich in den vergangenen Jahren immer die Texte meiner Lieblingsbands übersetzt habe. Manches Mal kam da regelrechte Schwachsinn bei raus. Dann habe ich mich auch mal hingesetzt und es selber versucht und es klappte ganz toll. Das gibt mir jetzt natürlich die Gelegenheit über das zu schreiben, was mich bewegt.
Ich hoffe, daß Factory Of Art nicht nur mit ihren Texten etwas bewegen, denn eine solch hoffnungsvolle Band, vor allem aus deutschen Landen, gibt es nicht alle Tage. Story: Gisela |