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ONE PRIEST IS BACK Rob Halford, einst Röhre der Superrocker JUDAS PRIEST steht mit seinem neuen Projekt FIGHT am Start. Bei der am 21.10, in der
Bonner Biskuithalle, stattfindenden Show, hatte ich Gelegenheit mit den Gitarristen Russ Parish und Brian Tilse einige Worte zu wechseln. Nachdem die zwei sich (sie hatten 2 Stunden auf der A1 im Stau gestanden) ber
die 'F..... Highways' in Germany ausgelassen hatten, legten wir los.
Wie fand Rob die Musiker für FIGHT? - Nun als ersten fragte er Scott Travis, mit dem hatte er ja schon bei PRIEST zusammen
gespielt, dann fand er Jay Jay in einem Tattoo-Shop und dann kamen wir dazu.
Ist es eigentlich schwer in einer Band im Schatten von PRIEST zu spielen? - Yeah, im Anfang war es tatsächlich so, daß uns
jeder mit PRIEST verglichen hat. Doch inzwischen werden wir als eigenständige Band akzeptiert. Das hängt wohl auch daran, daß unsere Musik von vielen unterschiedlichen Richtungen beeinflußt wird, wir halt nicht auf
einem bestimmten Stil festzulegen sind.
Was war der Grund, das Album so dunkel und depressiv zu produzieren? - Nun, wir denken, daß Metal eigentlich sehr dunkle, fast depressive Musik ist und sie auch
so rüberkommen sollte. Metal hat nichts mit Fun, Sonne und Strand zu tun, daher....
Habt Ihr ein Konzept für Eure Bühnenshow? - Ja, wir haben das Konzept kein Konzept zu haben. Wir wollen zu den Wurzeln
zurück. Nur Licht, keine Pyroeffekte und kein einstudiertes Stage-Acting.
In welcher Richtung wird sich FIGHT weiterhin entwickeln?
- Nun, das wird sich zeigen, wenn wir nach der Tour ins Studio gehen. Am neuen Album werden ja auch alle Musiker mitwirken. Ich verabschiedete mich von den Beiden, die sichtlich erlöst der Kaffeekanne im
Catering-Raum entgegensteuerten. Einige Zeit später sah ich dann die Band auf der Bühne und verstand nun auch, warum Rob JUDAS PRIEST verlassen hat. Die Show war einfach, aber wirkungsvoll und auch die Songauswahl
beinhaltete keine Mängel. Eine gute Show, vor leider viel zu wenig Publikum. Alle die nicht da waren, haben ein sauberes Konzert verpaßt. Story: Gernot Sieger
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