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Eigentlich gehört die Berliner Firma Black Mark Production nicht zu den Labeln die uns permanent mit ihren musikalischen Veröffentlichungen bemustern. Obwohl mit recht guten Bands behaftet,
konnte ich unserer Chefredaktion ein Interview mit MORGANA LEFAY auf der Popkomm 94 aus den Rippen leiern. Nicht auf Anfrage der Plattenfirma, nein, nur weil ich die Band für überdurchschnittlich gut befinde. Und das
kann es ja nun wirklich nicht sein. Heute, fast ein Jahr später, kommt jetzt eine andere schwedische Combo, des Black Mark Labels in den Genuss eines Interviews im H.M.BREAKDOWN. HEADS OR TALES.
HEADS OR TALES sind eine Newcomerband und niemand kennt euch. Wie wäre es mit einer kurzen Biographie. - Also, gegründet wurde die Band 1993 von unserem Sänger Robert Fors und mir (Jonas Sjöholm). Komplettiert
wird unser Line-up durch Torbjörn Brogren (Bass), Marcus Novak (Drums) und seit 1994 durch unseren zweiten Gitarristen Mikael Lindkvist. Da wir aber alle andere musikalische Wurzeln haben, dauerte es eine Zeit bis wir
unseren gemeinsamen Nenner erreicht hatten. Wir fingen an Songs zu schreiben und erste Demos aufzunehmen. Anschließend wurden die Demos auf Reise geschickt und abgewartet.
Wie seid ihr an den Deal mit Black Mark gekommen? - Irgendwie kam auch eines unserer Tapes zu Black Mark. Denen gefiel unserer Sound und die Leute wollten eine Produktion mit uns machen. Sie boten uns einen
Plattenvertrag an. Das war´s dann schon.
Wo und mit wem habt ihr produziert? - Produziert haben wir unser Album im Wave Station Studio in Stockholm unter der Leitung von Ulf Petersen, welcher ja auch
schon die Alben für MORGANA LEFAY, TAD MOROSE oder LAKE OF TEARS hingebastelt hat.
Hat euer Bandname eine bestimmte Bedeutung oder Aussage?
- Natürlich, Kopf oder Zahl die zwei Möglichkeiten hast du bei einem Münzwurf. Ähnlich sieht es im normalen Leben aus, du mußt immer entscheiden welchen Weg du gehst. den einen in eine bestimmte Richtung, oder halt
den anderen, zur anderen Seite.
Was erwartest du vom ´Eternity becomes a lie´-Album? - In erster Linie das den Leuten unsere Musik und unserer Stil gefällt und wir vielleicht ein paar Scheiben
verkaufen. Eventuell können wir ja mal eine kleinere Tour als Support bestreiten, aber da wage ich noch gar nicht dran zu denken. Dann wollen wir einmal das Beste für die Schweden HEADS OR TALES hoffen.
Story: Volker Raabe |