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LITFIBA, die italienische Band, die mit ihren Rockhymnen in Italien schon zu den Großen zählt, veröffentlichten in den letzten Tagen ihr erstes Album, ein Doppel-Live-Album in Deutschland.
Ehrlich wie ich nun mal bin, habe ich bis jetzt noch nichts von der Band gehört. Aber das sollte sich bald ändern. Denn Sänger Piero Pelu weilte für einige Tage in deutschen Gefilden, um uns einiges von LITFIBA zu
erzählen.
LITFIBA, dessen Gründung im Jahre 1980 vonstatten ging, veröffentlichten 1985 ihr erstes Album. Dem sollten dann noch 5 Studio- und 3 Livealben folgen, wovon das letzte ´Colpo Di Coda´-Live-Album jetzt
in unseren Plattenladen steht. Wird dieses Album jetzt in ganz Europa releaset? - Nein, es wird weltweit veröffentlicht. Unsere früheren Alben gab es nur in Italien Frankreich und in der Schweiz.
Ich habe gehört, daß Ihr schon wieder fleißig an neuen Songs schreibt. - Das ist richtig, denn im nächsten Frühjahr soll dieses auf den Markt kommen.
Ihr sprecht ja in Euren Texten sehr stark die Probleme der Jugend an. - Die liegt uns auch sehr am Herzen. Aber nicht nur solche Themen verarbeiten wir in unserer Musik, sondern auch Sachen aus der Politik und
soziale Themen. Auf jeden Fall, alles was uns stört. Das hat sich aber auch von Platte zu Platte geändert, genau wie sich auch die Umstände, mit denen wir leben ändern.
Mit welchen musikalischen Einflüßen arbeitet Ihr eigentlich in Eurer Musik? - Wir lieben die Musik mit italienischer Tradition, dann BLACK SABBATH oder LED ZEPPELIN. Aber auch Gypsimusik und Caribik-Musik,
die ich vor allem sehr gerne höre. Wir vermeiden es aber beim Songwriting, daß jetzt ein Song sich so oder so anhören muß. Wir spielen einfach das was wir wollen und suchen uns dann das Beste heraus.
Das Songwriting wird auch nicht von der gesamten Band gemacht. - Nein, denn es ist für mich und Ghigo Renzulli (guitar) leichter, wenn wir alleine die Songs schreiben. Ich bin für die Texte verantwortlich und
Ghigo für das musikalische.
Ihr singt ja in italienisch. Habt Ihr vor irgendwann einmal in englisch zu singen. - Nein, denn wir könnten sonst unsere Gedanken und Gefühle einfach nicht mehr umsetzen. Wir
wollen auf jeden Fall der italienischen Sprache treu bleiben. Andere Künstler singen ja auch in italienisch, wie z.B. Gianna Nannini, die ja auch sehr erfolgreich ist.
Recht hat Piero, denn ich finde, daß
italienisch ein sehr schöne Sprache ist. Jetzt aber zu etwas anderem, nämlich zur Tour. Kommt Ihr in der nächsten Zeit denn für ein paar Gigs nach Deutschland?
- Ja, wir kommen im Oktober für Gigs nach Deutschland und wir freuen uns schon sehr darauf. Nachdem mir Piero noch einiges über die italienische Szene berichtete, die sehr interessant und sehr vielseitig ist,
mußten wir leider aus Zeitgründen das Gespräch unterbrechen, denn wir schweiften sehr oft vom Thema ab. Also paßt im Oktober auf, wenn LITFIBA die Gegend unsicher machen. Story: Gisela |