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Nach fast zwei Jahren haben die Hannoveraner SARGANT FURY nun endlich mit ´Turn The Page´ das Nachfolgealbum für ´Little Fish´ abgeliefert. Mit wesentlich ausgereifterem Songmaterial
präsentiert sich die Band in topform. Im nachfolgenden Interview, daß ich mit Drummer Heiko Heike führte, konnte ich noch anderes Wissenswertes vom Album, den Songs und überhaupt in Erfahrung bringen.
´Turn The
Page´ zeugt von einem sehr vielseitigem Sound, welcher sich aber erst nach mehrmaligem Hören voll entfaltet. Wie kam denn diese Vielseitigkeit zustande? - Das war eine ganz normale Entwicklung bei uns. Wir haben
2 Scheiben produziert, die auf Gitarren basierten. Beim jetzigen mußten wir uns etwas einfallen lassen. Wir wollten auf jeden Fall etwas anderes machen, womit wir auch zufrieden sind. Dadurch, daß wir in Mac einen sehr
prägnanten Sänger haben, wurde seine Stimme in den Vordergrund gestellt und die Songs einfach um die Vocals geschrieben. Wir haben auch dieses Mal gemacht was wir wollten.
Dadurch ist die Produktion auch viel kompakter geworden. - Das in jedem Fall. Es sind auch noch einige Ideen im Studio dabei gekommen. Von unserem Produzenten kamen auch noch einige gute Vorschläge. Dadurch das
jetzt die Gitarren so sehr im Vordergrund stehen und sogar auch noch Hammonds mit eingearbeitet wurden, hat die gesamte Produktion noch einen Touch aus den 70er Jahren bekommen.
Was beim Song ´Best I Can´ sehr gut zu hören ist. - Richtig und das Ergebnis hat uns alle sehr gut gefallen. Das wird auch jetzt die Richtung sein, die wir weiter verfolgen werden
Dadurch, daß der
Gesang mehr in den Vordergrund gestellt wurde, hat das komplette Songmaterial auch mehr Melodie erhalten. Dies ist besonders beim Lied ´Crack In The Mirror´ zu hören. - Das ist auch ein Lied, was fast komplett
von Mac geschrieben wurde. Es wurde nur von der gesamten Band arrangiert. Mac hat auch dieses Mal viel mehr Freiheiten gehabt, als bei den anderen Alben.
SARGANT FURY haben mit Paul Quinn von SAXON einen
Gastgitarristen für zwei Songs zur Verfügung gehabt, der ja nicht ganz unbekannt ist. Wie kam denn diese Zusammenarbeit zustande? - Das kam daher, daß Pauls Frau eine gebürtige Hannoveranerin ist. Wie der Zufall
es wollte, hatte sie auch noch mit unserem Promoter zusammen die Schulbank gedrückt. So waren schon die ersten Kontakte geknüpft. Bei einer Aftershow-Party hörte Paul denn zufällig einen Song vom ´Little Fish´-Album und
er fand ihn einfach genial. Er kam denn auch auf die Idee etwas mit uns zu machen. Wir schickten ihm ein Tape mit unserem neuen Songmaterial, damit er sich einen Song aussuchen konnte. Ja und zum Schluß sind es denn
zwei Songs geworden.
Was liegt denn jetzt in der nächsten Zeit, in Bezug auf Tour, bei Euch an? - Wir möchten gerne, nachdem wir uns den derzeitigen Markt angesehen haben, eine Support-Tour
absolvieren. Bei Live-Gigs erreicht man ja eine Menge Leute. Wir müssen jetzt aber zuerst eine Band suchen, die in der nächsten Zeit auf Tour geht, zu der wir aber auch soundmäßig passen. Leider haben wir bis zum
jetzigen Zeitpunkt noch nichts gefunden. Aber auch das werden SARGANT FURY noch in den Griff bekommen. Auch ich freue mich darauf, diese Material ´live on stage´ erleben zu dürfen. Ich werde euch auf dem Laufenden
halten. Story: Gisela |