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Die seit 1990 bestehende Band SHANGHAI´D GUTS sorgten im Jahre, durch zahlreiche Auftritte u.a. im Vorprogramm von D.A.D. und WINGER und drei Veröffentlichungen, für einiges Aufsehen in
deutschen Landen. Dann wurde es etwas ruhig um diese Band, aber jetzt stehen sie mit neuem Material und mit sehr viel Zuversicht wieder am Start, um es dem deutschen Publikum zu zeigen. Stefan Kraft, Sänger dieser Band,
gab mir auch einiges an Neuigkeiten mit auf den Weg, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.
Die Band hat sich ja in den letzten Jahren sehr rar gemacht. Was habt Ihr denn in der letzten Zeit alles so angestellt? - Wir haben eigentlich einiges in dieser Zeit gemacht. So z.B. haben wir bei einer Band, die
über ein eigenes Studio verfügen und sehr gut mit uns bekannt sind ein komplettes Album eingespielt. Fünf Songs, die schon komplett abgemischt sind haben wir denn einigen Plattenfirmen angeboten. Da wir aber noch bei
Warner Chapell unter Vertrag stehen, haben sich da einige Firmen sehr schwer getan. Wir haben somit fast 3/4 Jahr verloren.
Das Album wurde ja im letzten Jahr schon aufgenommen. - Genau und deshalb sind
jetzt auch schon wieder einige neue Songs entstanden. Wir haben auch in der Zwischenzeit einige Gigs in und um Hamburg herum absolviert u.a. auch mit ZODIAC MINDWARP in der Großen Freiheit.
Ihr hattet ja auch einige Besetzungswechsel innerhalb der Band, wiez.B. Kai Fricke der ja jetzt bei KINGDOM COME ist. - Ja, Kai spielte am Anfang bei KINGDOM COME und bei uns. Aber dann kamen so einige Termine
die sich dann überschnitten und dann haben wir ihn vor der Entscheidung gestellt, entweder oder. Ja und er hat sich denn für KINGDOM COME entschieden. Wir haben jetzt aber mittlerweile wieder einen neuen Drummer, der
musikalisch sehr gut zu uns paßt.
Die SHANGHAI´D GUTS haben damals nur mit einem Aushelfkeyboarder gearbeitet, was jetzt ja nicht mehr der Fall ist. - Genau, Markus, der jetzt auch schon fast anderthalb
Jahre bei uns spielt, ist jetzt als festes Mitglied anzusehen. Wir legen auch immer sehr viel Wert darauf, daß Markus kein Keyboard- sondern ein Hammondplayer ist. Das macht sich jetzt auch bei unserem Material
bemerkbar. Es klingt zwar etwas alt, aber sie nach vorne ab. Das Ganze, was im Moment veröffentlicht wird, geht ja auch nicht so spurlos an einem vorbei. Die ganze 70ties-Schiene, die im Moment ja wieder sehr boomt, ist
ja auch unser Ding. Es ist ja auch genau das, was wir vor 3 Jahren auch schon gemacht haben.
Der Sound von Euch wurde ja jetzt ein wenig von Euch geändert. - Ja, das kommt vielleicht auch daher, daß wir
jetzt einen perfekten Percussionisten bei uns mit intregiert haben und vor allen Dingen wird mehr Wert auf die Tastensachen gelegt. Das Ganze ist viel grooviger geworden.
Wie seid Ihr eigentlich auf den ungewöhnlichen Namen SHANGHAI´D GUTS gekommen? - Ja, wir saßen damals alle an der Theke und kritzelten denn so die Bierdeckel voll. Da wir alle aus der Hafengegend, also von
St.Pauli kommen, viel auf einmal das Wort shanghaien (alter Seefahrebegriff für Kidnappen Anm.d.Verf.). Der komplette Name ergibt eigentlich keinen Sinn.
Aber er hört sich gut an.
- Genau und das ist ja vor allen Dingen das Wichtigste.
Kommen wir doch jetzt zu Euren Plänen für die nächste Zeit. - Definitiv haben wir ins Auge gefaßt, daß wir noch 4 neue Stücke aufnehmen, außer den
13, die sowieso schon aufgenommen sind. Wir wollen aber auf jeden Fall Anfang des Jahres die neue Scheibe veröffentlichen werden und dann im Anschluß daran auf Tour gehen zu können. Wollen wir es den SHANGHAI´D
GUTS wünschen, daß sie mit ihrem neuen Material, der deutschen Szene wieder ein paar neue Impulse geben können. Story: Gisela |