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Die Jungs von SORRY ABOUT YOUR DAUGHTER sind ja richtig fix. Es ist noch nicht allzu lang her, daß sie unsere Clubs unsicher gemacht haben, da stehen sie schon wieder mit ihrer neuen
Veröffentlichung ´Face´ in den sogenannten Startlöchern. Warum es so schnell ging und noch einiges andere mehr, konnte ich von Sänger Glenn Hall und Bassist Aaron Wertlieb erfahren.
Wie schon gesagt,
veröffentlichten SORRY ABOUT YOUR DAUGHTER ihre zweiten Scheibe ´Face´ noch nicht mal ein Jahr nach ihrem Debut. Was war denn der Grund dafür? Aaron:
Der Hauptgrund war der, daß wir schon das komplette Songwriting vor ca. 1 1/2 Jahren gemacht haben. Die Songs der ersten Scheibe waren noch älteren Datums. Glenn:
Trotzdem sind aber 5 neue Songs auf ´Face´ vertreten. Bei unserem Material, welches wir in unserem Background haben, könnten wir im Sommer schon wieder eine neue Scheibe veröffentlichen.
Dann gibt es jeden Monat Berichte über S.A.Y.D. in den Magazinen zu lesen (Interview, Konzertreview, CD-Review usw). Aaron: Ja, denn die Leute kommen nicht mehr an uns vorbei. Glenn:
Und wir würen ca. 4 mal im Jahr auf Tour in Deutschland. Wäre das nichts?
Könnte ich mir gut vorstellen. Bleiben wir doch gleich bei der Tour im letzten Jahr durch Deutschland. Welche Gefühle habt ihr denn
mit nach Hause genommen? Aaron: Wir hatten eine tolle Zeit hier in Deutschland. Es ist so unterschiedlich im Vergleich zu Amerika. Man wird hier in Deutschland mit viel mehr Respekt behandelt als in Amerika.
Hat sich denn nun für euch in der Zeit zwischen den beiden Veröffentlichungen einiges in Amerika geändert? Aaron:
Viel hat sich nicht geändert für uns. Wir spielen zwar heute in besseren Shows, aber eine Unterstützung von Seiten des Labels, erfahren wir eigentlich nicht. Glenn:
Wir möchten nun auch mit einem Label zusammenarbeiten, daß uns einfach nur aufnimmt und uns so nimmt wie wir sind und vor allem zu unserem Sound steht.
Seid ihr denn im Moment nicht zufrieden mit eurem Label?
Glenn: Nicht so ganz. Man könnte viel mehr für uns tun. Die Sache damals mit dem ´America Now´-Sampler war wirklich toll, aber irgendwie hat man sich mit der ganzen Sache übernommen. Die Bands von diesem
Sampler werden auch sehr unterschiedlich behandelt.
Dem ich nur zustimmen kann, denn BLACKBOARD JUNGLE, die für mich eigentlich zu den Favoriten gehörten, haben bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine
Veröffentlichung auf den Markt gebracht. Kommen wir aber doch jetzt wieder zum neuen Album ´Face´ zurück. Das ´neue´ Material ist wesentlich härter und aggressiver ausgefallen. Welche Veranlassung gab es dafür? Aaron:
Ich finde die Songs sind ärgerlicher ausgefallen.
Weil ihr in Deutschland wart (Kleiner Scherz am Rande)? Aaron:
Nein, so war es nicht, wir hatten sehr viel Spass in Deutschland. Das die Songs härter und aggressiver ausgefallen sind wird wohl daran liegen, daß wir uns für das Songwriting einfach mehr Zeit gelassen haben. Wir haben sie einfach besser ausgearbeitet als die ersten Songs von uns. Jeff spielte auf dem neuen Album teilweise bis zu sechs Gitarrenparts. Wir sind einfach gewachsen.
Glenn: Mit ein Grund dafür war mit Sicherheit auch, daß wir mehr Zeit im Studio verbrachten. Wir hatten somit auch Zeit an diesen Songs noch zu arbeiten und ihnen den letzten Schliff zu verleihen.
Habt ihr denn mit einem besseren Equipment gearbeitet? Glenn:
Nein, es war dasselbe Equipment und auch das gleiche Studio. Wir haben uns aber mehr Zeit gelassen, denn unser Wunsch war es, daß wir mit dem Endresultat zufrieden sind und das sind wir.
Die Texte von S.A.Y.D. sind mitten von der Straße. Könnt ihr mir ein wenig zu euren Texten sagen? Glenn:
Es sind Geschichten die ich selber erlebe oder sie jedenfalls sehe. Die Zeiten werden immer härter und ich kann dieses ganze Dilemma nur so abbauen, indem ich auch darüber schreibe. Ich schreibe aber keine depressiven Texte, denn so bin ich nicht veranlagt. Die Kids sollen auch nicht auf den Depressiv-Trip aufspringen.
So kommen wir doch zu euren nächsten Aktivitäten. Wie schon gesagt, wart ihr ja im letzten Sommer sehr lange bei uns auf Tour und habt euch eine gute Fanbasis erspielt. Wann beglückt ihr uns denn wieder mit
eurem Liveset? Glenn:
Wir werden im April wieder in Deutschland unterwegs sein und wir freuen uns jetzt schon riesig darauf, denn die Fans in Deutschland sind wirklich ehrlich und das ist für uns ein ganz tolles Gefühl. Das kann ich
mir vorstellen. Aber jetzt mal ganz im Ernst, die beiden sind auch richtig goldig. Glenn und Aaron, aber auch die anderen beiden, Jeff Aug und Drummer Karl Hill sind so liebenswerte Menschen, die man einfach nur mögen
muß. Story: Gisela |