|
Die schwedische Szene ist ja sehr emsig, denn mit STREET TALK steht schon wieder eine neue Band am Start. Der wohl bekannteste Musiker, der für einige Titel zur Verfügung stand, ist Sänger
Göran Edman, der ja auch schon in den Diensten von Yngwie Malmsteen und Brazen Abbot stand. Ihr Album ´Collaboration´ steht für gradlinige Rockmusik und eingängige Songs. Zusammen mit Keyboarder Fredrik Bergh, der auch
mit Andreas Lidberg für das Songwriting verantwortlich ist, versuchte ich dann auch einige Facts zu erfahren.
Fredrik Bergh gründete die Band zusammen mit Drummer Jon Persson unter dem Namen SHAPE im Jahre 1991.
Warum wurde 1995 die Band 1995 in STREET TALK umbenannt? - Das war eigentlich nur eine Frage der Bandzusammensetzung, denn die beiden Bands waren, von den Musikern her, total unterschiedlich. So war ich bei SHAPE
der Leadsänger. Die musikalische Richtung ist bei STREET TALK auch total anders, denn wir änderten sie von einer bluesbasierten Rockband in eine West Coast und AOR orientierten Band. Somit kamen wir also nicht daran
vorbei unseren Namen zu ändern.
Eine bedeutende Veränderung war ja auch, daß Andreas Lidberg in die Band kam. Was hat er denn vorher gemacht? - Er hat sehr viele Sachen in seinem eigenen Studio
produziert. Außerdem spielte er auch zusammen mit Daniel Jonsson in der schwedischen Band SUPERFREAK.
Seit der Gründung ist ja jetzt doch einige Zeit vergangen und in dieser Zeit wurden einige Demos
veröffentlicht. Warum habt ihr denn so lange mit einem kompletten Album gewartet? - Wir haben uns sehr lange mit dem Songwriting beschäftigt und sind wir mit dem kompletten Material sehr zufrieden.
Ungewöhnlich ist ja auch die Tatsache, das mit Göran Edman, Daniel Jonsson und Kristian Andren (Memento Mori) gleich drei verschiedene Sänger auf dem Album zu hören sind. Warum habt ihr nicht mit einem Sänger gearbeitet?
- Der Grund liegt wohl darin, daß wir STREET TALK eigentlich als ein Projekt zwischen Andreas und mir ansehen. Zusätzlich haben wir somit natürlich die Gelegenheit unsere Lieder durch spezielle Sänger das
gewisse Etwas zu verleihen.
Soll STREET TALK denn in der Zukunft auch nur ein Projekt von euch sein? - Ich denke ja, denn somit sind unsere Möglichkeiten immer wieder die geeigneten Musiker für unsere
Musik auszusuchen. Ich finde auch, daß mit dieser Arbeitsweise eine große Vielfalt in unsere Songs einkehrt, denn jeder Song steht für sich.
Wie sieht es denn bei einem Projekt mit Touraktivitäten aus?
- Das ist eine Frage, wie das Album angenommen wird. Die Scheibe wurde im Oktober in Europa veröffentlicht und der Release in Japan fand einen Monat später statt. Wenn wir also gut verkaufen werden, stünde einer Tour
eigentlich nichts im Wege. Aber trotzdem müssen wir jetzt erst einmal abwarten. Bleibt jetzt nur zu hoffen, daß sie genug verkaufen, damit wir auch in den Genuß eines Live-Konzertes von STREET TALK kommen, denn
die Mucke ist einfach schön. Story: Gisela |