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THEATER OF TRAGEDY 1997

Schon seit 1994 gibt es die norwegische band THEATER OF TRAGEDY. Nachdem sie im September letzten Jahres ihr vielbeachtetes 2. Album ´Velvet Darkness They Fear´ unters Volk brachten, gibt es bis zur nächsten Full-Lenght-Veröffentlichung erst einmal einen Leckerbissen in Maxiformat der Band käuflich zu erwerben. Vor kurzem weilten sie auch wieder in unseren Konzerthallen. Dies war Grund genug ein paar Takte mit ihrem Sänger Raymond zu plaudern.

Viele Fans von T.O.T hatten sich schon auf ein komplettes Album gefreut. Warum gibt es denn jetzt nur eine Maxi-CD?
- Der Hauptgrund ist eigentlich der gewesen, daß wir eine Menge Songs auf Lager haben, die wir noch nie veröffentlicht haben. Wir setzten uns also hin und  remixten die Songs. Für ein neues Album wäre es ja auch noch ein wenig verfrüht gewesen.

Gehen wir doch ein wenig in die Materie von T.O.T.  Der Sound ist sehr unterschiedlich und bewegt sich zwischen Doom, Gothik und klassischem Metal. Das ganze wird mit einer gehörigen Portion Klassik vermischt. Was ist denn das Wichtigste für die Band, wenn sie sich zum Songwriting zusammenfinden?
- Das Wichtigste ist, daß wir gute Songs am Ende haben. Wir setzen keine Richtlinien. Bei uns kommt alles sehr spontan. Diese Vielfalt in unserem Sound setzt uns auch keine Barrieren und wir können munter drauf los Songs schreiben. 

Textlich sind es sehr ausgefeilte Themen. Was verarbeitest du denn in deinen Texten?
- Es sind meistens sehr persönliche Emotionen, die ich in meinen Songs beschreibe. Durch diese Möglichkeit des Schreibens kann ich dann auch wieder vollkommen klar an andere Sachen ran gehen.

In der letzten Zeit gibt es sehr viele Veröffentlichungen von skandinavischen Bands. Ist die Szene größer geworden?
- Das kann man wohl sagen. Obwohl es immer noch sehr viele Black Metalbands gibt, ist die Anzahl der Bands anderer Stilistik sehr stark gewachsen. Das ist auch gut so, denn man wird so wieder mehr gefordert.

Wann gibt es denn nun das komplette Album von euch?
- Wir wollen im Januar nächsten Jahres in Liverpool oder Manchester, was bis jetzt noch nicht feststeht ins Studio gehen.
Dann bleibt für uns nur noch übrig, auf das neue Album zu warten. Die Zeit bis dahin ist aber noch sehr lang.
Story: Gisela