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Es gibt zur Zeit eine CD, welche den Titel "Twins" trägt und von der Wuppertaler Formation VANIZE stammt. Nur hat die Band das Problem einen Mensch am Mikro zu haben der den Nachnamen
Dirkschneider trägt und auch stimmlich mit seinem Bruder auf ein und der selben Schiene läuft. Dementsprechend fielen auch die Plattenreviews aus. Überraschenderweise rief auch nicht Peter selbst an, sondern überließ
seinem Bandkollegen Marcus Bielenberg dieses Interview.
Oh, welche eine Überraschung. Ich hatte eigentlich mit Peter als Interviewpartner gerechnet. Aber kein Problem! Ihr seid also VANIZE aus Wuppertal. Erzähl
doch mal was von euer Entstehungsgeschichte. - Im Prinzip wurde die Band von Peter und mir gegründet. Wir sind bei DANTON ausgestiegen weil es uns einfach nicht weiter gebracht hat. Es hat uns dann einige Zeit
nach Herne verschlagen wo wir mit Jan Yildral und Christian Sumser ein bißchen rumexpermintiert haben. Dann haben wir uns entschloßen nach Wuppertal zu gehen und das Ding VANIZE aus der Taufe zu heben. Wir haben dann
Markus Becker aufgetrieben und nach diversen Schlagzeugertests mit Andre Hilgers unseren vierten Mitstreiter gefunden. VANIZE waren komplett.
Wie denkt ihr über Reviews, wie im Rock Hard wo VANIZE ja mit 0 Punktchen bewertet worden sind? - Och, ich finde das eigentlich gar nicht so negativ wie das im Rock Hard geschrieben ist. Es ist ja auch irgendwie
so eine Art Werbung für unser "Twins"-Album. Es ist vielleicht auch der Reiz da, gerade weil eine 0 darunter steht. Es liegt halt daran das sich Peter wie sein Bruder anhört, oder auch umgekehrt. Entweder man
findet es eben total gut oder total schlecht. Aber deine angesprochene Kritik ist auch meiner Meinung nach total unqualifiziert. Der Typ hat sich die Scheibe bestimmt nicht richtig angehört, nur mal eben flach drüberweg
jeden Song kurz angespielt. Na ja ne Kopie von ACCEPT braucht kein Mensch. 0 Punkte fertig.
Aber diese Problematik wird sich immer wieder alleine wegen dem Stimmenvergleich immer wieder einstellen. -
Das ist klar, vor allem jetzt am Anfang. Aber ich denke mal wenn wir jetzt weitermachen und weitere Scheiben veröffentlichen, werden die dann mit unserer Ersten verglichen und nicht mehr mit U.D.O. oder ACCEPT.
Wie seit ihr denn zu eurem Deal mit Cherrio Records gekommen? - Wir sind erst den üblichen Weg gegangen. Demos verschickt usw.. Aber die Reaktionen waren nicht so berauschend. Alles nur Absagen. Am besten war
die von RCA. "Wir haben das Original, wir brauchen keine Kopie". Danach haben wir uns überlegt, das wir in Eigeninitative und auf eigene Kappe was auf die Beine stellen. Danach trat dann Werner Kleinhans
(Cherrio Records) an uns heran und das Angebot von ihm war ganz akzeptabel. Der Mann steht auch voll hinter uns das merkt man schon und so sollte es ja auch sein. Das war es dann auch schon, grob geschildert.
Ja, in Ordnung, dann viel Erfolg für eure weiteren Aktivitäten. Story: Volker Raabe |