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Eine Band, die den beschwerlichen Weg zum Erfolg angetreten ist, kommt aus Leverkusen und hört auf den Namen VELVET GREEN. Die Musiker, die alle keine unbeschriebenen Blätter mehr sind haben
mit ´Grounded´ ein sehr vielseitiges Album abgeliefert. Bei einem Gig der Band SINNER war die Band auch zugegen, wodurch einem Interview nichts mehr im Wege stand.
´Grounded´, das erste Full-Length-Album der Band
ist gespickt mit vielen Richtungen der Musik. So gibt es ein wenig Grunge, gemischt mit Metallica-Sound und zu Herz gehende Balladen. Kommt ihr aus den unterschiedlichsten Richtungen? Torsten (Sänger):
Unsere Richtungen liegen nicht allzusehr auseinander, denn wir wollten ganz bewußt einige Stilistiken ausprobieren. Wir fanden einfach, daß 12 gleiche Songs einfach zu langweilig gewesen wären.
Ihr liebt es also zu experimentieren? Torsten: Ja, aber ein roter Faden muß schon vorhanden sein. Das ist uns sehr wichtig.
Das Songwriting für dieses Album, wurde in Zusammenarbeit geschrieben?
Dirk (Gitarre):
Nein, denn unser Bassist Martin Philippi und Drummer Jens Olaf Mayland sind erst seit einem halben Jahr mit von der Partie und da waren die Writings schon fertig. Wir werden aber das neue Material auf jeden Fall im Teamwork machen.
Der Markt ist ja sehr trendorientiert. Wie schätzt ihr denn eure Chancen in der heutigen Zeit für eure Band ein? Dirk:
Vor einiger Zeit ist man ja schon erschlagen worden, wenn man nur das Wort Metal in den Mund genommen hat. In der letzten Zeit habe ich aber gesehen, daß vor allem Bands wie SINNER wieder mehr Beachtung fanden.
Olly (Gitarre):
Zu hoffen bleibt jetzt nur noch, daß sich daran nichts ändern wird. Aber auch andere Bands aus dem Metallager sind wieder erfolgreicher als vor Jahresfrist. Ich sehe für meinen Teil die Chancen für uns gut, weil wir auch einen Tick traditionellen Metal dabei haben. Andererseits gibt es aber auch neuzeitigen Kram zu hören. Das soll aber jetzt keine Trendreiterei sein.
Im Trend liegt ´Grounded´ mit Sicherheit nicht. Lauft ihr dabei nicht Gefahr irgendwie überhört zu werden? Torsten:
Das würde ich nicht sagen, denn wir klingen heavy genug, um auch gegen Heavybands bestehen zu können. Wir wollten schon unsere eigene Sache machen und ich finde, daß uns dies gelungen ist.
Dem kann ich nur
zustimmen. Ihre Songs haben nichts mit The Prodigy oder aber auch mit irgendwelchen anderen trendy Bands gemeinsam. Ihr wart ja jetzt mit SINNER und UNREST unterwegs gewesen. Seid ihr mit den Resonanzen zufrieden
gewesen? Dirk: Auf jeden Fall, denn wir sind mit nicht allzu hohen Erwartungen in diese Tour gegangen. Es hat uns schon überrascht, wie die Leute auf das Material reagiert haben. Da muß ich Dirk vollkommen
recht geben, denn dafür, daß die Leute noch nicht das Songmaterial kannten, waren die Resonanzen wirklich gut. Warten wir ab, was die nächste Zeit für VELVET GREEN bringen wird. Story: Gisela |