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ARTHEMIS Heroes Crash & Burn Records ARTHEMIS kommen aus Italien und bestehen schon seit einigen Jahren. Sie vermischen traditionellen Heavy Metal mit Power Metal und
Thrash Metal-Elementen. Durch diesen Mix klingen sie nicht wie die typische italienische Band, die häufig mit Synthesizern überladen und oft auch sehr komplex sind. „Heroes“ ist ihr 6. Album und den Anfang macht „Scars
On Scars“, ein echter Headbanger - und der gibt einen guten Vorgeschmack auf den Rest der Scheibe. Die 10 Songs sind ohne Ausnahme eingängige Metal-Songs, die starke Tiffs und melodischen Gesang kombinieren. Fabio D's
Stimme ähnelt der von Iron Savior & Savage Circus Sänger Piet Sielck mit einer kleinen Dosis des großartigen Ronnie James Dio an einigen Stellen. Das klingt nach einer typischen Rock-Röhre, einer Stimme, die klar
und kraftvoll ist, die Biss hat und die einen Song tragen kann - und die hat Fabio D. Bass und Drums sind sehr gut, besonders die Double-Bass-Drum knallt und die Rhythmus-Fraktion treibt die Band an, die wie eine gut
geölte Maschine funktioniert. Das Album macht Spaß, auch wenn die Band nichts Neues präsentiert, so klingt die Scheibe frisch und macht schlicht Spaß beim Hören. Die Band vermeidet klischeehafte Texte und technische
Spielereien, die nur der Ego-Befriedigung dienen. ARTHEMIS ist eine Band, die gut Songs schreiben kann, Songs, die ins Ohr gehen und zum Headbangen einladen! Track list: 1. Scars on Scars, 2. Vortex, 3. 7
Days, 4. This is Revolution, 5. Home, 6. Crossfire, 7. Heroes, 8. Until the End, 9. Resurrection, 10. Road to Nowhere http://www.arthemisweb.com http://www.myspace.com/arthemisweb 8/10 Punkte Mike Thompson VÖ: bereits veröffentlicht |
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ANNIHILATOR Annihilator Earache Records 48:50 ANNIHILATOR, bei diesem Namen horchen sofort die eingefleischten Metal-Fans auf. So gibt es wieder ein neues Album zu
verkünden, welches schlicht „Annihilator“ benannt wurde. Schon seit Ende der 80iger Jahre beweist Mastermind Jeff Waters das er in Bezug auf das Songwriting immer richtig lag, so auch bei diesem Album. Obwohl sich die
Band im Laufe der Zeit von einer Band in ein „Jeff-Waters-Soloprojekt“ wandelte stehen jetzt die Zeichen bei ihrem dreizehnten Studioalbum wieder auf einer kompletten Band. Jeff Waters bricht mit seinem Sänger Dave
Padden zu neuen Großtaten auf. Das Album startet mit dem 7-minütigem Opener „The Trend“ wirklich furios, denn nach einem fast 2-minütigem melodiösem Intro bricht der Orkan in Form von einem Trasher, versehen mit
Killerriffs los. Zeit zum Ausruhen gibt es nicht, denn weiter geht es mit einem tollen Uptemposong („Coward“), der neue und alte Stilistik von Annihilator widerspiegeln. Mit dem nächsten Song „Ambush“ bleibt der
Hochgeschwindigkeitszug auf der Spur. Mit „Betrayed“ und „25 Seconds“ begibt man sich dann in etwas ruhigere Fahrwässer. Bei „25 Seconds“ wird aber zum Ende hin das Gaspedal wieder richtig durchgetreten und genau der
Wechsel zwischen Midtempo-Passagen und den Screams von Dave Padden machen den Song so interessant. Bei „Nowhere To Go" geht es wieder etwas langsamer zu und der harmonische Sound gibt dem Song eine gewisse
Radiotauglichkeit, was sicher auf dem eingängigen Chorus zurückzuführen ist. Das nächste Stück „The Other Side“ kommt sehr groovig daher und unterstreicht die Abwechslung auf dem Album. Mit Death In Your Eyes“ und
„Payback“ werden wieder 2 tolle Uptempo-Songs geboten, die aber sehr variantenreich sind. Den Abschluss des Albums bildet eine Coverversion von Van Halen. Ja ihr habt richtig gehört, „Romeo Delight“ in
Annihilator-Manier – klingt super und macht süchtig. Der Van Halen Song wurde in ein gewaltiges Heavy-Gewand gesteckt und es macht einfach Laune sich diesen Song anzuhören. Auf „Annihilator“ ist besonders die
Gitarrenarbeit von Jeff Waters und die Gesangsleistung von Dave Padden hervorzuheben. Dave beweist auf diesem Album, dass er sehr variantenreich singen kann. So deckt er das Feld von melodisch bis wütend-aggressiv
komplett und kompetent ab. Ins ist aber klar mit „Annihilator“ ist der Band mal wieder ein Album gelungen welches sich nahtlos in den Reigen von tollen Alben einreiht. Jeder Thrashfan sollte sich dieses Album zulegen,
denn es ist einfach Spitze! www.annihilatormetal.com Tracklist: 01. The Trend, 02. Coward, 03. Ambush, 04. Betrayed, 05. 25 Seconds, 06. Nowhere To
Go, 07. The Other Side, 08. Death In Your Eyes, 09. Payback, 10. Romeo Delight 9/10 Punkte Gisela VÖ: 17.05.2010 |
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101 SOUTH No U-Turn AOR Heaven 61:36 101 South sind Sänger Gregory Lynn Hall und Keyboarder Roger Scott Craig. No U-Turn ist ihr 3. Album seid sie das Projekt 1999
aus der Taufe gehoben haben. Musikalisch hat sich das Duo dem AOR verschrieben and es finden sich Parallelen zu REO Speedwagon, Foreigner, Journey und irgendwie auch Richard Marx. Die Gitarren bedienten Mike Turner,
Billy Liesegang (z.B. Nina Hagen Band), Ian Bairnson (Alan Parsons Project) und David Pasillas, andere Gäste sind Chris Thompson - singt Blues Skies - und Alan Kroll (Saxophon / Blues Skies). Jimmy Turner spielte Bass
und Hans Geiger saß hinter dem Schlagzeug. Bei All In The Game erinnert mich Gregory Lynn Hall ein wenig an Lou Gramm während die Gitarre etwas von Steve Miller hat... Ein sehr eingängiger balladesker Song. Der
Stadion-Rocker What Are You Gonna Do Anyway geht gleich ins Ohr! Perfekt für Rock-Radiostationen! Einer meiner Favoriten ist Yesterday I Gone, ein flotter Rocker mit Blues-Touch. Take Me Home beginnt akustisch und setzt
auf Gesang und Gitarre. Aber das absolute Highlight ist Blues Skies, das von Chris Thompson eingesungen wurde und das langsam mit Klavier ausklingt - und dann noch eine kurze Saxophon-Einlage. Okay, 101 South zeigen
hier nichts wirklich Neues, aber die Songs sind gut geschrieben und gespielt. Ihre Musik ist eher amerikanischer Natur den europäischer. Aber wer auf Musik von Foreigner und Journey steht, der sollte sich das Album mal
anhören! Track list: When You're In Love, All In The Game, Lonely Heart, What Are You Gonna Do Anyway, End Of The Game, From What You Know Now, Yesterday Is Gone, Take Me Home, Don't Tell Me It's Over,
Blue Skies http://www.101south.com/ 8/10 Punkte Claudia Ehrhardt VÖ: 20.11.09 |
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ARCHGOAT The Light-Devouring Darkness Blasphemous Underground 29.51 Die Finnen ARCHGOAT haben bereits vor Jahren ihr Debüt Album "Whore Of
Bethlehem" rausgehauen und setzen genau da wieder mit ihrem neuesten Streich an wo sie mit ihrem ersten Werk begonnen haben. Minimalismus ist ihr Motto und sie prügeln uns einen Abgrundtiefen räudigen Old
School Black Metal um die Ohren der purer nicht sein könnte. Angelehnt an alte Venom, Sodom, Hellhammer und Bulldozer kredenzt uns das Trio ein Schwarz Metalisches Inferno das fernab von jedem Trend daher kommt. Man
kann auch Parallelen zu alten Beherit ziehen. Schnelle Prügel-Parts gehen über in stumpfes Up-Tempo Gebolze und dazu gesellen sich langsame klebrige Doom-Passagen. Das ist alles so herrlich stumpf und rumplig
eingespielt das der alte Black Metal Spirit sehr gut zur Geltung kommt. Sänger und Bassist Angelslayer hat ein megafieses dunkles Rülps-Organ, das klingt als ob er es direkt im tiefsten Keller (oder
Höllen-Loch) eingesungen hätte und auch die gesamte Produktion ist nichts für Feingeister. Obwohl das alles sehr stumpf und simpel komponiert ist, das ist auch das Anliegen des Trios, haben alle Songs eine
dichte Atmosphäre die ihres gleichen sucht. Die Scheibe ist sicher nichts für Fans die einen musikalisch hohen Anspruch haben aber wer auf puren unverfälschten Black Metal der räudigen Sorte steht der wird dieses
Album lieben. Auf alle Fälle bieten ARCHGOAT Musik die für die meisten Fans wohl unerträglich ist aber für einen kleinen Kreis ist das hier jetzt schon ein Kult-Album. Stumpf ist Trumpf und das setzt die Band
so gekonnt um das ihre Banalität schon wieder genial ist. Absoluter Underground und absoluter KULT! Tracklist:: 01. Intro: 3rd Invocation, 02. Apotheosis Of Lucifer, 03. Tribulation Of The King Of
Worms, 04. Goat And The Moon, 05. Sodomator Of The Doomed Venus, 06. The Light-Devouring Darkness, 07. Blessed In Beasts Blood, 08. Worms Born Of Martyrdom, 09. Fornicated Messiah, 10. The Dawn Of The Antichrist www.archgoat.com 8,5/10 Punkte Carsten VÖ: April 09 |
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ARCKANUM ÞÞÞÞÞÞÞÞÞÞÞ Debemur Morti Production 47.21 Bei ARCKANUM handelt es sich um ein Projekt von dem Schweden Johan Lahger der auch unter dem Namen
"Shamaatae" bekannt ist. Der Mann hat auch schon mal bei CONQUEST/GROTESQUE die Felle gequält und 1997 ARCKANUM aus der Taufe geholt. Der Album Titel seine neuen Albums ist ein altisländischer Buchstabe
und jeder seiner 11 Songs ist in einem schwedischen Dialekt vorgetragen der jeweils mit diesem Buchstaben anfängt. Musikalisch bietet man schnellen Black Metal mit vielen Blast Parts und auch getragene
Midtempo Stücke wie das rockig ausgefallene "Þrúðkyn" hat man im Programm.. Recht simpel und straight nach vorne los kommen die Anfangs Tracks daher wie die drei Opener "Þórhati",
"Þann Svartís" und "Þyrpas Ulfar". Da wird alles geboten was man von schnellen Old School Black Metal erwartet und erzeugen wie eigentlich alle Tracks eine dichte bedrohliche Atmosphäre. Majestätisch
walzt "Þá Kómu Niflstormum" über einem hinweg und zeigen deutlich das man nicht nur schnelle Songs auf der Pfanne hat. Der Sound ist angenehm transparent ausgefallen und bringt jedes Instrument deutlich zur
Geltung was die schwarze Aura um ARCKANUM positiv unterstützt. Man hat das Album auch bei Andy Classen im Stage One Studio eingespielt und der Mann ist ja bekannt dafür einen druckvollen Sound auf CD
zubringen. Fans von alten Bathory, Burzum und Darkthrone sollten sich unbedingt mit ARCKANUM auseinandersetzen oder einfacher gesagt, wer schwedischen Old School Black Metal zu seiner bevorzugten Musikrichtung
zählt der liegt bei dieser Band/Projekt verdammt richtig. Sehr starke Scheibe und mit Sicherheit eines der Highlights 2009 aus dem schwarzen Sektor. www.arckanum.se
Tracklist: 1. Þórhati, 2. Þann Svartís, 3. Þyrpas Ulfar, 4. Þursvitnir, 5. Þyrstr, 6. Þjóbaugvittr, 7. Þjazagald, 8. Þá Kómu Niflstormum, 9. Þrúðkyn, 10. Þríandi, 11. Þyteitr 8/10 Punkte Carsten
VÖ: 19.07.09 |
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AT VANCE Ride The Sky AFM Records/Soulfood 48:30 AT VANCE´s Mastermind präsentiert sein 8. Album in 10 Jahren und seine Fans wissen was sie erwarten können – Powermetal mit
großartigen Melodien. Zwei Jahre sind seit dem letzten Album “VII” ins Land gegangen und die wichtigste Nachricht ist wohl, dass Rick Altzi noch immer am Mikro ist. Die Band beginnt mit dem Titelsong „Ride The Sky“,
einem ohrwurmlastigen Powermetal-Song der euch sofort erfreuen wird. Das Gitarrenspiel von Olaf Lenk unterstützt diesen Song durch einige Lead-Parts. Einen heavy Song wird uns mit „Torn - Burning Like Fire” präsentiert.
Der coole Song glänzt durch emotionalen Gesang. Rick Altzi´s powervoller Gesang ist wirklich sehr ausdrucksstark. Nach “Last In Line” präsentieren uns AT VANCE den Free Coversong „Wishing Well“, großartiger Song, gut
gemacht! Mit „Vivaldi, Summer 2nd Set” zeigt uns Olaf Lenk wieder einmal einen toll adaptierten Klassik-Song. Irgendwie stört dieser Song den Fluss des Albums, aber das ist eben Geschmackssache. Man muss aber zugeben,
dass er es wirklich gut gemacht hat. Zurück zum Album mit dem powervollen Melodiksong „Power“. Danach ist erst mal zeit für Freunde der baladesken Töne. „You And I“ startet mit Akustikgitarren und dann folgt Rick Altzi
mit tollen Vocals. Man kann regelrecht die Traurigkeit fühlen, vor allem wenn sich der Song zu einer Power-Ballade entwickelt. Genau da wird einem klar, dass durch seine Stimme der Song zu einem Highlight wird. Ich
denke, dass einige von euch den Song ein wenig zu schmalzig finden werden, aber dann geht doch einfach zum nächsten Song „End Of Days“. Mit dem Hardrock basierenden Stück „Falling“ präsentieren sich AT VANCE ein wenig
vielseitig und mit „Farewell“ verabschiedet sich die Band von euch. Wenn ihr aber jetzt erwartet, dass dieses Stück ein langsames Lied ist, dann liegt ihr falsch. Es ist ein Uptemporocker der sehr rifforientiert ist.
Eine gute Wahl einen solchen Song am Ende des Albums zu setzen und ich denke das ist genau der Grund dafür, dass ihr „Ride The Sky“ gleich nochmals anhören werdet. AT VANCE bieten uns ein starkes Album mit tollem
Powermetalsound plus einigen anderen Überraschungen. Als Anspieltipps kann ich euch “Last In Line”, “Power”, “Falling” und „Farewell“ empfehlen. Track list: Ride The Sky, Torn - Burning Like Fire, Last In Line,
Wishing Well ( Free cover), Salvation Day, Vivaldi Summer 2nd Set, Power, You And I, End Of Days, Falling, Farewell http://www.at-vance.com/ 8/10 Punkte
Claudia Ehrhardt VÖ: 18.09.09
 AXXIS Utopia AFM Records/Soulfood 49:35
Axxis wurde 1988 von Sänger Bernhard Weiss gegründet. Keyboarder Harry Oellers stieß zum zweiten Album zur Band. Seit dem Release
ihres Debutalbums “Kingdom Of The Night“ im Jahre 1989 sind nun 20 Jahre vergangen und pünktlich zum Jubiläum veröffentlichen AXXIS
ihr neues Album „Utopia“. In der Band hat sich auch was getan, denn für Drummer André Hilgers war es an der Zeit sich zwischen Rage und
Axxis zu entscheiden. Für ihn kam nun Alex Landenburg in die Band. Beim Intro „Journey To Utopia“ bekommt man sofort einen ersten
Eindruck, denn mit einem dramatischen Sound wird man sehr gut auf die folgenden Songs vorbereitet. Beim Titeltrack handelt es sich um ein
Stück mit Refrains die sofort ins Ohr gehen und zudem ist „Utopia“ ein flotter Rocksong. Eher symphonisch, mit bombastischem Sound
unterlegt ist der Abgehrocker “Last Man On Earth”. Mit „Fass mich an“ haben AXXIS auch wieder einen deutschen Song im Repertoire, der
sehr gekonnt mir heavy Riffs versehen wurde und einen sehr dunklen Touch beinhaltet. Klingt ein wenig nach Neuer Deutscher Härte. Auch
dieses Mal gibt es wieder „Female Vocals“ zu hören. Ein Highlight auf dem Album ist „Sarah Wanna Die”, ein Song der bombastische
Keyboards und heavy Riffs kombiniert. Trotz allem beinhaltet der Song auch noch Mid-Tempopassagen. Mit „My Father's Eyes” gibt es
einen kleine Verschnaufpause in Form eines Songs mit balladeskem Sound. Dann geht es aber mit „The Monster Crawl“ stampfend und
rockend weiter. Der einprägsame Refrain wird zu einem weiteren Highlight auf „Utopia“. Die Hauptbestandteil und wirksamsten des Songs
„Eyes Of A Child“ sind die melodischen Vocals und im Gegensatz dazu die heavy ausgelegten Riffgewitter. Elektronischer Sound schlägt uns
beim Stück „For You I Will Die“ entgegen. Beim Titel mag man wohl denken, dass es sich um eine Ballade handelt, aber so ist es nicht,
sondern ein Up-Temporocker erster Güte. Auch auf „Underworld“ geht es sehr heavy und schnell zu. Mit diesem Album beweisen uns
AXXIS, dass sie auch nach 20 Jahren euch immer noch in den Hintern treten können. Fans werden von „Utopia“ nicht enttäuscht werden,
obwohl Axxis auch dieses Mal wieder neue Elemente in ihre Songs eingebaut haben. Checkt Songs wie “Sarah Wanna Die”, “Underworld” und “The Monsters Crawl” an und ihr werdet begeistert sein. Track list:
Journey To Utopia, Utopia, Last Man On Earth, Fass Mich An, Sarah Wanna Die, My Fathers’ Eyes, The Monsters Crawl, Eyes Of A Child, Heavy Rain, For You I Will Die, Underworld
http://www.axxis.de 8/10 Punkte Claudia Ehrhardt VÖ: 28.08.09
 AIRBAG
Identity Karisma Records 54:37 Das norwegische Quintett AIRBAG hat sich dem atmosphärischen Rock, einer Mischung aus düsteren neueren Anathema-Klängen und
einem Schuss progressiver Marillion-Klänge. Gewürzt wurde das ganze noch mit emotionalen Sounds. Dezente Hammond-Sounds bilden das
richtige Kontrastprogramm zu bedächtigen Gitarrenklängen und langsamen getragenen Hymnen. Man muss sich schon etwas Zeit lassen um
die ganze Vielfalt dieses Albums zu ergründen. Dafür wird man aber mit einem unter die Haut gehenden Sound belohnt. AIRBAG laden den
Hörer ein sich auf eine intensive und nachdenkliche Reise zu begeben und es gelingt ihnen tatsächlich das dieses Album nicht mit Kitsch
behaftet ist. Wer auf verträumte Rockmusik, die schwermütig aber doch jederzeit nachvollziehbar steht, ist hier an der richtigen Adresse. Nur lasst euch ein wenig Zeit
http://www.airbagsound.com 7,5/10 Punkte Gisela VÖ: 22.06.09
 AMORAL
Show Your Colors Spinefarm Records/Soulfood 44.50 Die Finnen Amoral haben schon 3 Alben auf dem Buckel und waren musikalisch im technischen melodiösem Death Metal zuhause mit
leichtem progressiven Einschlag. Wer jetzt glaubt auf ihrem 4. Werk "Show Your Colors" geht es munter so weiter der wird erstmal extrem
ausgebremst. Die Band hat mit Sänger Ari Koivunen einen neuen Sänger am Start der die finnische Version des Superstar-Castings
gewonnen hat. Musikalisch hat die Band ein völlig anderes Gesicht bekommen. Mit melodiösem Death Metal hat die Band nun gar nichts
mehr am Hut. Vielmehr ist die Band jetzt ins Power Metal Lager mit Hard Rock Einflüssen abgedriftet. Da werden alte Amoral Fans schon
mal eine kalte Dusche bekommen. Man hat den Eindruck die Band wollte nun eine völlig andere Fan-Base ansprechen und lieber im
Mainstream Erfolge einfahren. In Finnland könnte dieses Vorhaben durchaus gelingen aber bei uns wage ich das zu bezweifeln. Zu krass ist ihr
musikalische Kurskorrektur. Wer Power- Metal a la Stratovarius, Thunderstone oder ähnlich gelagerte Musik bevorzugt, der wird mit der
neuen Richtung wohl warm werden, aber allen anderen wird diese Scheibe sehr übel aufstoßen. Brillante Musiker sind sie zwar immer noch
aber irgendwie klingt das alles hier gewollt kommerziell, schmalzig und anbiedernd. Der neue Sänger passt perfekt in das neue Soundkonzept
und zeigt klar und deutlich warum er diese schreckliche Casting-Show gewonnen hat. Alle Ecken und Kanten haben Amoral in ihrer Musik
glatt poliert und glänzen (oder auch nicht) mit hoch melodiöser Hard Rock Mucke die andere Bands schon besser hinbekommen
haben. Sorry aber bei aller Toleranz kann ich diesem Album nichts abgewinnen zumal auch der Sound sehr, sehr steril daherkommt und kaum
Zähne zeigt.. Wer aber ihre Vergangenheit ausblendet und oben genannten Gruppen zu seinen Favoriten-Kreis zählt der kann vieleicht Freude haben an diesem kitschigen Album.
www.amoralweb.com www.spinefarm.fi 4/10 Punkte Carsten VÖ: 22.05.09
 AGE OF EVIL Living A Sick Dream Evil Eye Entertainment 42:43
Bei der vor 5 Jahren gegründeten amerikanischen Band AGE OF EVIL handelt es sich um eine Truppe, die gerade mal den Status des
Erwachsenen erreicht hat. Nach einem Auftritt vor 2 Jahren beim "Bang Your Head"-Festival bekamen sie sogar vom Heavy-Magazin die
Auszeichnung "Best Newcomer Of 2007". Danach wurde es ernst und sie nahmen ihr Debutalbum „Living A Sick Dream“ auf, welches jetzt
veröffentlicht wurde. Die Band um die Brüder Jeremy Goldberg (Gesang, Gitarre) und Jacob Goldberg (Bass) bekamen vom ehemaligen
Megadeth-Gitarristen Marty Friedman viel Lob und seine Begeisterung beweist er mit einem Gastauftritt in einem Song. Ihr Sound liegt in der
Schnittmenge zwischen klassischem Heavy Metal, Speed und Old-School-Trash. Der Einstieg in die Scheibe mit macht gleich mal mächtig
Dampf. 80iger Speed-Metal ("Call Me Evil") trifft auf thrashige Songs ("You Can´t Change It") oder britischem Heavy Metal im Titelstück
oder “The Storm”. Was diese junge Band auf die Beine gestellt hat ist schon aller Ehren wert, denn mit ihrer Spielfreude und Power befinden
sie sich auf dem besten Weg die Spitze zu erstürmen. Für ein Debutalbum liefern Age Of Evil eine astreine Arbeit ab. www.ageofevil.com 8,5/10 Punkte Gisela
VÖ: 27.03.09 |
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