GÄSTEBUCH

HM BREAKDOWN
CD-Kritik
Konzerte
Tourdates
Archiv
Kontakt
Interviews
Pub-Führer
Studio-Report
Partnerseiten
Disclaimer
Special

BLOWSIGHT
Dystopia Lane
Fastball
Ein wenig überraschte mich das neue Album der schwedischen Band BLOWSIGHT doch, denn im Gegensatz zu älteren Veröffentlichungen klingen sie gezähmt und genau das fehlt den neuen Songs. Sie haben den Biss verloren und das gewaltig. Das Schlimmste aber ist, dass es überhaupt keine Innovation mehr im Songwriting gibt, aber genau diese wird im Infoblatt angepriesen. Bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. „Dystophia Lane“, welches mit fetten Bassläufen versehen ist, klingt der Sound sehr glattgebügelt. BLOWSIGHT bezeichnen ihren Sound Popmetalpunk, aber ich würde ihn eher in seichtem Pop-Gewässer ansiedeln. Manches Mal blitzen auch Soundstrukturen des Metals durch, aber das ist einfach zu wenig, denn dem Album fehlt einfach die Natürlichkeit. Sehr gelungen hingegen finde ich den Coversong „Poker Face“ von Lady Gaga. Er klingt in einem harten Gewand ziemlich cool. Ihre Mischung aus „Metal“-Pop und schmachtenden Balladen kann mich jedenfalls nicht vom Hocker reißen. Für mich steht aber eines fest, dass die Schweden mit diesem krassen Soundschwenk nicht den erhofften Erfolg verbuchen können, oder doch? Das bleibt abzuwarten, aber mit einem Album, welches Songs beinhaltet die zu glatt produziert wurden kann man in der heutigen Zeit keinen Blumentopf mehr bei den Rock- und Metalfans gewinnen. Trotz allem schlage ich euch vor, dass ihr euch selber ein Urteil darüber bildet, indem ihr in das Album reinhört.
Tracklist:
01. I wish You 666 - 3.40, 02. Three Words (Under Ordinary) - 3.06, 03. Invisible Ink - 4.04, 04. Wake up Dead -3.13, 05. Things Will Never Change - 3.52, 06. Miracle - 3.54, 07. Bandit For Life - 2.51, 08. Blue Hair - 3.06, 09. Days Of Rain - 4.52, 10. Based On A True Story - 3.57, 11. Standby Button - 2.57, 12. Compassion For A Dream - 3.44, 13. Poker Face - 3.49, 14. Dystopia - 5.25
www.myspace.com/blowsight
5/10 Punkte
Gisela
VÖ: 29.10.10

BLAZING DOG
Metallic Beast
Eigenproduktion
(52:14)
Der Name ist Programm! Die Bestie brettert sich brutal in die Gehörmuscheln des geneigten Headbangers! Blazing Dog wurden 2004 in Brasilia gegründet und spielen brachialen Power Metal ohne Weichspülerzusatz. Angenehm, dass der Gesang von Sänger Carlos Sousa einfach nur mal bretterhart auf die Mütze haut, statt in ständigen kastratenmäßigen Höhen  zu nerven. Die Gitarristen Gustavo Freitas und T.R.  spielen sich klassisch und old school durchs Album, wobei der Sound modern und adäquat kommt. Genau so mag ich das! Vervollständigt wird das Line – Up von der pumpenden Rhythmussektion Daniel Marks am Schlagwerk  und Renan Guimarães an den vier Seiten. Hier und da erinnern mich die Südamerikaner an Armored Saint, was sicherlich auch ein Stück am Gesang liegt, wobei viele instrumentale klassische Elemente natürlich die Handschrift der üblichen Verdächtigen, wie Iron Maiden oder Judas Priest tragen.  Zehn der zwölf Nummern halten ein durchweg hohes Niveau, so dass in keinem Falle Langeweile aufkommt.  Lediglich die Ballade mit weiblichem Backroundgesang fällt etwas aus dem Rahmen und bei Track Nummer 4 (Icarus) handelt es sich lediglich ein nettes, kleines Gitarrenstück, dass ich nicht unbedingt als Song, eher als Intro bezeichnen würde.  Kommen wir aber zu den Highlights: Mit „Easy Rider“ hat die Band dann nämlich auch eine wirklich geile Bikerhymne zu bieten, die sich mit Leichtigkeit in meinem Ohr festgesetzt hat. „Battle Splendour“ besticht durch seine gute Hookline und sei als zusätzlicher Anspieltipp empfohlen. Schaut doch mal auf der MySpace Seite der Band vorbei! Die Jungs haben ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient!
Tracklist:
1. Will of Steel, 2.Battle Splendour, 3.Silent Grave, 4.Icarus, 5 Supreme Wings, 6. Assassins, 7. Easy Rider, 8. A Thousand Deaths, 9. Wasted Bullets, 10.Blazing Dog, 11.Insane Minds, 12.Dance of Skeptics.
http://www.myspace.com/blazingdog
8/10 Punkten
Guiid
VÖ: bereits veröffentlicht

BLACK LABEL SOCIETY
Order Of The Black
Roadrunner Records
49:30
Zakk Wylde rief Black Label Society 1998 in Leben, jetzt 12 Jahre später ist das 8. Studioalbum fertig und Order Of The Black kommt in die Läden. Neben einigen Singles haben BLS ein Live-Album, 3 DVDs und 2 Best-Of-Alben veröffentlicht. Letztes Jahr mußte Zakk Wylde wegen einem Blutgerinnsel die Tour absagen und stattdessen ein Krankenhaus aufsuchen. Aber dafür bekam er gerade erst einen Golden God Award als bester Gitarrist. Seit Shot To Hell sind 4 Jahre vergangen, aber Songs wie das flotte Parade Of The Dead zeigen BLS in gewohnter Form. Zakk Wylde's Gitarrenspiel ist immer noch top und er hat wieder ein paar coole Solos parat. Wylde's außergewöhnliche Stimme - und sein einzigartiges Gitarrenspiel - waren immer die Essenz des BLS-Sounds. Und machten jeden Song zu einem typischen BLS-Song. Crazy Horse ist als Opener gut gewählt, da man einen eingängigen Song im BLS-Stil bekommt, der zwar nicht eines der Highlights ist, aber auch nicht Mittelmaß. Mit der Piano-basierten Ballade Darkest Days zeigt der Rocker wieder einmal seine softe Seite, wie schon bei seinem Solo-Album Book Of Shadows. Mit Time Waits For No One gibt es eine weitere Ballade, aber neben dem Klavier bekommt man hier noch einen schönen Gitarrenpart. Black Sunday beginnt mit Gitarren und erinnert an Ozzy Osbourne, da Mr. Wylde aber bei Ozzy Osbourne spielte, ist es keine Überraschung und BLS sind auch eine Ecke härter als der Madman. Bei  Godspeed Hell Bound kombiniert man schnelle, harte Riffs und langsame Passagen.  Southern Dissolution ist ein Southern Metal-Song á la BLS, allerdings finde ich Songs wie Parade Of The Dead stärker und wenn mir nach Southern Metal ist wähle ich doch eher Pride & Glory. Das Instrumental War Of Heaven ist viel zu schnell vorbei und leitet über zum balladesken Shallow Grave. Das nachfolgende Chupacabra zeigt Zakk Wylde's Talent an der Flamenco-Gitarre! Nur ein kurzes Intermezzo, aber wer weiss, ob er nicht in Zukunft so etwas in einen Song einbaut... Nach Riders Of The Damned, einem harten Track klingt das Album mit January in akustischer Form aus. Als Bonus gibt es beim internationalen Release Can't Find My Way Home, ein Cover von Blind Faith und ein weiterer akustischer Song. Das Album hat alles, was man von BLS so kennt - und mehr. Wer allerdings auf die härteren BLS-Songs steht, der wird mit Order Of The Black wohl nicht ganz zufrieden gestellt. Alles in allem ist es aber ein klasse Album geworden.
Track list:
01. Crazy Horse, 02. Overlord, 03. Parade Of The Dead, 04. Darkest Days, 05. Black Sunday, 06. Southern Dissolution, 07. Time Waits For No One, 08. Godspeed Hell Bound, 09. War Of Heaven, 10. Shallow Grave, 11. Chupacabra, 12. Riders Of The Damned, 13. January
http://www.zakkwylde.com/
http://www.blacklabelsociety.com
http://www.myspace.com/blacklabelsociety
8,5/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 20.08.10

BLEEDING THROUGH
Bleeding Through
Roadrunner Records
45.34
Die mittlerweile zum Sextett angewachsene Band aus Orange Country Kalifornien hat auf ihren 6 Alben immer wieder versucht, und es auch durchgezogen, aus dem engen Korsett des Metalcores auszubrechen und ihren Sound mit einer breiten Spannweite aus verschiedenen Einflüssen angereichert. Trademarks des typischen Metalcore-Sound pflegen sie zwar immer noch aber immer deutlicher verarbeiten sie Black, Death und klassischen Metal in ihren Songs. Auch auf ihrem selbst betitelten Album "Bleeding Through" sprengen sie wieder einmal mehr die Grenzen und wildern in allen Bereichen des extremeren Metals. Dabei werden auch nicht mit reichlich Melodien und fast schon Symphonischen Keyboardklängen, die fast schon Dimmu Borgir alle Ehre machen, gegeizt und vereinzelte Clean Vocals sorgen für Verschnaufpausen zwischen dem Gekeife und Gebrüll. Kompromisslos schnell und mit fetten Downbeats treiben sie ihre Songs immer voran und pendeln rasant von Death Metal Parts rüber zu epischen Black Metal Sounds und mit kurzweiligen Blastbests treiben sie es noch auf die Spitze. Bleeding Through haben praktisch alle ihr Stärken gebündelt und hauen uns ein sehr vielschichtiges Werk um die Ohren das alle ihre Stärken beinhaltet. Eine gut ausgependelt Mischung aus brutaler Härte, "catchy" Melodien und einprägsamen Refrains zeichnen alle 11 Songs aus und man muss sich die Scheibe schon öfters zu Gemüte führen um alles sofort mit zu bekommen was in den abwechslungsreichen Lieder alles so passiert. Absoluten Die Hard Metalcore Fans wird die Scheibe wohl zu "Open Minded" sein aber allen anderen Fans ohne Scheuklappen kann man das neue Werk von Bleeding Through nur sehr empfehlen. Die Produktion lässt auch keine Wünsche übrig den die presst einen mit fetten Druck ordentlich in die Knie.
Tracklist:
01. A Resurrection, 02. Anti-Hero, 03. Your Abandonment, 04. Fifteen Minutes, 05. Salvation Never Found, 06. Breathing In The Wrath, 07. This Time Nothing Is Sacred, 08. Divide The Armies, 09. Drag Me To The Ocean, 10. Light My Eyes, 11. Slow Your Roll, 12. Distortion, Devotion
Label: Time:
www.bleedingthrough.com
8/10 Punkte
Carsten
VÖ: 13.04.10

BLAZE
Promise And Terror
Blaze Bayley Recordings
Seit 2007 heißt Mr. Bayley's Band Blaze Bayley und mit „Promise And Terror“ präsentiert uns die Band ihr 2. Studio-Album. Nach „The Man That Would Not Die“ tourten sie viel und nahmen dabei eine Live-CD / DVD mit dem Titel „The Night That Will Not Die“ auf. Der Opener heißt „Watching The Night Sky“ und ist ein schnell-Rocker, die den Erwartungen seiner Fans zu erfüllen sollte. Ihr werdet schnell erkennen, dass sie nicht nur Blaze Bayley´s Trademarks zu bieten haben, sondern mehr. Bei „Madness And Sorrow“ werdet ihr einige neue Elemente finden und es scheint, dass die Band angestrengter gearbeitet hat als in der Vergangenheit. Langsam startet „1633“, mit einer Bass-Linie und heavy Riffs. Das Stück entwickelt sich zu einem rifforientierten Song. Sobald Blaze beginnt entwickelt sich der Song zu einer echten Heavy-Metal-Hymne! Gitarristen Jay Walsh und Nick Bermudez haben genügend Freiraum um zu glänzen, während Drummer Larry Paterson und Bassist Dave Bermudez den rhythmischen Playground liefern. „City of Bones“ beginnt mit den Drums und wenn die Gitarren hinzukommen, dann kommt sofort Abwechslung auf. Das Lied ist über 6 Minuten lang und es gibt Lead-Gitarrist Nick Bermudez Zeit, um seine Fähigkeiten zu zeigen. Nach dem epischen „City of Bones“ geht es mit dem gitarrenorientierten „Faceless“ wieder sehr schnell zur Sache. Auf dem hymnischen Song „Time To Dare“ folgt der ruhige, mit Akustikgitarren versehene Song „Surrounded by Sadness“, ein sehr emotionales Lied – sehr berührend. Auf einmal explodiert der Song und avanciert zu einem schweren Melancholik-Rocksong. Das folgende „The Trace of Things That Have No Words” wird euch auch durch den eigenwilligen Sound überraschen und vor allem gefallen. Der Song „Comfortable in Darkness” ist einer meiner Lieblingssong auf dem Album. Eine heavy und emotionale Melodie bildet das Grundgerüst für diesen intensiven Song, ein passender Schlusslied. Fazit: Ich hoffe, dass dieses Line-Up von Dauer ist. Das Album bietet einen heavy und düsteren Sound, besitzt genügend Vielfalt und besitzt aber trotz allem die Trademarks wofür Blaze Bayley steht. Das Album überzeugt von Anfang an, ich kann sagen, einfach nur gut gemacht!
Tracklist:
Watching the Night Sky, Madness and Sorrow, 1633, God of Speed, City of Bones, Faceless, Time to Dare, Surrounded by Sadness, The Trace of Things That Have No Words, Letting Go of the World, Comfortable in Darkness
http://www.blazebayley.net/
9/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 29.01.10

BUCKCHERRY
15/Black Butterfly
Eleven Seven MUSIC (EMI)
108:04
Die 1999 gegründete Band BUCKCHERRY ist bei uns noch nicht so bekannt als in ihrem Heimatland USA. Dort sind sie seit Jahren schon sehr erfolgreich. Nun versucht das Label mit einer Special-CD die Band auch in Europa populärer zu machen. Dieses Box-Set beinhaltet die beiden letzten Studioalben „15“ von 2006 und „Black Butterfly“ welches im letzten Jahr veröffentlicht wurde. Zusätzlich gibt es noch eine weitere CD mit einigen bisher unveröffentlichten Live-, Akustik- und Demo-Versionen. Als musikalischen Vergleich würde ich wegen des Southern-Rock Einschlages ganz klar die Band Black Stone Cherry nennen. Trotzdem gesellen sich noch härtere Klänge hinzu, die man in die Ecke von den Gunners oder Glamrock einsortieren kann. Vom Songwriting her sind sie wirklich sehr gut und Songs wie „Everything“, „Sorry“ oder „Onset“ wissen durch ihren eingängigen und melodischen Sound zu gefallen. Das Album „Black Butterfly“ ist insgesamt etwas härter ausgefallen und dort stechen Songs wie „Rescue Me“ und „Don´t Go away“ sehr stark hervor. Auch alle anderen Songs wissen zu gefallen und zeigen auf, was die Band alles so drauf hat. Sie sind sehr abwechslungsreich und kreativ. Es gibt zwar auf beiden Alben Stücke die einem nicht so vom Hocker reißen, aber nach einige Durchgängen wissen auch diese zu gefallen. Es sind keine Lückenfüller sondern Stücke die nicht den Hitcharakter haben wie die voran genannten. Die Bonus-EP beinhaltet 2 Live-Stücke („Tired Of You“, „Don´t Go Away“), einen akustischen Song („Sorry“) und 2 unveröffentlichte Demos („Nothing“ und „ Stayin´ High“). Als Fazit kann ich diesem Box-Set nur bescheinigen, es ist „Value For Money“, denn mit dieser Veröffentlichung bekommen Fans der oben genannten Bands einen guten Einblick in das Schaffen der überaus talentierten Band. Man sollte ihnen in jedem Fall eine Chance geben.
CD 1:
So Far, Next To You, Out Of Line, Everything, Carousel, Sorry, Crazy Bitch, Onset, Sunshine, Brooklyn, Broken Glass, Brooklyn (Electric)
CD 2:
Rescue Me, Tired Of You, Highway Star, Dreams, Talk To Me, A Child Called 'It', Don't Go Away, Fallout, Rose, All Of Me, Imminent Bail Out, Cream
CD 3:
Tired Of You (Live From Rockline), Don't Go Away (Live From Rockline), Sorry (Acoustic), Nothing (Demo), Stayin' High (Demo)
http://www.buckcherry.com
7/10 Pinkte
Gisela
VÖ: 13.11.09

JACK STARRS BURNING STARR
Defiance
Magic Circle Music
54:13
Im letzten Jahr bekamen wir beim Magic Circle Festival im Rahmen einer Listening-Session das neue Album “Defiance” zu hören. Das neue Album von Jack Starr's Burning Starr fand sofort Anklang bei den Pressevertreter. Nun endlich gibt es „Defiance“ auch käuflich zu erwerben. Jack Starr und Bassist Ned Meloni haben auf diesem Album wirklich ganze Arbeit geleistet und Sänger Todd Hall setzt mit seiner ausdrucksstarken und wandlungsreichen Stimme den Songs die Krone auf. Sehr gut ist dies bei der RAINBOW-Ballade „Catch the Rainbow„ zu hören. Für die Schlagzeugarbeit auf dem Album war kein Geringerer als Rhino (ex-Manowar) verantwortlich. Erwähnenswert sind die detailliert ausgearbeiteten Gitarren-Solos, die mit abwechslungsreicher Spieltechnik einen Ausnahmegitarristen wie Jack Starr in Bestform zeigen. Als ein Muss zum Anspielen kann ich euch den 9 Minuten langen Song „Black Clouds of Thanos“ ans Herz legen, denn er strotzt nur so vor Emotionen. „Defiance“ ist ein sehr abwechslungsreiches Album, denn durch verschiedene Elemente wie indianisch angehauchte und mythische Klänge bei „Indian Nation“ oder das orientalisch anmutende „Ancient Ones“, welches den Menschen Tribut zollt, die vor langer Zeit gelebt haben, leben die Songs und das Album wird zu keiner Zeit langweilig. Bei „The Day Of The Reaper“ wurde BURNING Starr inspiriert durch einen Horrorfilm, welcher von einem Student in den 80iger Jahren gemacht wurde, der ein großer Fan von Virgin Steele und Burning Starr war. Den Abschluss auf dem Album bietet ein Livesong. „Evil Never Sleeps” wurde beim letztjährigen Magic Circle Festival aufgenommen. Mit diesem Album wird die Watezeit zum nächsten verkürzt. Nach Jack Starr´s Aussage wird das neue Album die Band einen großen Schritt nach vorne bringen. Warten wir also ab und genießen erst mal „Defiance“.
www.myspace.com/jackstarrsburningstarr
Tracklist:
Ancient Ones, Once And Future King, Defiance, Day Of The Reaper, Indian Nation, Black Clouds Of Thanos, The King Must Die, Inquisitor, Catch The Rainbow, The Beast Inside, Evil Never Sleeps
8/10 Punkte
Gisela
VÖ: 06.06.09

BEGGAR'S BRIDE
Rockin' The Pumpkin
A Minor Records
54:15
BEGGAR'S BRIDE ist die Band des in der Schweiz lebenden Holländers "Holggy" Begg, Mit ihrem Sound, der im Softrock angesiedelt ist, haben sie es auch nicht so leicht. So sind einige der Songs auch sehr akustisch ausgelegt. Irgendwie fehlt den Stücken der gewisse Kick. Als Sänger fungiert Michael Voss, der mit Mad Max und Projekten wie Silver, Voices Of Rock ordentliche Arbeiten abgeliefert hat. Leider kann auch er nicht die Kastanien aus dem Feuer holen, denn den Stücken fehlt einfach die Energie um sie aus der Gleichtönigkeit herauszuholen. Den Sound der Songs würde ich in die 70iger Jahre ansiedeln, aber leider wird es auf Dauer ziemlich langweilig. Diese Langeweile können auch die Gastbeiträge des Deep Purple Keyboarders Don Airey oder der Sängerin Pearl nicht vertreiben. Für mich stellt sich zudem auch die Frage, wie man auf einen solchen Titel kommt, denn den rockenden Kürbis findet man auf dem Cover wieder. Bei diesem Album hätte man eher einen schlafenden Kürbis abdrucken sollen. Als Hintergrundmusik gut, aber nicht mehr.
www.beggar-s-bride.ch
3/10 Punkte
Gisela
VÖ: 29.05.09

A

B

C

D

E

F

G

H

I + J

K

L

M

N

O + P

Q + R

S

T

U + V

W-Z + Various