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FEET 1st Heaven, Home, Hell Demons Run Amok Entertainment 31:37 Die Görlitzer Hardcore-Combo Feet 1st veröffentlichten bereits 2007 eine Mini-CD und konnten
Anfang 2010 ihr Debüt-Album beim Label Demons Run Amok eintüten. Musikalisch bieten die fünf Musiker verdammt wütenden Hardcore der mit leichten Thrash und Death Einflüssen gespickt ist. Gerade der Aggro Gesang
kombiniert mit Growl-Parts ist sehr fett und brutal ausgefallen sowie auch die Gitarrenarbeit die den 10 Songs (Plus Intro) ordentlich ein Schub nach vorne verpasst. Alles wird aufgeboten was der Hardcore Sound so
hergibt wie Gangshouts, fette Downbeats, breites Doublebass-Geboller und gemeines Stakkato-Geschrubbe, dazu schnelle Harcore-Attacken a la Madball und Sick Of It All und das alles mit ganz viel Hass inne Backen! Feet
1st machen wirklich keine Gefangenen hauen sofort musikalisch um sich und beziehen in ihren Texten klar und deutlich Stellung gegen Rechts und das Notfalls mit blanker Gewalt. Gutes Beispiel dafür sind die Songs
"Stuttgard Calling" und "Widerstand". Die Texte sind im Wechsel in Englisch und Deutsch gehalten und das auch innerhalb der Songs und das macht ja auch nicht jede Band. Leider wirken manche Stellen
extrem Aufgesetzt und fast schon unbeholfen peinlich. "Dead Or Alive" ist dafür ein Paradebeispiel und gerade der gerappte Part wirkt sehr deplatziert in den Reimen und kommt deshalb unfreiwillig komisch
rüber. Trotz einiger Schönheitsfehler ist der Band aus Görlitz ein guter Einstand gelungen und Fans des brutalen, ich nenne es jetzt mal HATECORE, sollten sich Feet 1st mal zu Gemüte führen. 01. Introduction, 02.
Your Churches Still Burning, 03. Can't Touch This, 04. Passion Part II, 05. Dead Or Alive (feat. Matthi / Nasty), 06. The Outcasts, 07. Head Out (feat. Chris / United And Strong), 08. Stuttgart Calling, 09. Widerstand,
10. The End (feat. Kevin / End Of Days), 11. Beast From The East www.myspace.com/feetfirsthc 6, 5/10 Punkte Carsten
VÖ: bereits veröffentlicht |
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FEAR FACTORY Mechanize AFM-Records 44.50 Die Gute Nachricht das Dino Cazares ,2002 gefeuertes Gründungsmitglied, Gitarrist und Songwriter, wieder die Axt schwingen
wird bei den Pionieren des Cyber Metals Fear Factory geht leider etwas unter bei dem Streit der derzeit im Hause der Band herrscht. Die beiden Parteien um Sänger Burton C. Bell und Dino gegen Drummer Raymond Herrera und
Bassist Christian O. Wolbers (Gitarrist bei den letzten Alben "Archetype" und "Transgression") streiten sich momentan um die Namensrechte an der Band. Das schmälert doch arg die Freude über die
Rückkehr des sogenannten verlorenen Sohns. Somit ist zurzeit das Line-Up, das unter dem Namen Fear Factory das neue Werk "Mechanize" eingespielt hat, Sänger Burton, Gitarrist Dino (Ex-Brujeria, Asesino, Divine
Heresy), Bassist Byron Stroud (spielte auch auf den letzten beiden FF Scheiben mit und bei Zimmers Hole) und Drum-Gott-Legende Gene Hoglan (Dark Angel, Death, Testament, Strapping Young Lad). Nach ihrem letzten Album
hatte ich schon Angst dass diese einst so großartige Band in die Belanglosigkeit abdriften würde. Simpel ausgedrückt, "Transgression" klang nicht mehr nach der Band die ich seit ihren ersten Alben schätzen und
lieben gelernt habe. Das klang wie Fear Factory "Light" ohne Biss und Härte! "Mechanize" geht eindeutig zurück wo die Band nach "Obsulete" aufgehört hat, die unbändige Härte und Aggression
ist zurück und sämtliche Trademarks hat man gebündelt wieder heraus gekitzelt. Atmosphärische Keyboardsound mit allerlei Industrial Soundcollagen, gewaltige brutalste Stakkato-Riffsalven wie aus einem Maschinengewehr,
präzises mechanisches Drum-Gewitter ,pumpende Bass-Läufe wie auf Stacheldraht gespielt und Burtons bellender Brüllgesang gepaart mit melodischen Refrains die sich wie glühende Lawa ins Gehirn ergießen sind die
schlagenden Argumente die jeden Fear Factory Fan sofort gefangen nehmen. Der Titelsong zerfetzt einen sofort mit seinen prägnanten Stakkato-Geballer und darüber brüllt sich Burton die Seele aus dem Leib, obwohl der Song
am Anfang noch etwas sperrig wirkt ist er ein gelungener megaharter Industrial-Einstieg in die Scheibe. Nicht minder Agro geht es weiter mit "Industrial Discipline" aber hier entfaltet sich schon bald der
melodiöse Refrain der getragen wird auf einen Doublebass Gewitter der einfach nur Gänsehaut am ganzen Körper auslöst. Mit einen Urschrei startet "Fear Campaign" und Samples treiben den Song voran, die Gitarren
feuern aus allen Rohren und das unmenschliche Drumming von Gene setzt diesem Song die Krone auf. Der Ultra-Hit folgt mit "Powershifter" der wohl mit Sicherheit im Live-Set der Band landen wird. Wieder
megafette Riff-Salven gefolgt von einem Sahne-Refrain der mich wohl bis ans Ende meiner Tage verfolgen wird. Extrem großes Kino wird hier einem geboten und auch das folgende "Christploitation" ist einfach nur
ein Götter-Hit. Mit Spherischen Piano-Klängen geht es los und geht über in ein Thrash Inferno, hier wird noch mal deutlich wie Aggresive und brutal die neuen Fear Factory Mannschaft zu Werke geht. Der Song überschlägt
sich förmlich und taucht ab in einen See aus morbiden Keybordsounds. Das peitschende "Oxidizer" ist unterlegt mit wilden Industrial-Klängen und einem geschrienen Refrain. "Controlled Demolition" geht
in dieselbe Richtung wie "Powershifter" und hat einen Refrain zum da nieder Knien. Spätestens beim getragenen "Designing The Enemy" wird die Geschwindigkeit deutlich zurück gefahren, dieser Song
kommt sehr Spacig daher und hat viele Beatdowns und Stops kombiniert mit vielen Industrial-Effekten. Für mich der schwächste Song des Albums zusammen mit dem seltsamen und kurzen Instrumental Stück "Metallic
Division". Dieses Lied hätten sich Fear Factory echt sparen können sowas braucht kein Mensch!!! Der melodiöseste Track ist "Final Exit" und wirkt irgendwie als Fremdkörper. Aber wenn man diesen Song
erstmal auf sich wirken lässt entfaltet er doch seinen Reiz. Auch wenn Fear Factory am Ende etwas die Puste ausgeht ist ihnen ein extrem klasse Werk gelungen was ich echt sehr, sehr weiter empfehlen kann. Die Angst
Fabrik hat wieder zur alten Stärke gefunden und ich hoffe so geht es auch in Zukunft weiter. Denn mit ihrem Cyber Metal sind sie immer noch eine verdammt einzigartige Band im Metal Universum. Ich bringe es mal auf den
Punkt: Das Album Killt Und Ist Für Mich Die Scheibe Des Monats! Tracklist: Mechanize, Industrial Discipline, Fear Campaign, Powershifter, Christploitation, Oxidizer, Controlled Demolition, Designing The
Enemy, Metallic Division, Final Exit http://www.fearfactory.com 9/10 Punkte Carsten VÖ: 05.02.10 |
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FREEDOM CALL Legend Of The Shadowking SPV Knapp drei Jahre ist es her, das „Dimensions“ veröffentlich wurde. Nun melden sich FREEDOM CALL mit einem brandneuen
Studioalbum namens „Legend Of The Shadowking“ zurück. Neu im Line Up ist Bassist Samy Saemann, welcher Armin nun ersetzt. Mit „Our Of The Ruins“ legen sie stilvoll in bekannter Freedom Call Power los. Der Song strahlt
nur so vor Power und Melodie und ich könnte mir gut vorstellen, dass es ein perfekter Opener für die Show wäre! Mit „Thunder God“ geht es dann weiter. Ein Song mit straighten Riffs, mehr rockig, geht direkt ins Ohr.
„Tears Of Babylon“ erinnert vom Songwriting her direkt an das Meisterwerk „Eternity“. Der eingängige Refrain frisst sich direkt in den Gehörgang, während die Strophen Riffs einen perfekten Groove abgeben. Es folgt
„Merlin – Legend Of The Past“, welcher defintiv ins Live Set gehören sollte. Der Song geht geil ab, besticht durch durchdachte Melodien und ein super Arragement. „Resurrection Day“ startet mit einem Chor und wechselt
recht schnell in das gewohnte High Tempo. Dieser Song sollte wenn möglich auch ins Live Set gehören (Ich weis, es häuft sich nun, aber es passt halt)! Auch hier findet sich ein Refrain mit Ohrwurmcharakter wieder. Hier
zeigt Gitarrist Lars Kettkowitz sein Können in genialen Soli. „Under The Spell Of The Moon“ klingt etwas anders, als man es von Freedom Call gewohnt ist, dies soll allerdings nicht heißen, dass der Song weniger schlecht
wäre! So zeigen sich Freedom Call von einer neuen Seite. „Dark Obsession“ weist einen leichten Gothic Metal Touch auf und basiert eher im Mid Tempo Bereich, was ihn sehr eingäng macht. „The Darkness“ erwartet den Hörer
mit einer düsteren Atmosphäre und einem harschen Gitarrensound. Der Song bleibt straight im Mid Tempo mit weniger hohem Gesang. „Remember!“ kommt dann wieder im typischen Melodic Metal Gewand mit schnellem Drumming und
hohem Gesang daher. „Ludwig II. - Prologue“ ist ein düsteres Interlude das auf deutsch gesprochen den Tod von Ludiwg II. Beschreibt. „The Shadowking“ ist wiederum sehr melodisch gehalten. Der Song ist leicht
melancholisch gehalten, aber weist auch in den Melodien etwas Hoffnung auf, so wie man es von Freedom Call kennt! Sehr zu empfehlen. „Merlin – Requiem“ startet melancholisch mit Gesang & Piano. Es ist sehr
orchestral gehalten und Chris Bay beweist mal wieder, dass er eine einzigartige Stimme & Songwriting Fähigkeit besitzt! „Kingdom Of Madness“ ist sehr rockig und könnte aus den 80ern stammen! Es erinnert etwas vom
Sound an Edguy´s „Rocket Ride“. Der letzte Track trägt den Namen „A Perfect Day“. Dan Zimmerman treibt den Groove straight vorran. Auch hier wirkt es sehr Rockig und ich muss sagen, es geht gut ab! „Legend Of The
Shadowking“ ist musikalisch gesehen die logische Fortführung von „Dimensions“. Freedom Call bleiben sich ihrem Stil treu und bieten dem Fan ein geniales Album ohne Mängel. Die Band experimentiert mit neuen Elementen,
ohne dabei den typischen Freedom Call Charakter zu verlieren. Kurz gesagt: Es werden 14 Hammer Tracks geboten. Das Album ist wirklich sehr empfehlenswert für jeden Freedom Call Fan und generell an alle Melodic Power
Metal Fans. Um einige Anspieltipps zu nennen: Out Of The Ruins, Tears Of Babylon, Resurrection Day, Remember, The Shadowking, A Perfect Day. Aber im allgemeinen ist das ganze Album empfehlenswert! 9/10 Punkte
Philip Thelen VÖ: 29.01.10 |
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FLASHBACK OF ANGER Splinters Of Life Limb Music Products 53:54 Die italienische Band FLASHBACK OF ANGERdie mit keinen Klischees behaftet mit „Splinters Of Life“ eine saubere
Progressive/Melodic-Scheibe abliefert. Hier klingen keine Schwerter oder man frönt auch keine Krieger, denn Musik ist hier Trumpf. Als Vorbilder nennen sie Sonata Arctica oder Dream Theater, aber verstecken müssen sie
sich nicht hinter diesen Größen. Mir gefällt vor allem, dass obwohl Keyboard getragene Musik dargeboten wird, die Gitarren nie in den Hintergrund gedrängt werden. Die abwechslungsreichen Songs wissen zu begeistern und
obwohl es sich um ein Debut handelt, wird auf „Splinters Of Life“ professioneller Sound geboten. Von ultraschnell über Balladen bis zu Songs der melodisch härteren Ausführung hat das Album alles zu bieten.
Eingängigkeit, die aber nie in Langeweile ausartet, wird hier groß geschrieben. Somit kann ich als Fazit nur sagen, ein durch die banl überzeugendes Album und obwohl es sich um ein Debut handelt schon richtig
ausgereift. Wer weiß was wir von FLASHBACK OF ANGER noch erwarten können. www.flashbackofanger.it 8/10 Punkte Gisela VÖ: 09.04.09 |
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