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Special

GUN BARREL
Live At The Kubana
Eigenvertrieb
68:20
GUN BARREL feiern ihren 10-jähriges Jubiläum und das mit einem neuen Sänger. Wer sich jetzt sorgt, dem werden diese direkt ausgetrieben, denn sie haben Spaß auf der Bühne und den Fans gefiel es. Letztes Jahr im November spielten sie im Siegburger Club Kubana, wo sie Live-CD und die dazugehörigen DVD “Gunniversary” aufnahmen, welche über SAOL vertrieben wird. Die CD kann man unter www.gunbarrel.bandcamp.com für 11,99 Euro downloaden. Für Fans gibt es auch die Möglichkeit diese Live-CD in limitierter Form mit Unterschriften ab August vorzubestellen. Die Limitierung ist auf 1000 Stück begrenzt, also Eile ist angesagt. Für Sänger Silver war es die erste CD- und DVD-Aufnahme mit GUN BARREL, aber vor diesen Aufnahmen hatte er schon einige Shows mit den Kölner Rocker absolviert. Es ist offensichtlich, dass das eine Live-Aufnahme ist, die im Studio nicht stark nachbearbeitet wurde und so wird die ganze Energie von GUN BARREL gut dokumentiert. Klar es ist nicht alles perfekt, aber welche Band spielt schon ein perfektes Konzert, das ist halt live! Weil Silver die Songs seiner Vorgänger singt, bleibt er bei ihrer Art, sie zu singen. Es wird interessant sein, ihn zu hören, wenn er in der Zukunft seine eigenen Lieder zu singen, die sie ja jetzt nach seinem Einstieg schreiben werden. Songs wie “Gate To God” zeigen, dass direkt von Anfang an GUN BARREL den Fans heavy Songs mit Ohrwurmcharakter anbot. Es macht einfach nur Spaß sich Songs wie „Straight Down To Hell“ oder „Outlaw Invasion“ anzuhören. Als Fazit kann man bemerken, dass „Live At The Kubana“ einen sehr guten Querschnitt aus vier Alben von GUN BARREL offeriert und diese Scheibe, mit neuem Sänger Silver, zu einer ehrlichen Live-Dokumentation macht. Fans von Heavy Metal oder Powermetal, die nicht alle Alben von GUN BARREL besitzen ist es eine großartige Möglichkeit eine große Anzahl an Songs anzuhören. Wenn ihr sie noch nie live gesehen habt, dann wird euch diese Live-CD zeigen, was ihr schon in der vergangenen Zeit verpasst habt.
Tracklist:
1. Invasion Warning (Intro), 2. Bombard Your Soul, 3. Front Killers, 4. Roll Of The Dice, 5. Dear Mr. Devil,
6. Gate Of God, 7. Brother To Brother, 8. Back To Suicide, 9. The Raven, 10. Power-Dive, 11. Straight Down To Hell, 12. Outlaw Invasion, 13. On The Road Again, 14. Rebel Gathering (Intro), 15. Battle-Tested, 16. Take Me To The Highway, 17. My Last Ale
http://www.gunbarrel.de
ohne Wertung
Claudia Ehrhardt (übersetzt ins Deutsche Gisela Schmitz)
VÖ: bereits veröffentlicht

GRAND MAGUS
Hammer Of The North
Roadrunner Records
47:58
Das schwedische Trio GRAND MAGUS wurde 1996 in Stockholm gegründet. Im Jahre 2001 präsentierten sie ihr selbstbetiteltes Debut-Album. Zu dieser Zeit basierte ihr Sound im Doom Metal, aber ab ihrem 4. Album „Iron Will“ zeigten sie, was so alles in ihnen steckt, denn sie boten auf diesem Album Vielfältigkeit pur. Ihr 5. Album „Hammer Of The North“ – das erste für Roadrunner Records – beinhaltet nur noch wenige Spuren ihrer metalischen Wurzeln. Mit „I, The Jury“ starten sie ins Album und der Song zeigt Referenzen zu Judas Priest auf. Es könnte sich um einen Priest Coversong handeln. Ein NWoBHM-Song, aber in einer sehr modernen Version. Der Titelsong „Hammer Of The North“ könnte auch aus der Black Sabbath Zeit stammen, als Ronnie James Dio der Sänger war. Trotz allem haben GRAND MAGUS ihre eigenen Trademarks in die Songs mit eingebaut. Stücke wie “Black Sails” und “Mountains Be My Throne” offerieren uns klassischen Heavy Metal, das aber in einem sehr frischen Sound. GRAND MAGUS wird euch mit ihren Liedern verzaubern und zudem auch noch überraschen. Beim Song „Northern Star“ fallen einem sofort die Priest-lastigen Sound auf. Es handelt sich dabei um einen eingängigen Up-Temporocker wo die Gitarren dominieren. Eine regelrechte Hymne. Am stärksten kommen ihre Doom Metal-Roots beim Song “The Lord Of Lies” zur Geltung. “Hammer Of The North” ist ein Album voll von klassichem Metalsound. So erinnert mich „Bonds Of Remind“ ein wenig an Iron Maiden mit Blaze Bayley. Der nachfolgende Song „Savage Tales“ offeriert uns einen unterschiedlichen Mix aus NWoBHM und einer Prise Doom. Ein weiteres Highlight ist „Ravens Guide Our Way” und auch mein persönlicher Fvaorit auf diesem Album. Ihr werdet auf „Hammer Of The North“ keine Song finden den man als Füller bezeichnen kann. Alle Stücke sind auf einem hohen Level und werden euch für eine sehr lange Zeit unterhalten. Wenn Ihr Heavy Metal/NWoBHM mögt dann besorgt euch noch heute die Scheibe.
Track list:
1. I, The Jury, 2. Hammer Of The North, 3. Black Sails, 4. Mountains Be My Throne, 5. Northern Star, 6. The Lord Of Lies, 7. At Midnight They'll Get Wise, 8. Bond Of Blood, 9. Savage Tales, 10. Ravens Guide Our Way
www.myspace.com/grandmagusrocks
9/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
übersetzt ins Deutsche: Gisela
VÖ: 18.06.10

GRIMMSTINE
Grimmstine
Metal Heaven
72:47
Grimmstine ist eine neue Band, aber Sänger Steve Grimmett ist den Metal-Fans bestens bekannt als Stimme von Grim Reaper und Lionsheart. Er hat auch auf Onslaught's In Search Of Sanity gesungen. Jetzt hat sich Grimmett mir dem amerikanischen Gitarristen Steve Stine zusammen getan - und so erklärt sich der Name Grimmstine von alleine. Die Rhythmusgruppe von Sons Of Poseidon unterstützt das Duo. Mach dem Intro Memory stürzen sie sich in 911, einen schweren Rocker mit messerscharfen Riffs und der einzigartigen Stimme von Steve Grimmett. Beim ersten Song kombinieren sie Hard Rock Passagen mit schweren Bass-Riffs und metallischen Parts. Stine's Gitarrensolo zeigt Einflüsse des Neo-Classical Metals. Der Track hat Power. Supernatural klingt mehr nach 80er-Jahre Heavy Metal, den man gepaart hat mit einer eingängigen Gesangsmelodie. Mr. Grimmett klingt hier ein wenig nach Biff Byford...  Bei To Catch A Killer gibt es ein Iron Maiden-mässiges Bass-Riff, aber anfangs hat der Song etwas von Whitesnake, denn wird der Song härter und metallischer. Die Ballade You'll Never Know beginnt mit akustischer Gitarre und erinnert mich ein wenig an MSG's Akustik-Album... Sobald die anderen mit einsteigen wird der Song kraftvoller, bleibt aber melodiös. Mit dem flotten Rocker It's Over wird es wieder härter. Der Song hebt sich schon allein durch das Gitarrenspiel ab und hat einen leicht progressiven Touch sowie einen catchy Refrain. Nach dem schnellen Prisoner geht's wieder in Richtung Hard Rock mit You Give Me Love. Der Song hätte wohl in den frühen 90er-Jahren einiges an Airplay bekommen... An Dio erinnert Straight As An Arrow. Mehr Whitesnake-Sounds gibt es mit This Don't Look Like Love To Me, einem bluesigen Hard Rock-Track. Das Gitarrenspiel erinnert etwas an Moody/Marsden... Sehr cool!
Es mag scheinen, als wenn das Album Originalität vermissen lässt, aber das stimmt nur teilweise, denn man findet nur Anleihen an die genannten Bands. Außerdem bekommen die Song etwas eigenständiges durch Steve Grimmett's einzigartige Stimme und Steve Stine's  Gitarrenspiel. Einige Songs fallen in die Kategorie Melodic Heavy Metal, während andere eher im Hard Rock angesiedelt sind. Wer diese Spielarten des Rock bevorzugt, der sollte unbedingt mal reinhören!
Track list:
Memory, 911, Supernatural, Got Nothing But Time, To Catch A Killer, You'll Never Know, It's Over, Prisoner, You Give Me Love, Straight As An Arrow, Til They Take My Wings, Take This Air, Afraid Of The Dark, This Don't Look Like Love To Me, To Sing A Lullaby (Immy's Song)
http://www.myspace.com/grimmstine
8/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 22.10.09

GRAND DESIGN
Time Elevation
Metal Heaven
49:25
Mit Time Elevation geben die Schweden Grand Design ein erstes Lebenszeichen. Sänger Pelle Saether und seine Kumpel bieten puren 80er-Jahre Hard Rock mit Def Leppard-artigen Chören. Und genau das bekommt man mit dem Opener Love Sensation. Wer also immer noch regelmässig Pyromania oder Hysteria hört, den sollte Grand Design gefallen. Für Slugged Out nehmen sie etwas Tempo raus, aber dann gibt man wieder Gas. Es geht weiter mit Air It Out, das auch langsam beginnt und sich ähnlich entwickelt wie Slugged Out. Die Schweden bleiben dem 80er-Jahre-Sound treu, variieren aber etwas. Die Songs sind gut gespielt, haben aber nicht die Eingängigkeit der Def Leppard-Songs. Und ich hätte es gerne etwas abwechslungsreicher... Einer meiner Favoriten ist Hello Mr. Heartache, vielleicht weil man hier etwas variiert... Es gibt Stellen, die mich an Giant erinnern, aber über allen Songs prangt groß Def Leppard. Sheik Iddup sticht hervor, da man sich etwas anders präsentiert, aber beim Refrain sind dann die Def Leppard-Sounds zurück. Den Abschluss macht Love Will Know, ein akustischer, balladenhafter Song, der mich leider nicht berührt... Ich bin mir nicht sicher, ob Grand Design mit Time Elevation eine echte Chance haben, aber zumindest Fans von Def Leppard's Pyromania und Hysteria Alben sollte der Sound gefallen. Wer diese Alben nicht zu seinen Favoriten zählt, sollte die Schweden auf ihrer MySpace-Seite antesten!
Track list:
Love Sensation, Slugged Out, Air It Out, Piece Of The Action, Sad Sound Of Goodbye, No Time For Love, Hello Mr. Heartache, Let’s Go Down Fighting, Sheik Iddup, Love Will Know
http://www.myspace.com/granddesigner
6/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 23.10.09

GORGOROTH
Quantos Possunt Ad Satanitatem Trahunt
Regain Records/Soulfood
34.35
Der Rechtsstreit um den Band Namen der Schwarz Metaller GORGOROTH ist nach langem Tauziehen zwischen den beiden Parteien um Sänger Gaahl und Gitarrist King gegen das Gründungsmitglied und Gitarrist Infernus endlich entschieden. Infernus bekam vor Gericht den Namen zugeschrieben und ist somit der einzige der den Namen GORGOROTH verwenden darf. Noch während sich der Rechtsstreit hinzog bastelte sich Infernus eine neue Mannschaft zusammen und begann mit dem Songwriting. Das hatte man so schnell gar nicht erwartet, den der Grund, warum er von Gaahl und King einfach aus seiner eigenen Band geworfen wurde, war der Vorwurf, Infernus würde nichts mehr musikalisch zu GORGOROTH beitragen und auch Antriebslosigkeit war ein Argument ihn vor die Tür zusetzen. Infernus scharrte schnell eine Mannschaft hinter sich die es durchaus in sich hat. Ex-Sänger Pest wurde wieder mit an Bord genommen, sowie Ex und natürlich wieder GORGOROTH Gitarrist Tormentor, Drummer wurde Tomas Asklund (Ex-Dissection, Dark Funeral) und den Posten für den Bass besetzt Obituary Bassist Frank Watkins. Musikalisch gibt man sich betont abwechslungsreich und geht zurück zu den Werken bevor Gaahl den Sängerposten übernahm. Das war auch zu erwarten das Infernus nichts mehr mit Gaahl oder Kings Sound zutun haben will. Die wahnsinnige Raserei wurde sehr zurück gefahren und jetzt wird wieder mehr Wert auf Majestätische Mid-Tempo Parts gelegt. Die Produktion klingt erstaunlicherweise sehr differenziert und man kann jedes Instrument heraus hören. Das kommt besonders den Gitarren zugute die sehr viel Druck erzeugen und sehr Kraftvoll sind. Pest hat auch nichts verlernt und kreischt, keift und gurgelt so herrlich böse daher das man Gaahl gar nicht vermisst. Damit sind GORGOROTH sehr weit entfernt von ihrem früheren Rummpelsound („Under The Sign Of Satan“), trotzdem kommt die Scheibe sehr dunkel und diabolisch daher, das man immer noch von einer True Norwegischen Black Metal Scheibe sprechen kann. Die melodischere Gitarrenarbeit kommt den Songs soweit zugute dass wirklich jeder Song ein anderes Klangbild aufweist und man nicht das Gefühl hat immer denselben Song zuhören. "Prayer" ist sehr melodiös, "Building A Man" fließt zäh majestätisch in die Gehörgänge und bei dem groovigen "New Breed" denkt man ein bisschen an Satyricon.  Die langsameren Parts die dieses Album dominieren klingen manchmal etwas nach Immortal aber das tut der Scheibe sehr gut und hat mit abkupfern nichts zutun. GORGOROTH klangen ja schon immer recht eigenwillig und einzigartig und das tun sie auch auf ihrer neuen Scheibe. Manchmal wird auch das Tempo bis zur Raserei angezogen wie beim letzten Track "Satan Prometeus", aber immer sehr dosiert und niemals über den ganzen Song ausgedehnt. Ich für meinen Geschmack hätte es zwar sehr gerne absolut schnell gehabt aber GORGOROTH legen mehr Wert auf eine beklemmende abgrundtiefe dunkle Stimmung. Daher kann es sein das Fans die es nur schnell lieben etwas enttäuscht sein werden von der neuen Scheibe. Das ist bei mir so der Fall, ich vermisse hier schon dass keine Geschwindigkeits-Rekorde gebrochen werden. Aber trotz dieser Kritik hat die Band ein gelungenes Statement in Sachen True Black Metal abgeliefert und bedient sich an jeder Schaffensperiode ihrer langen Karriere und lässt mehr Raum für Atmosphäre und Tiefe. Damit hat die Band ein neues interessantes Kapitel aufgeschlagen. Kein Überwerk aber ein gelungenes "Comeback"!
Tracklist: 1. Aneuthanasia , 2. Prayer , 3. Rebirth, 4. Building A Man, 5. New Breed, 6. Cleansing Fire, 7. Human Sacrifice, 8. Satan Prometheus,  9. Introibo Ad Alatare Satanas
www.gorgoroth.info
7,5/10 Punkte
Carsten
VÖ: 23.10.09

GODS WILL BE DONE 
The BooK Of Blood
Stargazer
39.02
Die Paderborner Thrash-Combo GODS WILL BE DONE hat 2007 ein vielgelobtes Demo unter die Leute gebracht für das sie von der schreibenden Presse und Fans viel positive Kritik einheimsen konnten. Jetzt endlich mit dem neuen Label Stargazer Records können sie ihr lang ersehntes Debüt Album "The BooK Of Blood" veröffentlichen! Anfang Mai diesen Jahres konnte ich mir schon mal vorab bei einer Listeningsession in den Paderbornern Westwood-Studios die 12 Songs anhören. (Bericht siehe unter Specials!) Ich war also schon ein klein wenig vorbereitet was mich aus dem Hause GODS WILL BE DONE erreichen würde. Die Paderborner stehen für ein wütendes Thrash Metal Bollwerk der den traditionellen Thrash der alten Helden Exodus (vor allem), Slayer, Violence und Dark Angel als Grundgerüst nimmt. Aber um nicht als reine Retro-Thrash Band durchzugehen durchziehen die Fünf Musiker (Ex-Greed und Spark Mitglieder) ihren Sound mit vielen Pantera, Testament  und Machine Head Einflüssen und würzen ihren heftig brutalen Cocktail mit modernem Thrash der Marke The Haunted, Defleshed, Carnal Forge, Darkane und Dew-Scented! Ein wahres Riff-Massaker eröffnet sich vor dem Hörer das selten die 200 bpm Marke unterschreiten und der pumpende Bass planiert alles in Grund und Boden, dazu gesellt sich das treibende Schlagzeugspiel mit unzähligen Doublebass Parts und rasenden Blast Beats! Sänger Gulle (Ex Under Seven Bridges) bringt mit seinem rauen Geshoute noch einen kleinen Hardcore/Punk Vibe mit in den Gesamtsound und man kann förmlich spüren wie dem Mann so manche Halsader platzt bei seinem Gebrülle und Geschreie. Also kein angestaubtes Thrash Revival sondern brutaler intensiver Druck, ungezügelte Aggression und mächtige Groovewalzen hämmern auf den Hörer ein das man das Gefühl hat GODS WILL BE DONE würden mit einem den Boden wischen und dann durch eine Wand prügeln. Ich kann hier immer wieder die Riff-Arbeit besonders loben, denn so ein Schwindelerregendes Inferno bekommt man mit so einer schneidenden Präzision nicht oft verabreicht. Alles verpackt in einem massiven Sound der natürlich belassen wurde und frei von Effekten ist und getriggerten Drums. Also keine polierte Scheisse wo alle Ecken und Kanten rund gemacht worden sind. Einen Song möchte ich hier auch nicht hervor heben, jeder der 12 Songs sprüht nur so vor Spielwitz und ....ja, simpel gesagt POWER!!! Jedes einzelne Lied ist wie ein Faustschlag in die Fresse, was man bildlich am besten mit dem Cover von Panteras "Vulgar Display Of Power" vergleichen kann. Wer in Sachen Extrem Trash die absolute Vollbedienung sucht wird bei GODS WILL BE DONE mehr als fündig. Alle Daumen hoch für das explosivste, brutalste und dazu noch abwechslungsreichste Thrash Inferno des Monats!!! Zur Erinnerung sei noch mal erwähnt hier handelt es sich um ein Debüt Album, was danach noch folgen soll bin ich mehr als gespannt!
Tracklist:01. Mark of Cain , 02. Last Confession, 03. Divine Brutality, 04. Zealot , 05. Lamb Of Sacrifice , 06. Test Of Faith , 07. Crushed , 08. False Prophet , 09. Fuck Your God , 10. Guilty By Default , 11. Eat You Whole , 12. Exorcist
www.stargazerrecords.com
www.godswillbedone.de
9/10 Punkte
VÖ: 23.10.09

GRIEF OF WAR
Worship
Prosthetic Records
43.53
Aus Tokio, Japan kommen Grief Of War. Sie sind seit 2002 am Start und veröffentlichen ihr 2. Album über Prosthetic Records. Wenn man das Info Blatt nicht gelesen hätte, würde man erst an Amerika und Europa denken, denn typisch Japanisch klingen Grief of War nicht gerade. Sie spielen Old School Thrash der an alte Slayer, Overkill, Kreator und Metallica angelegt ist. Das lässt schon mal jedes Thrash Metal Herz höher schlagen wenn man das liest. Auch der Gesamtsound der Scheibe lässt keine Wünsche offen, denn die Japaner klingen roh und unverfälscht, das soll heißen, absolut trendfrei! Leider fehlt ihnen aber die nötige Durchschlagskraft was zurzeit jüngere Bands besser drauf haben wie zum Beispiel Warbringer. Der Opener "Crack Of Doom" ist eine schöne Thrash Bombe die Slayer huldigt und der Titelsong wartet mit gekonnten Mosh-Parts auf, der sofort zum mitbangen auffordert. Überall hört man Kreator Zitate und der Gesang kommt dem von Mille und Schmier recht nahe. Aber leider drücken Grief Of War ihren Songs nicht ihren eigenen Stempel auf. Alles hat man schon irgendwo anders besser umgesetzt gehört. Die Musiker sind zwar absolute Könner an ihren Instrumenten, man nehmen nur alleine die Solis die die beiden Gitarristen von Stapel lassen, aber die großen Momente fehlen ein klein wenig. Trotz dieser Kritik haben Grief Of War ein solides Old School Thrash Metal Album veröffentlicht das absoluten Die Hard Fans gefallen dürfte. Es fehlt halt nur das Quäntchen Eigenständigkeit. Old School Thrasher sollten aber auf alle Fälle der Band eine Chance geben.
Tracklist:
01. Crack Of Doom, 02. Disorder, 03. Captured Soul Eternity, 04. New Kind Of Wicked, 05. Revolt, 06. Built My Brain, 07. Worship, 08. Into The Void, 09. Midnight Sun, 10. Lost
www.myspace.com/griefofwar
6,5/10 Punkte
Carsten
VÖ: 21.08.2009

GWAR
Lust In Space
AFM Records/Soulfood
44:39
3 Jahre haben die "Scumdogs of the Universe" sich selber eine Schaffenspause auferlegt und die wird mit ihrem 11. Studiowerk endlich gebrochen. Berühmt und berüchtigt sind die 5 Musiker durch ihre Alien-Kostüme und die Blut, Sperma und Gedärm spritzenden Live-Shows geworden. Auch auf ihrem neusten Werk zieht die Gummie-Alien Bande ihren unverkennbaren Sound aus Thrash Metal, Shock Rock, Punk, und Hardcore unbeirrt fort. Was aber sofort auffällt an "Lust In Space" ist, das der Thrash Metal Anteil gewaltig in die Höhe geschraubt worden ist. Die Geschwindigkeit wurde auch um einiges angezogen und mit genialen Mosh-Parts geizt man nicht im Geringsten. Oft schießen einem Bands wie Sacred Reich, Slayer und Metallica durch den Kopf und auch vor den Misfits wird nicht halt gemacht, wie man beim Klischee Song "Metal Metal Land" sehr gut hören kann. Schön das GWAR auch einige Schaufeln an Härte zu gelegt haben und somit noch kompromissloser über einen herfallen. Man kann mit Sicherheit sagen, dass ihr aktuelles Werk das herausragendste Werk ist seit langen. Schlechte Alben haben sie zwar noch nicht veröffentlicht aber die letzten Sachen von ihnen waren nicht so überzeugend komponiert und in Szene gesetzt wie "Lust In Space". Auch ihren schön abartigen Humor haben die "Scumdogs" beibehalten, denn ohne die abgedrehten Texte  würde das Projekt auch gar nicht funktionieren und den ein oder andere Lacher konnte ich mir auch nicht verkneifen. GWAR sind halt GWAR und das ist verdammt gut so!!! Da kann man sich ja schon getrost auf die nächsten Live-Gigs der Band freuen und ein schönes Sperma, Blut und Gummi-Gedärme Bad nehmen!
www.gwar.net
8/10 Punkte
Carsten
VÖ: 21.08.09

A

B

C

D

E

F

G

H

I + J

K

L

M

N

O + P

Q + R

S

T

U + V

W-Z + Various