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HUNGRYHEART One Ticket To Paradise Fastball Music 56:03 HungryHeart ist eine italienische Band, die schon in den späten 1990er Jahren gegründet wurde, aber erst 2008 ihr
Debüt veröffentlichten. Das Album kam bei Fans und Medien gut an und nun gibt es ein neues Werk von den Italienern. Mit One Ticket To Paradise präsentieren die Herren eine Scheibe voll eingängiger Rock-Songs, die
offensichtlich von Bands wie Giant und Bon Jovi beeinflusst wurden, dazu einen Spritzer Sleaze - et voilá herauskommt HungryHeart. Der flotte Rocker One Ticket To Paradise macht einfach Spass. Erinnert ein wenig an Pink
Cream 69 (frühe Jahre) - und etwas härter -, aber auch an Casanova... Sänger Josh Zighetti gibt den Songs, was sie brauchen - von soften Tönen, über fast schon geflüsterte Worte bis hin zu leicht aggressiven Passagen.
Gitarrist Mario Percudani lässt sein Können immer wieder aufblitzen, spielt aber im Allgemeinen sehr Song-dienlich. Die Ballade Let Somebody Love You überzeugt mit Mario's emotionalem Gesang. Sänger Josh beschränkt sich
hier auf die Backing Vocals und überlässt Mario den Gesang bei der gefühlvollen Ballade. Boulevard Of Love erinnert mich etwas an L.A. Guns... Ein harter, Up-Tempo Rocker mit eingängiger Gitarrenmelodie - und einem
Refrain, den man schon bald mitsingt! Mit Angela gibt es dann einen Track, der nach Giant klingt, aber auch HungryHeart-Sounds bietet! Beim Country Rocker Love Is The Right Way wird klar, man hat nicht nur einmal Blaze
Of Glory gehört. Oder stand Wanted Dead Or Alive Pate? Auch bei Just A Little Closer hört man Bon Jovi raus, hier so gar etwas mehr als bei den anderen Songs. Okay, man hat hier nichts Revolutionäres aufgenommen, aber
die Songs machen Spass! Mit Man In The Mirror ehrt man Michael Jackson, aber wenn man das Original nicht kennt, dann würde man nicht erwarten, dass es ein Pop Song ist. Gut gemacht. Fans, die auf gut gemachten
Rock stehen, der mit eingängigen Melodien auftrumpft, der sollte HungryHeart auf ihrer MySpace-Seite an testen! Track list: 1) Stand Up, 2) One Ticket To Paradise, 3) Let Somebody Love you, 4) Boulevard Of
Love, 5) A Million Miles Away, 6) Angela, 7) Love Is The Right Way, 8) Let's Keep On Tryin', 9) Just A Little Closer, 10) Get Lost, 11) Man In The Mirror, 11) You Won't Be Alone
http://www.hungryhearts.it http://www.myspace.com/hungryheartofficial
http://www.twitter.com/hungryheartband 8,5/10 Punkte Claudia Ehrhardt |
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HAMLET La Puta Y El Diablo Roadrunner Records 53:54 Die Band HAMLET treibt schon seit 1987 in Spanien ihr „Unwesen“. So zählen die Madrilenen zu den Bands der ersten Stunde
in ihrem Genre in Spanien und konnten schon einige Erfolge verbuchen. Angefangen haben sie mit klassischem Heavy Metal, aber bis zu ihrem neunten Album „La Puta Y El Diablo“, welches nun via Roadrunner Records
veröffentlicht wurde, hat sich ihr musikalischer Stil doch stark verändert. In Spanien wurde das Album schon im letzten Jahr veröffentlicht und die Reaktionen darauf waren sehr gut. Wie werden die Fans das in
Deutschland sehen? Ihren traditionellen Metal haben sie sehr gekonnt mit alternativen Sprenkeln, groovigen Parts, thrashigen Elementen und hardrocklastigen Melodien versetzt. Das sind aber noch nicht alle Veränderungen,
denn HAMLET haben noch sehr gekonnt aggressive Riffs und Doublebassattacken in ihre Songs eingebaut. Dies führt dazu, dass die 10 Songs alle sehr abwechslungsreich sind. Beim Stück "No Habrá Final" wird das
Tempo total zurückgefahren und brillieren mit akustischen Klängen. Die Mischung und Songanordnung stimmt bei diesem Album, aber nicht nur das. So versteht es Sänger Molly immer sehr gekonnt, mal aggressiv, mal heiser
seine Stimme den verschiedenen Stimmungen einzusetzen. Abschrecken sollte man sich auch nicht von den in Spanisch gesungenen Songs, denn ich finde dass auch diese Sprache sehr metal-kompatibel ist. Man muss nicht
unbedingt in Englisch singen und somit erhalten die Songs alle einen gewissen Exotenstatus. Von der Produktion her hat man auch alles richtig gemacht. Für das Mixing und Mastering war kein Geringerer als Logan Mader
(Gojira, Cavalera Conspiracy, Machine Head usw.) verantwortlich. Er ist ja auch derjenige, der schon MACHINE HEAD mit einem druckvollen Sound versorgt hat. Mit diesem fetten Sound erfüllen sie mit Sicherheit nicht
nur die Erwartungen der Fans. Ich hoffe nur, dass man einer spanischen band, die in ihrer Muttersprache Songs verfasst mehr Aufmerksamkeit widmet, denn von der Qualität der Songs her ist bei „La Puta Y El Diablo“
wirklich alles im grünen Bereich. Lasst euch von HAMLET wachrütteln! www.myspace.com/hamletirracional Tracklist: El habil reino del
desconcierto, La tentación, El traje del muerto, Siete historias diferentes, En el nombre de dios, No habrá final, Escupe tu vanidad, Si no tu quién, Revolución, Sacrificio 7/10 Punkte Gisela VÖ: 15.01.10 |
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HELEL A Sigil Burnt Deep Into The Flesh Debemur Morti Productions 27.27 Die Franzosen HELEL (Hebräischer Name für Luzifer, der gefallene Engel) veröffentlichen mit dieser
Mini-CD sozusagen ihr Debüt Material auf dem ebenfalls aus Frankreich kommenden Label DEBEMUR MORTI Productions. Die Musik von HELEL ist eine wilde Mischung aus extremen Industrial und räudigen Black Metal. Das Ganze
ist verknüpft worden zu einen brachialen Inferno das den geneigten Hörer sofort überrollt. Die programmierten Drums fallen gnadenlos über einen her, die Blast-Attacken sind unmenschlich schnell und gehen weiter über in
dreckiges Black Metal Gebolze. Zwar nimmt man auch mal die Geschwindigkeit aus den Songs, mit treibenden Midtempo Parts und spannt den Bogen rüber in künstliche Orchester-Passagen wo HELEL echt eine kranke Atmosphäre
aufbauen können, aber zumeist herrscht hier das absolute chaotische Inferno. Da verliert man echt manchmal den roten Faden beim hören der 4 langen Songs, aber das hier das extremste aus Industrial und Black
Metal zusammen geführt wird ,was ja nicht oft vorkommt, macht diese Mini-CD doch auch sehr faszinierend. Keine leichte Kost die uns da HELEL verkaufen wollen, man kann sagen das diese Musik sogar recht
unbequem ist. Aber dennoch eine Scheibe die Exoten-Status besitzt. Sowas bekommt man nicht alle Tage zu hören. Vorsicht Explosionsgefahr!
www.myspace.com/masslucifercorporation www.debemur-morti.com
Tracklist: 01. Mass Destruction / Mass Alienation, 02. A Sigil Burnt Deep Into The Flesh, 03. This Is Hel(e)l, 04. Cosmos Is Out Of Order 6,5 Punkte Carsten VÖ: 2009 |
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HATEBREED Hatebreed Roadrunner/Warner 42.19 Es ist noch gar nicht solange her das HATEBREED die hungrigen Fans mit einem Coveralbum (For The Lions) beglückten und nun liegt
auch schon das selbstbetitelte neue Album vor. Jetzt stellt sich wie immer die Frage, kann die wohl erfolgreichste Thrash-Core Gruppe ihre Nivau halten, entwickeln sie ihren Sound weiter oder öffnen sie sich gar anderen
Einflüssen. Bei Hatebreeds neuem Werk kann man das mit ja und auch mit nein beantworten. Natürlich hört man sofort wer hier den schweren Beton anrührt in jedem Song und auch ihre Trademarks kommen wie immer deutlich zur
Geltung. Wie Midtempo Böller-Songs die zum hüpfern und moshen bestens geeignet sind. Schnelle Thrasheruptionen die Slayer huldigen (Become The Fuse, Merciless Tide!!!) und jedes Festival und jede Halle zum erbeben
bringen und riesige Circle-Pits auslösen. Grossartige Street-Hardcore Hymnen (In Ashes They Shall Reap) gepaart mit eingängigen Mitgröhl und Gangshout Parts finden sich natürlich auch wieder und alles scheint
so als ob es bei alten bewährten und absolut großartigen Stilmitteln geblieben ist. Doch nicht immer leicht erkennbar haben sich minimale Änderungen eingeschlichen. Stimmlich hat Jasta ein klein wenig mehr Melodie in
seine Stimme gepackt und der Doom ist mit dem Song "In Ashes They Shall Reap" in den Sound eingekehrt der verdächtig nach Crowbar klingt. Mehr Punk-Vibes gibt es mit "Every Lasting Star" und
"Words Became Untruth" und das düstere Instrumental "Undiminished" hätte man wohl nicht gerade von Hatebreed erwartet. Das es auch vermehrt Gitarren-Leads gibt fällt aber nur so am Rande
auf. Aber eigentlich verlange ich von speziell dieser Band keine großen Experimente. Das was sie auf ihrem neusten Werk gemacht haben reicht mir schon voll und ganz aus. Ansonsten rede ich jetzt hier mal als
totaler Fan: Die Scheibe ballert und knallt ohne Ende, es ist genau das was ich von den Jungs erwartet und erhofft habe .Beim Hören freue ich mich schon wieder die Jungs live zusehen mit einem ausflippenden Publikum,
Mega Circle-Pit, Moshen, Hüpfen und Headbangen bis die Murmel platzt. Scheiß auf Veränderungen, wenn ich mich noch nicht satt gehört habe an Hatebreed ist das auch nicht langweilig was sie machen. Und das ist sicher,
diese Scheibe rotiert bei mir pausenlos im Player bis sie glüht und damit hat eine Neuveröffentlichung ihre Pflicht getan!!! Musikalische Weiterentwicklung oder nicht, solange die Musik süchtig macht ist alles
erlaubt. Auf den Punkt zu kommen: Extrem Geile Scheibe Punkt!!! Tracklist: 01. Become The Fuse, 02. Not My Master, 03. Between Hell and A Heartbeat, 04. In Ashes They Shall Reap, 05. Hands Of A Dying Man, 06.
Everyone Bleeds Now, 07. No Halos For The Heartless, 08. Through The Thorns, 09. Every Lasting Scar, 10. As Damaged As Me, 11. Words Became Untruth, 12. Undiminished, 13. Merciless Tide, 14. Pollution Of The Soul
www.hatebreed.com 9,5/10 Punkte Carsten VÖ: 02.10.09
 BERT HEERINK Better Yet AOR Heaven 42:34 Einige werden sich noch an das Debüt der Band Vandenberg erinnern, das Album wurde schnell zum Klassiker. Die Band um Adrian
Vandenberg tourte und nahm einige weitere Alben auf und in 2002 tourte Heerink mit der Rock-Oper Tommy in den Niederlanden. Nun 2
Jahrzehnte nach dem Vandenberg-Debüt ist Bert Heerink zurück! Und seine Platte heisst Better Yet... einer Sammlung von AOR-Songs,
auch wenn der Opener Panic Attack etwas härter ist. Beim Songs schreiben tat er sich zusammen mit u.a. Harry Hess, Bob Daisley und
Russ Ballard - um nur einige zu nennen. Für die Produktion ist Michael Voss verantwortlich, der es schaffte eine kraftvolle, moderne
Produktion abzuliefern, die nicht zu glatt ist. Nach dem balladesken April gibt es einen 80er-Jahre Rocker namens Whose Side Are You
On. Nach Falling Down, einem leicht traurigen Song, gibt es mit Love Is Like Heaven wieder eine Gitarren-Nummer. Einer meiner
Favoriten ist Restless Heart, der Song kommt etwas anders daher... ist sehr intensiv und hat sogar einen Schuss Aggressivität. Die Backings
sind sehr 80er-Jahre-mässig, aber etwas zu weit im Vordergrund... Schönes Gitarrensolo. Der letzte Song Significance ist ein weiteres
Highlight auf Better Yet... - und eine gute Wahl um sich einen Eindruck von Bert Herrink's Rückkehr zum Rock zu verschaffen. Bert
Heerink meldet sich zurück mit einem AOR Album und Fans von Russ Ballard, Joe Lynn Turner, Lou Gramm Band, etc. sollten unbedingt mal reinhören! Jeder Song könnte auch bei einem Classik Rock-Radioprogramm laufen!
Track list: Panic Attack, April, Whose Side Are You On, Falling Down, Love Is Like Heaven, All Fired Up, Can't Make Me, Restless Heart, Precious, Significance
www.bertheerink.nl 8/10 Punkte Claudia Ehrhardt VÖ: 25.09.09

HOUSE OF LORDS Cartesian Dreams Frontiers Records 52:03 HOUSE F LORDS ist die Band von Sänger James Christian und mit „Cartesian Dreams“ präsentiert die Band uns ihr neues Album. Nach
einem symphonischen Intro geht es aber sofort mit heavy Gitarren los. Der Titelsong „Cartesian Dreams” ist heavy, gitarrenorientiert und
besitzt alle Trademarks vom Sound von HOUSE OF LORDS. Jeder Hardrockfans wird wissen was er von Herrn Christian und seiner
Band erwarten kann und genau dass bekommt er auch geliefert. Beim Opener bekommt jeder die Chance zu glänzen… BJ Zampa mit
einigen Trommel-Parts und Gitarrist Jimi Bell mit einem kurzen Solo. Auch wenn der Bassist nicht so im Vordergrund steht, ist der Bass
vorhanden und trägt seinen Teil beim Titelsong bei. Der nächste Song „Born To Be Your Baby” zählt zu einem der besten Songs der letzten
Alben denn der Song liegt auf einem hohen Qualitätsniveau. Mit arabischem Sound und einem Fragment, die von einer Rede George Bush´s
genommen wurde geht es zum Song „Desert Rain”. Der Song zieht im Verlauf melodisch sehr stark an und wurde versehen mit knackigen
Riffs, großartigen Melodien und emotionalen Vocals. Ein Ohrwurm sondergleichen! Nach dem balladesken Song „Sweet September” folgt
das melodische Metalstück „Bangin'“. „A Simple Plan” kommt mit hardrockbasierendem Sound daher, die aber mit heavy Riffs versehen
wurde und somit zu einem einen Metal-Touch bekommen. Jimi Bell´s emotionales Gitarrenspiel führt euch in den Song „The Bigger They
Come” ein. Hier hört man HOUSE OF LORDS so stark wie man sie selten gehört hat. Harmonische Vocals, großartige Gitarrenparts,
einen heavy Einschlag und die ausdrucksvollen Vocals von Mr. Christian, was will man mehr! Eine Spur von Retro bekommt man beim
Song „Repo Man“ geboten. Bei diesem Stück gibt es sogar weiblische Backingvocals zu hören. Es ist nicht wirklich ein schlechter Song,
aber im Vergleich zu den anderen ist er nicht so stark. Einen Song mit AC/DC-Tunes ist „Saved By Rock, aber durch die Stimme von
James Christian und die melodischen Vocal-Parts ist er doch nicht mehr mit den Australier zu vergleichen Ein anderer stampfender Rocker
ist “ Joanna“ ein Stück das Fröhlichkeit verbreitet. Als Bonus-Track haben HOUSE OF LORDS „The Train” gewählt und mit diesem
melancholischem Stück endet auch „Cartesian Dreams“. Fans von HOUSE OF LORDS werden nicht enttäuscht sein und jeder Fan von
Hardrock, und melodischen Metals sollte dieses Album antesten! Die Herren schaffen noch, euch coole Songs zu liefern, die frisch klingen und davon weit entfernt sind „Old Fashioned“ zu klingen! Track list:
Cartesian Dreams, Born To Be Your Baby, Desert Rain, Sweet September, Bangin', A Simple Plan, Never Look Back, The Bigger They Come, Repo Man, Saved By Rock, Joanna, The Train (bonus track) http://www.jameschristianmusic.com/ 8/10 Punkte Claudia Ehrhardt VÖ: 18.09.09
 HOLYHELL HolyHell Magic Circle Music 70:59
Lange haben wir ja auf das Album warten müssen, aber jetzt ist es endlich veröffentlicht. Pünktlich zu Festivalsaison veröffentlichten
HOLYHELL ihr Debutalbum. Vorab gesagt, ich stehe ja heute nicht mehr so sehr auf „Female Fronted Bands“, aber bei HOLYHELL liegt
die Sache ein wenig anders. Die Erklärung dazu liegt auf der Hand, bzw. bei Sängerin Maria Breon. Sie schafft es mit ihrer Stimme tolle
Rocksongs zu kreiieren. Das liegt zum großen Teil an ihrer Stimme, die sehr variabel rockt und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Kraftvoll, ausdrucksstark und sicher in allen Tonlagen bildet sie das Highlight auf dem Album. Der Sound ist von vielschichtig
("Revelations"), über tiefgründig ("Prophecy") bis zum symphonisch und epischen ("Eclipse") angelegt. Hinzu kommen interessante
Chorparts, die man sehr gut auf „Holy Water“ nachvollziehen kann. Bei dem Instrumentalsong „Mephisto“ zieht sogar orientalisches Flair in
die Songs mit ein. Das absolute Highlight auf dem Album ist aber der symphonisch angelegte Powermetal-Song „Apocalypse“. Dieser
wurde mit einem wunderbaren Keyboard-Teppich unterlegt. Überhaupt ist Keyboarder Francisco Palomo ein wahres Genie an den Tasten.
Das konnte man auch schon mehrfach live miterleben. Der Refrain den Maria auf diesem Song singt dringt sofort in die Gehörgänge ein und
will auch nicht mehr hinaus. Toller Song! Fazit: Viele ordnen HOLYHELL in die Gothic-Metal-Ecke ein. Das kann ich nicht bestätigen,
denn der Sound ist einfach Metal vom Feinsten, der garniert mit Powermetal und symphonischen Metal ein wahres Klangerlebnis bildet. Für
mich ist das Debutalbum von HOLYHELL die Überraschung des Jahres. Sie strotzen nur so vor Energie und Professionalität, was auch auf
einen Ausnahmegitarristen wie Joe Stump zurückzuführen ist. Ausfälle sucht man auf diesem Album vergeblich. Alle Musiker von
HOLYHELL spielen auf höchstem Niveau und das wird die Band mit Sicherheit sehr weit bringen. Ich hoffe, dass wir von HOLYHELL noch viel hören werden. Tracklist:
Wings of Light, Prophecy, Revelations, Eclipse, The Fall, Angel of Darkness, Holy Water, Mephisto, Gates of Hell, Resurrection, Last Vision, Apocalypse, Armageddon
www.myspace.com/holyhellofficial 8,5/10 Punkte Gisela VÖ: Juni 09

HEARTLYNE No Retreat No Surrender Yesterrock/NL Distribution 51:25 Es hat sehr lange gedauert bis die Songs der deutschen Band HEARTLYNE auf CD verewigt wurde, genau 23 Jahre. Bei HEARTLYNE
handelt es sich um die Band des heutigen Sängers von Fair Warning und Soul Doctor, Tommy Heart und Soul Doctor Gitarrist Chris Lyne.
Die beiden Musiker lösten zur damaligen Zeit einen Sturm der Begeisterung in der Berliner Szene aus. Gut das sich die Band nun dazu
entschlossen hat, die lange unter Verschluss gehaltenen Aufnahmen zu veröffentlichen. Beim ersten Anhören fühlt man sich gleich 20 Jahre
zurückversetzt und es kommt sehr viel Nostalgie-Feeling auf. Soundmäßig kann man die Stücke zwischen Bon Jovi und Skid Row
einordnen. Man fühlt sehr stark den Spirit der damaligen Zeit, als diese Musik angesagt war. Auch heute hat der Sound nichts von seiner
Anziehungskraft verloren. Es war eine gute Idee die Songs auf einen Silberling zu bannen und dadurch kann man sich auf eine Zeitreise begeben um in Nostalgie zu schwelgen und sehr gute Rockmusik genießen. Tracklist:
01. Starlight, 02. No Retreat No Surrender, 03. Victims Of Your Love, 04. Broken Promises, 05. Strike An Arrow, 06. Change (All Over
The World), 07. Sacred Heart, 08. Stay With Me, 09. Empty Eyes, 10. Don't Walk Away, 11. Starlight (Different Version) www.myspace.com/heartlyneberlin
7,5/10 Punkte Gisela VÖ: 03.06.09
 HEEL Chaos And Greed Rivel Records 70:15
Mit „Chaos And Greed“ lassen es HEEL, ganz im Gegensatz zum ersten Album, richtig krachen. Die Zusammenarbeit von David
HEnriksson und Marcus ELisson trägt ihre ersten Früchte. War das Debutalbum „Evil Days“ noch nicht so ausgereift, schafft es die Band
richtig fetten Sound auf die geneigten Hörer loszulassen. Vor allem legt sich Sänger David Henriksson mächtig ins Zeug und gibt auf den 13
Songs wirklich alles. Die Stücke, woraus man ein wenig Bands wie Helloween oder Gamma Ray raushört, klingen trotz allem sehr modern
und ihnen haftet kein Staub aus der Vergangenheit an. Straighter und kraftvoller Hardrock-Metal dominiert die Songs und mit einer
Halbballade ("Did You Know") versucht man sich auch im etwas ruhigeren Fahrwasser. Die guten Songs lassen auch das kitschige Booklet
vergessen, denn auf diesem melodischen Powermetal-Album bekommt ihr Value for Money, denn 70 Minuten gute Musik, die man nicht schon irgendwo mal gehört hat, das ist doch was, oder?
http://www.heelsite.com www.myspace.com/heelsite 8/10 Punkte Gisela VÖ: 15.05.09
 HARDLINE Leaving The End Open Frontiers 51:30
Die Band HARDLINE blickt schon auf eine lange Karriere zurück. Die Band wurde Anfang der 90iger Jahre von den Brüdern Brüder
Johnny (Gesang) und Joey (Gitarre) Gioeli gegründet. Hinzu kam dann auch noch Journey-Gitarrist Neal Schon. Mit ihrem ersten Album
1992 schafften sie es auch direkt die Fans auf ihre Seite zu ziehen, obwohl damals gerade die Grunge-Welle auf uns zukam. Es sollte aber
sehr lange dauern bis das zweite Album das Licht der Welt erblickte, genau 10 Jahre später. Dieses konnte aber die Erwartungen der Fans
nicht so richtig erfüllen. Das soll sich jetzt mit dem neuen Album „Leaving The End Open“ ändern. In der Besetzung Johnny Gioeli (Gesang),
Josh Ramos (Gitarre), Jamie Brown (Bass), Atma Anur (Drums) und Michael T. Ross (Keys) veröffentlichen sie nun aber ein Album,
welches den Hardrockern unter euch das Herz höher schlagen lassen wird. Frisch und spielfreudig präsentieren sich HARDLINE auf den
11 Songs. Man merkt den Songs an, dass die Chemie innerhalb der Band stimmt. Kurze und knackige Solis von Gitarrist Josh Ramos
verfeinern die Songs und durch die Reibeisenstimme von Johnny Gioeli bildet das Tüpfelchen auf dem i. Zusätzlich zu den Rockern gibt es
auch noch 4 tolle Balladen, die ein Melodic-Hardrock-Album abrunden. Auf ein solches Album haben die Fans lange warten müssen, aber nun ist es da!
http://www.myspace.com/hardlinerocks http://www.doubleeclipse.com 8/10 Punkte Gisela VÖ: 17.04.09 |
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