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JERK OFF KID Home Of the Homeless Village Kids Records/Major Treat 2008 starteten die Paderborner JERK OFF KID mit einer EP mit dem Titel "Everbody Gets
Jerked" und spielten danach eine Menge Live-Gigs und Festivals was ihnen unter anderem auch den Support für die Punk Veteranen MURPHYS LAW einbrachte. Mit ihrem neusten Streich "Home Of The Homless" tun
die vier Musiker sogar noch ein gutes Werk, denn jeweils ein Euro pro verkaufter Scheibe geht an die Paderborner Tafel. Sowas macht ja selten eine Newcomer Band, Respekt! JERK OFF KID spielen sehr melodiösen Punkrock
der weniger auf Rotz und Ranz ausgelegt ist sondern auf Melodien die im Kopf kleben bleiben und eingängige Drei-Akkord-Songstrukturen. Einprägsame Singalongs prägen das gesamt Bild gepaart mit einfachen, aber
effektvollen Melodien die sogar oft sehr Hitverdächtig daher kommen und auch ein paar schmissige Groove-Passagen streut man gekonnt mit ein zur Abwechslung. Soweit eigentlich alles im grünen Bereich für Freunde des
melodiösen Punkrocks. Leider kommt das alles aber ein wenig zahm und ohne den nötigen Biss aus der heimischen Anlage. Ist das so gewollt das man nach Mainstream klingt oder liegt es am polierten Sound? Das wird zwar nur
die Band selber erklären können aber man vermisst das raue in der Musik, die Ecken und Kanten die Punk doch interessant machen. So bleibt ein Album was man leicht konsumieren kann mit dem einen oder anderen catchy Hit
aber ansonsten unspektakulär ausgefallen ist. Tracklist: Weekend Fire, Home Of The Homeless, On & On, Too Blind To See, At The Saloon, From The Heart, On The Run, Shopping Mall, Shut Down, Listen Up,
Until The End Of Time, My Friend www.myspace.comjerkoffkid 5/10 Punkte Carsten VÖ: bereits veröffentlicht |
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IRON MAIDEN The Final Frontier EMI 76:35 Mit „The Final Frontier“ veröffentlichen IRON MAIDEN ihr 15. und womöglich, nach Aussage der Band, das letzte Studioalbum ihrer
Karriere. Im Voraus muss ich direkt schon sagen, die Scheibe muss man sich wirklich mehrfach anhören um wirklich alle Feinheiten herauszuhören. So startet die Scheibe auch gleich mit einem für IRON MAIDEN sehr
untypischen Song. „Satelite 15“ beinhaltet harte Gitarren, einen teilweise an Industrial erinnernden Sound und Gesangslinien, die nur schwer zugänglich sind. Dieser geht dann nahtlos in den Titeltrack über. Bei „El
Dorado“ springt aber so ganz langsam der Funke über, denn obwohl die Riffs simpel angelegt sich überwiegt dieser Songs die faszinierende Stimme von Bruce Dickinson. „Mother Of Mercy“ kann mit einer balladesken Passagen
und guten Refrains punkten. Über dem ruhigen „Coming Home“ steigt man mit „The Alchemist“ in eine schnellere Phase. Dieses Stück besticht durch ein höheres Tempo, toller Gitarrenarbeit und melodischen Refrains. Macht
richtig Spaß zuzuhören! Wie man schon anhand der Tracklist und der Spielzeit sehen kann, sind die Songs alle überdurchschnittlich lang. Die langen Songs beginnen in der zweiten Hälfte der Scheibe, ab „Isle Of Avalon“.
Dieser Song ist geschlagene 9 Minuten lang, der vor allem durch das langgezogene bassorientierte Intro sehr in die Länge gezogen wurde. Der nächste Song „Starblind“ weiß durch einige vertrackte Riffs zu überzeugen und
beinhaltet zudem tolle Refrains, wie man sie eigentlich von IRON MAIDEN gewohnt ist. Tolles Stück! „Talisman“ wurde ebenfalls mit einem Intro geschmückt, welches aber nicht sehr spektakulär ist, dafür gibt es wieder
interessante Melodienbögen. Nach dem Midtemposong „The Man Would Be King“ folgt der Ohrwurm „When The Wild Wind Blows“, der einem ein wenig an Stücke wie “Fear Of The Dark” erinnert. Verschiedene Schaffensphasen der
Band werden mit den unterschiedlich klingenden Songs abgedeckt, aber Neuerungen gibt es nicht auszumachen. Das ist nicht wirklich überraschend oder gar enttäuschend, denn IRON MAIDEN haben ihren Zenit bereits mit
früheren Veröffentlichungen erreicht. Trotz allem Ist „The Final Frontier“ ein Album geworden dass nicht an alte Traditionen anknüpft sondern IRON MAIDEN weiter kreativ neue Songs schreiben die nicht an alte Stücke
erinnern. Das nenn ich gute Unterhaltung. Tracklist: 01. Satellite 15... The Final Frontier, 02. El Dorado, 03. Mother Of Mercy, 04. Coming Home, 05. The Alchemist, 06. Isle Of Avalon, 07. Starblind, 08.
The Talisman, 09. The Man Who Would Be King, 10. When The Wild Wind Blows www.ironmaiden.com 8/10 Punkte Gisela VÖ: 13.08.2010 |
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IHSAN After Candelight Records 53.01 Emperor Frontmann Ihsahn veröffentlicht mit seinem neuesten Werk "After" das Ende seine Soloscheiben-Triologie. Wie bereits
auf dem Vorgänger Album "angl" greift er dabei auf die beiden Spiral Architect Musiker Asgeir Mickelson (Drums) und Lars K. Norberg zurück. Desweiteren hat er sich noch den Saxophonist Jorgen Munkeby von
Shining (Norwegen) an Bord geholt, den sein grösster Wunsch war es gerade dieses Instrument in seine Klangwelt mit einzubeziehen. Die Klänge des Saxophons sind oft zuhören sind auf "After". Ihsahn hat sich mit
seinen Solowerken (The Adversary, angl) schon lange musikalisch freigeschwommen vom progressiven Black Metal den er mit Emperor zelebriert hat. Geblieben ist von seiner Black Metal Vergangenheit die dunkle Atmosphäre
die jeder der 8 Songs vermittelt und zum Teil sein garstiger Gesang und die klirrenden Gitarrenläufe die im ersten Song "The Barren Land" den Ton angeben. Vertrackte Rhythmusstrukturen zeichnen diesen Song aus
der sich trotz seiner komplexen Ausrichtung im Kopf festkrallt. Mit "A Grave Inversed" wird das Gaspedal bis zum Boden angezogen und Blast-Beats peitschen den Song intensiv nach vorne. Hier wird nochmal seine
Black Metal Vergangenheit mit Death Metal kombiniert. Hier kommt auch das Saxophon zum Einsatz und zeigt wie extrem man dieses Blas-Instrument einsetzen kann. Der Titeltrack "After" ist ein ruhiger
emotionsgeladender Song der schon fast in Richtung Opeth und Katatonia geht. Ihsahn zeigt auch noch auf anderen Songs was er für eine sanfte, fast schon zerbrechliche Stimme hat. Bei "Frozen Lake On Mars"
bringt der Mann seine ganze Gesangspalette unter, von Fauch-Geshoute über Heroische Clean-Vocals bis emotionalen Singen setzt er hier keine Grenze. Auch musikalisch ist das hier der progressivste und ein monumentaler
Brocken. Episch und mit Überlänge von 10 Minuten geht es mit "Undercurrent" weiter wo auch wieder das Saxophon oft das Zepter in die Hand nimmt. Teilweise macht sich hier schon fast ein Jazz-Feeling breit.
"Austere" ist eine depressive Ballade die erst zum Ende des Songs aus seiner Ruhe bricht und mit präzisen Gitarrenläufen den Song in einen Sturm verwandelt. Das treibende "Heavens Black Sea" ist zum
Anfang hin von den Lead-Gitarren leicht von Iron Maiden beeinflusst geht aber auch wieder hin zu seinen schwarzmetalischen Wurzeln. Mit dem langsamen 10 Minuten Song "On The Shores" wird das Album
abgeschlossen und jetzt wird noch mal die ganze Aufmerksamkeit des Hörer gefordert, den hier bringt der Mann wieder soviele musikalische Details unter das das Lied beim ersten Mal hören doch sehr überladen wirkt. Man
kann sagen das mit "After" der Emperor Frontmann sein progressivstes Werk gelungen ist und er an Wahnsinn und abgedrehten Sounds noch eine Schaufel drauf gelegt hat . Das Album kann man erst nach mehrmaligen
hören erfassen und geniessen. Seine Songs sind so komplex und oft kompliziert komponiert das es oft schwierig ist seinen "Kunstwerken" zu folgen. Also nicht nur Musik für die Ohren sondern auch fürs Hirn. Wer
auf extremen dunklen Progessiv-Metal abfährt wird an diesem Album nicht vorbei kommen. Tracklist: 1.The Barren Lands, 2.A Grave Inversed, 3.AFTER, 4.Frozen Lakes On Mars, 5.Undercurrent, 6.Austere,
7.Heavens Black Sea, 8.On The Shores, 9/10 Punkte Carsten VÖ: 25.01.10 |
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INFESTUS Chroniken des Ablebens Debemur Morti 48.57 Das deutsche Duo von INFESTUS haben ihr Album "Chroniken des Ablebens" in drei Kapitel aufgeteilt und
das Werk befasst sich logischerweise mit dem Tod, Dunkelheit, Verzweiflung und Todessehnsucht. Somit kann man ihr Album auch als Konzept-Werk ansehen, den textlich ziehen sich diese Themen wie ein roter Faden durch
ihren atmosphärischen Black Metal. Die 8 überlangen Songs inklusive Hidden Track weisen alle eine morbide, verzweifelte und Pech-Schwarze Stimmung auf, die INFESTUS ohne kitschigen Keyboard Sound kreieren. Das macht die
Scheibe zu einer schaurig „schönen“ und depressiven Angelegenheit. Allerdings verzichtet man auf jeglichen Kitsch und zeigt sich betont hasserfüllt. Das Duo erschafft wilde Blast-Attacken die sich ablösen mit
stimmigen akustischen-Parts und tauchen immer wieder in melodiösen Passagen ein die einen mächtigen Schauer über den Köper jagen. INFESTUS schaffen sehr gut den Spagat von Black Metal Raserei hinzu erhabenen
Melodie-Bögen. Auch wenn sich manchmal ein paar Längen einschleichen sind die sehr langen Songs sehr abwechslungsreich gestaltet und transportieren Hass, Verzweiflung und auch Zerbrechlichkeit. Die deutschen Texte
sind sehr gelungen auch wenn man sie beim rauen Krächz- Gesang kaum versteht. Das stört aber nur minimal weil hier absolut die dichte, verstörte Atmosphäre im Vordergrund steht. Somit ist INFESTUS ein wirklich
beeindruckendes Album gelungen das im Suicide Black Metal mit Sicherheit viele Freunde finden wird. Der Sound ist auch sehr transparent und druckvoll ausgefallen so dass man auch jede Feinheit in den Kompositionen
heraus hören kann. Und je öfter man sich das Album anhört umso mehr Details entdeckt man. Trackliste: 01. Sterbend, 02. Entering Eternal Oblivion, 03. Manifesto Invidiae, 04. Des Untergangs Untertan, 05.
Entfesselt Der Todestrieb, 06. Willinglessly Anticipating Death, 07. Ready To Leave, 08. Hidden Track www.infestus.com 8/10 Punkte Carsten VÖ: 29.08.09 |
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ILLUSION SUITE Final Hour Limb Music 58:10 Illusion Suite sind aus Oslo und haben ihr Album Final Hour am Start. Den Anfang macht The Wire, ein leicht düsterer, progressiver
Melodic Metal-Track mit einer Melodie, die ins Ohr geht. Sänger Bill Makatowicz hat eine kraftvolle Stimme und zeigt sein Können in dem er das abliefert, was der Song verlangt. Gitarrist Øyvind Larsen's Spiel
unterstützt den Song ohne in wilde Frickelei zu verfallen. Ich weiss, das viele Paralellen zu Dream Theater finden werden, aber ich würde bei dem Song den Sound beschreiben als eine Mischung aus Evergrey, Circus Maximus
- um eine andere norwegische Band zu nennen - und Threshold. Mit Scarlet Skies präsentiert man einen progressiven Metal-Track, der ein echter Ohrwurm ist! Ein wenig wie die frühen Lions' Share, wenn es um Progressivität
in Kombination mit Melodie geht. Aber bei Scarlet Skies finden sich auch Neo-Classical-Elemente und heavy Riffing. Langsam mit akustischer Gitarre und Gesang beginnt A Moment To Remember, ein sehr gefühlvoller Anfang.
Dann legt man aber los und der Song entwickelt sich zu seinem schnellen, symphonischen Metal-Track mit komplexen Strukturen. Der Song überrascht mit Drehungen und Wendungen und so vergehen die mehr als 8 Minuten wie im
Fluge. Der Song lässt mich auf ein Konzeptalbum der Norweger hoffen, den sie wissen, wie man eine Geschichte in Wort und Musik erzählt! Und mit Pandora's Box gibt man ein weiteres Highlight zum Besten. Bei The
Adventures Of Arcan setzt man wieder weiblichen Gesang ein und selbst mehr als 15 Minuten wissen die Herren unterhaltsam zu gestalten. Der norwegische Vierer liefert hier ein sehr starkes Debüt ab! Sie finden sie
richtige Balance zwischen Härte, Progressivität und Melodie - und mit anderen Elementen und Sounds experimentieren sie erfolgreich. Wenn Illusion Suite in der Art weitermachen, dann können sich die etablierten Acts warm
anziehen! Glücklicherweise ist das Album keine Illusion und steht auch nicht für das letzte Stündlein der Band! Track list: The Wire, Scarlet Skies, The Devil In Your Heart, Once We Were Here, A Moment To
Remember, The Passage, Pandora's Box, The Adventures Of Arcan, A Ghost From The Past http://www.illusionsuite.net 9/10 Punkte Claudia Ehrhardt
VÖ: 07.08.09
 IN COLD BLOOD Suicide King Demons Run Amok Records 23.43
Die Hard-Core Veteranen IN COLD BLOOD aus Cleveland hauen eine Zusammenstellung alter exklusiver Aufnahmen aus dem Jahre 1995
, einer vergriffenen Single und Live Aufnahmen aus Deutschland von 1996 raus. Ob das nach so langer Zeit Sinn macht oder überflüssig ist
lasse ich mal offen. Fest steht, Fans der Gruppe werden sich sicher über diese alten Aufnahmen freuen. Der Sound klingt auch
dementsprechend alt, roh und stumpf. Also nichts für Feingeister und auch die Live-Aufnahmen klingen so als ob man sie in einem Keller
aufgenommen hätte. Das mag nicht jedem gefallen, aber dafür hat man es hier mit einer ehrlichen trendfreien und authentischen Band zutun.
Der Sound Mix aus Cro-Mags, Discharge, Agnostic Front und Slayer Zitaten kommt auch sehr ungestüm und aggressiv daher. Bietet aber
auch eine Menge Abwechslung, schnelles Aggro Geböller wechselt sich ab mit doomigen Parts und auch Stimme ein Minus-Faktor der auf
die Dauer doch ein wenig stört. Shouter Bourdon Zeigler agiert recht monoton und eindimensional und das schmälert die ganze Sache schon
etwas. Aber für Freunde des wilden, ehrlichen und unkommerziellen Hard-Cores ist diese Sammlung mit Sicherheit ein Schmankerl. Die
Hard Fans von IN COLD BLOOD werden sowieso zuschlagen und alle die puren Old School Hard-Core mögen sollten hier auch mal reinhören. Tracklist:
Suicide King, Fuck Your Opinion, Machine, Staight Flush, Dogma, Erase The Pain, Empty, Black Existence, Dead To This World, Pain, Time To Die, Violent Action, Bare No Shame, Scares Of Life, No False Move, Retailiate www.demonsrunsamok.de 6/10 Punkte VÖ: bereits veröffentlicht
 JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE Luxusvernichtung (54 vertonte Kurzgedichte) Unundeux 38.29
Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 haben die Japanischen Kampfhörspiele, für die meisten unter uns kurz JaKa, Kult und Exotenstatus inne. In
der Undergrond Szene sind sie gefeierte Helden die alles in die eigenen Hände nehmen und das Musik Business so gut wie am Arsch vorbei
geht. Jaka schufen sich ihre eigene Nische mit ihrem abgedrehten Punk-Grindcore, oder wie sie es selber ironischer weise
nennen, Pop-Grind mit deutschen sarkastischen Gesellschaftskritischen Texten. Über die Jahre hin erspielte sich die Band vor allem an der
Live-Front viele neue Fans die nicht nur aus der Underground Szene stammen. Somit entwuchsen sie langsam, wie ich denke aber ungewollt
dem absoluten Underground und heute kennt, zumindest den Namen fast jeder Fan der extremeren Gangart des Metals und Punks. Pünktlich
zur Tour mit den Amis Macabre hauen Jaka eine EP auf ihrem neu gegründeten Lable Unundeux raus. Typisch für die Band ist natürlich das
hier nicht einfach ein paar Songs oder Cover-Versionen drauf gepackt wurden sondern wie der Titel es ahnen lässt, wurde hier
Resteverwertung betrieben, im positiven Sinne. Ältere und neuere Aufnahmen der letzten 5 Jahre wurden auf diese CD gepresst, wo kurze
unfertige Songs, Textfragmente und Gitarrenriffs verwendet worden sind die, laut Bandaussage „Partout zu keinen ganzen Song wachsen
wollten". Aufgenommen wurden die Sachen im bandeigenen Proberaum, in Calles Kellerbar und zuhause. Das klingt natürlich roh und
ungeschliffen passt aber perfekt zur Band und Underground Fans bekommen einfach JaKa pur um die Ohren gehauen. Die meisten
Songs haben Spielzeiten ab 5 Sekunden bis zu über 1:23 Minuten und sind wie man es gewohnt ist, mit den Jaka typischen Texten versehen,
wenn auch kürzer als auf ihren andere Veröffentlichungen. Da wird die Gesellschaft angeprangert, unser Essverhalten und Diäten-Wahnsinn,
der Comedie Overkill im Fernsehen am Freitagabend, Metallica kriegen auch ihr Fett ab und Extremisten werden böse durch den Kakao
gezogen. Kurz und knapp gesagt Jaka halten uns und der Allgemeinheit mit zynischen Sarkasmus und schwarzem Humor (Monty Pyton
lassen grüßen) den Spiegel vors Gesicht. Musikalisch wird, wie soll es anders sein Grindcore mit minimalem Death Metal geboten, wie ihn
nur JaKa spielen können. Oft schießen einem Napalm Death und S.O.D. durch den Kopf beim Hören und ich frage mich immer wieder wie
aus so vielen guten Ideen kein ganzer Song wachsen konnte. Aber das kann wohl nur die Band selber beantworten. Nach Song 54 gibt es
noch einen über 19 Minütigen Track der "nur" instrumentale kurze Songfetzen und Riffs aneinander gereiht bietet. Beim erstmaligen hören
dieses "Tracks" ist das noch interessant, aber dann ist das eigentlich überflüssig sich den nochmal anzuhören. Dennoch wird damit die
Gesamtspielzeit auf über 38 Minuten hoch geschraubt. Für JaKa Fans ist diese EP eine schöne Einstimmung auf die folgende Tour und zeigt
das kreative Potenzial einer außergewöhnlichen Band die aus der deutschen Extrem Szene nicht mehr wegzudenken ist. Veröffentlicht wird diese EP als CD und 10" -Vinyl.
www.unundeux.de www.japanischekampfhoerspiele.de 8/10 Punkte Carsten VÖ: 15.05.09 |
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