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KAMELOT Poetry For The Poisoned earMUSIC / Edel 50:09 Endlich hat das Warten ein Ende. Mit „Poetry For The Poisened“ veröffentlichen KAMELOT ein atmosphärisch dichtes
Meisterwerk. Auf den 14 Songs präsentiert sich die Band in einem neuen Gewand. Das Album beinhaltet abwechslungsreiche Songs, die sich erst nach mehrmaligem Anhören voll entwickeln. Ihre Melodic Power Metal Strukturen
haben sie nicht außer Acht gelassen, aber sie wurden mit progressiven Elementen angereichert. Ebenso wurden KAMELOT unterstützt durch Gastmusiker wie Simone Simons von Epica, Björn Strid von Soilwork und Jon Oliva. Eins
muss ich klar sagen, „Poetry For The Poisoned” ist ganz klar ein Album geworden, an dem Liebhaber der anspruchsvollen Musik ihre wahre Freude haben werden. Ein logische Weiterentwicklung, denn schon auf „Ghost Opera“
war die eindeutig zu vernehmen. Das Album startet mit dem mitreißenden Song "The Great Pandemonium", der zu Recht als erste Singleauskopplung ausgewählt wurde. Dieser Song glänzt durch tragende, meist
gesprochene Strophen, weibliche Backingvocals, tollen Gitarrensolos und Growls von Björn Strid als Gegenpart zum cleanen Gesang Khans. Mit "If Tomorrow Came" folgt eine weitere Granate. Das gut 1-minütige
„Dear Editor“ stimmt danach auf "The Zodiac" ein, dessen thematischer Inhalt sich um einen bisher nicht identifizierten Serienmörder aus den 60iger Jahren dreht, der als Zodiac in die Geschichte einging. Den
Part des Zodiacs übernahm sehr eindrucksvoll Jon Olive und dem Song seine spezielle Note verlieh. "Hunter`s Season" überzeugt durch orchestrale Parts, die sehr geschickt in Szene gesetzt wurden. Danach ist
erst mal Zeit zum Durchatmen. Bei "House On A Hill" handelt es sich um einen emotionalen Song, der mit Hilfe von Simone Simmons Stimme für Gänsehaut sorgt. Das Highlight auf dem Album ist ohne Zweifel der
Titeltrack „Poetry Of The Poisened“, der sich über 4 Songs hinzieht. Auf „Pt. I. Incubus“ wird die orchestrale und bombastische Stärke von KAMELOT hervorgehoben und der Gesang steht voll im Vordergrund. Dies ist auch
bei „Pt. II. So Long“ der Fall, obwohl dieses Stück durch die Stimme von Simone Simmons eher auf ihre gesanglichen Qualitäten verweist und er zudem sehr balladesk angelegt ist. Durch härtere Riffs geht es weiter zu „Pt.
III. All Is Over“, bei dem auch wieder Simone Simmons als Gastsängerin fungieren kann. Letztendlich setzt „Pt. IV. Dissection“ den Schlussstrich unter vier tolle Einzelsongs. Den Abschluss bildet der Song "Once
Upon A Time", der in seiner kraftvollen Art aber trotzdem einige Durchläufe erfordert, der aber dann die volle Pracht entfaltet. KAMELOT haben mit „Poetry For The Poisened“ ein Werk geschaffen, dass zwar
einige zeit benötigt, aber dann zu einem der besten Scheiben von 2010 avanciert. Hört rein und lasst euch mitreißen! Tracklist: 01 The Great Pandemonium, 02 If Tomorrow Came, 03 Dear Editor, 04 The Zodiac,
05 Hunter's Season, 06 House On A Hill, 07 Necropolis, 08 My Train Of Thoughts, 09 Seal Of Woven Years, 10 Poetry For The Poisoned - Pt. I. Incubus, 11 Poetry For The Poisoned - Pt. II. So Long, 12 Poetry For The
Poisoned - Pt. III. All Is Over, 13 Poetry For The Poisoned - Pt. IV. Dissection, 14 Once Upon A Time www.kamelot.com 10/10 Punkte Gisela VÖ: 10.09.10 |
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KrashKarma Straight To The Blood Fastball Music 40:33 KrashKarma wurde schon 2005 von Gitarrist Ralf Dietel unter dem Namen Suicide Holiday gegründet worden. Der Vierer
benannte sich in KrashKarma um, also man anfing Musik für Fox Sports zu schreiben. Außerdem hat man viel live gespielt und jetzt steht das Debütalbum Straight To The Blood in den Läden. Den Anfang macht Last Wish, ein
Song mit einem schweren Groove und metallischen Riffs, den man angereichert hat mit einem Schuss Gothic und Industrial. Sänger und Gitarrist Ralf Dietel teil sich den Gesang mit Schlagzeugerin Niki Skistimas, die neben
den Backing Vocals auch einige Leads übernimmt. Es folgt 9Lives (1,2,Die), und wieder mischen KrashKarma unterschiedliche Elemente. Dieser Song ist eher im MetalCore angesiedelt, es finden sich aber auch Alternative
Metal-Elemente. Mit Take The Money gibt es dann elektronische Klänge und Niki übernimmt das Mikro. Der Song erinnert mich irgendwie an Exilia... Nach einem weiteren Rocker geht es balladeske weiter mit Tears Of Gasoline
balladesque, der Song ist aber keine reine Ballade, sondern bietet auch heavy Mid-Tempo-Passagen. Und geht gut ins Ohr. Favorite Things kombiniert melodische und aggressive Gesangsparts und zum Abschluss gibt es The
Void, das mit schweren Riffs und Niki's melodischen Gesang glänzt. Der Song ist ein wenig melancholisch, offeriert harte Riffs und langsame melodische Passagen. Auch wenn die Songs eingängig erscheinen, so bleibt nicht
viel hängen, wenn die CD endet. Die Mischung ist nicht schlecht, aber die Songs ähneln sich zu sehr. Man sollte KrashKarma aber im Auge behalten, denn Talent haben sie und man arbeitet schon am eigenem Sound - auch wenn
sie ihre eigene Identität noch nicht gefunden haben. Tracklist: 01. Last Wish (4:12), 02. 9Lives (1,2,Die) (3:32), 03. Take The Money (3:43), 04. Inside (4:02), 05. Tears Of Gasoline (3:57), 06. No Regrets
(4:09), 07. Anytime (3:31), 08. Hole In My Soul (3:23), 09. Comeback (2:50), 10. Favorite Things (3:09), 11. The Void (4:03) http://www.suicideholiday.com/
www.myspace.com/krashkarma 7/10 Punkte Claudia Ehrhardt VÖ: 08.10.10 |
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KICKHUNTER All In AFM Records 54:17 Lang hat man auf ein neues Album von KICKHUNTER warten müssen, aber es hat sich gelohnt. Bei „All In“ setzt die Band wirklich alles auf
eine Karte und herausgekommen ist eine vielseitige Rockscheibe, die mitreißt und welche die unterschiedlichsten Richtungen im Rock abdeckt. So geben sich Songs wie das erdige „Mine All Mine“ über Southern Rock
inspirierte Stücke („Feels Like Home“) bis zu modern angehauchte Rocksongs. In dieser Kategorie kann ich euch nur den Song „Another Tear“ wärmstens ans Herz legen. Die Band rund um Helloween-Bassist Markus Großkopf und
die im deutschsprachigen allseits bekannte Werbestimme, Gitarrist Stefan Aurel Schlabritz, bewies schon vor 3 Jahren mit ihrem Album „Little Monsters“, dass sie das Potential haben eingängige und mitreißende Songs zu
kreieren. Dafür steht das Album „All In“. Dies sind auch die Markenzeichen der Band, die auch vor Balladen keine Scheu hat. Dies beweisen sie uns mit dem Song „Deep In My Heart“, der auch noch mit orchestralen Parts
verfeinert wurde. Auf dem Album befinden sich auch 2 Coverversionen, „Checks In The Mail“ von Victory und der Blondie-Klassiker „Call Me“. Vor allem „Call Me“ gefällt mir sehr gut, weil er in der Version von KICKHUNTER
in neuem Glanz erstrahlt. Was macht „All In“ so einzigartig, ganz einfach, Sounds von der Hammond-Orgel, gemischt mit Slide-Gitarren und Gitarrenbreitseiten wurden gepaart mit Jörg „JC“ Wesenberg´s Rock´n Roll-Stimme.
Hinzu kommen noch die frechen Chöre von Ela und Melanie Black, welche das Album noch mehr aufwerten. Das Markenzeichen von KICHKUNTER ist die Eingängigkeit, die sich durch alle Songs zieht, aber in zu keiner Zeit
langweilig wird. Das Rad wird zwar von KICKHUNTER nicht neu erfunden, aber sie vollbringen es, durch die Mischung verschiedenster unterhaltender Elemente, mehr Unterhaltung zu verschaffen als viele ihrer Genre-Kollegen.
Die 11 Stücke auf „All In“ haben immer wieder etwas Neues zu bieten, was man entdecken muss. Mit diesem Album beweisen die deutschen Rocker endgültig, dass mit ihnen zu rechnen ist. Tracklist: Mine All
Mine, Revolution, Another Tear, Feels Like Home, All In, Shy Shy Shy, Checks In The Mail, Boogie Town, Deep In My Heart, Call Me, Ocean http://www.kickhunter.com/
9/10 Punkte Gisela VÖ: 23.07.10 |
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KORN Korn III - Remember Who You Are Roadrunner Records 44:43 Der Titel des neuen Albums von KORN, "Korn III - Remember Who You Are", ließ mich hoffen, dass die
Band sich wieder darauf besonnen hat, zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Als ich die Singleauskopplung "Oildale (Leave Me Alone" hörte, dachte ich, das könnte was werden. Ich hatte auch gelesen, dass „Korn
III - Remember Who You Are” eine Mischung aus älteren und neueren Sounds wäre, weshalb ich natürlich sehr gespannt auf dieses Album war. Schon seit Jahren versuchen KORN an Alben wie dem selbstbetitelten oder "Life
Is Peachy" anzuknüpfen, leider ohne Erfolg. Richtige Kracher, wodurch sie die Szene ja geprägt haben, sucht man auf "Korn III - Remember Who You Are" vergeblich. Dazu klingen die 10 Stücke zu unfertig. Es
fehlt der gewisse Kick bei den Songs. „Korn III – Remember who you are“, ist in vielen Passagen nicht schlecht und verfügt auch über gute Momente, aber richtige Befreiungsschläge sucht man vergeblich. Irgendwie
klingen KORN gehemmt und versuchen es mit angezogener Handbremse. Auch fehlt die Aggressivität die doch den KORN-Sound prägte. Positiv ist aber anzumerken, dass sie die beiden Vorgängeralben qualitativ toppen
und das ist doch schon mal der richtige Weg. Auch die Leistung der einzelnen Musiker und die von Sänger Jonathan Davis sind positiv hervorzuheben. Auch kann man bei einigen Stücken eine gewisse Ohrwurmcharakteristik
feststellen. Die beiden absoluten Highlights auf dem Album sind 'Let The Guilt Go' und 'Oildale (Leave Me Alone)'. Alle anderen sind gut, aber reißen mich nicht vom Hocker. Das ermüdende „Never Around“ hätte man sich
vielleicht sparen können und dafür lieber noch einen Kracher auf das Album genommen. Er plätschert einfach nur dahin und macht den hohen Qualitätsstandard der Kalifornier zunichte. Man merkt aber zum Glück wieder
Ansätze aus ihren glorreichen „alten“ Tagen und das lässt mich hoffen, dass es doch noch was wird. Für alle Fans, welche die beiden letzten Scheiben gut fanden ist dies ein Must-Have, alle anderen sollten erstmal rein
hören und sich selbst ein Bild von der neuen Scheibe machen. Tracklist 1. Uber-time, 2. Oildale (Leave Me Alone), 3. Pop a Pill, 4. Fear Is a Place to
Live, 5. Move On, 6. Lead the Parade, 7. Let the Guilt Go, 8. The Past, 9. Never Around, 10. Are You Ready to Live?, 11. Holding All These Lies
http://www.korn.com 6/10 Punkte Gisela VÖ: 09.07.10 |
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