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Special

Mr. BIG
Back To Budokan
Frontiers Records
140 Minuten
Mr. Big war die Supergruppe der späten 80iger Jahre und sie eroberten die Hardrock-Szene im Sturm. Sie hatten riesigen Erfolg und tourten sehr erfolgreich. 1999 verließ Gitarrenspieler Paul Gilbert das Band und wurde von Richie Kotzen ersetzt, aber 2002 löste sich Mr. Big auf. Die Anhänger der außergewöhnlichen Band liebten sie aber noch und wollten sie zurück. Anfang 2009 vereinigte das Band wieder und spielte einige Shows in Japan. Diese Doppel-CD - sowie die DVD - dokumentiert die Rückkehr des Hardrocks Fab Vier. Wie schon viele Male zuvor geht es los mit „Daddy, Brother, Lover, Little Boy (The Electric Drill)”. Das Live-Album hat all ihre Klassiker und noch mehr zu bieten. Zusammen erschaffen die Vier eine Magie, die Songs klingen frisch und man merkt dass die Band Freude am Spielen auf der Bühne hatte. „Back To Budokan“ ist das worauf die Fans gewartet haben, zurück auf der Straße und mit einem Live-Album im Gepäck welches die gesamte Karriere wiederspiegelt. Der Sound ist sehr gut, aber das ist auch keine Überraschung. Auch die Soloparts von Billy Sheehan, Paul Gilbert und Pat Torpey werden keinen Anhänger überraschen. Für mich persönlich sind die Solos ein wenig zu lang, aber das ist Geschmackssache. Auch die Backingvocals klingen ein wenig sonderbar, aber es ist nun mal eine Livescheibe. Die akustische Version „Wild World“ zeigt einen sehr ausdrucksvollen Eric Martin, und es scheint, dass er diesen Song für jemanden speziell singt... Mr. Big zeigen uns, dass ihre Songs auch glänzen können, wenn sie auf die Basics reduziert sind, wie z.B. bei der Akustik-Version von „Goin' Where The Wind Blows“. Sie mischen Rocker und Balladen und Rocken das Haus mit „Colorado Bulldog“ mach der Megasong „To Be With You“. Mit „Smoke On The Water“ von Deep Purple präsentieren sie eins der meist gecoverten Songs überhaupt. Auf „I Love You Japan” folgt “Baba O'Riley” von The Who (ich bevorzuge eher den originalen Song). Mit „Shyboy“ endet das Konzert, aber nicht die CD. Zusätzlich gibt es noch 2 neue Songs zu hören und eine akustische Version von „To Be With You“. Der erste neue Song ist „Next Time Around”, ein melodischer Rocker mit authentischem Mr. Big Sound und damit werden sie ihre Fans nicht enttäuschen. Mit „Hold You Head Up” versuchen sie einiges neues mit einzubringen, aber das bringt sie nicht so weit. Selnst wenn dieser Song nicht jeden Fan glücklich machen wird… Bis zu einem neuen Studioalbum können sich die Fans mit „Back To Budokan“ zurücklehnen und Spaß haben.
Track list:
CD1:
01. Daddy, Brother, Lover, Little Boy (The Electric Drill Song), 02. Take Cover, 03. Green-Tinted Sixties Mind, 04. Alive and Kickin', 05. Next Time Around, 06. Hold Your Head Up, 07. Just Take My Heart, 08. Temperamental, 09. It's For You – Mars, 10. Pat Torpey Drum Solo, 11. Price You Gotta Pay, 12. Stay Together, 13. Wild World, 14. Goin' Where The Wind Blows, 15. Take A Walk
CD2:
01. Paul Gilbert Guitar Solo, 02. Paul Gilbert and Billy Sheehan Duo, 03. Double Human Capo, 04. The Whole World's Gonna Know, 05. Promise Her The Moon, 06. Rock & Roll Over, 07. Billy Sheehan Bass Solo, 08. Addicted To That Rush, 09. To Be With You, 10. Colorado Bulldog, 11. Smoke On The Water, 12. I Love You Japan, 13. Baba O'Riley, 14. Shyboy, 15. Next Time Around *, 16. Hold Your Head Up *, 17. To Be With You **
* New studio tracks
** Exclusive bonus track - acoustic version
http://www.mrbigsite.com
ohne Wertung
Claudia Ehrhardt
VÖ: 16.10.09

MACY
Calling out
Fastball Music
39:56
Das Debut der Schweizer Band MACY wird laut Info mit vielen Vorschusslorbeeren überhäuft. Also war meine Erwartung auf dieses Album natürlich auch sehr hoch. Also an in den Player und los. Das erste was mir auffiel war, dass alles ganz nett klingt, aber es plätschert einfach nur so dahin. Das mag an den fehlenden Kraftvollen Gitarren liegen, denn diese werden meistens mit akustischen Akkorden versehen.  Auch die Stimme vom Sänger Cyril Mauderli doch sehr sanft und zaghaft. Etwas kräftigere Vocals hätten den Songs einen raueren Schliff verliehen. So gehen sie zwar sehr schnell ins Ohr, aber auch schnell suchen sie den Weg wieder nach draußen. Es fehlen einfach die Melodiebögen und vor allem eine erdige Produktion. Zu keiner Zeit zeigt die Band Emotionen, denn die Songs klingen alle clean. Normalerweise sollte ein solches Album einen dreckigeren Sound verpasst bekommen, dann hätten die Stücke wesentlich besser geklungen. Einzig der Song „In My Head“ kommt ziemlich emotional daher und bei mir kam die Hoffnung auf, dass es besser würde, aber leider waren das nur Wunschträume. Irgendwie fehlt dem Album der Schweizer die benötigten Ecken und Kanten, denn solche Songs sollen doch aus dem Bauch heraus kommen und nicht im Studio glattgebügelt werden. Potential hat die Band, das kann man ihr nicht streitig machen, aber sie sollten es auch bei den Aufnahmen durchsetzen. So kann man sich mit diesen Songs höchstens bei den Schwiegermüttern ins Herz spielen, aber nicht bei mir oder geschweige denn bei Fans des gepflegten Rocks. Es fehlen die „Ups and Downs“ auf diesem Album. Schade denn so vergisst man diese Scheibe ziemlich schnell!
Tracklist
1. One in a million 3:21, 2.  In my head 3:15, 3.  Individual 2:47, 4.  Love is complicated 3:20, 5.  Letting go 3:01, 6.  Life 2:57, 7.  Passing moments 2:59, 8.  The fear inside 3:43, 9.  Freedom of childhood 3:10, 10.  Disposable 3:30, 11.  One day 3:03, 12.  Calling out
4/10 Punkte
Gisela
VÖ: 02.10.09

RONNY MUNROE
The Fire Within
Metal Heaven
54:45
Schon bevor Metal Church sich auflösten hatte Ronny Munroe mit der Arbeit an seinem Debüt-Album begonnen - The Fire Within. Nach dem er Sänger von Rottweiller war und dann ein Teil von Metal Church, ist es keine Überraschung, das Mr. Munroe ein Power Metal Album präsentiert. Recht hart beginnt das Album mit fetten Riffs, Far ist ein schneller Power Metal-Track, der jedem Power Metal-Fan gefallen sollte. Ronny Munroe hat sich wieder mit Gitarrist Rick van Zandt zusammen getan - er hatte Rick und Kurdt Vanderhoof zusammen gebracht, als Metal Church nach einem neuen Gitarristen Ausschau hielten. Auch Rottweiller Bassist Izzy Rehaume unterstützt den früheren Rottweiller Sänger bei seiner Soloband. Ein leicht düsterer Up-Tempo-Song ist What You Choose To Call Hell (I Call Home), bei diesem Song und bei Across The Sea Of Souls greift Queensryche Gitarrist Michael Wilton in die Seiten. Mit Rebuild The Ruins bietet er einen kraftvollen Rocker an, der nicht ganz so schnell ist wie die ersten Tracks, aber trotzdem auf einem schnellen Drum-Beat aufbaut. Cooler Track! Delirium kommt ein wenig aggressiver daher und bringt auch noch andere Elemente ein in den sonst traditionellen Power Metal Sound. Der Song hätte auch auf jedem der späteren Metal Church-Alben stehen können! Demon Opera kann gleich überzeugen! Tolles Gitarrensolo und überraschen kann der Song auch mit seinen Drehungen und Wendungen. Langsam beginnt Across The Sea Of Souls und für einen kurzen Moment erinnert mich der Song an Queensryche, dann wird der Song aber zu einem mittelschnellen Rocker mit einem Schuss Melancholie. Klasse! Ivory Tower, Evil Genius und Ride Me sollten jedem Power Metal-Fan gefallen. Und zu guter Letzt gibt es noch das Rainbow Cover Man On The Silver Mountain. Gut gemacht. Kurdt Vanderhoof hat das Album produziert und stellt den Gesang in den Vordergrund, leider gehen die Gitarren fast schon etwas unter... Aber das ist nur eine Frage des Mixes. Anyway, Fans von Ronny Munroe's Gesang und guten Power Metal-Songs sollten der Scheibe eine Chance geben. Anspieltipps:What You Choose To Call Hell (I Call Home), Rebuild The Ruins, Demon Opera und Ivory Towers.
Track list:
Far, What You Choose To Call Hell (I Call Home), Deafening Hypocrisy, Rebuild The Ruins, Delirium, Demon Opera, Across The Sea Of Souls, Desperate Man, Ivory Towers, Evil Genius, Ride Me, Man On The Silver Mountain
www.ronnymunroe.com
8/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 25.09.09

MADINA LAKE
Attics To Eden
Roadrunner Records
37:25
Der Vierer aus Chicago hat nun das 2. Album am Start, und Attics To Eden erzählt die Geschichte von Adalia und der fiktiven Stadt Madina Lake weiter. Die Leone Brüder und ihre Kumpane legen mit dem flotten Rocker Never Take Us Alive los, ein Gitarren-lastiger Song mit eingängiger Melodie. Das ausgiebige Touren scheint die Band stärker gemacht zu haben, denn die Songs sind härter und intensiver ausgefallen. Vielleicht kann man auch sagen das Madina Lake erwachsener geworden sind... ihr Gitarren-Rock reifer klingt. Produzent David Bendeth hat die Band angetrieben und die Jungs verglichen ihn mit einem Drill Sergeant. Nach Let's Get Outta Here, einem meiner Favoriten, nehmen sie ein wenig Tempo raus für Legends - einem rockigen Track, der einen irgendwie verzaubert. Ein wenig aggressiver gehen sie bei Criminals zu Werke, sie bleiben sich aber treu und präsentieren sich weiterhin sehr melodiös. Ein leicht trauriger, balladesker Rocker ist Through The Pain. Drummer Dan Torelli leitet Never Walk Alone ein, ein härterer Track, der sie etwas komplexer zeigt. Aber es ist Nathan Leone's Stimme, die hier eine beruhigende Wirkung hat. Der Refrain von Welcome To Oblivion geht schnell ins Ohr und lässt einen nicht mehr los! Mateo Camargo's Gitarre leitet ein weiteres Highlight auf Attics To Eden ein. Friends & Lovers überzeugt schon beim ersten Mal! Cooler Song! Mit dem atmosphärischen Instrumental Lila, The Divine Game beenden sie das Album. Die Leone-Brüder und ihre Mitstreiter haben hier ein starkes Rock-Album abgeliefert. Anspieltipps: Never Take Us Alive, Through The Pain, Criminals und Silent Voices Kill.
Track list:
Never Take Us Alive, Let's Get Outta Here, Legends, Criminals, Through the Pain, Never Walk Alone, Not for This World, Welcome to Oblivion, Silent Voices Kill, Statistics, Friends & Lovers, Lila, the Divine Game
www.madinalake.com
9/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 25.09.09

MAXXWELL
Dogz On Dope
Fastball Music
43:53
Die Schweizer Band MAXXWELL sollte man nicht verwechseln mit Maxwell, den diese machen eine weitaus weniger spannende Mucke als die Eidgenossen. Die Hardrock-Formation MAXXWELL gibt es nun seit 3 Jahren und sie orientieren sich sehr am 80iger Hardrock/Metal. Sie haben aber weniger mit Bands wie Bands wie Mötley Crue und Poison zu tun, denn dafür ist ihr Sound zu erdig. Man kann den Sound eher als eine Mischung aus den heutigen Mötley Crues, gemischt mit einer Prise Black Label Society bezeichnen. Durch den Einsatz von tonnenschweren Riffs wird ihr Sound hart. Die mitreißenden Hooks, gepaart mit einem ausdruckstarken Gesang nehmen einem von Anfang an gefangen. Der Opener "Locked Up" donnert sofort mit einem Riffgewitter los. Hinzu gesellen sich melodiösen Songs wie "Boogey Man" und erdige Rocker wie "Bad To The Bone". MAXXWELL wissen aber auch zu überraschen, denn es haben sich einige Songs eingeschlichen die die etwas „anders“ sind. Da wäre zum einen der Groover "Down And Out"; der vom Blues inspirierte "Acid Train" und eine Ballade die vollkommen unter die Haut geht, nämlich "Tomorrow". Bei diesem Song werden mit Sicherheit auch die härtesten Rocker weich. Richtig zu Herz gehend… „Dogz On Dope” rockt was das Zeug halt Hinzu kommt noch eine amtliche Produktion, nicht zu glatt, sondern knackig, so wie diese Songs es benötigen. Auch die Refrains bei "Dust N' Smoke", "Big Shot", oder "Hooked" wurden ins rechte Licht gerückt. Dadurch entfalten sich die Melodielinien wirklich gekonnt. Die Schweizer haben ja schon viele Bands dieses Genres hervorgebracht, aber bei MAXXWELL bin ich mir sicher, dass wir mit Sicherheit noch viel von ihnen hören werden. Alle Fans von Hardrock mit Metalversatzstücken sollten dieses eil unbedingt antesten. Ich denke ihr werdet begeistert sein.
Trackliste:
1. Locked Up, 2. Dust`N Smoke, 3. Big Shot, 4. Bad To The Bone, 5. Acid Train, 6. Tomorrow, 7. Dogz On Dope, 8. Boogey Man, 9. Hooked, 10. Monkey, 11. Down And Out
http://www.myspace.com/hefhaefliger
7,5/10 Punkte
Gisela
VÖ: 11.09.09

MINISTRY
The Last Dubber
13the Planet Records
64.02
Leider, leider sind ja die mächtigen MINISTRY schon seit einiger Zeit zu Grabe getragen worden und der Schmerz ist immer noch groß, dass es diese außergewöhnliche Band um Bandboss Al Jourgensen nicht mehr gibt. Nun hat sich Mastermind Al dazu entschlossen sein großartiges Abschieds-Album "The Last Sucker" von verschiedenen Leuten Remixen zu lassen. Den Hauptanteil hat Clayton Worbeck von den Revolting Cocks durch den Sound-Mixer gedreht sowie John Bechdel und DJ Hardware. Herausgekommen ist dabei, das der Metal-Anteil der Originale auf ein Minimum reduziert worden ist, der Gesang ist vollständig verfremdet worden und von den Songs ist so gerade noch das Grundgerüst erkennbar raus zuhören. Im Vordergrund stehen elektronische Beats und Effekte, dominant sind der Bass und die Percussions, dadurch wurde alles rhythmischer und grooviger. Man kann es auch soweit beschreiben das MINISTRY richtig tanzbar klingen. Ich finde es aber schade das keiner der Mixer es mal versucht hat die neuen Versionen härter und brutaler erklingen zulassen statt dessen werden Fans die auf die metallischen MINISTRY stehen wohl dieser Scheibe abgeneigt gegenüberstehen. Ich kann mich auch so gar nicht für diesen elektronischen Kram begeistern und so empfehle ich jedem sich vorher erstmal das Album anzuhören. Allen anderen die auf experimentellen Sound und Remixe generell stehen dürfte diese Neu- Interpretation von "The Last Sucker" sicher gefallen. Zumal hier gezeigt wird was man alles so aus MINISTRY machen kann. Ob das jetzt aber jemand braucht muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe mich entschieden, Daumen nach unten. Ich liebe MINISTRY so wie sie waren und so möchte ich sie auch in Erinnerung behalten.
Tracklist: Let's Go (La Fin Du Monde Mix) , Watch Yourself (The Clock Strikes Thirteen Mix) , Life Is Good (Neuroplasticity Mix) , The Dick Song (Straight Outta Lincoln Mix) , The Last Sucker (Icke Mix) , No Glory (Sandpaper Condom Mix) , Death & Destruction (A Vote of Non-Confidence Mix) , Die In A Crash (Point Of Impact Mix) , End Of Days Part 1 (One Less Sparrow Mix) , End Of Days Part 2 (Extreme Mayan Makeover Mix) , Let`s Go (Dawn Of Oblivion Mix) , The Last Sucker (Hardware Revamp Mix)
Keine Wertung!
Carsten
VÖ: 11.09.09

MACBETH
Gotteskrieger
Massacre Records
48:25
MACBETH waren schon zu DDR Zeiten aktiv und konnten erst jetzt mit „Gotteskrieger“ ihr 2. Album veröffentlichen. Deutschsprachige Texte sind das Markenzeichen der Band, die aber nichts mit Onkelz- oder Hosen-Pathos zutun haben. Viel mehr geht es bei MACBETH um Krieg, Götter, Helden und Schlachten die harmonisch und ich konnte es fast nicht glauben, nicht lächerlich in die Songs eingebaut wurden. Der Gesang ist ausdrucksstark, leicht Thrash-Metal angehaucht und auch mit einigem an Pathos versehen. Musikalisch spielt man kraftstrotzenden Heavy Metal mit Doomeinflüssen und einer ordentlichen Amon Amarth-Kante. Was alles zusammen, ordentlicher Headbangerstoff darstellt und eine breite Hörerschaft ansprechen dürfte. Von Apokalyptischen Reiter Maniacs (gerade die dürften Luftsprünge machen), Manowar Fans, Amon Amarth Liebhaber über Viking Fans bis zu Subway To Sally Fans dürften ihre wahre Freude an Macbeth haben. MACBETH sind echt eine positive Überraschung und sollte man unbedingt mal anchecken!!! 
8/10 Punkte
Carsten
VÖ: 24.07.09

MANOWAR
Thunder In The Sky
Magic Circle Music/Alive
25:53
Die truesten Metaller auf der Erde geben uns schon mal einen Vorgeschmack auf das bald erscheinende Album 'Hammer Of The Gods'. Dies geschieht in Form einer EP. Auf diesem Song „Thunder In The Sky“ bekommt der Fan schon mal eine musikalische Kostprobe von der 'The Asgard Saga', die in Zusammenarbeit mit dem Bestsellerautor Wolfgang Holbein geschrieben wurde. Der Titelsong ist mit wuchtigen Sounds, tollen Rhythmen und einem sehr gut agierenden Eric Adams schon ein wahres Meisterwerk. Neben einigen neuen Songs gibt es auch eine Metal-Version des Klassikers 'The Crown And The Ring'. Dem aber noch nicht genug, denn es gibt ja auch noch eine zweite CD. Auf dieser befindet sich der Son „Father“ in 15 verschiedenen Sprachen. Ich finde es schön auch solche Sprachen, die nun mal in der Metalwelt so üblich sind auf einer CD zu bannen. Aber ich weiß genau, dass jetzt wieder einige meutern werden. Macht es halt besser! Für eine EP jedenfalls „Value For Money“. Zudem bin ich mir sicher, wenn man sich die beiden Songs 'Thunder In The Sky' und 'Let The Gods Decide' anhört, wird das neue Album ein Hammer.
Tracklist:
Disk: 1
1. Thunder In The Sky, 2. Let The Gods Decide, 3. Father, 4. Die With Honor, 5. The Crown And The Ring (Metal Version), 6. God Or Man
Disk: 2
1. Tatko (Father - Bulgarian Version), 2. Otac (Father - Croatian Version), 3. Isä (Father - Finnish Version), 4. Mon Père (Father - French Version), 5. Vater (Father - German Version), 6. Patera (Father - Greek Version), 7. Apa (Father - Hungarian Version), 8. Padre (Father - Italian Version), 9. Oto san (Father - Japanese Version), 10. Far (Father - Norwegian Version), 11. Ojciec (Father - Polish Version), 12. Pai (Father - Portuguese Version), 13. Tata (Father - Romanian Version), 14. Padre (Father - Spanish Version), 15. Baba (Father - Turkish Version)
http://www.manowar.com
ohne Wertung
Gisela
VÖ: 17.07.09

M.A.D.
For Crown And Ring
7Hard
48:06
M.A.D.  steht nicht für den militärischen Abschirmdienst, sondern für MANIACAL AREA DAMAGE. Die Band aus Ingolstadt veröffentlicht mit „For Crown And Ring“ nun ihr zweites Album und die meisten vermuten sicher hinter dem Titel ein True-Metalalbum. Dem ist nicht so, denn sie lassen viel mehr den Hardrock wieder aufleben. Dies kann man sehr gut nachvollziehen mit den beiden ersten Stücken "Don´t Sell Your Soul" und "Night Crawler", denn die grooven ohne Ende. So pendeln sie gekonnt in diesem Metier herum und an manchen Stellen lassen sich sogar Sounds von den Oldtimer SLADE nicht von der Hand weisen.  Dies lässt sich sehr gut an der Stimme von Sänger Jochen S. Bach nachvollziehen. Aber die höheren Lagen und die wo er seine rauere Stimme einsetzt meistert er mit Bravour. Den Sound von M.A.D. würde ich als eine Mischung aus Hardrock versetzt mit jeweils einer Prise Southern Rock, bluesigen Parts und kleinen jazzigen Versatzstücken beschreiben. Auch die Coverversion von Tina-Turner´s "Nutbush City Limits" klingt mit dem Saxophon-Einsatz sehr interessant. MANIACAL AREA DAMAGE vollbringen keine technischen Wunder oder große Innovationen, aber mit "For Crown And Ring" ist ihnen ein solides Rock-Album geglückt, welches ein würdiger Nachfolger ihres Debutalbums ist. Kleiner Tipp, auch als Partymucke ist die Scheibe kompatibel.
http://www.mad-rocks.de
6/10 Punkte
Gisela
VÖ: 19.06.09

MYSTIC PROPHECY
Fireangel
Massacre Records
46:12
Gut eineinhalb Jahre nach ihrem hervorragenden Album "Satanic Curses" erfreuen uns MYSTIC PROPHECY wieder mit einem neuen Album, welches auf den Titel „Fireangel“ hört. Dieses Werk schießt sich nahtlos an das letzte Album an und überrascht mit mehr Abwechslung. Das nunmehr 6. Album der deutsch/griechischen Band beinhaltet 11 Powersongs, die mit tollen Melodien, und einem Powermetal versehen sind, die man nicht alle Tage hört. Das ist ja gerade das Problem in diesem Genre, denn manches Mal kommt einem das so vor, dass man die Songs schon irgendwo mal gehört hat. Nicht so bei MYSTIC PROPHECY, denn sie foltern uns nicht mit zu hohem Geshoute und Sänger R.D. Liapakis kommt dieses Mal variabel und total eigenständig daher. Seine Gesangsleistung ist auch das große Kapital der Band und verhilft dem Album in höhere Sphären einzusteigen. Schon beim Opener "Across The Gates Of Hell" wird einem klar wo die Reise hingeht. Schnell, straight und kompromisslos kommt dieses Stück daher. So geht das 46 Minuten und nach diesem Höllenritt muss man einfach noch einmal die Repeat-Taste drücken. Mit diesem Album zeigen MYSTIC PROPHECY allen „Kirmes-Metalbands“ wo der besagte Hammer hängt. „Satanic Curses“ ist ein absoluter Pflichtkauf für Metal-Fans.
www.mysticprophecy.net
9/10 Punkte
Gisela
VÖ: 22.05.09

MASTERSTROKE
As Days Grow Darker
Dynamic Arts/Soulfood
43:08
Auf ihrem dritten Album präsentieren uns die Finnen MASTERSTROKE wieder einmal keyboardlastigen Metal. Angepriesen werden die Songs als epische Songs die vor Frische strotzen. Das kann ich nicht behaupten, denn die Band bringt Songs, die man irgendwie schon mal gehört hat. Eben nichts Neues. Schade, denn wenn man die einzelnen Musiker betrachtet haben sie sehr viel Potential. Der Sänger z.B. verfügt über eine ausdrucksstarke Stimme, die aber leider nie so richtig zum Zuge kommen. Das mag vielleicht daran liegen dass der Sound sehr progressiv gestaltet ist. Somit können sich die Gitarren, Bass und Schlagzeug gar nicht richtig entfalten. Der Keyboardteppich wurde einfach zu hoch gewählt. Sie sollten sich mal was zutrauen denn Potential ist wie gesagt vorhanden. Mit solchen Songs können sie sich nicht in die Köpfe der Fans bringen, denn es gibt einfach schon zu viele in diesem Genre, welches sich auf symphonischen Powermetal spezialisiert hat.
http://www.masterstroke.info
4/10 Punkte
Gisela
VÖ: 15.05.09