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MALEVOLENT CREATION Invidious Dominion Massacre Records 36.20 Sehr schön, die Florida Death Metal-Legende MALEVOLENT CREATION sind wieder da mit neuem Album im
Gepäck, neuem Label und Management. Auch Bassist Jason Blachowicz ist zurückgekehrt zur Band die jetzt schon 23 Jahre bekannt ist für extremen Death Metal und auch Wegweiser ist für unzählige Nachwuchsbands. Es wundert
mich auch immer wieder das es die Band überhaupt noch gibt nach so langer Zeit und 10 Studioalben (die Live Scheiben nicht mitgezählt). Im Band-Gefüge rappelte es ja schon so einige Male und viele Mitglieder kamen und
gingen (und kehrten wieder zurück), aber auch durch unfähige Labels und Manager konnten die Jungs um Band-Chef Phil Fasciana (Gitarre) nie so ihren Status ausbauen wie sie ihn eigentlich verdient hätten. An der Musik
und ihren Alben lag es bestimmt nicht die waren immer durchweg granatenstark und ein Paradebeispiel für extrem schnellen Old School Death Metal. Auch wenn der Vorgänger "Doomsday X" etwas schwächelte, lag es
nicht an den Songs sondern an dem eigenartigen schwachen Sound! Dies hat man jetzt wieder ausgemerzt und Sound-Hexer Eric Rutan (Hate Eternal) hat der Band einen druckvollen aggressiven Sound auf den Leib gebrannt der
die brutal schneidenden Riff-Orgien, dem Aggro-Shouting von Brett Hoffmann und das natürlich klingende Sperrfeuer von Drummer Gus Rios genug Raum gegeben hat sich breit zu entfalten. Alle Songs sind natürlich extrem
schnell ausgefallen und machen keine Gefangenen, gerade die geschickt eingestreuten Blast Attacken verursacht sofort eine Gänsepelle. Nur kurze intensive Groove-Parts lassen mal Luft zum atmen und Zeit zum
Propeller-Bangen. MALEVOLENT CREATION sind technisch natürlich über jeden Zweifel erhaben aber ihr Songwriting ist immer so angelegt das die Songs schnell auf den Punkt kommen und gerade Live, trotz des Tempos, immer
straight und nachvollziehbar sofort in die Fresse ballern. Auf diesem Album sind ihre Death Knüppel Songs auch recht kurz angelegt und kommen ohne unnötigen Firlefanz daher. Mit "Invidios Dominion" stecken sie
immer noch locker den jungen Nachwuchs in die Tasche und von einrosten ist hier null zu spüren sondern ausschließlich kompromissloser Florida Death Metal in Reinkultur. Da kann ich nur hoffen dass sie mit Massacre
Records, als neue Label der Florida Fünfer, wieder mehr auf der Erfolgspur unterwegs sind und die nötige Unterstützung bekommen, wie es sich für eine Legende gehört. Musikalisch ist die halbe Miete schon mal im Sack,
denn diese Scheibe ist verdammt noch mal ein brutaler Kracher. Pflicht für alle Extrem-Death Metal Fans die einfach nur so musikalisch verprügelt werden wollen nach Strich und Faden. Mein einziger Kritikpunkt ist die
echt zu kurze Spielzeit darum keine Höchstwertung. P.S. die Digi-Pack Version enthält 2 Bonus Tracks! Tracklist: 01. Intro02. United hate03. Conflict finalized04. Slaughterhouse05. Compulsive
facebreaker06. Leadspitter07. Target rich environment08. Antagonized09. Born again hard10. Corruptor11. Invidious domain www.myspace.com/malevolentcreation
9,5/10 Punkte Carsten VÖ: 27.08.10 |
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MYRA Godspeed European Label Group / Broken Silence 43.21 Die Leipziger-Combo konnte mit ihrem Debüt "The Venom It Drips" im Jahre 2008 schon eine
kleine Duftmarke setzen im modernen melodischen Death/Metalcore. Die Band bemüht sich redlich im Einheitssumpf neuerer Kapellen ihre eigene Nische zu finden und mit ihrem neuen Album "Godspeed" sind sie diesem
Vorhaben ein großen Schritt näher gekommen. Man kann sie zwar getrost im Schnittgemenge von In Flames, Devildriver, Unearth und Maroon/Heaven Shall Burn einordnen, aber von sturer abkupferei sind sie doch weit entfernt.
Das Rad neu zu erfinden kann sowieso kaum jemand und MYRA punkten deshalb durch Eigenständigkeit und Songs mit Wiedererkennungswert und Hit-Potential. Das große Plus ist bei ihnen auch das alle Songs wirklich fett und
breit produziert worden sind mit den nötigen eingängigen Melodien. Trotz der vielen Melodien ist die Gruppe aber noch äußerst brutal bei ihrem Songwriting vorgegangen und donnert demensprechend nach vorne los. Der
Opener „Architects" ist ein fulminanter Hardcore Bastard und wird lediglich durch den melodiösen Clean Gesang im Refrain gebremst. Gut dass der Clean Gesang nicht so oft eingesetzt wird auf "GODSPEED" und
so die brutal raue Stimme von Sänger "Spühle" nicht verwässert wird. "Three Cheers For Dedication" ist ein zermalmender Groove-Hammer der mit seinen fetten Riffwalzen mächtig einen in die Knie
zwingt. Devildriver lassen ordentlich Grüßen bei diesem Stück und auch eine Spur Disbelief kommt zum tragen. Der Titeltrack "Godspeed" ist ein Instrumental und führt direkt rüber zu "Phobia" wo Nico
von WAR FROM A HARLOTS MOUTH als Gastsänger mitwirkt. Bei dem Stück wird auch voll los geknüppelt und ordentlich Gas gegeben. Die feine Melodie unterstreicht noch den Hit-Factor dieses Songs. Abwechslungslosigkeit kann
man den Leipziger zu keiner Zeit vorwerfen das beweist auch das monotone groovende "Memento" das sich von allen anderen Songs doch ordentlich unterscheidet. MYRA haben mit ihrem 2. Album eine Scheibe
rausgehauen die dynamisch aufgebaut ist mit variablem Rhythmuswechsel die aber nicht nervig abgehackt die Songs zerstückeln. Zwar geben Myra der fest gefahrenen Melodic Deathcore Szene keine neuen Impulse aber trotzdem
ist ihre Scheibe sehr professionell ausgefallen und lässt die Hoffnung das sie sich mit ihrem 3. Album noch mehr frei schwimmen werden. Zurzeit eine der besseren Veröffentlichungen aus diesem Sektor und Fans der oben
genannten Gruppen dürfte "Godspeed" gut gefallen! Tracklist: Architects, The Change and the Unchangeable, Said And Done, Three Cheers For Dedication, Godspeed, Phobia (feat. Nico / War From
A Harlots Mouth), Memento, (For)get What You Deserve, Wrath, The Wreckage www.myra-metal-de 7/10 Punkte Carsten VÖ: 14.05.10 |
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MANIFESTATION Burden Of Mankind Demons Run Amok 33.06 Die Saarländer Manifestation entstanden Mitte der 90er und veröffentlichen jetzt erst ihr 2. Full-Length Album und sind
musikalisch 100% im Hardcore zu Hause. Sie werfen eigentlich alles in einen Topf was man so im Hardcore braucht und kochen daraus ihre eigene Suppe. Irgend welche Trendanbiederungen haben die Jungs nicht nötig und somit
klingt "Burden Of Mankind" auch sehr nach Old School Hardcore der an die großen Agnostic Front, Madball und Sick Of It All erinnert, aber auch eine Menge Punk und Oi fließen in die Songs mit ein und auch ein
Hauch Metal findet sich auf diesem Werk.. Die Fünf Musiker verbinden gekonnt fette Mosh-Parts mit schnellen Punk Ausbrüchen und fiese Gangshouts, kombiniert mit eingängigen Sing-A-Long Passagen. Eigentlich ist dieses
Album ein Wohlfühlpaket für jeden Hardcore Maniac auch wenn Manifestation das Rad nicht gerade neu erfinden. Aber der Hörspass steht hier an erster Stelle und somit kann man dieses brutale Hardcore-Brett durchaus weiter
empfehlen. Und ich denke gerade Live dürften die 13 Songs für heftigste Circle-Pits sorgen und mächtig (positive) Gewalt entfachen. Macht echt Spaß das Teil! Tracklist: The Spark, Maintain Course, My
Vandetta, Leave Me Alone, Fate, Misanthropic, This Is For Us, Due To Friendship, Burden/Redemption, Catch 22, No Impact Felt, Watered Down, Get To The Bottom
www.demonsrunamok.de 7/10 Punkte Carsten VÖ: 15.02.2010 |
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MUTINY WITHIN Mutiny Within Roadrunner Records Die amerikanische Metal Band MUTINY WITHIN wird Ihr selbstbetiteltes Debütalbum am 23. Februar 2010 via Roadrunner
Records veröffentlichen und ich kann euch versprechen: Es ist ein geniales Brett!! Eine perfekte Mischung aus Technik, Brutalität, Melodie und Amerikanisch/Europäischen Metaleinflüssen. Bill Fores' knallharte Drums
setzen sich klar durchs ganze Album in den Vordergrund, begleitet von genialen Riffs und Soli der beiden Gitarristen Brandon Jacobs und Dan Bage. Sänger Chris rundet das ganze perfekt mit einem gesunden Misch aus
wütendem Schreien und klaren Refrains ab. Die Intros von Keyboarder Andrew Stavola sind dermaßen sphärisch, das sie schon fast an Dream Theater erinnern, aber bevor man auf falsche Gedanken kommt, knallen Gitarren und
Drums los und holen zum nächsten Schlag in die Fresse aus! Hörtips: "Awake", "Images", "Undone", „Reflections". Wer auf einen guten Misch aus Brutalität und Melodic steht kann hier
bedenkenlos zugreifen. Man wird euch nicht enttäuschen. Tracklist: 01. Awake, 02. Images, 03. Falling Forever, 04. Year Of Affliction, 05. Forsaken, 06. Lethean, 07. Oblivion, 08. Undone, 09. Hours, 10.
Suffocate, 11. Reflections 8/10 Punkte Chris VÖ: 23.02.2010 |
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ANDRE MATOS Mentalize SPV Jeder der Andre Matos kennt, kennt auch seine markante Stimme (wobei sie mich sehr stark an Tobias Sammett erinnert- kann auch eine
Fehleinschätzung sein). Sei es bei seiner ehemaligen Band ANGRA oder nun bei seinem selbstbetitelten Soloprojekt. Spätestens nachdem er in der engeren Auswahl in den 90ern zum Iron Maiden Sänger war (Zusammen mit James
LaBrie von Dream Theater und Blaze Bayley, welcher dann die Stelle als Bruce Dickinson Ersatz bekam), war er in aller Munde. Nun muss ich gestehen, dass ich zwar seinen Namen bzw. die seiner Bands / Projekte kenne,
allerdings noch nie die Gelegenheit hatte, herein zu hören. Welch ein Segen, dass er unter anderem auch bei Aina – Days of rising doom und Avantasia – The Metal Opera pt 1 & 2 dabei war! So, nun sitze ich hier und
höre seine neue Soloscheibe „Mentalize“ auf Dauerrotation. Wo fange ich nun am besten an? Also erstmal muss ich sagen: Geiler Sound! Die Scheibe klingt schön ausgewogen differenziert. Die Arrangements passen und sind
gut durchdacht! Da hat sich jemand wohl Gedanken gemacht. Matos verfolgt seinen eigenen Stil, welcher grob zusammengefasst mit klassisch angehauchtem Power Metal in Verbindung gebracht werden kann. Beim Durchhören
erfährt man viel Abwechslung, es wird nicht langweilig. Matos setzt sämtliche Elemente ein, um den Zuhörer, wie ein Bestseller-Autor seine Leser, zu fesseln. Er hat ja nicht umsonst ein musikalisches Studium mit
Schwerpunkt dirigieren und Komposition abgeschlossen. Direkt am Anfang erhält man bei den ersten beiden energiegeladenen Metal Songs „Leading on“ und „I will return“ direkt schon einen Eindruck, in welche Richtung das
Album abzielt. Jedoch wie weiter oben schon geschrieben, wird es dabei weder langweilig, noch fehlt die Abwechslung. Ebenfalls sind Balladen mit an Board, so zum Beispiel das ruhigere „Back to you“ und die Heavy-Ballad
„When the sun cried out“. Als Fazit kann ich nur sagen: Sehr geiles Album, für jeden Matos / Melodic / Power / Metal fan. Darüber hinaus für alle die auf Metal, Klassik oder einfach eben melodische Sachen stehen.
Spezielle Anspieltipps (eigentlich alle): Leading on, I will return, Someone Else, Shift the night away, Mentalize, Mirror of me, Violence....
http://www.myspace.com/andrematossolo Tracklist: 01. Leading On!, 02. I Will Return, 03. Someone Else, 04. Shift The Night Away, 05. Back To You, 06. Mentalize, 07. The Myriad, 08. When The Sun Cried
Out, 09. Mirror Of Me, 10. Violence, 11. A Lapse In Time, 12. Powerstream, 13. Forever Is Too Long, 14. Teo Torriatte (Let Us Cling Together) 9/10 Punkte Philip Thelen VÖ: 29.01.10 |
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MNEMIC Sons of the System Nuclear Blast 3 Jahre mussten MNEMIC-Fans auf das neue Machwerk warten, aber die Zeit hat sich definitiv gelohnt! Nach "Passenger" im Jahr
2007 kommt am 15.Januar 2010 endlich der vierte Silberling "Sons of the System", der zweite mit Sänger Guillaume Bideau, in die Läden. Nach dem ersten Durchhören hat man definitiv einige der fetten Riffs
dieses Industrial-/Technical-Metal-Bretts im Kopf! Schon der Opener "Sons of the System" macht klar, daß Mnemic ihrem Stil treu geblieben sind. Grandiose Refrains, einprägsamer Gesang und ein fettes Riff! Zur
ersten Auskoppelung "Diesel Uterus" sagte Mircea Gabriel Eftemie (Gitarre, Keys, Chef) dem Metal Hammer folgendes:„'Diesel Uterus' ist wohl einer der heftigsten Songs, was das Tuning anbelangt. Wir haben die
Brutalität beibehalten, aber noch einige verdammt schöne Melodien eingebaut, die man im Refrain hören kann. Der Gesang hat eine Menge Raum, um sich zu entfalten, wie sowohl im Refrain als auch im kompletten Song zu
hören ist. Sehr viel Midtempo um im Mittelteil, oder auch der C-Sektion, wenn man so will, wird es progressiver und auch melodischer als im Refrain. Der Text dreht sich darum, wie die Technologie unsere Art zu leben
verändert hat. Jeder ist von Digitalen Apparaturen, Mobiltelefonen, Computern und vor allem dem Internet abhängig. Wenn wir schon Google Earth haben, was hat dann das Militär? Sind wir überhaupt sicher? Und ist dieser
Überfluss an Informationen wirklich etwas Gutes? Sicherlich ist es gut, wenn man dadurch weiß, wie man schlechte Dinge abwenden kann. Hauptsächlich geht es darum, dass man die Technologie korrekt und ausgewogen nutzen
sollte. In der Realität aber verschwenden wir eine Menge Zeit mit dem Internet und sehen die Welt die meiste Zeit des Tages durch einen Bildschirm. Ein heftiges Thema, das diskutiert werden sollte und definitiv einen
heftigen Song braucht! Spätestens bei "Elongated Sporadic Bursts" wird aber klar, dass die Könige des Future Fusion Metal (wie sie ihren Stil selbst bezeichnen) zurück sind. Der Song hat zusammen mit
"Mnightmare" das Potential, ein langanhaltender Ohrwurm zu werden. Kopfnicker-Sound! "Sons of the System" ist ein genialer Start ins Heavy Metal Jahr 2010, es besticht durch brettharte Riffs, sehr
einprägsamen Gesang, genial arrangierte Refrains und ein paar sehr überraschenden progressiven Momenten. Wer mag, kann momentan auch das komplette Album auf der MySpaceseite der Band hören, um sich selbst ein Bild zu
machen. Ich kann nur sagen: GO AND FUCKIN' BUY IT! www.myspace.com/mnemic Tracklisting: 01. Sons Of The System, 02. Diesel, 03. Mnightmare, 04. The
Erasing, 05. Climbing Towards Stars, 06. March Of The Tripods, 07. Fate, 08. Hero(in), 09. Elongated Sporadic Bursts, 10. Within, 11. Orbiting 9/10 Punkte Chris Jänecke VÖ: 15.01.10 |
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MÄNEGRAM Nattväsen Regain Records Man könnte sagen das Mänegram auf den Zug aufspringen wollen im momentanen Boom der Viking/Pagan Welle. Aber weit gefehlt, die Combo
ist schon seit 1995 unterwegs und 1996 unter den Namen Mänegram. Diverse Demos und 2 Full Length Veröffentlichungen pflastern ihren Weg. Nun veröffentlichen sie ihr 3. Eisen um sich einen vorderen Platz im
Viking-Metal zu erobern. Die Schweden präsentieren treibenden kraftvollen Metal mit viel Pathos und Einflüssen aus dem Black und Death Metal Sektor. Da pendelt man oft vom Klassischen Metal hinüber zu
Schwedischen Folk und Humpa ähnlichen Parts. Taucht dann ein in atmosphärischen Black Metal a la Bathory und auch Accept und Runnig Wild werden nicht selten gehuldigt. Stimmlich gibt man sich betont grimmig
hat aber auch cleane Vocals an Bord. Live werden mit Sicherheit die "Ho-Ho" Gesänge für ordentliche Feierlaune sorgen sowie die eingängigen Refrains, soweit man der schwedischen Sprache mächtig ist. Man kann
sofort jeden Song mit summen und alle sind abwechslungsreich arrangiert. Verfeinert mit Geigen, Flöten und Akustik-Gitarren die den schwedischen Folk zelebrieren. Heroische Gesänge sorgen für eine Menge an Pathos und
oft wird man an Turisas erinnert. Unter dem Strich ist "Nattväsen" eine abwechslungsreiche reine Viking Metal Scheibe geworden die sich Fans dieser Szene mit Sicherheit gerne in die Sammlung stellen
und die eine Bereicherung darstellt. Diese Platte dürfte eigentlich keinen(!) Viking-Fan enttäuschen! Tracklist:
1. Mina Fäders Hall 2. Nattsjall-Dromsjäl 3. Bergagasten 4. I den Svartaste Jord 5. Hraesvelg 6. Draugen 7. Nattväsen 8. Delling www.myspace.com/managram
www.regainrecords.com 8 Punkte Carsten VÖ: 19.11.09 |
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MORTIFICATION The Evil Addiction Destroying Machine Rowe Productions/Soundmass 42.30 Das Australische Trio von Mortification um Sänger und Bassist Steve Rowe
sind wohl einer der Bands der man das Siegel "Unkaputtbar" einbrennen kann. Anfang der 90er Jahre gestartet, haben die Christlichen Death Metaller schon 14 Alben rausgehauen. Ohne das man jetzt Live und Best
Off Veröffentlichungen mitzählt. Aus seinem Christlichen Glauben hat der Mann ja noch nie einen Hehl gemacht und seit seiner Heilung von Leukämie tritt sein Glaube zu Gott noch mehr zu Tage. Kann er ja auch ruhig
machen, macht ja auch seine Generische Seite von der Black Metal Fraktion. Was letztendlich für mich zählt ist die Musik und da kommen wir an einem Knackpunkt. Wussten Mortification Anfang der 90iger, wo sie noch von
Nuclear Blast unterstützt worden sind, sehr zu Gefallen, so sieht das auf diesem Album doch sehr anders aus. War ihr zweite Album zum Beispiel noch ein Richtiger Brecher („Scrools Of The Megilloth“) und auch etliche die
danach veröffentlicht worden sind, so klingt ihr neuster Streich verdammt Hüftlahm. Als erstes wäre da der dünne drucklose Sound der Scheibe der den Hörgenuss sehr, sehr schmälert und ich fast denke, das dies
hier ein schlecht gemachtes Demo ist. Aber weit gefehlt ich halte hier ein Digi-Pack in der Hand mit einem der dämlichsten Cover seit verdammt langer Zeit das mir unter gekommen ist. Wie kann man nur auf so eine Idee
kommen und so ein Dilettantisches Bild auf die Frontcover seiner CD zu drucken. Aber lange genug gelacht ist halt "nur" ne Hülle. Dann geht einem sofort der gequälte gepresste tiefe Gesang auf
den Zeiger der Steve Rowe vom Stapel lässt, der konnte doch mal richtig gut brutal Grunzen, was ist daraus nur geworden? Die Songs sind alle austauschbar, uninspiriert und langweilig komponiert, wenn man sie mit den
Songs aus ihrer Anfangsphase vergleicht und auch mit anderen Combos die einen ähnlich Sound auffahren. Death Metal ist das auch nur noch Ansatzweise, vielmehr gehen die Australier heute mehr zum Trash Metal mit
klassischen Metal Einflüssen über. Der einzige Pluspunkt sind die Solis aber sonst kann ich dieser Scheibe nicht viel abgewinnen. Sorry, aber das sind nicht mehr Mortification wie ich sie kenne. Dazu muss ich sagen,
seit Mitte der 90iger habe ich auch die Band aus den Augen verloren. Trotzdem keine gute Scheibe. Tracklist: 1. The Evil Addiction Destroying Machine , 2. The Master Of Reinvention , 3. A Sense Of Eternity , 4.
Elastisized Outrage , 5. One Man With Courage Makes A Majority , 6. Pilots Hanging From Shoulder Dust , 7. Pushing The Envelope Of The Red Sunrise , 8. I¥m Not Confused , 9. Alexander The Metalworker , 10. Resurrection
Band (A Tribute To Rez) www.roweproductions.com 3/10 Punkte Carsten VÖ: 30.10.09 |
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MY FIRST FAILURE My First Failure Demons Run Amok Entertainment 31.13 Da soll noch einer behaupten um den Nachwuchs im modernen Hardcore ist es schlecht bestellt. Die junge
Band MY FIRST FAILURE aus Aschaffenburg wollen dagegen ein klares Statement setzten. Seit 2006 gibt es die Band erst und sie haben ein Demo („Gone For Years“) und ein Debüt Album („The Calor“) veröffentlicht, die
beide schon ausverkauft sind. Die sehr junge Band spielt einen erfrischenden Mix aus Old und New School Hardcore der schön unbeschwert und knackig aus den Boxen schießt. Der Sound ist leider ein Minuspunkt weil er viel
zu leise rüberkommt, aber dafür kann man ja den Lautstärke-Regler volle Kanne aufdrehen. My First Failure bieten Pfeilschnellen Hardcore mit eingängigen Melodien und treffsicheren Mosh und Groove-Parts die in der
Live-Situation mit Sicherheit für einen schönen Moshpit sorgen dürfte. Die Sängerin geht auch völlig auf in ihrer Sache und bemüht sie redlich. Obwohl man manchmal das Gefühl hat das der Guten die Stimme ausgeht so sehr
legt sie sich ins Zeug. Aber ich denke wenn man ihr etwas Zeit gibt und sie an ihrem Gesang arbeitet wird das mal irgendwann eine ganz Große. Vergleiche mit der Sängerin von Walls Of Jericho kann man durchaus ziehen.
Auf alle Fälle laufen alle sieben Songs super ins Ohr und kommen frisch und unverbraucht daher. Diese Band sollten die Hardcore Fans gut im Auge behalten. In der Band steckt sehr viel Potenzial. Aus denen wird noch mal
was, da bin ich mir sicher. Tracklist: 01. Alive , 02. Getting Through , 03. Restless , 04. Until Today , 05. The Past , 06. About Hearts , 07. Turn The Page
www.myspace.com/myfirstfailure 7/10 Punkte Carsten VÖ: bereits veröffentlicht |
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METALFORCE Metalforce Magic Circle Music 54:29 Aus Majesty wurde im Sommer 2008 Metalforce, aber musikalisch bleiben sie bei ihren Wurzeln. Alle Metalfans sollten also
weiterlesen. Sänger Tarek Maghary gab am Magischen beim Magig Circle Festival 2008 bekannt, dass Majesty Geschichte ist und die Zukunft Metalforce gehöre. Jetzt präsentieren sie ihr Debüt als Metalforce. Das Quartett
legt mit einem Lied los, das bald ihre Hymne sein wird. – Faster Louder, Metalforce“. Der Song beinhaltet superschnelle Parts und langsame und majestätische Passagen und die einprägsamen Refrains laden sie zum Mitsingen
ein. „Freedom Warriors” wurde schon live auf dem MCF II präsentiert und fand auch den Weg auf die DVD und genau daher werden die Manowar-Fans den Song kennen. Das Album weist zwar Manowar-Einflüsse auf, aber die Band
fügte den ureigenen Metalforce Sound zu. Und das Lied zeigt, dass der Manowar-Einfluss, aber die Vier einen Metalforce dazu hinzufügt. Mainman Tarek Maghary und seine Mitstreiter starten mit „I Rule The Night”, ein Lied
eines verratenen Führers, der Rache nehmen und seine Krone zurückbekommen will, so verlässt er seine Familie, um als ein gekrönter Führer zurückzukommen. Nach dem langsamen Start folgt ein sehr schneller und aggressiver
Teil, der aber trotzdem sehr melodisch ist. Die Backingvocals geben dem Stück einen majestätischen Touch und der Song endet wie er angefangen hat – langsam. „Thunder And Lightning” zeigt, dass Metalforce das Beste von
Majesty verwendet haben und daraus wieder etwas Neues in Bezug auf ihren Sound schufen, Eine epische Ballade ist „When The Valkries Fly”, wo der ehemalige Manowar Gitarrist Ross The Boss ein Solo hinzugefügt har. Die
Ballade handelt von den tapferen Krieger welche die Walküren zu Asgard beschützten. Die mythologischen Lyrics werden durch schwere Riffs, bombastischen Keyboards und einem intensiven Gesang von Tarek begleitet. Gut
gemacht! Ein Heavy Rocker ist „Thunderchild”, der eigentlich vom ehemaligen Majesty Frontmanns erwartet wurde Der Song ist kein Füller, aber das Album hat bessere zu bieten. Aber es wird wieder Zeit um ein wenig mehr zu
beschleunigen. Mit „We Are The Fire” werden alle Klischees vom True Metal bedient, dies aber auf hohem Niveau. Songs wie „Melt Thy Steel” und “Let The Battle Begin” wird keinen Metal-Warrior enttäuschen und mit “ Son Of
The North“ endet das Debutalbum von Metalforce. Die epische Melodie ist langsam und majestätisch und voll mit Pathos – genau wo sich Metalfans nach sehnen. Es scheint dass sich durch Änderung des Bandnames auch der
Sound änderte – er wurde stärker. Fans von Majesty werden nicht enttäuscht werden und Manowar Fans werden wissen was sie zu erwarten haben. Ich empfehle jedem Metalfan sich Songs wie „Metal Crusaders“, „I Rule The
Night“, „When The Valkries Fly“ und „Faster, Louder, Metalforce“ anzuhören. Track list: 1. Faster, Louder, Metalforce, 2. Freedom Warriors, 3. I Rule The Night, 4. Thunder And Lightning, 5. Metal Crusaders, 6.
When The Valkries Fly, 7. Thunderchild, 8. We Are The Fire, 9. Melt Thy Steel, 10. Let The Battle Begin, 11. Son Of The North http://www.metalforce.eu/ 9/10 Punkte
Claudia Ehrhardt VÖ: 25.09.09 |
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