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Special

QUEENSRYCHE
Empire (20th Anniversary Edition)
Capitol Records (EMI)
131:30
Mit „Operation Mindcrime“ haben sich QUEENSRYCHE 1988 in die Herzen der Fans gespielt, denn ein solches Album sucht bis heute noch seinesgleichen. Die Messlatte war hoch angelegt, denn alle anderen Scheiben wurden mit diesem Meisterwerk verglichen. Das war nicht fair, denn schon der Nachfolger „Empire“ zählt zu den besten Scheiben im Prog-Genre. Geoff Tates klare Stimme, die noch heute unter die Haut geht und der brillante Sound, machte dieses Album 1990 zu einem Leckerbissen. Auch die danach veröffentlichten Alben hatten alle ihren reiz, aber erst zu „Operation: Mindcrime II“ und „American Soldier“ ging wieder ein Raunen durch den Blätterwald. Nach 20 Jahren hat man sich nun entschlossen das für mich wohl Beste Album in der Karriere der Band aus Seattle, „Empire“, noch einmal als „20th Anniversary Edition“ zu veröffentlichen. Das geschieht mit einem mehr als gelungenen Re-Release der Scheibe. Die athmosphärischen Songs haben auch nach 20 Jahren nicht ihren Reiz verloren und die Melodien gehen auch heute noch direkt ins Ohr und man ist nur begeistert. Treibende Stücke wie „Best I Can“ oder opulente Songs wie „Another Rainy Night“ lösen sich mit unter die Haut gehende Balladen („Silent Lusidity“) und Hymnen („Jet City Woman“) ab. Hinzu kommen noch perfekt eingespielte Songs, die an Vielfalt nicht zu überbieten sind. Aufgepeppt wurde die die Neuauflage noch durch 3 Bonussongs („ Last Time In Paris“, „Scarborough Fair“ und „Dirty Lil Secret“). Bei „Scarborough Fair“ handelt es sich um einen Simon & Garfunkel Song. Zur Jubiläums-CD gehört auch noch eine Bonus-CD. Die remasterten Songs entfalten noch mehr Esprit als die Originalaufnahme und klingen zusätzlich eine Spur dynamischer – eine wahre Freude! Auf der zweiten CD gibt es 10 Stücke, die im Londoner Hammersmith Odeon, während eines Konzertes aufgezeichnet wurden. Es ist einfach eine Freude dieser CD zu lauschen, denn die Qualität dieser Aufnahme ist erstklassig und das Feeling eines Live-Konzertes kommt wirklich rüber. Im Großen und Ganzen ist „Empire (20th Anniversary Edition)“ eine runde Sache, die man sich gönnen sollte, denn die Originalaufnahmen von 1990 waren doch noch nicht mit dem neuesten Stand der Technik aufgenommen worden, was die Songqualität jetzt aber nicht schmälern sollte.
Vor allem solche, die mit QUEENSRYCHE noch nicht in Berührung gekommen sind, kann bedingungslos zugreifen. Mich hat mal wieder das QUEENSRYCHE-Fieber gepackt!
Tracklist:
Empire (20th Anniversary Edition)
01. Best I Can, 02. The Thin Line, 03. Jet City Woman, 04. Della Brown, 05. Another Rainy Night (Without You), 06. Empire, 07. Resistance, 08. Silent Lucidity, 09. Hand On Heart, 10. One And Only, 11. Anybody Listening?, 12. Last Time In Paris [bonus], 13. Scarborough Fair [bonus], 14. Dirty Lil Secret [bonus]
Bonus disc: Live at London's Hammersmith Odeon 11/15/90 
01. Resistance, 02. Walk in the Shadows, 03. Best I Can, 04. Empire, 05. The Thin Line, 06. Jet City Woman, 07. Roads To Madness, 08. Silent Lucidity, 09. Hand On Heart, 10. Take Hold Of The Flame
www.queensryche.com
9/10 Punkte
Gisela
VÖ: 05.11.10

RUNRIG
50 Great Songs
Sony
Schon seit 30 Jahren überzeugt RUNRIG schon die Hörerschaft mit ihren Songs, die eine gelungene Mischung aus modern angehauchten Rock-Pop-Klängen und traditionellen schottischen Folkelementen beinhalten. Dies stellten sie demonstrativ bei dem legendären Open Air am Loch Lomond vor ca. 50000 Besucher unter Beweis. Ihr Konzert zum 30-jährigen Jubiläum am Stirling Castle war restlos ausverkauft. RUNRIG begannen ihre Karriere als typische Folkband. Sie verstanden es im Laufe der Jahre, seit ihrer Gründung 1973, sich als kultiger Pop-Rock-Act zu etablieren und das nicht nur in Insiderkreisen.  . Ende 2007 schaffte es ihr Song "Loch Lomond", der als die inoffizielle Nationalhymne Schottlands gilt, in einem Remix in die Top-Ten der UK Charts. Im letzten Jahr waren RUNRIG auf großer Deutschland-Tour, auf der sie vor fast 100.000 Fans spielten. Nun im Anschluss gibt es die 3CD/1DVD Box umfassende Collection von RUNRIG. Die Collection "50 Great Songs" umfasst  34 Best-of Tracks, 16 Stücke in gälischer Sprache und einer DVD, auf der 11 Live-Videos zu sehen sind. Die Songs auf dieser Box wurden nach einer Umfrage unter den Fans zusammen gestellt. Als Bonus gibt es auch noch unveröffentlichte Live-Aufnahmen. Dieses Werk ist nicht nur für treue Fans von RUNRIG empfehlenswert, denn es zeigt auf, zu was die Band, auch heute noch fähig ist.
Tracklist CD 1:
1. One Man, 2. This Day, 3. Clash Of The Ash - Album Version, 4. Life Is - Album Version, 5. And The Accordions Played, 6. Running To The Light - Radio Edit, 7. One Thing - Album Version, 8. Book Of Golden Stories - Album Version, 9. The Ship – Edit, 10. The Stamping Ground – Edit, 11. The Wedding, 12. In Search Of Angels, 13. In Scandinavia, 14. The Message – Edit, 15. Atoms, 16. May Morning – Edit, 17. Dance Called America – Live, 18. Flower Of The West – Live
CD 2
1. Year Of The Flood, 2. The Old Boys, 3. Empty Glens, 4. Gabriel's Sword, 5. Roadtrip, 6. Mighty Atlantic, 7. Hearthammer, 8. Edge Of The World, 9. Pride Of The Summer, 10. Hearts Of Olden Glory, 11. The Ocean Road, 12. Proterra, 13. Every River, 14. Big Sky, 15. Protect And Survive, 16. Skye
CD 3 (gälische Songs)
1. Abhainn An T-Sluaigh, 2. Oran, 3. Sona, 4. An Dealachadh, 5. An Sabhag Aig Neill, 6. Siol Ghoraidh, 7. An T-Tasgair, 8. Chi Mi'n Geamhradh, 9. An Toll Dubh, 10. Faileas Air An Airigh, 11. Alba, 12. Canada, 13. An Ubhal As Aride (The Highest Apple), 14. Pog Aon Oidche Earraich, 15. Cho Buidhe Is A Bha I Riabh, 16. Cum'Ur N'aire
Disc 4 - DVD: 
1. Siol Ghoraidh, 2. Hearts Of Olden Glory, 3. Intro, 4. Beat The Drum, 5. Proterra, 6. Ocean Road, 7. Protect And Survive, 8. Skye, 9. Clash Of The Ash, 10. Edge Of The World, 11. Loch Lomond
www.runrig.co.uk
ohne Wertung
Gisela
VÖ: 15.10.10

RABENSCHREY
Exzessivus
Totentanz Records/Soulfood
57:25
„Es ist soweit- Die Zeit gekommen“ - Die „Metalalter“ Band RABENSCHREY bringt ihr neuestes Studioalbum raus. Einst aus reiner Not entstanden, schmeißen die Jungs nun ihre zehnte Scheibe auf die Plattenteller der Nation. Seit nun mehr als zehn Jahren besteht die Band um Frontmann Donar und wird stetig erweitert. So holten sie sich bereits 2008 elektrische Verstärkung an Bord.  „Exzessivus“, so der klangvolle Name des neuesten Werkes; eine Mischung aus Rock, Metal und mittelalterlichen Einflüssen. Sehr metallisch geht es auch bei dem Lied „Der Kreis“ zu. Klangvoll werden hier die „Pommesgabel“, das Bangen, die „Wall of death“ und natürlich das Metal- Mekka namens Wacken beschrieben. Und wenn man schon mal über Metal und seine Gepflogenheiten singt, dann liegt es ja wohl auch nahe das man über einen bestimmten Körperschmuck, der unter die Haut geht, singt. Das Tattoo, und genau darum geht es in „Bilder auf die Haut“. Die Sucht nach den Bildern, die eigentlich eher unter die Haut gehen, wird in diesem Song durch Flöten und leichte metallische Klänge untermalt. Wer so tiefgehende Songs wie „Bilder auf die Haut“ oder „Halt mich fest“ schreibt, darf natürlich auch mal niveaulos sein. Und was braucht man dazu? Ganz einfach, man nehme einen Running- Gag wie z.B. „Bück dich Fee, Wunsche ist Wunsch“ und ziehe ihm ein musikalisches Gewand an und siehe da, fertig ist „Wünsch dir was“. Als Sauf- und Partylied sicherlich bestens geeignet. Um dem Heidentum treu zu bleiben wird natürlich auch ordentlich gegen die Kirche gestänkert und da kommt man bei „Heiden tanzen“ oder „Die Kirche brennt“ auf seine Kosten.  Eine relativ gelungene Platte ganz in der Manier der Rabenschreyer.
Tracklist:
1. Intro, 2. Laufe, 3. Heiden tanzen, 4. Der Kreis, 5. Bilder auf die Haut, 6. Puppenspieler, 7. Veris, 8. Halt mich fest, 9. Drachenboot, 10. Kraftvoll, 11. Wünsch dir was, 12. Die Kirche brennt, 13. Geschöpfe der Nacht, 14. Ich hasse Euch, 15. Strauch aus Dornen, 16. Stumpf
www.myspace.com/rabenschrey
8/10 Punkte
Miri
VÖ: 24.09.2010

Ratt
Infestation
Roadrunner Records
42:16
Ratt are back! Viele Bands der 80er-Jahre sind wieder da, aber oft bleiben die Alben hinter den Erwartungen zurück. Infestation ist anders! Stephen Pearcy und sein Rat-Pack zeigen gleich beim ersten Song Eat Me Up Alive das sie wieder da sind und lassen keinen Zweifel daran, das sie auch im 21. Jahrhundert dem klassischen Ratt-Sound treu bleiben. Der frühere Quiet Riot Gitarrist Carlos Cavazo ist der Neue und scheint die richtige Wahl gewesen zu sein, den Cavazo und Warren DeMartini ergänzen sich perfekt. Wer sich vorstellen kann, wie Out Of The Cellar und Invasion Of Your Privacy klingen würden, würden sie heute aufgenommen, der weiss was ihn erwartet! Best Of Me ein eingängiger Rocker á la Ratt und in den späten 80ern wäre der Song wohl bei MTV rauf-und-runter gespielt worden. A Little Too Much ist heavy, dreckig und geht gleich ins Ohr - darauf haben Ratt-Fans gewartet! Der flotte Rocker Last Call macht einfach nur Spass - let's party! Bei Lost Weekend gehen die Ratten härter zu Werke. Harte Riffs und melodische Gitarrenduelle präsentiert das Duo Cavazo / DeMartini und gerade die Gitarrenarbeit auf Infestation macht das Album aus, ich will aber in keinster Weise die Leistungen der Anderen schmälern! Die Leadgitarre bei As Good As It Gets jagt einem Schauer über den Rücken! Nicht ganz so schnell, aber trotzdem heavy, melodisch und eingängig. Mit Take Me Home haben sie auch einen balladesken Rocker im Gepäck. Keine richtige Ballade, aber dafür waren Ratt auch nicht bekannt. Der letzte Song Don't Let Go ist der schwächste Track auf Infestation, aber bei dem hohen Level des Albums ist es bei weitem kein schlechter Song! Er kann einfach nicht mithalten mit den anderen Songs.
Wer Ratt in den 80er-Jahren geliebt hat, der sollte Infestation unbedingt an testen! Aber Vorsicht, das Album ist hochinfektiös!
Tracklist:
01. Eat Me Up Alive, 02. Best Of Me, 03. A Little Too Much, 04. Look Out Below, 05. Last Call, 06. Lost Weekend, 07. As Good As It Gets, 08. Garden Of Eden, 09. Take A Big Bite, 10. Take Me Home, 11. Don't Let Go
www.therattpack.com
9/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 16.04.10

RUINS
Cauldron
Debemur Morti Productions
40.12
Hinter RUINS verbergen sich nicht, wie ich beim ersten hören von "Cauldron" angenommen habe, Skandinavier sondern ein Duo aus Australien. Die beiden Hauptakteure Alex Pope (Gitarre,Bass, Vocals) und Dave Haley (Drums) klingen fast aber so als ob sie aus dem hohen Norden kommen würden. Das soll heißen, dass uns das Duo mit feinstem frostigen Black Metal verwöhnen. Das bedeutet aber nicht das hier die Melodien Mangelware sind, auch verknüpfen sie Death Metal Einflüsse in ihren dunklen Sound sowie ein wenig Rotz And Roll, eine Prise Jazz und pumpenden Thrash. Die Songs sind meist im mittelschnellen bis langsamen Tempo angesiedelt, explodieren aber oft in megafetten Double-Bass Attacken und Blast-Beat Gewitter, wo Drummer Dave seine genialen Momente von Stapel lässt. Die Gitarrenarbeit lässt auch keine Wünsche übrig, auch wenn man durchaus komplex und abwechslungsreich ans Werk geht, sind alle Übergänge und Breaks harmonisch abgestimmt. Der Sound ist sehr druckvoll und dicht ausgefallen sodass die vielen kleinen Details, die RUINS in ihren Sound verbraten, gut zur Geltung kommen. Man sollte allerdings dieses Album öfter genießen um alles Gebotene heraus zu hören. Wer also eine Mischung aus Satyricon, Shining und Keep of Kalessin interessant findet der muss sich unbedingt das zweite Album der Australier zu Gemüte führen. Songwriting, Atmosphäre und Sound sind absolut stimmig miteinander verflochten sodass ich dieses dunkle Scheibchen Black Metal gut weiter empfehlen kann.
Trackliste:
01. Where Time Is Left Behind (Echoes Of Ghosts), 02. Threshold Forms, 03. Cauldron, 04. Hanged After Being Blinded, 05. Genesis, 06. Upon These Skeletons (Bury The Dead), 07. Suicidal Pulse
http://www.ruinsband.com
http://www.myspace.com/ruinsblackmetal
8,5/10 Punkte
Carsten
VÖ: 01.01.09

TONY ROCKER
Die Übersicht
RockerwAy Records/Sony Music
38:47
Tony Rocker stammt aus Chicago und wie ich gehört habe, sei er kein unbeschriebenes Blatt. Also ab zu meiner Lieblingssuchmaschine – Google- und los geht´s. Gefunden habe ich, dass Tony Rocker eine musikalische Ausbildung hat, ein Studium als Entertainment Media Manager absolvierte, kleinere Konzerte in verschiedenen Ländern gegeben hat und zudem war er noch Roadie bei bekannten Größen in Kalifornien. Seine Mitstreiter auf diesem Album sind Gitarrist Frank Staiger (Co-Schreiber), Keyboarder Jörg Richter, Drummer Benjamin Sakautzki  und Bassist Ingo Renne am Bass.  Die Songs auf dem Debutalbum rocken im Stil der 70iger und 80iger Jahre die gewürzt wurden mit einer Prise popigem Sound. Eigentlich ganz nett, aber irgendwie schafft es Tony Rocker nicht, den Songs mit seiner Stimme Leben einzuhauchen. Alles klingt ein wenig unausgegoren und vor allem sehr  ein flach. Es kommt einem vor, dass man diesen Sound schon tausend Mal gehört hätte. Irgendwie hat Tony Rocker nicht die Stimme um Rocksongs zu singen, denn dazu fehlt ihm einfach der Schmelz in der Stimme und was noch wesentlich wichtiger ist, man merkt, dass die Songs nicht aus dem Bauch kommen. Da hätte man bei den Recordings mehr als ein Auge drauf werfen sollen. Ein solcher Sound steht und fällt mir den Vocals. Na ja vielleicht macht man es beim nächsten Mal besser. Trotz allem sollte man sich selber ein Bild von dem Album machen und für sich entscheiden.
1. Die Übersicht Part One, 2. Where The Stars Steal The Show, 3. Heal Me Now, 4. You'll Never Win (This Game Called Life), 5. The Next Stop Is Paradise, 6. We Forgot About The Winter, 7. If You Live In this World, 8. Life's A Game To Love, 9. I'm Just Liv'in, 10.Die Übersicht Part Two
In Addition (Radio Edits),
11. Where The Stars Steal The Show, 12. You'll Never Win (This Game Called Life), 13. We Forgot About The Winter
http://www.myspace.com/tonyrockermusic
3/10 Punkte
Gisela
VÖ: 25.09.09

RED CIRCUIT
Homeland
Limb Music
50:52
Homeland ist das Zweitwerk der deutschen Melodic Prog Metal-Band Red Circuit. Die Band wurde 2006 von Keyboarder Markus Teske gegründet und noch im gleichen Jahr erschien das Debüt Trance State. Man beginnt mit dem Titelsong, einem Keyboard-lastigen melodischen Song mit harten Riffs und der rauen Stimme von Somapala. Zum größten Teil kommt der Song recht flott daher, hat aber auch langsamere Passagen und symphonische Elemente zu bieten. Das Keyboard leitet langsam den Song The World Forgotten Sons ein, dann explodiert der Song und wird von den Gitarren-Riffs getragen. Irgendwie erinnert mich der Song an Vanden Plas, auch wenn ich nicht sagen kann warum... Das schnelle Through The Eyes Of A Child ist ein gradliniger Track, der eher im Melodic Metal angesiedelt ist, aber trotzdem progressiven Passagen bietet. Bei Absinth nerven mich persönlich die Vocals mit zu vielen Wiederholungen. Trotzdem kein schlechter Song. Ziemlich symphonisch und Keyboard-lastig beginnt See The Light, das mich ein wenig an Conception bzw. Kamelot erinnert. Allerdings kann sich der Red Circuit-Track nicht festsetzen, die Songs der genannten Bands sind eingängiger. Mir fehlt einfach eine Melodie, die einen verfolgt. Ich erwarte kein Album voll Ohrwürmern, aber einen Song, der im Gedächtnis bleibt. Spieltechnisch gibt es an den Songs nichts auszusetzen und die Songs beinhalten alles, was man von einem Melodic Progressive Metal-Song erwartet, nur können sie mich nicht überraschen. Die Songs klingen bekannt, zu bekannt. Okay, es ist erst das 2. Album, aber hier sind keine Jungspunde am Werk! Ich hoffe, dass sie mich mit der nächsten Scheibe überraschen!
Track list:
Homeland, The World Forgotten Sons, Sun Of Utopia, Through The Eyes Of A Child, Absinth, Fall In The Skies, Healing Waters, Canonize Your Sins, See The Light, You Can Sleep While You're Dead
http://www.redcircuit.de/
7/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 28.08.09

REVOLTING COCKS
Sex-O Mixxx-O
13the Planet Records
46.52
Nach der Prong Remix-Scheibe und der letzten Ministy kommt nun aus dem Hause 13the Planet die nächste elektronisch verwurstete Veröffentlichung auf uns zu. Durch den Fleischwolf wird nun Al Jourgensen Side-Projekt REVOLTING COCKS gedreht. Ich muss zugeben, dass ich generell etwas gegen solche Aktionen habe, da die meisten Mixer die Seele der Original- Songs oft zerstören und bis zur Unkenntlichkeit verstümmeln. Ich kann auch der elektronischen Seite der gemixten Songs nichts abgewinnen, da für mich als Metal Fan natürlich die Strom-Gitarren das wichtigste sind. Natürlich gibt es viele Leute die gerade das interessant finden, Metal bzw. Rock Song ein elektronische neues Gesicht zugeben. Die Songs vom REVOLTING COCKS Album "Sex-O Olympic-O" haben wie ich es erwartet habe fast alle ein komplett neuen Anstrich bekommen, einige erkennt man überhaupt nicht wieder in ihrem Techno, Clubbing, Dance-Kompatiblen Beat Gewand. Elektronische Sounds haben nun mal hier das Zepter in der Hand. Man hat auch keine Anfänger an die Songs gelassen und somit geschieht das alles auf einem hohen Niveau. Das Album ist für Fans geeignet die elektronische Experimente lieben, allen anderen dürfte diese Veröffentlichung, glaube ich, sehr egal sein. Ich brauche sowas nicht.
Tracklist:
HookerBot3000 (Tweaker Mix) , Keys To The City (Invincible Mix) , Red Parrot (Juarez Tunnel Mix) , Robo Bandidos (A Chilling Effect Mix) , Cousins (Sexy Problems = Sexy Solution Mix) , Touch Screen (Shower Strangulation Mix) , I'm Not Gay (I'm So Gay Club Mix) , Abundant Redundancy (Clockworks And Cold Steel Mix) , Lewd Ferrigno (Club On Mix) , Wizard Of Sextown (Bisected Banshee Mix) 
Keine Wertung
Carsten
VÖ: 25.09.09

REECE
Universal Language
Metal Heaven/Soulfood
49:36
Vor langer Zeit gab es mal ein ACCEPT-Album wo nicht Udo Dirkschneider am Mikro war, richtig das Album hieß „Eat The Heat“. Sänger auf dem Album war damals ein völlig unbekannter Sänger mit dem namen David Reece. Dadurch dass die Fans nicht so begeistert waren war er auch schnell wieder aus der Band verschwunden und gründete seine eigene Band Bangalore Choir. Vor 2 Jahren stieg er dann bei der schwedischen Band Gypsy Rose ein. So viel zum Hintergrund von David Reece. Nun veröffentlicht er seine erste Soloscheibe mit dem Namen „Universal Language“. Was bekommt ihr für euer Geld, eine Scheibe auf der fast 50 Minuten melodischer Hardrock mit amerikanischer Prägung zu hören ist. Diese Richtung passt auch wesentlich besser zu David Reece als die Mucke von Accept. Durch seine kraftvolle Stimme verleiht er den 12 Rocksongs einen erdigen Touch. Die Grundlagen der Songs sind alle im typischen AOR-Spektrum zu finden. Stampfende Rocker ("Before I Die") sind ebenso vertreten wie tolle Balladen (z.B. „Rescue Me"). Auch ein bluesig angehauchter Song ("Flying Close To The Flame") hat den Weg auf das Album gefunden.  Ohrwürmer gibt es zur Genüge auf „Universal Language“ und in dieser Kategorie kann ich euch den Song "Queen Of My Dreams" wärmstens ans Herz legen. Trotz allem sollten Accept-Fans erst mal mit einem Ohr in dieses Album hören, denn mit dem obligatorischen Sound der Band hat das Album von David Reece rein gar nichts zu tun. Den Fans unter euch, die melodischen Rock oder AOR hören kann ich dieses Album aber empfehlen, denn die Songs bieten kurzweilige Unterhaltung, eigen sich gut dazu, das Tanzbein zu schwingen und was für mich sehr wichtig ist, sie haben alle das besagte Herzblut.
Tracklist:
01. Before I Die, 02. All The Way, 03. Flying Close To The Flame, 04. Fantasy Man, 05. The River, 06. I’ll Remember You, 07. Rescue Me, 08. Once In A Lifetime, 09. We Were Alive, 10. Flesh And Blood, 11. Queen Of My Dreams, 12. Yellow
http://www.reece-rocks.com/
www.myspace.com/davidlreece
7,5/10 Punkte
Gisela
VÖ: 28.08.09

A

B

C

D

E

F

G

H

I + J

K

L

M

N

O + P

Q + R

S

T

U + V

W-Z + Various