|
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|
TEUFEL Absinth Teufel Records/Soulfood Erst kam Corvus Corax, dann kam Tanzwut und jetzt kommt TEUFEL. Und er kommt allein um uns in die Welt des „Absinth“ zu
entführen. „Tritt ein mein Freund, es ist warm bei mir“ – Na das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Willkommen in der Welt des TEUFELs. Der Corvus Corax und Tanzwut Sänger und Dudelsackspieler TEUFEL hat sein erstes
Solo- Album auf die Menschheit losgelassen. „Absinth“ ist jedoch weder mit Corvus Corax noch mit Tanzwut zu vergleichen. Während Corvus Corax eine reine Mittelalter – Truppe ist, ist Tanzwut da schon etwas rockiger und
wilder und lässt auch härtere Gitarrenriffs zu. Und nach Mittelalter und Rock kann nur noch eines kommen, Industrial! „Der Fährmann“ lockt einen in die Welt von „Absinth“, was ganz witzig an dem Lied ist, ist das
eingebaute Sonar- Piepsen, das man aus U- Boot- Filmen kennt und auch nur erkennt wenn man genau hinhört. Wohin die Reise geht wird einem leider nicht verraten, aber wir wollen uns einfach mal überraschen lassen. Harte
Gitarrenriffs und elektronische Beats bestimmen das Album, wobei hier das elektronische überwiegt. Ab und zu sind auch einige Dudelsäcke zu hören. Diese haben einen kleinen Auftritt in „Der Moritat von Mackie Messer“.
Hierbei handelt es tatsächlich um den Brecht Klassiker, den der TEUFEL zusammen mit Dudelsäcken und elektrischen Klängen neu aufgenommen hat. Ihren großen Auftritt haben die Dudelsäcke jedoch im „Hymnus Codex Gigas“,
einem Instrumental- Lied mit kleinem Elektro- Einfluss, der aber eine gelungene Mischung aufweist. Im Großen und Ganzen ist das Konzept des Albums sehr ideenreich und gar nicht so schlecht, jedoch hapert es hier und da
ein wenig an der Umsetzung. Aber dies ist ja erst der erste Streich des TEUFEL´s. Tracklist 1. Tritt Ein (Intro), 2. Der Fährmann, 3. Der Todesengel, 4. Der Dürre König, 5. Alles Nur Ein Traum, 6. Den
Speise Ich, 7. Kalt Ist Mein Herz, 8. Neigt Euer Haupt, 9. Absinth, 10. Die Moritat Vom Mackie Messer, 11. Tick Tick Tack, 12. Schwefel, 13. Komm Näher, 14. Hymnus Codex Gigas, 15. Phantasien (Bonus) www.teufel-music.de 7,5/10 Punkte Miri VÖ: 17.09.2010 |
|
|
|
 |
|
|
|
TBC 28 Days STF Records 50:50 Wenn man eine Band TBC nennt, dann sind Verwechslungen vorprogrammiert. In diesem Fall geht es um die österreichische symphonische
Gothic Metal-Band und ihr Album 28 Days. Der Fünfer startet mit dem Titelsong und man bekommt einen ersten Eindruck. Ein Titel wie Fire, Wind, Steel lässt mich an Virgin Steele denken, allerdings haben die Österreicher
musikalisch nicht die geringste Ähnlichkeit mit der Band um David DeFeis. Natascha und Steve haben wohl die eine oder andere Gesangstunde besucht; ihre Stimmen harmonieren gut. Mit einem schweren Riff beginnt Endless
War, der Song bleibt hart, auch wenn Steve's Keyboard mit einsetzt - was aber auch am Gesang liegt. Harte Riffs kombiniert man mit Melodie, die Gitarren sind haben einen leichten Thrash-Einschlag, aber mit dem
einsetzen der Backing Vocals bekommt der Song eine andere Atmosphäre. Angel del buio ist ein Song, der offensichtlich von der Klassik inspiriert ist und den man mit opernhaftem Gesang ausgestattet hat. Der Track hat
seine eigenen Dramatik und könnte von einem Konzeptalbum oder der Metal-Version einer Oper stammen. Mit seinen Growls gibt Steve dem Song für einen Moment einen leichten Black Metal-Einschlag, aber das ist nur ein
kleines Versatzstück. Anfangs erinnert mich Last Supper ein wenig an Savatage... Wieder arbeitet man mit Klassik-Zitaten und so wäre wohl TSO der bessere Vergleich. Bei Piss On My Head übernimmt die Gitarre das
Klassik-Element. Da Steve hier den Gesang übernimmt, wird der Track zu einem flotten Neo-Classical Metal Track. Man geht sogar noch einen Schritt weiter, nimmt Tempo auf und es wird thrashig und dann in einem Gamma
Ray-artigen Sound zu verfallen. Bei Schützengraben bedient man sich der deutscher Sprache, aber es ist nicht nur der deutsche Text, der einen an Rammstein denken lässt. Wer sich Rammstein mit zusätzlichem Operngesang
vorstellen kann, der weiß, was ihn erwartet. Wenn man einen Song The Story Of Fucking Pure Metal nennt und dann Opernhaften Gesang über die thrashigen Riffs legt, scheint es irgendwie falsch. Auch das Gitarrensolo wirkt
fehl am Platz. Sie bewegen sich weiter auf Messers Schneide, zeigen noch weitere Facetten ihres Sounds, aber mich können sie trotzdem nicht überzeugen. Das Album ist wie ein Mosaik, es finden sich kleine Stücke
verschiedener Stile, aber irgendwie klingt das Album wie eine Compilation, denn es gelingt ihnen nicht dem Ganzen einen eigenen Sound aufzudrücken. Man hat fast den Eindruck, dass man mehrere Bands auf der Scheibe hört.
Vielleicht sollten sie sich an einem Konzeptalbum versuchen, das bringt alles in geordnete Bahnen,,, Vielleicht klappt es live besser, aber ich bin mir nicht sicher, ob TBC eine reelle Chance haben, Musikfreunde werden
sicher an dem einen oder anderen Song Gefallen finden, aber nicht den Stilmix. Bleibt nur der Rat, sich den einen oder andern Song auf der MySpace-Seite der Band anzuhören - und dann zu entscheiden. Tracklist:
1. 28 Days, 2. Fire, Wind, Steel, 3. Endless War, 4. Angelo del buio, 5. Last Supper, 6. Piss on my Head, 7. Lake of Sorrow, 8. The Jäger's Return, 9. Schützengraben, 10. Revolution, 11. The Story of Fucking Pure
Metal http://www.tbc.cc/ http://www.stf-records.de/ 5,5/10 Punkte Claudia Ehrhardt VÖ: 13.08.10 |
|
|
|
 |
|
|
|
TRUPPENSTURM Salute To The Iron Emporer Vans Records 34.51 Als ich zum ersten Mal Truppensturms neues Album abspielte, dachte ich erst meine Boxen sind gerade
kaputt gegangen. Ein mörderisch räudiger Soundbrei böllert mir entgegen der an Hässlichkeit und Düsternis kaum noch zu überbieten ist. Truppensturm stehen für rauen, chaotischen, satanischen Old School War Black/Death
Metal, der auch im Thrash rumwildert. Ohne Gnade und Kompromisse donnert die Band mit ihrem basslastigen Sound durch die Botanik und weckt Erinnerungen an Sodom´s "In The Sign of Evil", Venom´s "Welcome
Tho Hell" , Onslaught´s "Power From Hell" und frühe Werke von Incantation. Da dürfte jedem klar sein das hier stumpf, brutal und ohne jeglichen Melodien vor sich hin gerumpelt wird. Selbst die Gitarren
klingen wie ein grollender Donnersturm und die Drums ballern monoton, mit einigen langsameren Passagen, vor sich hin. Der Sänger klingt als ob er aus der tiefsten Kloschüssel rülpst und die 12 Songs klingen alle
irgendwie gleich. Das ist wirklich nicht einfach zu konsumieren aber das genau wollen Truppensturm auch mit ihrem gewöhnungsbedürftigen Sound bewirken. Nicht für die Masse sondern für absolut Extrem Old School Fans!
Auch wenn das, was ich hier gerade geschrieben habe wie ein Verriss klingt, muss ich sagen, von allen oben genannte Gruppen vergöttere ich genau diese Alben und so kann man sich wohl denken was ich von Truppensturm
halte!!! Trotzdem rate ich einige Songs vorher zu testen. Tracklisting: 1. Obliteration Of All Beings 4:12, 2. Amongst 10.000 3:04, 3. Burning Depths 3:14, 4. Sardonic Cross 1:55, 5. Hostile 2:07, 6.
Antichrist Imminent! 3:18, 7. NecroEucharist 3:16, 8. Huertgen 0:27, 9. Triumphal Arch For The Dead 2:49, 10. Armed & Commanded 3:09, 11. Gustav - The Great 4:30, 12. Uraniumachine 2:50 www.myspace.com/truppensturm 8 Punkte Carsten VÖ: 25.06.2010 |
|
|
|
 |
|
|
|
THE KANDIDATE Until We Are Outnumbered Napalm Records 32.42 Den Dänen The Kandidate (ehemals The Downwards Candidate) ist vor ihren Aufnahmen zu ihren neuesten
Werk der Sänger abhanden gekommen und so übernahm schnell die frei gewordene Stelle ihr Albumproduzent Jacob Bredahl. Den Mann kennen sicher einige noch als Schreihals bei Hatesphere und auch Last Mile. Schon ein
glücklicher Zufall wenn der Produzent auch noch ein starker Shouter ist. Musikalisch passt der Mann auch sehr gut zur Band den soundtechnisch liegen Hatesphere und The Kandidate gar nicht mal weit auseinander. Als Kopie
sollte man die Band allerdings nicht sehen, den The Kandidate spielen eindeutig eine Rotz´n Rolligen Death Metal a´la Entombed und The Crow. Zu ihrem Old School Sound mischen die Jungs noch eine ordentliche Hardcore und
Thrash Würze hinzu sodass man auch den Bogen spannt zu moderneren Einflüssen. Und dieser Spagat gelingt den Dänen wirklich gut. Die Songs sind meist rasend schnell mit kurzen Blast Einschüben und auch auf dem Groove
Sektor setzt man ordentlich Akzente so das die simplen Songaufbauten immer wieder aufgelockert werden. Wie auch bei seinen anderen Bands gibt Mr Bredal beim Shouten mal wieder alles und man hat oft das Gefühl das dem
Guten der Hals explodiert, das ganze kombiniert er noch mit gelegentlich eingestreuten melodiösen Gesangseinlagen. Die Produktion der Scheibe ist auch schön räudig und drückend ausgefallen das man zwar durch die
bratenden und kratzbürstigen Gitarren an Old School Sound von Bands der alten Death Metal Garde erinnert wird wie Entombed, Dismember und Grave aber durch den transparenten Sound auch die Durchschlagskraft hat die
Hatesphere und Hatebreed enthält. Wer also ein Album bevorzugt das dreckigen Fast Forward Death/ Hardcore Gebolze mit satten Grooves beinhaltet der darf The Kandidate nicht verpassen. www.myspace.com/thekandidate Tracklist: Strength Through Diversity, Give Up All Hope, Shut 'Em Up, Distress And Decay, In Hell, We Conform To The
Unrighteous, Live A Lie, The Kill, Enemy, Yours Truly, 7/10 Punkte Carsten VÖ: 29.01.10 |
|
|
|
 |
|
|
TROLL Neo Satanic Supremacy Napalm Records 41.14 Bandleader und Hauptsongwriter Nagash hat nach etlichen Jahren seine eigene Band Troll mit einer völlig neuen
Hintermannschaft wieder aus der Versenkung oder besser gesagt, aus dem dunklen Grab heraus gegraben. Der einstige Bassist von Dimmu Borgir und Covenant/The Kovenant hat maßgeblich den Sound seiner Ex-Bands geprägt und
mitgestaltet und das hat er auch auf sein eigenes Projekt übertragen. Die letzten Scheiben von Troll (The Last Predators 2000 und Universal 2001) waren etwas zu experimentell ausgefallen und sorgten bei seinen Fans doch
für etwas Verwirrung und jetzt auf seinem Comebackalbum geht der Mann wieder deutlich zurück zu seinen Wurzeln, das dürfte vor allem die alten Anhänger der Band besonders freuen. Soundtechnisch ist das Album aber
trotzdem auf der Höhe der Zeit und dementsprechend druckvoll und transparent ausgefallen. Die Linie auf die sich Troll fokussiert haben ist Norwegischer Black Metal mit ordentlich atmosphärischen Keyboards. Das hat
natürlich zufolge das man zwangsweise an die ersten Dimmu Borgir Alben bis "Enthrone Darkness Triumphat" und Covenants Debüt Album "In Time Before The Light" erinnert wird. Troll sind sozusagen eine
abgespeckte Version von Dimmu aber wesentlich dunkler, aggressiver und böser. Es wird weniger Bombast aufgefahren und die Keyboardklänge dienen mehr der düsteren Atmosphäre und sind maßgeblich an der Melodieführung
beteiligt. Nagash verwendet auch mehr Thrash und Death Metal Einflüsse in seinem Sound und kann somit geschickt die Meinung zerstören Troll wären nur ein Plagiat seiner ehemaligen Bands. An Eingängigkeit mangelt es dem
Album in keinster Weise und somit ist Troll ein kompaktes, dynamisches und gradliniges Black Metal Werk gelungen das man gerne und oft auflegen kann. Die Songs sind fast alle in einem hohen Tempo gehalten und Nagash
garstiges hasserfülltes Gekeife passt perfekt in dieses bösartige Soundgerüst. Somit kann man dieses Comebackalbum als sehr gelungen bezeichnen und Fans von melodiösem finsteren Black Metal mit Keyboarduntermalung
sollten sich "Neo Satanic Supremacy" mal zu Gemüte führen. Welcome Back! Tracklist: 1.Til Helvete Med Alt, 2.Alt For Satan, 3.Ga Til Krig, 4.Burn The Witch, 5.Morkets Skoger, 6.Hvor Taken Ligger
Sa Trist Og Gra, 7.Neo-Satanic Supremacy, 8.At The Gates Of Hell, 9.Smertens Rike, 10.Age Of Satan, www.myspace.com/troll 7,5/10 Punkte Carsten
VÖ: 29.01.10 |
|
|
 |
|
 |
 |
|
TOXIC HEART Ride Your Life Eigenproduktion Toxic Heart ist eine junger Band aus Slowenien und der Vierer sind ganz offensichtlich beeinflusst vom 80er-Jahre Glam Metal und Hard
Rock. Sie folgen nicht den aktuellen Trends, sondern machen das, was sie lieben. Ride Your Life haben sie selber veröffentlicht und ist international ihr erstes Lebenszeichen. Alles kommt irgendwann wieder und momentan
scheint es, das der Glam Rock / Metal wieder auf dem Vormarsch ist mit Bands wie The Poodles und Dynazty. Teilweise erinnern sie auch an Wig Wam oder Naughty Boys... Außerdem sind ja auch noch einige Bands aus den
80'er-Jahren aktiv. Der Opener heißt Ticket, und zeigt auch gleich, die Einflüsse der Jungs. Sie nehmen einen mit zurück in die 80er-Jahre und ihre Songs sollten Fans von Poison, Trixter, Tuff, etc. gefallen. Bei New
Generation zeigen sie sich etwas anders, aber immer noch gibt es harte Riffs und eingängige Melodien. The One basiert auf einem ungewöhnlichen Drum-Rhythmus und schweren Riffs, aber die Gesangsmelodie geht gleich ins
Ohr. Der Titelsong ist eine gute Wahl, wenn man sich einen ersten Eindruck von Toxic Heart verschaffen will. Aber es ist nicht nur der Titelsong, sondern auch einer der Songs, für den man einen Video-Clip gemacht hat -
neben dem Rocker Big Time! Etwas balladesker geht man bei Eyes Of A Broken Man zu Werke, aber man sollte keine traurigen Klänge erwarten! Bei Makin' Me Bad kombiniert man einen Stadion-Rocker mit progressiven Elementen
und bei dem Gitarrensolo zeigt Mike sein Können - aber ohne es zu übertreiben. Aber auch seine Mitstreiter wissen ihre Instrumente zu bedienen. Okay, der Sound könnte besser sein, aber da man das Album selber produziert
hat, geht das schon in Ordnung. An den Texten sollte man noch arbeiten, aber auch das kommt mit der Zeit. Man kann sie als altmodisch bezeichnen, aber eigentlich ist es nur der Sound der 80er-Jahre. Also einfach einmal
auf der MySpace-Seite der Slowenen vorbei schauen und reinhören! Track list: Ticket, New Generation, Love Is For Fools, The One, Ride Your Life, Eyes Of A Broken Man, Big Time, Baby, Makin' Me Bad, One Night
Stand, Like The Way I Feel http://www.myspace.com/toxicheartofficial 8/10 Punkte Claudia Ehrhardt VÖ: bereits veröffentlicht |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
THE CUMSHOTS A Life Less Necessary Rodeostar 53:23 Es ist schon erstaunlich wie viel Dreck und Schweiß man aus diesem Album heraus hört. Das Album der Norweger beinhaltet
musikalisch eine Mischung aus derben Trashmetal, gewürzt mit groovigen Stonerrock-Parts und garniert mit progressiven Elementen. THE CUMSHOTS, wissen zu verwirren, denn normalerweise ist Cumshot mehr dem Schmuddelfilm
zuzuordnen und was hat dann die Pistole auf dem Cover-Artwork zu suchen? Egal in jedem Fall sind die Songs alle explosiv und vor allem schweißtreibend. War das letzte Album "Just Quit Trying", welches im
letzten Jahr veröffentlicht wurde, noch etwas unausgegoren, haben sich die Nordmänner auf ihrem neuen Album viel vorgenommen. Muss das eine schweißtreibende Aufnahmesession gewesen sein. Der Sound, der Fragmente von
Slayer bis Hellacopters alles beinhaltet, klingt richtig amtlich. Es gibt auch mehrere Songs auf „A Life Less Necessary“ überschreiten die 7 Minuten-Grenze, was aber der Stimmung keinen Abbruch zufügt. Herausgekommen
ist ein sehr gut anhörbares Album, das dazu auch noch sehr eigenständig ist. Nach den beiden Vorgängeralben haben sich THE CUMSHOT auf einen Level eingepegelt, der sie um Stufen nach oben bringt. Einziges Manko an den
Songs ist das stellenweise sehr schlechte Verstehen des Sängers Max Cargo. Das ist eigentlich schade, denn normalerweise sind die Texte von THE CUMSHOTS lesens- und hörenswert, kritisch, witzig, ironisch, originell und
schonungslos entlarvend. Selnst nach mehrmaligem Hören macht das Teil noch Spaß und entdeckt noch die Ein oder Andere Feinheit. Für alle die auf Bands wie VOLBEAT stehen sollten THE CUMSHOTS in jedem Fall antesten. Ich
denke sie werden sich die Hände reiben. Tracklist 1. What Bleeds Must Be Butchered, 2. Nonversation, 3. I Still Drink Alone, 4. And The Sun Pissed Red, 5. Blood Don't Lie, 6. This Dog Won't Hunt, 7. Tiny Crosses,
8. When In Hell, Pray For Rain, 9. Existence Should Be Singing http://www.thecumshots.org 7,5/10 Punkte Gisela VÖ: 02.10.09 |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
TRACEDAWN Ego Anthem Drakkar/Sony Music 38:46 Vor nicht mal einem Jahr hauten die Finnen den Fans ihr Debutalbum um die Ohren. Die Definition Metal wurde auf diesem
Album neu geschrieben. Mit Vehemenz droschen sie ihren melodischen Deathmetal, der angereichert wurde mit klassischem Metal durch die Boxen. Man wurde stellenweise an Children Of Bodom erinnert. Ein wirklich mehr als
akzeptabler Erstling. Auf ihrem neuen Album „Ego Anthem” führen sie diesen Stil sehr gekonnt weiter. Bei mir stellt sich nun die Frage, sind die blutjungen Musiker wirklich so gute Songschreiber oder…? Vielleicht
stecken sie wirklich voller Energie, denn bei den neuen 9 Songs sind sie ihrem Stil treu geblieben oder besser gesagt sie haben ihn noch verbessert. Sie setzen sogar schon ihre eigenen Trademarks auf „Ego Anthem“. Sie
sind eigenständig und versuchen zu keiner Zeit irgendwelche Bands, die sie beeinflusst haben, zu kopieren. Metalfans werden entzückt sein, denn die 6 Musiker sprühen nur so vor Energie. Trotz allem könnte TRACEDAWN noch
mehr aus den Songs heraus holen, denn es fehlen doch manches Mal die Überraschungen, denn man kann genau vorhersehen wie es weiter geht. Schade, das Potential zu größerem haben sie in jedem Fall. Alles in allem haben
sie aber einige wirklich überzeugende Songs an Bord, die sich Liebhaber der oben angesprochenen Genre nicht entgehen lassen sollten und sie sich einfach mal zu Gemüte führen sollten. Sehr gut eignet sich dazu der sofort
ins Ohr gehende Song "Dirt Track Speedball". Dieser beinhaltet alles was ein Metal-Herz erfreut. Sind wir mal gespannt wie lange sie nun für ein weiteres Album brauchen. Wenn sich die Entwicklung der Band so
weiter entwickelt sind sie zu Größerem geboren. Einziges Manko, man sollte vielleicht noch ein wenig an der Spielzeit der CD arbeiten und vielleicht einen oder zwei Songs mehr draufpacken. Tracklist: 1. Make
Amends, 2. Part Of The Wounded, 3. Scum, 4. In Your Name, 5. Your Way Is Not For Me, 6. Dirt Track Speedball, 7. Repeating Mistakes, 8. Brain Attack, 9. The Forsaken
http://www.myspace.com/tracedawn 7/10 Punkte Gisela VÖ: 25.09.09 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
T |
|
|
|
|