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Special

DREAMCATCHER
Eigenproduktion
20.41
Aus unserem Nachbarland Frankreich stammen Dreamcatcher und wurden 2001 ins Leben gerufen. Uns liegt hier die bereits 2006 veröffentlichte EP vor. Dreamcatcher stehen für treibenden Metal-Sound, angelehnt an den 80iger Jahre, versehen mit einer Portion Thrashmetal. Die Stimme von Sänger Garrel kommt rau daher, aber dennoch melodisch und einen Hauch von Paul Dianno und Rob Halford (zu Anfangszeiten von Judas Priest) transportiert er stets mit. Musikalisch hat man durchaus Parallelen zu Maiden, Iced Earth, Annihilator und Judas Priest. Das Druming ist sehr dynamisch und variabel angesetzt. Die Gitarren agieren auch sehr abwechslungsreich und können überzeugen. Herausragen tut der melodisch episch angehauchte Song "The Soul Can´t Rest" wo die Iced Earth Einflüsse ganz deutlich zum tragen kommen. "No Way Out" kommt thrashig aus der Hüfte mit einen kleinen Hang zum Punk. "People Of Darkness" ist der abwechslungsreichste Song wo mir aber die Vocals nicht ganz munden, weil sie mir zu flach daher kommen. Da hätte man ein bisschen mehr Dramatik rein legen können. Ansonsten aber überzeugt der Song mit seiner langsam schnell Dynamik. "I Will Spit on Your Grave" ist ein treibender Metal Song mit schönen Doublebass Einlagen und verspielten Gitarren. Für mich der beste Song dieser EP. Leider auch hier überzeugen mich die Vocals nicht vollständig. Eine Band mit Potenzial sind Dreamcatcher aber doch, da sie auf dem technischen Sektor überzeugen können. Auf ihrer MySpace Seite kann sich jeder auch ein Bild von der Band machen.
www.myspace.com/dreamcatcherfrance
Tracklist:
1. No Way Out 2. People Of Darkness 3. I Will Spit On Your Grave 4. The Soul Can´t Rest
Keine Wertung
Carsten
VÖ: bereits 2006

DIZZYRE
Metalizzed (EP)
Eigenproduktion
32:56
Nach nur 2 Jahren seit ihrer Gründung hat es die schwäbische Band DIZZYRE geschafft eine EP zu veröffentlichen wo sage und schreibe 7 Songs drauf vertreten sind. Die 7 Stücke strotzen nur so vor Metal und man merkt der Band an, dass sie Spaß dran haben. Metal ohne Schnörkel ist auch genau das was ich persönlich mag, denn er sollte Ecken und Kanten haben. Trotz allem liegt bei DIZZYRE noch sehr viel Talent im Verborgenen. Das kann man ja in der nächsten zeit noch zum Vorschein bringen. Gute Gitarrenarbeit und die Gesangsleistung von Sänger Olli ist auch nicht zu verachten, obwohl er mit Sicherheit noch mehr herausholen könnte. Aber das Wichtigste ist doch dass die 7 Stücke Spaß machen und vor allem Lust auf mehr. Ich denke dass man noch einiges von der Band hören wird, wenn sie am Ball bleiben und ihren Sound beibehalten – Metal Rules!
http://www.myspace.com/dizzyre
ohne Wertung
Gisela


STEEL HORSE
Raise Your Fist
Demo-EP
19:17
Die spanische Band STEEL HORSE wurde vor einem Jahr von Gitarrist Willy Gascon und Sänger Jorge Cortes ins Leben gerufen. Ziemlich schnell konnte das Line-up durch Drummer Ricardo Lazaro und Bassist Javier Endara vervollständigt werden. Im Februar dieses Jahres entschloss sich STEEL HORSE ihre Songs, die sie bis dahin komponiert hatte auf einen Silberling zu bannen. Diesen habe ich nun vorliegen und er beinhaltet 4 hymnenhafte klassische Metalsongs mit Einflüssen von Judas Priest zu Iron Maiden. Sehr ausgereift klingt das Ganze und vor allem gefällt mir ihr frischer und vor allem ihre unbändige Spielfreude, die sie bei „Raise Your Fist“ an den Tag legen. Nun haben sie aber schon wieder neue Pläne, denn sie wollen die Arbeiten für ihr Debutalbum beginnen, welches Mitte nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. Mit diesem Sound und vor allem ihrem unbändigen Elan sollte ihnen das auch gelingen und man sollte sich STEEL HORSE aus Madrid merken, denn sie stehen für Energie pur. Mehr Infos erhaltet ihr bei der Band unter steelhorsemetal@yahoo.com  oder auf www.myspace.com/steelhorsemetal
Ohne Wertung
Gisela
VÖ: bereits veröffentlicht


CROWNSTREET BOULEVARD
Notes And Words
Lucifers Legions Records
Die aus Tuttlingen stammende Formation Crownstreet Boulevard agierten 2006 bis 2007 auch unter den Namen Anger Management und veröffentlichten 2 Demos wo sie Bollo-Hardcore zelebrierten. Ende 2007 wechselten sie ihren Namen und auch musikalisch änderte sich ihre Ausrichtung. Zwar blieb man im Hardcore Sektor zuhause aber mehr Melodie und Rock-Elemente hielten Einfluss in ihre Musik. Man bewegt sich auf dieser Mini-CD mit 7 Songs nicht im Geschwindigkeits-Wahn, sondern man legt mehr Wert auf rockige Grooves und Up-Tempo Parts. Auch Akustikgitarren kommen hier zu Wort und ruhige Passagen wie im letzten Song „swß+verse_-of_´death" heben die Band doch ab vom alltäglichen Einheitsbrei. Der Sound ist sehr roh und ungeschliffen gehalten und auch Sänger Roman gehört zu der Sorte Sänger der mehr brüllt als singt. Zwar reißen mich Crownstreet Boulevard nicht wirklich vom Hocker, weil die Songs vor sich hindümpeln, leider unspektakulär sind und nicht wirklich im Ohr hängen bleiben. Der Sound ist zwar roh und ungebügelt aber drucklos und schräbbelig ausgefallen. Leider kann ich ,,Notes and Words" nur bedingt empfehlen. Fans des langsameren rockigen Hardcores können sich mehr Infos und Hörproben auf ihrer MySpace-Seite holen. 
www.myspace.com/csbhardcore
4/10 Punkte
Carsten
VÖ: 05.07.08


A GIFT CALLED ANGER
The Rise, The Wounds, The Fear
Eigenproduktion
20.17
Aus Dortmund stammen A Gift Called Anger und entstand aus Ex-Mitgliedern von Frozen Illusion und Inhuman Conditions und im Jahr 2000fand ihre Gründung statt. Die in Eigeninitiative aufgenommen 5-Track CD wartet mit einen druckvollen und brutalen Sound auf, der sich verdammt noch mal gewaschen hat und spaltet definitiv einen den Schädel. Das Riffing schneidet einen schön in Stücke und Sänger Andy brüllt einem angepisst die Haare vom Kopf (sofern man noch welche hat). Im Infoblatt beschreibt man sich passend als Band die zwischen den Stühlen Hardcore und modern Thrash Metal zuhause ist. Das trifft es wie die berühmte Faust aufs Auge. Eine heftige Mischung aus Hatebreed und Machine Head bollern die 5 Musiker ohne Kompromisse durch die Lautsprecher die nach ein paar Minuten zu kollabieren drohen. Der starke Sound unterstützt die 5 Hass-Brocken optimal und bringt die Wutausbrüche perfekt zur Geltung. Alles wird geboten was man so braucht als Hardcore/Trash Fan, treffsichere Geschwindigkeits-Ausbrüche, schwere Grooves und die Songs sind so eingängig gehalten, das sie einem sofort ins Gesicht springen und in alle Glieder fahren. Also die perfekte Untermalung für einen gepflegten Mosh-Pit. Von meiner Seite aus kann ich diese EP sehr empfehlen für alle Agro-Fans die auch ohne Melodien auskommen. Sollte man als Hardcore/Trash Liebhaber unbedingt mal anchecken!!! Roh, aggressiv, brutal, feine Sache!
www.gift-called-anger.com
www.myspace.com/giftcalledanger
8,5 Punkte
Carsten
VÖ: Bereits veröffentlicht


PREGNANCY
Three
Demo
13:54
Eine bewegte Zeit haben die Schweizer von PREGNANCY schon hinter sich. So gewannen sie das Emergenca Festival in Bern, spielten im Semifinale zusammen mit Drone aus Deutschland beim Metal Battle in Bern oder supporteten auch Bands wie Shakra, Acrid oder Dead Soul Tribe. Vor 2 Jahren nahmen sie auch ihr erstes Demo in den Powerride Studios zusammen mit Thomas Blunier (Shakra) und Beat Heiniger (Skansis) auf. Dieses stieß auch auf sehr großes Interesse bei den Fans und sie konnten sich mit dem neuen Songmaterial einen größeren Fankreis aufbauen. Dieses Jahr ging es denn wieder ins Studio um die Demo-CD „Three“ aufzunehmen. Der Sound auf der drei Songs umfassende CD kommt frisch und sehr talentiert rüber. Sie haben songwriterisch  ein sehr gutes Händchen, denn durch die melodiösen Songs klingen sehr eigenständig. Das muss man der Band zugute halten. Aber wir wissen alle, dass die Schweiz leider ein wenig Entwicklungshilfe benötigt, denn leider schaffen es die guten Bands von dort nicht immer über die Grenze nach Deutschland. Checkt die Songs doch auf ihrer Myspaceseite an und ihr werdet mir recht geben, dass PREGNANCY eine Chance verdient haben.
www.pregnancy.ch
www.myspace.com/pregnancych
ohne Wertung
Gisela


STEAL YOUR CROWN
Steal Your Crown
Demons Run Amok Entertainment
22.21
Hardcore aus Portugal ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen und so richtige Hardcore-Mucke machen die vier aus dem Sonnenland beim Hören ihrer Selbstbetitelten Mini-CD irgendwie dann auch wieder nicht. Eigentlich klingt das ganze wie ein Crossover aus Pseudobösen Möchtegern Hip-Hop mit einer Prise Hardcore und vielen Hüpf-Groove-Parts. Der Sänger brüllt in bester Mad Ball- und Agnostic Front-Manier, die Gitarren Front rifft knackige Grooves und das Tempo ist eher im Midtempo-Bereich als im Prügel-Sektor zuhause. Das könnte auch durchaus Limp Bizkit und Body Count Fans gefallen sowie scheuklappenfreie Hardcore Fans, die wert auf Dicke-Hosen-Grooves legen. Der Sound ist fett und bringt ein schönes Aggro-Feeling rüber. Samples und leichte elektronische Spiele, die eigentlich nicht nötig wären, setzen noch kleine Akzentpunkte. Da kann ich nur sagen Crossover Fans riskiert mal ein Ohr bei Steal Your Crown. 
www.myspace.com/stealyourcrown
6/10 Punkte
Carsten
VÖ: 05.07.08


TEARS OF BLOOD
Tears of Blood
Lucifer`s Legions Record
23.51
Die Ruhrpöttler von Tears of Blood wurden 2002 gegründet von den Ex-Mitgliedern von Indication  und spielten seit dem ein Demo („Death Shall Rise“) und eine Mini-CD („Kings Will Be Kings“) ein. Nach etlichen Line-Up-Wechsel bekamen sie einen Vertrag mit dem Indie-Label Lucifers Legions Records und veröffentlichen nun noch eine Mini-CD. Das Intro kling irgendwie nach Metallica, aber als es mit ,,Joe Black" losgeht wird einem sofort klar, Metallica haben mit dem Sound der 5 Musiker nicht viel am Hut. Simpler Fast Forward Hardcore springt einem entgegen mit einem metalischen Anstrich versehen. Das Old School Riffing treibt die Songs schön nach vorne. Metalische Solis geben den 5 Stücken die nötige Tiefe. Der Sound ist kantig und nicht Glatt gebügelt und unterstreicht den Underground Faktor der Band, kommt aber dennoch nicht drucklos und dünn daher. Aber leider stechen die Songs trotz des starken rotzigen Riffings von den beiden Gitarristen nicht aus der Masse an Undergroundbans heraus. Auch die Vocals lassen ein wenig zu wünschen übrig und klingen teilweise lustlos. Das wird bei „This King has lost his Crown" sehr deutlich und bei ,,I live my live `til the End" glaubt man fast der Shouter schläft ein. Auch die Gröhl-Parts der Hintermannschaft wissen nicht zu überzeugen. Eigentlich schade, die Ansätze sind alle nicht von schlechten Eltern und können über weite Strecken echt gefallen, aber Underground-Hardcorefans sollten sich dennoch mal auf ihrer www.myspace.com/kingswillbekings  Seite umschauen und die Songs antesten!
www.luciferslegions.com
6/10 Punkte
Carsten
VÖ: 01.04.08


SATOR SQUARE
Demo 2008
Sator Square stammen aus San Diego und wurden 2003 durch den Keyborder Will Schmher und den beiden Gitarristen Tom Dustin und Grover Ballmer ins Leben gerufen. Sie verschrieben sich einer Mischung aus Dark Metal und amerikanischen Power Metal mit symphonischer Keybord-Untermalung. 3 Songs beinhaltet dieses Demo und auch soundmässig geht hier für eine Eigenproduktion so einiges. Dunkel anmutigende Hymnen mit hohem Clean-Gesang, der zwar in zu hohen Stimmlagen etwas nervt, sind die Trademakes von Sator Square. Das alles wird durchzogen mit ordentlichem Power Metal der Marke Iced Earth. Was aber die gelegentlichen eingestreuten gutteralen Growls in den Songs zu suchen haben, verstehe ich nicht, das passt überhaupt nicht und klingt sehr befremdlich. Vielleicht zollt man ja damit dem Deathmetal Tribut aber aufwerten tut es die Songs gar nicht. Aber ansonsten sind den 5 Musikern drei nicht alltägliche Düsternummern gelungen die in der Nähe von King Diamond und Therion (ohne Operetten-Gesang) und eben Iced Earth zu Hause sind. Das macht schon mal Appetit auf einen Longplayer. Weitere Infos findet ihr unter www.satorsquare.net oder www.myspace.com/satorsquare
Ohne Wertung
Carsten


NUESTROS DERECHOS
Struggling With The Dark
Eigenproduction
21:03
Ich habe noch nie von diesem Trio gehört und so dachte ich bei dem Namen Nuestro Derechos ( Unsere Rechte) handle sich um Spanier, aber weit daneben getippt. Die Zwei Jungs und Neueinsteigerin Janet am Bass und Gesang sind Niederländer aus Utrecht und haben schon eine Split mit ihren Landsleuten De-Waonzin veröffentlicht. Das Trio spielt simplen Thrash Metal mit leichten Kreator-Einflüssen, ordentlicher Hardcore Kante und knalligen Punkattitüden. Grossen Wert auf komplexe Songaufbauten werden hier nicht gelegt sondern geradeaus in die Fresse gerockt. Ohne Schnick Schnack kommen die 7 Songs (incl. Outro) auf den Punkt. Auch die Heimatsprache wird in einem Song („Deimos“) mit einbezogen und das klingt, na ja sagen wir mal sehr interessant. Wobei auch Neusängerin Janet eine gute Figur macht, wenn sie mal losgelassen wird. Aber der Hauptanteil liegt bei Urmitglied und Sänger Jerry der rüberkommt wie Mille von Kreator als wenn er in einer Punk-Band shouten würde. Uptempo-Knaller wie „Nosferatu" bündeln so ziemlich alle Stärken der Band und sind ein Parade Beispiel dafür dass auch simple Songs durchaus Spaß machen können. Das hier ist absolut Trendfreie Thrash-Core Mucke die zwar einfach gehalten ist aber wer sich gemütlichste Metal -Band von Utrecht nennt, der darf auch äußerst relaxt daher rocken!!! 
www.nuestrosderechos.nl
7/10 Punkte
Carsten
VÖ: April 08


DER SCHULZ
Sonic Sofa Session
Demo
16:46
Habt ihr schon von Daniel Schulz und seiner "Sonic Sofa Sessions" gehört? Mit Sicherheit, denn er fungierte für einige Konzerte bei den Konzerten von Eric Fish und wusste eindrucksvoll zu überzeugen. Der niedersächsischer Liedermacher - kurz DER SCHULZ genannt präsentiert uns sein erstes Demo, welches von b.deutung und Micha Prieß im Berliner Sonic Sofa Studio aufgenommen wurde. Zudem standen Daniel Schulz bei dieser Aufnahme b.deutung (als Cellist und Gitarrist), Evil Uwe (Gitarrist und Sängerknabe) und Richard Pappik (als Trommler) brav zur Seite. Daniel Schulz, war in der Vergangenheit bereits in Bands wie Engelhai, Gasoline MC und den Superstarfuckers vertreten und wie er Leidenschaft und Emotionen in seinen Songs rüberbringt ist schon fantastisch. Weniger ist Mehr heißt die Devise bei den Instrumenten, aber durch die Akustikgitarren, Bass, Percussion und Cello erhalten die Songs ein Klanggerüst, welches einem eine Gänsehaut beschert. Auf dem Demo befinden sich 5 Songs des Album, welches in diesem Jahr noch das Licht der Welt erblicken soll. Nach dem Opener „Die Sonne“ folgt mit „Bin nicht mehr hier“ ein Stück, dass richtige Lagerfeuerstimmung verbreitet, aber doch teilweise eine mit traurigen Stimmungen versetzt wurde. Bei "Du kannst alles haben" handelt es sich um eine deutsche abgewandelte Version von Nine Inch Nails' Klassiker "Hurt"? Als Fazit nach dem Anhören der Songs kann man nur feststellen, tolle Melodien, vom instrumentellem Teil sehr ausgewogen, aber das Beste ist die Stimme durch die Daniel Schulz die gewissen Emotionen gekonnt transportiert. Den Abschluss auf diesem Demo bildet „Ramona“, die sogar ein Teil des Soundtracks zum Film "Video-Kings" (u.a. mit Till Schweiger, Bela B., Beatsteaks) ist. Ich gebe zu, dass man mehrmals in die Songs hören muss, aber dann entfalten sie ihre Wirkung die verzaubert, emotional berührt und den „Ich will mehr“-Faktor fördert. Ich freue mich jedenfalls schon auf das komplette Album.
www.myspace.com/dschulz
ohne Wertung
Gisela
VÖ: bereits veröffentlicht


ASHES TO EMBER
Introducing the End
Eigenproduktion
22:01
Der Ruhrpott hat mal wieder eine hoffnungsvolle Nachwuchsband ausgespuckt die auf ihrem Demo sehr überzeugend daher kommen. Viele sagen ja komischerweise der Metalcore hätte nichts berauschendes oder neues mehr zu bieten und wäre auf dem absteigenden Ast. Diese Aussage wollen Ashes To Amber wohl mit aller Deutlichkeit wiederlegen. Ok, zugegeben, auch diese junge Band, rockt seit 2005, erfinden das Rad nicht neu und auch die bewährten Zutaten was Metalcore ausmacht sind hier auf dem ersten Demo der Band durchaus vorhanden. Aber wenn die Songs mehr als überzeugend komponiert sind und das Songwriting schön abwechslungsreich ist, soll es mir egal sein das man nicht innovativ daher kommt. Als erstes muss man den druckvollen klaren Sound positiv hervorheben der diese Hass-Klatsche wunderbar unterstützt. Aufgenommen wurde das Teil im Rape-of-Harmony Studio wo schon Maroon, Heaven Shall Burn und Narzis ihre Scheiben veredelten und das ist schon mal ein Garant für einen wuchtigen Sound. Musikalisch fährt man bollernde Gitarren-Riffs mit ordentlichen Geschwindigkeitsausbrüchen auf. Hyperaktives Kreisch- und Grunz-Geshoute lassen nur so die Wände erzittern und wenn die Jungs in langsamere Gefilde eintauchen wird es wirklich verdammt bedrohlich. Was für Gitarrenwände diese Band auffährt ist schon beeindruckend und knallt einen ordentlich die Ohren frei, aber nicht nur die geballte Wut und Aggression ist auf dieser CD vorhanden. Ashes to Ember streuen auch Clean-Gesang in ihre Songs und wenn diese Stimme einsetzt wird es richtig melodiös. Das ist es was die Jungs gut können, tolle Melodien in ihre starken Songs einfließen zulassen die super ins Ohr gehen und den Hörer total fesseln und jeden der 5 Songs (plus Intro) nicht eindimensional erscheinen lassen. Dieses Demo kann ich allen nur ans Herz legen die auf melodiösen Death Metalcore der gehobeneren Klasse abfahren. Als Orientierungs Bands seien hier mal In Flames, As I Lie Dying, Unearh und auch unseren Deutschen Vertreter in Sachen Metalcore oder Melodic- Death Heaven Shall Burn und Maroon genannt. Eigentlich sollte man Demos ja nicht nach Punkten bewerten aber 8/10 Punkte würde ich hier geben, mit der Tendenz nach oben!!! Klasse Teil!
www.ashestoember.de
Carsten
VÖ: Ende 2007


KNYGHT
Destination Unknown
Demo-EP
17:34
Die italienische band KNYGHT formierte sich im Jahre 2002. Zu dieser Zeit waren die einzelnen Musiker gerade mal 13 – 16 Jahre alt. Schon ein Jahr nach der Gründung wurde das erste Demo aufgenommen und es beinhaltete 6 Coverversionen von Bon Jovi, Queen, Lynyrd Skynyrd und Bob Dylan. Im Jahre 2004 erreichten sie beim „Emergenza Rock“ sogar das Halbfinale. Ebenso spielten sie bei einigen Festivals und genau bei diesen nahmen sie eine Live-CD auf. 2005 waren ihnen die Coverversionen wohl zu langweilig, denn sie schrieben die ersten beiden eigenen Songs („Tell Me Why“ und „The Believer“). Diese Songs brachten ihnen einen größeren Durchbruch, denn sie hielten sich 4 Monate auf Platz 1 auf dem Internet-Portal IAC.com (independent Artist Company). Die Erfolgsstory setzte sich fort, aber es kam dann auch zu Umbesetzungen, die sie aber sehr gut wegsteckten. Im Mai 2007 enterten KNYGHT das Risonanze Studio in Rom um ihr neues „Destination Unknown“ Demo aufzunehmen. Die 5 Songs, welche dem melodischen Rock zugeordnet werden können, klingen sehr interessant, frisch und unbekümmert. Dies bemerkten auch die amerikanischen Medien, denn auch in Amerika wurden die Demos verkauft. Sie erhielten sogar Airplay bei 25 Radiostationen in Kalifornien. Für mich ist KNYGHT eine überaus talentierte Band. Für mehr Infos, Fotos, Lyrics und Tourdates schaut unter www.knyghtband.com oder www.myspace.com/knyghtband nach. Mich haben sie überzeugt.
Ohne Wertung
Gisela