GÄSTEBUCH

HM BREAKDOWN
CD-Kritik
Konzerte
News
Tourdates
Archiv
Kontakt
Interviews
Pub-Führer
Studio-Report
Partnerseiten
Disclaimer
Special

OUTLOUD
We Rock You To Hell And Back Again
Frontiers Records
44:22
Outloud wurde 2008 von Firewind Mitgliedern Bob Katsionis und Mark Cross gegründet. Eigentlich fing alles 2004 an, als Bob Tony Kash Gitarrenunterricht gab. Die Unterrichtsstunden endeten in den Aufnahmen eines Demos und der Einladung eines Sängers aus New York, den sie auf der Firewind Tour in Amerika kennenlernten. Alles klappte gut, bis ein Absturz von Bob´s Computer die ganzen Songs löschte. Also alles auf Angang! Wichtig war auch, dass OUTLOUD eine richtige Band ist, deswegen suchte man nach den geeigneten Musiker. Ende letzten Jahres nahmen sie dann endlich das Album auf, welches jetzt veröffentlicht wurde. Das Album startet mit dem 80iger Jahre Rocker „What I Need“. Er hat das richtige Feeling dieser Zeit – ein Mix aus US-Metal und melodischem Hardrock. Sänger Chandler Mogel ist der richtig für eine solche Art von Musik. Er fügt den Songs auch sehr viele moderne Elemente bei, die nicht fehl am Platze sind. Ein wenig melodischer ist „We Run”. Der Song bekommt durch die Keyboardpassagen eine Spur von skandinavischem Metal á la TNT und Skagerack. Die Keyboards bei „Tonight” erinnern mich ein wenig an den früheren Bon Jovi, aber es ist ein heavy Rocksong mit messerscharfen Riffs. Beim nächsten Song offerieren OUTLOUD uns mit „This Broken Heart” einen powervollen balladesken Song mit symphonischen Touch. Textlich gibt es so etwas schon des Öfteren, aber es wurde gut von der Band umgesetzt. Die Backing-Vocals bei „Wild Life” haben einen Mötley Crue-Touch. Ein echter Ohrwurm ist „Broken Sleep” und ist auch mit 80iger Jahre Sound versehen. Einen Up-Tempo, Gitarrengetriebenen Song bekommt ihr mit „Out In The Night“ zu hören. Er beinhaltet aber nicht nur schnelle Gitarren, sondern er wurde auch noch mit Neoklassischem Gitarrenspiel versetzt. Und wieder wird einem klar, warum Chandler Mogel die richtige Wahl für den Sängerposten war, denn durch seine powervolle Stimme gibt er dem Song das was er braucht. „Lovesigh“ ist eine akustische Ballade, die gerade durch Gitarren und Stimme brilliert. Nicht zu schmalzig, einfach nur sehr emotional. Der letzte Song auf dem Album ist „Out Loud”, der mit einem Judas Priest-Stil daherkommt, aber die Stimme gibt dem Song eine gewisse Ausstrahlung. Dieses Album macht Spaß, mindestens für Fans, die Metall der 80iger Jahre mögen. Ihr findet auf dem Album ein gutes Gleichgewicht zwischen Heaviness und Melodie. Um einige Songs von OUTLOUD anzutesten, empfehle ich euch: „Breathing Fire”, “We Run”, “Out Loud” und “Broken Sleep”.
Tracklist:
What I Need, We Run, Tonight, Search for Truth, This Broken Heart, Breathing Fire, Wild Life, Broken Sleep, Out in the Night, Lovesigh, Out Loud
http://www.myspace.com/outloudtheband
8/10 Punkte
Claudia Ehrhardt
VÖ: 28.08.09