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QUEENSRYCHE American Soldier Rhino Records 60:37 Ende der 80iger Jahre zählten QUEENSRYCHE zu den Meistern des progressivem metals und wurden gefeiert. Das zu
Recht, denn mit den Veröffentlichungen „Operation Mindcrime“ und „Empire“ schufen sie Meisterwerke. Leider verloren sie in den 90igern irgendwie ihren roten Faden und viele ihrer Fans wendeten sich von der Band ab.
Irgendwie versuchten sich QUEENSRYCHE neu zu erfinden, aber der Schuss ging leider nach hinten los. Irgendwie besann sich die Band aber dann 2006 zu einem Sinneswandel und veröffentlichte den 2. Teil von „Operation
Mindcrime“, aber irgendwie war dieses Konzept nicht so richtig ausgegoren. Das hat sich aber jetzt geändert. Schon ihr letztes Album, bei dem es sich um das Coveralbum „Take Over“ drehte, bemerkte man schon, dass die
Band wieder spielfreudiger war. Auf ihrem neuen Album „American Soldier“ besinnen sich QUEENSRYCHE wieder auf ihre Roots und zelebrieren progressiven Metal in Reinkultur. Alles kommt zusätzlich wesentlich ausgereifter
und moderner vor. Zum Thema haben sich QUEENSRYCHE Soldaten die in der Welt an allen Fronten kämpfen ausgewählt. Mit in dieses Konzept wurde auch sehr emotional die Leiden der Familien mit verknüpft und heraus gekommen
ist ein sehr anspruchsvolles Album. So wollen wir die Band in Zukunft wieder hören. Es gibt sehr viele Highlights auf dem Album, abgefangen von der Midtempo-Hymne „Hundred Mile Stare“ über Killersongs wie „The Killer“
oder tollen Rocksongs. Ein kleines Highlight ist „Home Again“, denn auf diesem Song singt Sänger Geoff Tate zusammen mit seiner Tochter Emily ein bezauberndes Duett. Für mich ist „American Soldier“ das Album was
eigentlich nach „Empire“ hätte folgen müssen. Gut das QUEENSRYCHE noch mal die Kurve gekriegt haben. www.queensryche.com 8,5/10 Punkte Gisela VÖ: 27.03.09
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