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Special

Doro & Krypteria - 13. Dezember 2009 - Dortmund, FZW

 

Den italienischen Opener Meredine Atomniche verpassten wir, aber die Italiener fanden wohl keinen besonderen Anklang und passten wohl nicht so ganz zum Package...

Dann waren Krypteria an der Reihe und man begann mit Shoot Me, bei dem Ji-In in einem weißen Brautkleid auftrat. Die charismatische Sängerin versuchte von Anfang an das Publikum auf ihre Seite zu ziehen, aber es brauchte ein wenig, bis das Publikum Feuer fing. Am Ende des ersten Song hatte das Brautkleid ausgedient und Ji-In rockte die Bühne in einem engen schwarzen Outfit aus Leder und Korsage. 

  

Mit Ignition konnte man das Publikum dann doch noch für sich und ihren modernen Gitarren-basierten Gothic Metal - mir einem Schuss NDH - gewinnen. Die Vier machten weiter mit Somebody Save Me, dann forderte Ji-In die Fans auf es ihr gleich zu tun bei Scream. Drummer S.C. Kuschnerus und Bassist Frank Stumvoll lieferten die harte rhythmische Grundlage für Chris Siemons Gitarrenspiel. Das Quartet genoss es sichtlich auf der Bühne zu stehen, aber durch die begrenzte Spielzeit konzentrierte man sich auf das aktuelle Album My Fatal Kiss und der Titelsong sollte dann auch das Krypteria-Set beschließen.

  

Krypteria's harte, aber eingängige Songs klangen frisch und ich denke, sie haben neue Freunde gefunden, denn während der Umbaupause hörte ich einige sagen, das sie lieber mehr von Krypteria gesehen - und gehört - hätten und man sich besser Meredine Atomniche gespart hätte. Persönlich hätte ich auch gerne mehr von Krypteria gesehen, aber vielleicht 2010...

 

Nach einer längeren Pause ging es gegen 21:30 Uhr weiter mit der Metal Queen. Schon einige Zeit ist Earthshaker Rock von Warlock's Hellbound Album der Opener, gefolgt von I Rule The Ruins, das vorher über Jahre der erste Song einer jeden Doro-Show war. Mit You're My Family honorierte Doro die Treue ihrer Fans.

 

Auf der Tour präsentierte Doro einen Querschnitt ihrer 26-jährigen Karriere inkl. Burning The Witches vom Warlock Debüt, aber auch einigen Songs des aktuellen Werks Fear No Evil . An den Gitarren auf dieser Tour Luca Princiotti und ex-After Forever Bas Maas während die Rhythmusgruppe seit Jahren die gleiche ist, ein eingespieltes Team. Nach Für immer ging es mit Haunted Heart weiter, in das man ein Drum-Solo eingebaut hatte.

 

Nach Breaking The Law und All We Are verließ die Band die Bühne, aber natürlich wollten die Fans noch mehr und so kamen Doro und Band zurück für ein paar weitere Songs. Die Fans sangen wie immer kräftig mit und Doro feuerte sie auch immer wieder an. Nach ca. 2 Stunden war die Show dann zu Ende. Ein wenig zu vorhersehbare Songauswahl, meiner Meinung nach und ich denke, Doro & Co. haben genug Songs, um ein wenig mehr Abwechslung zu bieten...

Am Rande sei erwähnt, das es unverständlich ist - gerade am Wochenende - das Konzerte erst so spät beginnen, vor allem da im Ruhrgebiet viele mit ÖPNV unterwegs sind und die letzten Züge gegen 23:00 Uhr fahren. Und vielleicht wäre das FZW dann auch besser gefüllt gewesen.... Den Anwesenden hat es gefallen und somit ging es nach einem langen Abend zurück in die unerbittliche Kälte. Sicher werden auch einige schon ihre Tickets für Doro's 2,500 Show haben, die am 13- März 2010 in Düsseldorf stattfindet. Wer noch kein Ticket hat, sollte sich sputen, die Tickets sind begrenzt!

Claudia Ehrhardt