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Epica, Amberian Dawn & Sons Of Seasons - 14. Oktober 2009 - Bochum, Zeche Das neue Epica Album Design Your Universe ist noch nicht
einmal in den Läden, da sind Epica schon unterwegs um das Album live vorzustellen. In Bochum sollten sie auch Halt machen und auch wenn die Zeche nicht bis zum letzten Platz gefüllt war, so waren doch einige Hundert
Fans gekommen um Epica zu sehen und die neuen Songs zu hören.
Als erstes mussten Sons Of Seasons
auf die Bühne, die Ende April ihr Debüt veröffentlichten. Die Band um Gitarrist & Keyboarder Oliver Palotei begann mit dem Titelsong ihres Debüts Gods Of Vermin. Da man nur 30 Minuten Spielzeit hatte, ging es gleich weiter mit Dead Man's Shadows. Die Jungs hatten nicht gerade viel Platz auf der Bühne, aber den nutzen sie dann auch. Gitarrist Pepe Pierez und Bassist Jürgen Steinmetz waren ständig in Bewegung uns sie schienen richtig Spaß zu haben... Sänger Henning Basse's theatralische Show zog die Anwesenden schnell in ihren Bann.

Der Dark Symphonic Metal der Band wurde von den Epica-Fans gut angenommen. Einer der Höhepunkte des Albums - und ihrer Auftritte
- ist Fall Of Byzanz bei dem Henning Basse sein ganzes Können unter Beweis stellen kann. Songs wie Blind Man's Solution und Belial's
Tower konnten die Fans begeistern. Mit Fallen Family beendeten sie ihr kurzes Set und eine Umbaupause stand an, auch wenn einige wie ich auch gerne mehr von Sons Of Seasons gehört hätten.
Nun waren
Amberian Dawn an der Reihe und ich gestehe, dass ich die Finnen nur dem Name nach kenne. Aber da sie schon einmal mit Epica unterwegs waren, kannte ein Teil des Publikums sie natürlich. 
Musikalisch sind Amberian Dawn im Neo-Classical Metal angesiedelt, haben aber durch den weiblichen Gesang auch eine Verbindung zum
Symphonic Metal á la Within Temptation und Epica. Sängerin Heidi Parviainen singt Sopran und ihr Opern-hafter Gesang erinnert etwas an
Tarja Turunen - ohne an die Klasse von Tarja heran zu kommen. Während ihres ca. 40-minütigen Sets spielten sie u.a. Kokko - Eagle Of Fire vom aktuellen Album und Evil Inside Me von ihrem Debüt.
Es wurde immer später und endlich um 22:15 ging es los! Epica startete mit dem ersten Track von Design Your Universe, dem Instrumental
Samadhi, das überleitete in Resign To Surrender. Der Song beginnt mit Growls von Gitarrist Mark Jansen, dann kam Simone Simons auf
die Bühne und übernahm den Gesang. Der Song ist eingängig und so war es ein Leichtes für die Fans sich mit dem neuen Song
anzufreunden. Mit Unleashed bekamen die Fans dann einen Song zu hören, der zumindest teilweise bekannt war, den Unleashed ist als
Single vorab erschienen. Weiter ging es mit einem schnellen Track, bei dem Simone und die Jungs am Bühnenrand eine
Headbanging-Einlage boten. Kurze Zeit später kündigte Mark den längsten Song des Albums Design Your Universe an - Kingdom Of Heaven! 
Der epische 13 1/2 Minuten lange Track ist schlicht und ergreifend der Hammer! Besonders der Part mit der akustischen Gitarre, bei der
Epica-Neuzuganf Isaac Delahaye glänzen konnte! Eine klasse Idee mit einem akustischen Part den Song zu bereichern. Nach einem
weiteren Instrumental fragte Mark dann die Fans, ob sie was Altes hören möchten - und es wurde laut, denn die Fans wollten auch ältere
Songs hören. Es folgte Force Of The Shore. Dann kündigte Simone eine Ballade an... Tides Of Time! Die Ballade des neuen Werkes
beginnt mit Coen's Keyboard und Simone's Gesang, aber wenn die Anderen mit einsteigen wird der Song härter. Der balladeske Song wird von Simone's Gesang zum Leben erweckt... 
Ich hoffe, der Song findet auch in Zukunft seinen Platz auf der Setlist... Wenn ich es richtig mitbekommen habe, haben sie dann Deconstruct
gespielt...Über den Rest kann ich nicht viel sagen, da ich mich langsam auf den Weg machen musste um meinen Zug zu bekommen. Als ich
die Zeche verließ, endet das Set gerade, aber ich denke, das der letzte Song der Titelsong von Design Your Universe war, da ich aber das
Album noch nicht gehört habe, ist das Spekulation... Sie werden sicher noch eine Zugabe gegeben haben und normalerweise ist das immer Consign To Oblivion...
Aber egal, ich wäre wirklich gerne bis zum Ende geblieben, aber bei 2 Supportbands wird es eng, wenn man auf den
öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist. Persönlich hätte ich gerne mehr von Sons Of Seasons gehört und hätte Amberian
Dawn nicht vermisst. Ehrlich gesagt, hat es mich erstaunt, das Epica sich entschieden haben so viele neue Songs zu spielen, da
das Album noch nicht in den Läden steht. Andere Bands wären da auf Nummer sicher gegangen und hätten nur einzelne neue
Songs eingestreut, aber Epica haben alles richtig gemacht, denn die Fans schienen die neuen Songs sofort zu lieben... Ich hoffe, sie kommen noch einmal auf Tour, wenn man die Songs von Design Your Universe kennt!
Claudia Ehrhardt |