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MAGNUM & SOLEY MOURNING - 5. Oktober 2009 - Bochum, Zeche

 

Die Briten Magnum haben dieses Jahr mit The Valley Of The Moonking ihr 15. Studioalbum veröffentlicht und jetzt sind die Herren aus Birmingham unterwegs um das Album live zu promoten.

Auf der Tour haben unterschiedliche Supportbands die Chance sich zu beweisen und in Bochum sollte es die letzte Show der Dudleyer Band Soley Mourning sein. Ehrlicherweise muss ich sagen, ich hatte vorher noch nie von der Band gehört, wie wohl fast alle, die an dem regnerischen Montag nach Bochum gekommen waren. Der Fünfer startete mit Midday und es ging weiter mit dem Titelsong des aktuellen Albums Remove Replace Rewire. Sänger Mat Partridge hat eine kraftvolle Stimme mit einem bluesigen Einschlag, musikalische präsentieren die Jungs aus Dudley Alternative Rock mit einem Schuss Funk - zumindest teilweise. Ronny Biggs hat sie zu dem Song Going Down To Rio inspiriert, dem folgte The City Is Mine das sei einem / einer Alex widmeten.

   

Da Bochum für Soley Mourning die letzte Show mit Magnum war, bedankte sich die Band bei Magnum und ihren Fans, weiter ging es mit Easylife. Nach einigen weiteren Rockern gab es dann eine Ballade, Blue Bourbon spielte man dann für "all lovers in the house". Mit Gas Pedal Screamin' drückte man noch einmal auf's Gas und den Abschluss machte dann der Steppenwolf-Klassiker Born To Be Wild. Das Publikum war geteilter Meinung, einige hatten viel Spass beim Set von Soley Mourning, während andere sich wünschten es wäre schnell vorbei. Musik ist halt Geschmackssache. Mat & seine Truppe haben einen guten Job gemacht und es gelang ihnen die Anwesenden zu unterhalten, auch ohne dass man die Songs kannte.

Nach dem Umbau war dann endlich die Zeit gekommen für die englische Hard Rock-Legende Magnum! Die Herren aus Birmingham begannen ihr Set mit Cry To Yourself, einer leicht bombastischen Hymne des neuen Albums The Valley Of The Moonking. Bob Catley, in seinem schwarzen Hemd mit Pailetten, schien das Publikum zu dirigieren und ermunterte die Fans mit Magnum zu feiern. Mit Take Me To The Edge und Brand New Morning sollten einige weitere Songs folgen, die Magnum in diesem Jahrtausend veröffentlichten.

    

Gitarrist Tony Clarkin und Keyboarder Mark Stanway unterstützten Mr. Catley mit ihrem melodiösen Spiel während Bassist Al Barrow und ex-Thunder Drummer Harry James für den Rhythmus zuständig waren. "Something from our new CD..." kündigte Bob Catley an und man stimmte The Moonking an. When We Were Younger war dann die Aufforderung zum Mitsingen. Magnum spielten weitere Songs der letzten Alben - und die Fans warteten auf einige Klassiker der Band. Mit Les Morts Dansant und All England's Eyes sollte das Warten ein Ende haben.

 

Der letzte Song war Vigilante, aber keine Magnum Show ohne Kingdom Of Madness. Die Fans sangen mit, klatschten und waren - mehr oder weniger - in Bewegung während Magnum auf der Bühne standen. Und man verlangte lautstark nach mehr, auch wenn man nur für Kingdom Of Madness zurück kam, so waren die Fans doch zufrieden. Die Band kommt natürlich in die Jahre, aber Mr. Catley und seine Mitstreiter wissen ganz genau wie man die Fans unterhält. Klar, viele hätten gerne mehr der Klassiker gehört, aber viele haben sich auch über die neuen Songs gefreut.
Im Großen und Ganzen waren die Fans zufrieden und ich glaube, keiner hat es bereut an dem regnerischen Abend in der Zeche gewesen zu sein...
http://www.magnumonline.co.uk
http://www.soleymourning.com
Story: Claudia Ehrhardt