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MANOWAR, HOLYHELL, METALFORCE – Köln 31.01.2010 – Palladium Das finale Konzert der „Death To Infidels Tour 2010“ von Manowar, HolyHell und Metalforce fand im Kölner Palladium statt. Schon am frühen Nachmittag versammelte sich eine
Schar von beinharten Manowar-Fans vor der Halle. Zum Glück fand im gegenüberliegenden E-Werk die Stunksitzung statt und so konnten sich die Fans wenigstens mit wärmenden Getränken versorgen, denn es war bitterkalt.
Pünktlich um 18.00 Uhr öffneten sich dann die Türen und die Halle füllte sich. METALFORCE sollte um 19 Uhr ihren
Auftritt starten obwohl noch nicht so viele Fans in der Halle waren. METALFORCE eröffnete das Konzert mit „Metal Crusaders“ von ihrem Debütalbum „Metalforce“ und zeigten sich in sehr guter und spritziger Verfassung. Es
folgten Songs wie „Freedom Warriors“ und „Metal Law“. Neuzugang, Gitarrist Tristan Visser, machte ebenso eine gute Figur und verwöhnte die Fans mit einigen tollen Solos. 
Sie wirken sehr souverän auf der Bühne und mit Songs wie “Faster, Louder, Metalforce“ und „Freedom Warrior“ haben sie natürlich sofort die Fans
auf ihrer Seite. Leider befinden sich auch keine alten Songs von Majesty im Programm. Nach 30 Minuten war dann leider Schluss, aber eins ist sicher gewesen, den Fans hat es gefallen und das ist doch die Hauptsache.
Mittlerweile war es richtig voll geworden, genau das richtige Ambiente für HOLYHELL. Sie präsentierten ihr Debutalbum erstmals auf einer Tour.
Demzufolge war die Spannung auch ziemlich groß, wie sich die Band um Frontfrau Maria Breon schlagen würde. Im Vorfeld hatte ich erfahren, dass sich Maria im Laufe der Tour mit einem grippalen Infekt rumschlagen musste.

Die Band brauchte nicht lange, um die Fans in ihren Bann zu ziehen. Maria Breon erzeugte mit dem ersten Song für das nötige Gänsehautfeeling
beim Publikum, denn ihre kraftvolle Stimme verzauberte die meisten. Das hielt sich auch den ganzen Set über. Die Stimmung stieg noch als
Gitarrist Joe Stump seine spektakulären Gitarrensolis loslies. Er schlug mit dem Empfängerkabel mehrfach auf die Saiten und perfektionierte, mit all seiner Qualität, Stücke wie „Gates of Hell“, oder „Prophecy“. 
Auch Keyboarder Francisco Palomo wußte zu glänzen. Mit seiner Key-Tar, einem Keyboard was er sich einfach nur umschnallte, zeigte er sein
ganzes Können und die Fans waren außer sich. Mit diesem Set haben HOLYHELL wohl auch den letzten Kritiker überzeugen können.
Die Umbaupause zog sich wie immer ziemlich in die Länge und der durch den dichten schwarzen Vorhang konnte man auch nicht das Treiben
auf der Bühne verfolgen. Im Graben standen die „Ultimate Fans“ die durch ihr Package, was sie kaufen konnten, ihrer Band sehr nahe sein. Aber
auch sie wurden langsam ungeduldig und ließen ihren Emotionen freien Lauf. Selbst beim Intro blieb der Vorhang hängen, aber zum ersten Riff
von „Call To Arms“ konnte man den Blick auf die doch etwas spärlich ausgestattete Bühne werfen.
Wie immer war der Sound vorzüglich und so konnte die Party steigen. Über die Setliste konnte man sich streiten, denn die „alten“ Manowar-Fans
kamen bei dieser nicht so sehr auf ihre Kosten, dagegen war es für die neu hinzu gekommenen Fans eine Vollbedienung. Positiv schlug auch zu
Buche dass Sänger Eric Adams die Show unterbrach, weil einige pogoinfizierte Fans die Sicherheit der anderen gefährdete. Er forderte sie auf
entweder aufzuhören oder zu gehen und sich das Geld an der Kasse erstatten zu lassen.
Dann durfte auch im weiteren Verlauf wieder ein junger Fan zusammen mit der Band einen Song spielen und das tat er richtig gut. Zu dieser
Aktion wurden noch 8 leicht bekleidete weibliche Fans auf die Bühne geholt. Zwei dieser Damen hatten nichts Besseres zu tun als eine Lesbenshow abzuziehen, na ja wem´s gefällt! 
Die zweistündige Show ging auch wie im Flug vorbei und es wären an dieser Stelle noch einige Peinlichkeiten oder Sachen über die man nur
schmunzeln kann erwähnenswert gewesen, aber wir belassen es dabei. Aufgrund der Setlist kann man auch verstehen, dass einige
Konzertbesucher nicht in Begeisterungstürme fielen. Die Stimmung in Bühnennähe war zwar überschwänglich, aber in den hinteren Reihen waren
die Reaktionen doch eher verhalten. Vielleicht zieht man daraus einige Schlüsse und spielt demnächst einen Set, der den Wünschen der meisten Fans entspricht.
Da gab es aber noch etwas was mich doch sehr stutzig machte. Der Manowar-Fan muss nun nicht mal mehr mit Geld bezahlen,
denn am Merchandisestand gab es wahrhaftig 4 Automaten, wo man mit Karte bezahlen konnte. Das stimmt mich doch ein wenig
nachdenklich. Na ja wie dem auch sei, trotz allem hat die Band eine sehr gute Show abgeliefert und mit den beiden Vorbands, HOLYHELL und MEALFORCE war es doch ein recht kurzweiliger Abend.
Story + Pics.: Gisela Setlist Manowar:
Call To Arms Hands Of Doom Kings Of Metal God Or Man Swords In The Wind Bass Solo Die With Honor Let The Gods Decide
Die For Metal Sons Of Odin The Gods Made Heavy Metal Sleipnir Loki God Of Fire Thunder In The Sky Warriors Of The World ---------------------- House of Death Black Wind Fire And Steel
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