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PRIMAL FEAR live in Moutfort, Luxemburg Nach all
den Jahren im Metalzirkus, und all den Konzerten in diversen Plätzen Europas, hat es mich letztes Wochenende zum ersten Mal nach Luxemburg verschlagen. Welch ein Glück, kann ich im Nachhinein nur sagen! Aber eines nach
dem anderen... Als fest steht, dass PRIMAL FEAR am 26. März 2010 die Metal Night in Moutfort als Headliner bestreiten, ist es für
das Metal Commando Germany keine Frage, dass wir dabei sind!Leider läuft erstmal nicht alles planmäßig und aus einer gemeinsamen Fahrt zum Ort des Geschehens wird nichts. So startet eine Truppe in Hessen,
die andere in NRW, mit gemeinsamen Treff- und Zielpunkt im Hotel in Luxemburg. Ich habe mir nicht umsonst vor einer Woche ein neues Navigerät angeschafft. Dieses Schmuckstück leitet mich nicht nur perfekt
ans Ziel, sondern Dank seiner modernen Technik lässt es uns auch Staus umfahren, ermöglicht das freihändige Telefonieren während der Fahrt (ein netter und verlockender Zeitvertreib auf längeren Strecken!), und fordert
mich immer wieder bei Tempolimits auf, den Fuß am Gaspedal zu bremsen, haha. Im Hotel angekommen, fängt der hervorragende Service schon an. Unsere Zimmer sind vom Veranstalter gebucht, alles ist bestens organisiert.
Nach dem unsere Truppe nun vollständig und alles soweit geregelt ist, reicht ein kurzer Anruf, und wenige Minuten später steht unser Shuttle zur Konzerthalle bereit. Boris kutschiert uns zum Ort des Geschehens, wo uns
Francis Rollinger gleich herzlich in Empfang nimmt und uns unsere Bändchen in die Hand drückt. Ich muss gestehen, dass wir vom Vorprogramm nicht
viel mitbekommen. Nach der langen Fahrt flitzen wir erstmal zum Italiener um die Ecke und landen anschließend am Verkaufsstand, wo wir mit unserem Freund Krusty in eine längere Plauderei versinken.Voll des Lobes will
an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass nicht nur die Location super ist und einen tollen Sound und Atmosphäre bietet, sondern auch die Bedienung an den Getränkeständen flott und nett ist, eben wie die Security, was
heute nicht unbedingt selbstverständlich ist. Versorgt mit leckerem, kühlen Bierchen warten wir voller Vorfreude auf PF. Als es dann kurz vor 22
Uhr endlich soweit ist, stehen wir natürlich schon wie elektrisiert in der ersten Reihe. Dann erklingt das Intro und die obligatorische Gänsehaut stellt sich sofort ein.Die Band bekommt von einem tollen Publikum von
der ersten Sekunde an eine warme Begrüßung und ein super Feedback! Man kann sagen, der Funke springt auf beiden Seiten von Anfang an über, was einem Konzert immer einen besonderen Kick gibt. 
Die Setlist ist Power pur und bietet uns einen schnellen Hammersong nach dem anderen. Durchatmen und Ausruhen steht da nicht auf dem Programm :-), eher Abrocken, Headbangen und Mitsingen, was das Zeug hält.
Neben absoluten Krachern des aktuellen Albums wie z. B. "Riding the Eagle", oder dem Titlesong "16.6.", bekommen wir von so gut wie jedem
Album der Band mindestens einen Song geboten. Die Titel Nummern wie "Nuclear Fire" und "Seven Seals" sind ebenso Pflicht, wie "Running in
the Dust", "Chainbreaker" und "Metal is forever". 
Ein absoluter Leckerbissen ist die gefühlvolle Ballade "Hands of time", in der Mat die Hauptvocals übernimmt. Mal was ganz anderes und endlich
auch Zeit, um ein wenig zu verschnaufen :-). Neben Seven Seals ist dies die einzige Ausnahme, wo es tempomäßig ruhiger zugeht.
Nach mehr als 90 Minuten Spielzeit geht eine tolle Vorstellung zu Ende und lässt jede Menge glückliche Metalheads zurück.
Wir müssen erst einmal verschnaufen, doch bald schon führt uns Francis in den VIP Bereich, wo wir neben leckeren und ausgefallen zubereiteten
Häppchen auch jede Menge nette Leute vorfinden. Bald gesellt sich auch Ralf Scheepers zu uns, und Mat und Henny folgen schließlich auch.
Wir lassen den Abend in einer großen lustigen Runde gemeinsam ausklingen und werden schließlich von Boris sicher ins Hotel gefahren.
Am nächsten Morgen gibt es noch ein gemeinsames Frühstück mit Primal Fear, bevor wir schließlich alle in verschiedene Richtungen aufbrechen.
An dieser Stelle sprechen wir Francis Rollinger einen besonderen Dank aus, für eine perfekte Organisation und eine herzliche
Gastfreundschaft. Ebenfalls ein großes Dankeschön für einen unvergesslichen Abend und eine tolle gemeinsame Zeit an "unsere Primals" - ihr seid die Besten!
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt METAL IS FOREVER! Story: Katharina Syczewski Bilder: Jörg Hilbert |