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Special

Prong Live am 18.01.2008 im Turock Essen

 


Eigentlich dachte ich dass wohl nicht viele zum Konzert der Groove-Göttern PRONG kommen würden an diesem Freitagabend. Aber da hatte ich mich wohl stark getäuscht. Das Essener Turock war sehr gut gefüllt und man merkte den Leuten buchstäblich an das alle Anwesenden gespannt auf den Headliner waren!!!


PRONG kamen ganz unspektakulär ohne musikalisches Intro und noch während das Hallenlicht erleuchtet war auf die Bühne und legten laut und klar mit den beiden sperrigen Nummern ,,Bad Fall" und ,,No Justice" los. Als Einstand vielleicht doch die falsche Wahl denn das Publikum verhielt sich, genau so wie die Band, verhalten und abwartend. Aber spätestens bei ,,Rude awakening" brach das Eis zwischen beiden Parteien und Tommy Victor und seine neue Hintermannschaft feuerten ein Hitprogramm aus der Hüfte ab, das sich gewaschen hatte.

       

Die Fans kannten da auch kein Halten mehr und rasteten kollektiv aus zu Groove-Granaten wie „The Banishment" , „Broken Peace" , „Beg to Drifter" …!Die Stimmung im Turock stieg stetig an und so wunderte es mich nicht das auch die neuern Songs jetzt auch vom Publikum bestens aufgenommen wurden. Zwar wurden die Songs aus ihrer Frühphase besonders abgefeiert aber „Power of the Damager" reite sich Nahtlos in ihren Hit-Katalog ein. Crowd Surfer wurden im Minutenakt von der Bühne bis ins hinterste Eck des Turock getragen und Text-Passagen wurden lauthals mit gegröhlt. Herrn Victor sah man an das es ihm Spaß machte vor so einem abgehenden Publikum zu spielen.

       

Es konnte einem nur Angst und Bange werden wenn man den Schlagzeuger ne Weile beobachtete. Der drosch mit so einer Wucht und Präzision auf sein armes Arbeitsgerät ein das man fürchtete das Drumm-Kit fliegt jeden Moment auseinander. Aber auch der Basser konnte in allen Belangen nur Punkten. Natürlich wurden die beiden Evergreens ,,Who fist is this anyway" und ,,Snap your Fingers,snap yor Neck" zum absoluten Höhepunk des Abends. Aber auch der Zugabenteil konnte die Stimmung noch halten und PRONG verwöhnten ihre Zuschauer noch mit Hits der Marke „Disbelief", „Freeze Burn" und „Unconditionel". Prong Fan was willst du mehr. Bleibt nur zu hoffen das die drei Jungs diesen Sommer für ein paar Festival Auftritte zurück nach Deutschland kommen!!!


Vergessen sollte man auch nicht die beiden Vorgruppen die sich redlich Mühe gaben. Wobei CAUSE OF CONFESION leider nur verhalten aufgenommen wurden.

       

Ihr druckvoller Groove Modern Metal der an langsamere Hatebreed erinnerte knallte zwar ordentlich und der Sänger shoutete sich um den Verstand, aber letztlich kannte kaum einer die junge Band, die zudem auch noch sehr nervös agierte. Aber trotzdem sah man viele Zufrieden mit im Tack mit nicken.


MOTORJESUS war dann schon ein anderes Kaliber. Sie traten sehr selbstbewusst auf und zogen den Pulk sofort auf ihre Seite. Mit eingängigen Rotz and Roll Nummern und einem bestens aufgelegten Frontmann punkteten die Mönchengladbacher auf ganzer Linie. Mit-Gröhl-Songs der Marke „Legion of Rock" und „Deathrider" sind einfach Partysongs die zum abfeiern einladen.

       

Zum Schluss kam dann auch noch ein schräges Medley aus „Enter Sandmann", „Rock you like a Hurricane" und die Speed-Version vom „Holy Diver". Somit wurden sie ihrer Anheizer Rolle mehr als gerecht!
Story: Carsten
Pics: Gisela