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W.A.S.P. & Bullet Monks - 15. Oktober 2009 - Bochum (D), Zeche Das neue W.A.S.P.-Album Babylon kommt gerade heraus und sie sind jetzt in
Europa auf Tour. Ohne Erfolg habe ich versucht, heraus zu finden, wer in Bochum im Vorprogramm sein würde... Die deutsche Band Bulletmonks sollten W.A.S.P. supporten, aber es schien, das niemand wusste, wer da auf der
Bühne stand... 
Ich habe nur einen Teil ihres Auftritts gesehen und das was ich mit bekam war nicht schlecht, passte aber nicht so recht zu W.A.S.P. ...
Nach einer längeren Umbaupause war es dann an der Zeit für W.A.S.P. die Bühne zu entern! Eine große Leinwand im Bühnenhintergrund
ließ darauf schließen, dass man die Songs mit Projektionen unterstützen würde... Als das Licht ausging, wurden die Fans laut und Blackie
Lawless & Band starteten mit einem Medley aus On Your Knees und The Real Me. Nach L.O.V.E. Machine gab man dann Babylon's
Burning vom neuem Album Babylon zum Besten. Bei den ersten Songs hatte man alte Videos der Band eingespielt, jetzt gab es ganz andere
Bilder zu sehen... Eine Mischung aus Kriegsszenen aus dem Irak, aber auch Bilder von Putin und Ausschnitte aus Nachrichten von Al
Jazeera. Dann stimmte man einen weiteren Klassiker an - Wild Child! Bassist Mike Duda und Gitarrist Doug Blair waren ständig in
Bewegung und gaben ihr Bestes um die Fans zu unterhalten. Bassist Mike Duda übernahm auch einige Gesangspassagen. Ein Höhepunkt
der Show war sicher Chainsaw Charlie (Murders In The New Morgue), das von schwarz-weißen Bildern begleitet wurde. 
Vorher kam aber noch ein Medley aus Hellion / I Don't Need No Doctor / Scream Until You Like It zum Zuge. Bei The Idol vom Crimson
Idol-Album griff Doug Blair zu einer speziellen Gitarre, die in der Mitte einige LEDs hatte, die aus der Ferne wie ein erleuchtetes
Kirchenfenster wirkten... Sah cool aus - und auch sein Solo war cool! Bei The Headless Children wurden auf der Leinwand Filmszenen
vom 2. Weltkrieg gezeigt, aber auch Stalin, Mao, Lenin, ein Hakenkreuz und Bilder von Khomeini und den anderen Kriegen des 20.
Jahrhunderts. Und ein Titelblatt der L.A. Times über einen Anschlag auf die US-Botschaft im Iran. W.A.S.P. zeigten den Terror auf viele
Arten ohne Bilder des 11. Septembers zu bemühen. Dann war wieder Partytime mit Take Me Up, hier griff Blair zu einer anderen Gitarre mit LEDs. Zeit für den W.A.S.P.-Klassiker schlechthin - I Wanna Be Somebody! 
Und jetzt gab es das alte W.A.S.P.-Video dazu im Hintergrund zu sehen. Es war schon witzig, die alten W.A.S.P. auf der Leinwand zu
sehen, während die aktuelle Besetzung den Song spielte. Nach einem kurzen Gitarrenduell zwischen Blair und Lawless war es an der Zeit,
dass das Publikum mitsingt. Blackie Lawless teilte die Menge in 2 Teile und es begann das allseits bekannte Mitsing-Spiel. Nach dem Song
verließen die Herren die Bühne, die Fans verlangten mehr und hörten nicht auf bevor Mr. Lawless und seine Mitstreiter zurückkamen. Mit
dem balladesken Rocker Heaven's Hung In Black von Dominator stieg man ein und Blind In Texas beendete wie immer die Show.
Die Lichtshow und Projektionen waren einzigartig! Die Setlist war der von der letzten Tour sehr ähnlich. Aber es schien die
Fans nicht zu stören... Zur Zeit sind wieder viele Bands auf Tour und oft kommen deshalb weniger Fans, aber W.A.S.P. haben
sehr loyale Fans und so war die Zeche ziemlich gut gefüllt. Ich denke, jeder, der diese Show sah, wird nächstes Mal auch wieder dabei sein... Claudia Ehrhardt |