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RICK SPRINGFIELD – The Snake King

Veröffentlichung: 26.01.2018

Stil:  Rock, Power Pop, Classic Rock, Bluesrock

Label:  Frontiers Music s.r.l.

Webpage:  http://rickspringfield.com

Facebook:  https://www.facebook.com/rickspringfield

 

Der in Australien geborene RICK SPRINGFIELD lebt schon lange in Amerika. Er gilt als eine der Ikonen in Sachen popiger Rock und gewann 1982 einen Grammy Award in der Kategorie „Best Male Rock  Vocal Performance“ für seinen Titel „Jessie’s Girl“, der noch für zwei weitere Grammys nominiert war. Nach neunzehn Studioalben veröffentlicht er nun en ganz spezielles, denn auf diesem zelebriert er Bluesrock nach Nashville Manier.

Nachdem er manches Mal belächelt wurde, fand ich immer, dass RICK SPRINGFIELD sich treu geblieben ist. Auch nun mit dem Album „The Snake King“, wo er Bluesrock zelebriert und auf dem 12 tolle Song vertreten sind. So startet das Album mit dem leicht bluesig angehauchtem Rocksong „Land Of The Blind“. Da kommt doch sofort das Westernfeeling auf. Noch rockiger klingt der nächste Song „The Devil That you Know“, der mit einigen Überraschungen wie Saxophon, toll platzierten Backingvocals und Pianoklängen verfeinert wurde. Mit einer Akustikgitarre startet der Song „Little Demon“. Der mehr Blues beeinflusste Song klingt fantastisch und „Judas Tree“ toppt das Ganze noch. Dieser verleiht einem wirklich das richtige Bluesrock Feeling. Man kann gar nicht mehr aufhören mit dem Fuß zu wippen und vom Arrangement her toll umgesetzt. Mit Meerrauschen beginnt das nächste Lied. Schon nach kurzer Zeit entpuppt sich „Jesus Was An Atheist“ als eine richtige Bluesrockgranate. Richtig cool finde ich den Titelsong „The Snake King“, der einem an BON JOVIs Glanztage erinnert.

Mit dem am Anfang live anmutenden Song  „God Don´t Care“ startet man in die zweite Hälfte des Albums. Der Song besitzt den richtigen Blues Move und gefällt von der ersten Sekunde an. Sakral startet das Lied „The Voodoo House” mit Chören. Schon nach kurzer Zeit dreht sich der Song aber und herausgekommen ist ein toller, etwas langsamer Bluesrocksong. Wieder mehr rockig dringt dann „Suicide Manifesto“ aus den Boxen, aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem Blues. Tolle Song, der sich sofort im Ohr festsetzt. Sehr facettenreich und melancholisch dagegen klingt dann der Song „Blues For The Disillusioned“. Toll gesungen berührt dieser Song direkt das Herz. Auch die Gitarrensolos in diesem Song sind sehr gut und dieses Lied beweist das es RICK SPRINGFIELD immer noch drauf hat. Mit einem tollen Rock´n Roll-Song geht es dann weiter. „Santa Is An Anagram“ geht sofort ins Blut, was vor allem an den tollen Gitarrenparts und dem superben Gesang liegt. Keine Anzeichen von Schmuserock – toll! Zum Abschluss wird es dann noch einmal ruhig. Auf der gut 10 minütigen Ballade „Orpheus In The Underworld“ zeigt und RICK SPRINGFIELD das er über eine tolle Stimme verfügt. Die Ballade, im Stil von Bob Dylan ist das eigentliche Highlight auf dem Album und das kann man dann auch ziemlich lange auskosten. Sehr gut finde ich auch, dass in RICK SPRINGFIELDS Texten sehr viel Zynismus auftaucht und der geht ganz klar in Richtung Religion.

Mit diesem Album schießt RICK SPRINGFIELD bei mir den Vogel ab, denn die Songs, die alle entweder mehr oder weniger bluesorientiert sind gehen zu Herz, ins Ohr oder in die Beine. Mit einem solch starken Album hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Tracklist:

  1. Land Of The Blind
  2. The Devil That you Know
  3. Little Demon
  4. Judas Tree
  5. Jesus Was An Atheist
  6. The Snake King
  7. God Don´t Care
  8. The Voodoo House
  9. Suicide Manifesto
  10. Blues For The Disillusioned
  11. Santa Is An Anagram
  12. Orpheus In The Underworld

 

Line-up:

Rick Springfield – Vocals

Band:

 George Nastos (guitar),
Siggy Sjursen (bass),
Jorge Palacios (drums),
Tim Gross (keyboards).

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