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MY DARKEST HATE

Nachdem der dritte Superlongplayer der Ludwigsburger Band MY DARKEST HATE anrollt, muss man natürlich mit einem der Jungs auch über die Zukunftspläne der Band sprechen. Ich hatte wieder die Ehre, wie schon beim letzten Mal, den Drummer der Band, Klaus Sperling, an der Strippe zu haben. Nach der Begrüßung, stand er mir dann in einem lockeren Gespräch Rede und Antwort.

Nachdem Ihr jetzt Eure dritte geniale Langrille am Start habt, wie sieht es jetzt mit einer Tour aus, und auf welchen Festivals kann man Euch live sehen?

– Ja, tourmäßig tut sich leider nichts, aber wir haben viele einzelne Konzerte mit Namenhaften Bands. Wir spielen unter anderem am 8.7.04 in Münster bei Frankfurt in der Live-Arena mit Vader. Am 3.9.04 in Salzgitter auf einem kleinen Festival mit Tankard und Dew Sented. Am 19.05.04 mit Destruction auf dem Fuck the Commerce. Ab 03.09.04 ist eine kleine Tour in Planung, und dazwischen weitere Konzerte und Festivals. Unterwegs werden wir viel sein, aber eine große Tour wird es wieder nicht geben, leider.

Eure neue Hammer – CD „At War“ ist nun fertig. Wie werdet Ihr denn nun Eure nächste CD in Angriff nehmen? Bleibt Ihr Eurem Stil treu, oder wird etwas anderes gemacht? Werdet Ihr experimentieren, wie andere Bands es auch schon getan haben?

– Bis jetzt haben wir uns noch keine Gedanken gemacht, aber ich denke, die Stilrichtung wird die gleiche bleiben. Natürlich wollen wir was Neues machen, aber einen Stilbruch wird es glaube ich nicht geben. Die Überlegung ist schon da, auf die nächste Scheibe zwei schnellere Stücke mehr darauf zu packen.

Eure Fans werden es bestimmt danken, wenn Ihr so weitermacht. Wie wird es mit dem Songwriting aussehen? Werden Jörg und Oli wieder alleine schreiben, oder wird der Rest der Band sich auch daran beteiligen?

– Die „To whom it may concern“ hat ja Jörg im Alleingang geschrieben, und auf der neuen „AT WAR“ hat Oli drei Lieder geschrieben. Ich arbeite jetzt daran, meinen ersten Death-Metal-Song zu schreiben. Zu Primal Fear Zeit habe ich ja schon Songs geschrieben, aber bisher noch keinen Death Metal Song, und wie das so wird kann ich auch noch nicht sagen.

Also wenn das solche Hammer Songs wie bei Primal Fear werden, dann kann man nur sagen, Hut ab, es wird etwas Gewaltiges auf uns zu kommen.

– Also ich bin ja ganz zuversichtlich, ich arbeite ja daran, und habe auch schon ein paar Ideen, und Zeit habe ich ja auch noch, da unser neues Werk gerade veröffentlich wird.

Von welchen Bands werdet Ihr denn beim Songwriting inspiriert? Welche Einflüsse bekommt Ihr von den Bands so mit?

– Auf jeden Fall Slayer, was man ja auf der neuen CD beim ersten Song „I am at war“ hört. Des Weiteren von allen groovigen Death Metal Bands, wie man ja auch lesen kann, wie Six Feet Under, Boltthrower, aber nicht nur die, sondern eben auch Obituary  zum Beispiel. Auf Carcass stehen wir alle, Vader ist auch eine geile Band. Du siehst also, dass wir uns nicht auf etwas Bestimmtes festlegen, sondern ein sehr großes Spektrum haben.

Die nächste Frage wäre eigentlich für den Jörg bestimmt, aber da er ja nicht da ist, vielleicht kannst du mir auch was dazu sagen. Wie koordiniert denn Jörg live Auftritte und CD – Produktionen zwischen My Darkest Hate und Sacred Steel, da ja die neue Sacred Steel CD auch schon in den Startlöchern steht?

– Soweit ich informiert bin, aber auch nur unter Vorbehalt, wird Sacred Steel auch bei einigen Einzel-Shows und Festivals an den Start gehen.

Also liegt wohl bei Jörg die Priorität mehr bei My Darkest Hate?

– Ich denke mal, beide Bands sind gleichberechtigt.

Welche Musikrichtung spricht Dich mehr an? True – Power – Metal oder Thrash – Death – Metal?

– Ich will mal so sagen, ich bin eigentlich schon seit 750 Jahren absoluter Thrash – Metal – Fan, und ich höre mir eigentlich alles an, was gut ist. Mir gefallen gut gemachte Power – Metal – Sachen, genauso wie gute Death – Metal – Sachen. In den Genre Heavy Metal bin ich ziemlich gut bewandert. Ich höre so eigentlich alles, wenn es gut gemacht wurde.

Würdet Ihr auch mit einer bekannten Band in den USA touren, wenn ein Angebot käme?

– Es käme ganz auf die Konditionen an. Wenn sich die Tour lohnen würde, schlagen wir mit Sicherheit sofort zu, aber wir haben zurzeit noch nicht mal einen Deal in den Staaten. Von daher sehe ich noch keine Möglichkeit. Unser Deal beschränkt sich momentan nur für Europa.

Das finde ich eigentlich sehr schade, weil die Amerikaner auf My Darkest Hate mit Sicherheit auch abfahren würden.

– Ja, das sehe ich auch so, und ich hoffe, das da mal was in Zukunft kommen wird.

Vielen Dank für das Gespräch, und wir werden uns bald auf einem My Darkest Hate – Gig sehen. Bis dahin wünsche ich Dir und der Band für die Zukunft alles Gute und hoffe, dass es für Euch so läuft, wie Ihr Euch das vorstellt.

Story: Klaus Schmidt

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