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LANA LANE

Die Rockdiva LANA LANE ist aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Unzählig viele Alben hat sie bislang schon auf den Markt gebracht. Jetzt hat sie mit „Covers Collection“ ihr neuestes Album veröffentlicht. Per Telefon konnte ich mit ihr ein wenig über ihr neuestes Werk plaudern. 

Wann hast du mit der Musik begonnen?

– Da meine Mutter eine Sängerin war, bin ich mit der Musik groß geworden. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass mein Interesse für die Musik schon relativ früh geweckt wurde. Ich denke, die Weichen für meine musikalische Karriere wurden gelegt, als ich auf die Highschool ging.

Hast du Musik studiert?

– Nein. Ich habe Musik vor allem auf der Highschool gelernt. Ich fing an Piano zu spielen, da war ich ungefähr sechs Jahre alt. Ich habe mir Piano und Gitarre vor allem selbst beigebracht. Wenn ich einen Idee für einem Song habe, dann nehme ich meine Gitarre oder setze mich ans Piano und spiele und singe die Melodie dazu. Ich denke, wenn du Ideen und ein gutes Gehör hast, dann kannst du einen guten Song entwickeln, ohne dass du Musik studiert hast.

Dein Album wurde von Erik produziert?

– Ja. Er produzierte und arrangierte mein Album.(lacht).

Es war nur eine Frage?

– (lacht) Ja, Erik ist ein sehr beschäftigter Mann. Er arbeitet viel mit und für andere Bands.

Wann hast du mit der Produktion begonnen?

– Lass mich überlegen … es muss im Oktober letzten Jahres gewesen sein. Der Produktionsprozess hat ungefähr drei oder vier Monate gedauert. Im Januar/Februar war mein Album „Covers Collection“ fertig.

Wie war die Arbeit zu „Covers Collection“?

– Es hat viel Spaß gemacht. Wenn du mit Menschen arbeitest die du magst und es herrscht ein positives Arbeitsklima, dann sind die Bedingungen für eine gute Studioarbeit wie geschaffen.

Du hast eine Menge bekannter Musiker engagiert, wie z. B Gregg Bissonette, Tony Franklin. Viele deiner Songs benötigten verschiedene Musiker. Warum?

– Für die verschiedenen Songs wollte Erik die aussagekräftigsten Musiker, die er dann der Stimmung entsprechend eingesetzt hat. Die Emotionen der einzelnen Rocksongs sollten auf diese Weise voll zur Geltung gebracht werden. Deshalb hat Erik zeitweise auch Musiker mit Streichinstrumenten eingesetzt.

Welche Idee steckt dahinter, Rocksongs aus den 70ern und 90ern, z.B. von Led Zepplin, Kansas oder Giant, zu covern?

– Über die Jahre haben mir etliche Freunde und Fans viele wunderbare Rocksongs vorgeschlagen, die ich covern sollte. Inzwischen war die Liste sehr lang geworden. Es sind großartige Songs darunter und es war nicht ganz einfach eine Auswahl zu treffen.

Du arbeitest sehr stark mit der Melodielinie. Wie wichtig ist sie für dich?

– Sie ist sehr wichtig für mich. Die Melodie sollte den Zuhörer berühren … ihn für eine Weile entführen. Die Melodielinie ist wie der rote Faden in einem Song, die beim Zuhörer in Erinnerung bleibt.

Interessant ist das harte, aggressiv-progressive Musikbett im Vergleich zu der gefühlvollen Gesangslinie. Was war die Inspiration?

– Es stellt die perfekte Zusammenführung von Eriks Sound und meinem Gesang dar. Ich arbeite sehr stark mit der Melodielinie bzw. mit Melodik Hardrock Elementen und er setzt seine Keyboards sehr progressiv ein. Ich tüftle an meiner Gesangslinie und gebe ihm den geschriebenen Melodik Song den er anschließend arrangiert.

Du hast diese Songs, wie z. B. „Stargazer“ von RAINBOW, in Balladen umgesetzt. Welche Idee steckt dahinter?

– Viele Leute mögen die Art, wie ich Rocksongs singe. Und so habe ich diese Stücke als Balladen umgesetzt, denn es ist mein Musikstil. Ich singe die Songs so, wie ich sie empfinde und Erik arrangiert sie anschließend. Die Umsetzung der Texte auf meine Stimmung und mein Empfinden ist für mich sehr wichtig.

Du hast auf deinem Album auch den Scorpions Song  „Still loving you“ gecovert.

– Erik hatte sich überlegt „Still loving you“ zu produzieren ohne elektrische Gitarren einsetzen zu müssen. Denn ansonsten wäre ein Scorpions Sound heraus gekommen Und das wollten wir nicht. Stattdessen haben wir Saiteninstrumente, wie die Bratsche und das Cello, eingesetzt um die verschiedenen Stimmungen einzufangen.

Die Musikstile der Songs sind mitunter sehr unterschiedlich. Wie bist du bei der Umsetzung vorgegangen?

– Zu Beginn habe ich mich mit den Originaltiteln befasst. Aber nur für eine kurze Zeit, damit ich von der ursprünglichen Version nicht zu stark beeinflusst wurde. Du fängst schnell an zu kopieren. Ich habe mich durch die in mir entstandenen Bilder und durch Eriks Ausarbeitungen inspirieren lassen, und versucht, die Stücke auf meine Art und Weise umzusetzen … mit meinen Ideen etwas Neues zu erschaffen.

Die vielbeschäftigte Rocklady LANA LANE hat mit ihrer besseren Hälfte, Erik Norlander, in der Tat aus bekannten Hardrock und Prog – Songs interessante Interpretationen in Balladenformat erschaffen. „Covers Collection“ ist ein hörenswertes Album geworden. Kein Wunder bei diesem Gespann.

www.lanalane.com

Gabi Peiter

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