AINA
Mit dem Ausdruck Rock-Oper sollte man eigentlich vorsichtig sein. Schon viele Bands schmückten in der Beschreibung ihres Albums, den Inhalt als Rockoper. Dies trifft in keinem Fall auf AINA zu. Ihr imposantes Werk „Days Of Rising Doom“ ist für mich eine der besten Metal-Opern, die ich jemals gehört habe. Eine komplette Story, welche einem in eine andere Welt entführt wurde sehr gekonnt in ein symphonisches Metalgerüst gepackt, dass einem öfter die kalten Schauern über den Rücken laufen. Nicht nur das Album ist sein Geld wert, sondern gibt es als Bonus noch eine Verpackung, bei der mir wirklich nichts mehr einfiel. Das Album mit zwei CD´s und einer kleinen DVD wurde in einer Art Buchform, inklusive kompletter Story veröffentlicht. Genug der Vorrede und lassen wir doch lieber Amanda Somerville zu Wort kommen. Sie ist nämlich für die Story verantwortlich, wogegen Sascha Paeth und Robert Hunecke-Rizzo (beide Heavens Gate) für den Sound unter anderem verantwortlich waren. Beginnen wir also!
Für die Fertigstellung eures Werkes habt ihr gut 18 Monate benötigt. Habt ihr in der ganzen Zeit nicht irgendwann mal die Lust verloren?
– Wir haben zu keiner Zeit die Lust verloren. Am schnellsten ging das Aufnehmen. Was ich aber dazu sagen kann ist, dass während der ganzen Zeit AINA für uns zum Leben erwacht ist. Ich weiß jetzt nicht, ob wir die Übersicht verloren haben, aber als wir die fertige CD in den Händen hielten, kam uns alles so unecht vor. Das ist nicht negativ gemeint, aber wir haben uns nie vorgestellt, dass es so werden würde. Als wir die fertige CD ansahen, sagten wir nur – Wow, das haben wir gemacht. Wir haben am Anfang nie daran gedacht das so etwas dabei heraus kommen würde.
Ihr habt auch sicher nicht damit gerechnet, dass es so umfassen wird, denn die Veröffentlichung beinhaltet ja neben der Metaloper noch eine zusätzliche CD und DVD.
– Das wussten wir auch erst, als wir von unserem Label das OK bekamen, um diese Bonus-CD und DVD zu machen. Aber so groß wie die ganze Veröffentlichung nun ausgefallen ist, damit haben wir nie gerechnet.
Ich denke, dass ihr beim Schreiben der Metaloper immer wieder neue Ideen hattet oder stand die Story von Anfang an fest?
– Am Anfang stand die Idee einer Metaloper, obwohl wir sie eigentlich als Rockoper bezeichnen. Hans von Transmission Records wollte eine riesige Scheibe haben die mit viel Aufwand betrieben wird. Es sollten keine Kosten gespart werden. Wir hatten auch am Anfang kein Konzept, worüber es eigentlich gehen sollte. Dieser Job war mir zugedacht.
Ich möchte gerne noch einmal auf deine Person zurückkommen. Ich habe erfahren, dass du dich selbst als Tagträumer bezeichnest. Wie kann ich denn das verstehen?
– Ich bin ein totaler Tagträumer. Vielleicht liegt es daran, dass ich von Horoskop her Fisch bin. Ich habe ständig Ideen und Fantasien im Kopf und genau das konnte ich demzufolge ja auch sehr gut verwenden.
Diesen Job hast du ja perfekt ausgefüllt. Ich habe gelesen, dass du sogar eine eigene Sprache, wie bei „Herr der Ringe“, kreiert hast.
– Man kann bis jetzt noch keine Gespräche damit führen, aber ich entwickele dieses immer weiter. Ich habe jetzt sogar schon ein 1:1 Wörterbuch zusammengestellt. Dieses wird dann in Kürze auf der Homepage veröffentlicht. Es war aber eigentlich nie meine Absicht, eine musikalische Version von „Herr der Ringe“ zu machen, denn die Idee mit der Sprache kam erst, als ich festgestellt hatte, dass viele Bands Latein benutzten. Trotz allem wollte ich etwas Eigenes machen, denn ich habe noch nie gesehen, dass eine Sprach für ein solches Projekt entwickelt wurde.
Die Rockoper ist wirklich etwas besonderes, denn nicht nur die Story ist vorzüglich, nein auch die Umsetzung ins musikalische ist euch wirklich exzellent geglückt. Die einzelnen Personen in der Story wurden jeweils mit einem Sänger besetzt. Darunter befinden sich Namen wie Tobias Sammet, Michael Kiske oder auch Candice Night. Standen euch die ganzen Sänger schon von Anfang an zur Verfügung?
– Nein gar nicht, dass hat sich alles erst im Laufe der Zeit herauskristallisiert. Die Suche nach den einzelnen Gesangparts wurden erst nach Beendigung des Songwritings vergeben.
Die Songs haben Sascha Paeth und Robert Hunecker-Rizzo komponiert?
– Nein, eigentlich sind die meisten Songs von Robert geschrieben worden. Sascha und Miro (ebenfalls Heavens Gate) haben aber auch je einen Song dazugesteuert.
Ich möchte jetzt zu der Bonus-DVD kommen. War dies auch die Idee eures Labels?
– Ich weiß jetzt nicht mehr so genau, ob die Idee von Sascha oder Hans kam. Wir hatten diese DVD eigentlich schon die ganze Zeit im Hinterkopf, denn wir haben während der ganzen Zeit immer alles aufgenommen. Diese 15 Minuten Making of-Geschichte wurde aus ca. 9 Stunden Material zusammen geschnitten. Das waren aber nur Aufnahmen aus dem Studio. Wir hatten sehr viel Spaß im Studio und alles wurde aufgenommen. Als man dann am nächsten Tag ins Studio kam, warteten erst einmal verrückte Aufnahmen auf einen und wir konnten uns gar nicht vorstellen, dass wir dies alles gemacht hatten. Es war wirklich richtig toll.
Ihr habt ja auch in den verschiedensten Studios in der Welt aufgenommen. Kam es dabei nicht zu Schwierigkeiten, in Bezug auf Kommunikation?
– Eigentlich nicht, denn im Zeitalter des Computers und des Internets ist es eine sehr angenehme Sache so zu arbeiten. Es war auch vom Budget her nicht möglich alle in einem Studio zu bringen und die Produktion zentral zu machen. So hat jeder in seinem persönlichen Studio aufgenommen. Schade war nur, dass man nicht persönlich mit den einzelnen Künstlern arbeiten konnte. Für mich war ein ganz wichtiger Punkt die Schauspielerei. Dabei ging es nicht so sehr um die Interpretation, sondern mehr sollten die einzelnen Figuren zum Leben erweckt werden. Das war ein Punkt der sich ziemlich schwierig gestaltete. Es sind vielleicht nicht alle Sachen so geworden, wie wir es gedacht hatten, aber trotzdem sind wir mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.
Was bedeutet eigentlich AINA. Ist dies der Bandname oder was steckt dahinter?
– AINA ist eigentlich als eine Welt in sich und ich würde AINA nicht als Band bezeichnen, sondern mehr als Studioprojekt. Trotz allem hoffe ich, dass wir diese Sache irgendwann mal schaffen auf der Bühne rüberzubringen. Es ist zwar sehr schwierig, aber es wäre fantastisch. Ich denke, dass wir ca. 50% der Künstler, welche mitgewirkt haben, würden wir zusammen bekommen, denn auch sie sind an eine solche Sache sehr interessiert. Ich glaube auch, dass es sehr interessant ist für Fans und solche die an dieser Art Musik Interesse haben, so etwas mal live zu sehen. Das ist eine Sache, wo ich jetzt dran arbeite.
Das wäre auch mein Wunsch „Days Of Rising Doom“ live in Schauspielhäuser sehen zu können. Ich jedenfalls bin gespannt, was uns diesbezüglich noch erwartet.
Story: Gisela
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