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MANOWAR

Sechs lange Jahre mussten wir auf ein neues Studioalbum von MANOWAR warten. Jetzt ist es endlich da! Mit Überraschungen gespickt, avanciert es in den Charts schon zum Chartstürmer. Kurz vor der Veröffentlichung hatte ich die Gelegenheit mit Drummer Scott Columbus das nachfolgende Interview via Telefon zu führen.  Nach einigen Komplikationen, hinsichtlich der Zeitverschiebung, konnte ich dann doch noch meine Fragen, die mir unter den Fingernägel brannten stellen.

Scott, euer letztes Studioalbum liegt nun schon 6 Jahre zurück. Warum mussten wir so lange auf ein neues Album warten?

– Nachdem wir 1996 ´Louder Than Hell´ veröffentlicht hatten, tourten wir erst einmal fast drei Jahre lang durch die Welt, um das Album zu supporten. In dieser Zeit wurden Stimmen zu einem Live-Album laut. So kam dann 1997 unsere Doppel-Live-CD ´Hell On Wheels´ auf den Markt. Dies gestaltete sich so schwierig, denn jeder von uns wollte natürlich seine Lieblingslieder auf dieser CD haben. Deswegen wurde es auch eine Doppel-CD. Gleichzeitig haben wir auch an einem Video gearbeitet, welches dann als Video und DVD unter dem Namen ´Hell On Earth Pt. 1´ im Jahre 2000 und 2001 auf den Markt kam. Außerdem haben wir jetzt auch schon ´Hell On Earth Pt. 2 + 3´ fertig gestellt, welche aber bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht wurde. Wir hoffen, dass die beiden CD´s Ende des Jahres veröffentlicht werden. Die Arbeiten zum jetzigen Album ´Warriors Of The World´ begannen wir nach unserer letzten Show 1999 in Moskau. Es gab auch noch einiges andere zu tun, denn wir hatten uns vorgenommen am Merchandising zu arbeiten. Ebenfalls mussten wir unsere Web-Page gestalten. Es war eine Menge Arbeit, die wir in der Zwischenzeit bewältigt haben. Wir haben also nicht nur auf der faulen Haut gelegen.

Das wollte ich damit auch nicht gesagt haben, denn man kennt MANOWAR eigentlich als eine hart arbeitende Band, die immer nach neuen Zielen sucht. Jetzt aber zum neuen Album. Es ist eine sehr interessante Scheibe geworden. Das aufregendste an dieser Scheibe ist aber die Interpretation von Puccini´s ´Turandot´, mit dem Song ´Nessun Dorma´. Mit diesem Song ist wirklich eine kleine Oper auf dem Album vertreten. Habt ihr eigentlich die gesamte Orchestration alleine gemacht?

– Ja dies haben wir alleine gemacht. Wir haben diesen Song zum ersten Mal 1999 bei einem Open Air in Italien gespielt. Nach fantastischen Reaktionen der Zuschauer haben wir überlegt, warum nicht mal einen solchen Song mit auf einem Album zu packen.

Vor allem Eric´s Stimme ist überwältigend.

– Ja seine Stimme ist wirklich phänomenal. Durch seine Stimme wird dieser Song zu etwas besonderem.

Seid ihr eigentlich große Klassik-Fans`

– Absolut, wir lieben die klassische Musik. Sei es Wagner oder Puccini, wir lieben diese Art von Musik und es macht uns Freude, mit einer solch großartigen Musik, von großen Komponisten, zu arbeiten.

Ein anderer interessanter Song ist ´An American Trilogy´, bei dem der 20. Todestag von Elvis Presley gewürdigt wird. Hat er sonst noch eine Bewandtnis?

– Ja und nein. In erster Linie sind wir große Fans von Elvis gewesen. Er hat sich nie in seinem Weg beirren lassen. Außerdem haben wir in unserer ganzen Karriere nie einen Coversong auf unseren Alben gehabt. Deswegen haben wir uns zu diesem Zusammenschluss verschiedener bekannter Songs entschlossen. Durch diesen und anderen Songs, bekommt der Zuhörer auch noch andere Kostproben von MANOWAR´s Können zu hören. Es gibt ja die verschiedensten Richtungen, angefangen von Spaß, über die Klassik bis hin zu Erinnerungen, die wir unseren Fans auf ´Warrior On The World´ präsentieren. Zudem gibt es mit ´Hand of Doom´ und ´House Of Death´ auch zwei schnelle Double-Bassstücke zu hören.

Das ist auch ein Punkt, den ich gerne noch ein wenig näher betrachten möchte. Es gibt auf dem Album eine Menge Songs mit starken Gefühlen und mit denen von Scott genannten Songs zwei Stücke, wie ich sie an Härte noch nie von MANOWAR gehört habe.

– Das finde ich fantastisch, dass du so etwas sagst. Du musst dir aber ´House Of Death´ einmal live anhören, das ist schlichtweg der Wahnsinn. Die Leute haben uns nach den Shows angesprochen und meinten nur, ob wir verrückt wären.

Ihr wart ja vor kurzem in Deutschland, anlässlich eurer Promotion für das neue Album. Dabei hattet ihr auch einen Auftritt in Stefan Raab´s Sendung ´TV Total´. Das war für mich der reine Wahnsinn, denn so schnell kann ihm keiner das Wasser reichen, aber ihr habt es geschafft.

– Wir hatten auch eine Menge Spaß bei der Show gehabt. Wir hatten im Vorfeld gehört, dass Stefan Raab ein verrückter Kerl ist, also genau das richtige für uns. Wir hatten uns auch im Vorfeld einiges überlegt, was wir denn so machen könnten. So kam das mit dem Spruch auf den Schuhsohlen zustande und Stefan wusste darüber nicht Bescheid. Aber im Nachhinein hat er sich köstlich darüber amüsiert.

Noch eine andere Sache war sehr amüsant, als Stefan sagte, dass Carl Logan eine kleine Ähnlichkeit mit Katja Ebstein besäße (was sich nun wirklich nicht von der Hand weisen lässt).

– Richtig, aber kannst du mir genau sagen, wer ist Katja Ebstein? Was macht sie?

 

Sie ist eine deutsche Schlagersängerin, die in jungen Jahren wirklich Carl sehr ähnlich sah.

– Das ist unglaublich. Hast du ein Bild von ihr und kannst du es mir zusenden?

Kein Problem, ich werde nach einem Bild suchen und es dir dann zukommen lassen. Jetzt aber ein wenig weg von eurem neuen Album. Was war eigentlich, nach 20 Jahren im Business, euer verrücktestes Erlebnis, was euch passiert ist?

– Für uns ist jeder Auftritt etwas Besonderes. Dabei passieren immer die verrücktesten Sachen. Ich möchte aber eine Begebenheit schildern, die noch nicht allzu lange her ist. Als wir zu unserer ersten Promotour im April nach Deutschland wollten, ereignete sich eine ganz verrückte Sache. Bevor wir nach Deutschland fliegen sollten, absolvierten wir noch ein Festival in New Jersey. Wir mussten sofort nach der Show aufbrechen, denn wir hatten nicht allzu viel Zeit, um zum Flughafen zu kommen. Unglücklicherweise hatte unser Bus aber eine Panne und wir hingen fest. Da kam ein wenig Hektik auf. Zum Schluss haben uns Privatwagen denn zum Flughafen nach New Jersey gebracht und wir konnten noch pünktlich nach Deutschland fliegen, um die Promotour zu starten.

Ihr seid ja gerade in Amerika auf Tour. Wie sind die Reaktionen auf eure Konzerte?

– Einfach phantastisch. Für mich sind diese Shows, mit Abstand die Besten, die wir je absolviert haben.

Dann kann ich nur noch hoffen, dass MANOWAR auch bei uns ihre besten Shows zeigen werden, aber dessen bin ich mir absolut sicher, denn für gute Shows sind sie sowieso eine Bank.

www.manowar.com

Story: Gisela

1 Kommentar zu MANOWAR

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