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POWERWOLF – Preachers Of The Night

Veröffentlichung: 19.07.2013

Stil: Heavy Metal

Label: Napalm Records

Website: http://www.powerwolf.net

Facebook: https://www.facebook.com/powerwolfmetal

 

Es rauscht ganz mächtig im Blätterwald wenn man sich auf die Suche nach POWERWOLF begibt. Die Band gehört wohl im melodischen Heavymetal-Bereich zu den Durchstartern, denn die Presse ist voll des Lobes für die Deutschen. POWERWOLF wird diesbezüglich auch gerne mit ihren Kollegen aus Schweden, SABATON verglichen. Ich sehe das ein wenig anders, denn POWERWOLF können wesentlich mehr Attribute vorweisen. So erzählen sie in ihren Songs regelrechte Storys, die sich mit Religion oder aber auch der Mythologie befassen.

Den großen Durchbruch gelang  POWERWOLF, die im Jahre 2005 mit „Return In Bloodred” ihr Debut veröffentlichten, mit dem vor 2 Jahren veröffentlichten Album „Blood Of The Saints”, welches sich sogar in den Albumcharts platzieren konnte. An dieses Album knüpfen sie mit „Preachers Of The Night” jetzt nahtlos an. Zu hören gibt es epischen und donnernden Powermetal, der mit sakralen Parts durchwoben wurde. Das bekommt man auch sofort beim Opener „Amen & Attack” zu hören, denn mit diesem Song zeigen uns POWERWOLF gleich wo der Hammer hängt. Schon nach einigen Durchläufen bekommt man diesen Song nicht mehr aus dem Kopf.  Mit viel Dampf geht es mit „Secrets Of The Sacristy” weiter, aber beim dritten Song drosseln POWERWOLF ein wenig das Tempo und herausgekommen sind mit „Coleus Sanctus” und „Sacred & Wild” zwei tolle Midtemposongs, die unter die Haut gehen.

Der nächste Song „Kreuzfeuer” wurde komplett mit deutschem und lateinischem Wechselgesang verziert, tolle Idee! Dieses Stück dürfte auch live für ziemlich viel Furore sorgen, denn auch dieses Stück, mit seinem religiösen Hintergrund, bleibt einfach im Gehörgang stecken. Weiter geht es mit 5 weiteren Songs, die zu keiner Zeit langweilig werden, denn man hat immer Abwechslung. So kann man schon nach einigen Durchläufen die Songs mitsingen. Mit „Nochnoi Dozor” (basierend auf einem gleichnamigen Roman und Film aus Russland)und „Extatum Et Oratum” gibt es wieder nach vorne preschenden Gitarren zu hören und POWERWOLF lassen bei diesen 2 Stücken gewaltig Dampf ab. Als Abschluss gibt es mit dem epischen „Last Of The Living Dead” nicht nur den längsten Titel (fast 8 Minuten) zu hören, sondern er ist in gewissem Maß das Highlight des Albums.  Epik pur und ganz großes Kino!

Ich habe nicht damit gerechnet, das POWERWOLF mit „Preachers Of The Night” ihr letztes Album toppen können, aber sie haben mich voll überzeugt. Mit diesem Album werden POWERWOLF weiter die Erfolgsleiter nach oben steigen und verdient haben sie es auch. Wer so hart arbeitet, der muss belohnt werden – Amen!

Tracklist:

  1. Amen & Attack
  2. Secrets Of The Sacristy
  3. Coleus Sanctus
  4. Sacred & Wild
  5. Kreuzfeuer
  6. Cardinal Sin
  7. In The Name Of God (Deus Vult)
  8. Nochnoi Dozor
  9. Lust For Blood
  10. Extatum Et Oratum
  11. Last Of The Living Dead

Gisela

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