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PSYCHO DRAMA – From Ashes To Wings

Veröffentlichung: 30.10.2015

Stil:  Hardrock, Progressive Rock/Metal
Label: Pride & Joy / Edel
Homepage: http://www.solarfake.de

Facebook: https://www.facebook.com/SolarFake

 

Die meisten Bands veröffentlichen alle 1 bis 2 Jahre ein neues Album, das ist auch vollkommen normal. Aber das trifft nicht auf die amerikanisch Band PSYCHO DRAMA zu. In ihrem 25 jährigen  Bestehen haben sie es gerade mal auf 3 Alben gebracht, wobei das Dritte Werk, „From Ashes To Wings“, jetzt erst veröffentlicht wird. Der Release des Vorgängers „Bent“ liegt auch schon 18 Jahre zurück, das man aber mit der zeitweiligen Auflösung der Band erklären kann.

In der Zwischenzeit stand Sänger Corey Brown bei MAGNITUDE 9 in Diensten und bringt von dieser Band nun  Bassist Ian Ringler mit zu PSYCHO DRAMA. Hinzu gesellen sich noch der ehemalige Gitarrist Hercules Castro und an den Drums Neuzugang Greg Sands. Mal sehen ob die lange Schaffenspause der Band gut getan hat. Progessiv Metal und Melodic Rock sind die Stichworte bei der Band aus Colorado Springs und mit ihren beiden Alben sprachen sie ein Publikum an, das Bands wie DREAM THEATER oder FATES WARNING auf ihrer Favoritenliste hat. Das ist auch auf ihrem neuen Album „From Ashes To Wings“ so. Nach einem Intro zeigen PSYCHO DRAMA sofort, dass sie ihr Handwerk gelernt haben. Solide Gitarrenarbeit wurde in einem melodischen Gerüst aus AOR und Melodic Rock eingebettet.

Das komplette Songmaterial  ist nicht mehr ganz so hart, aber es steht der Band sehr gut. Sehr gekonnt vermischen sie progressive Elemente mit AOR und Melodic Rock was man sehr gut an Songs wie „Requiem“ oder „All That We Have“. Vor allem „Requiem“ geht am Anfang mit der Akustikgitarre sehr zu Herz. Danach entpuppt sich der Song als ein regelrechte Hymne im Midtempobereich. Ebenso kraftvoll ist „Far From Grace“, der aber mehr in die progressive Ecke geht.  Bei „A New Day Pt.“ denkt man am Anfang es handele sich um eine herzerweichende Ballade, die wunderbar mit Pianoklängen untermalt wurde. Doch im Verlauf des Songs entwickelt sich der Song zu einem gewaltigen Meldic Rock Song.  Bei „Paralyzed handelt es sich aber um eine waschechte Ballade, die sehr gefühlvoll mit orchestralen Parts veredelt wurde. Mir gefallen vor allem auf diesem Album die geschickte eingesetzten Gitarren, Pianoklänge und über allem thront die tolle Stimme von Sänger Corey Brown, der mich so manches Mal an Geoff Tate erinnert.

Normalerweise habe ich nach 3 oder 4 Songs eines progressiven Rock/Metal-Albums genug, denn mir wird das auf Dauer zu anstrengend. Nicht so bei PSYCHO DRAMA, denn mit ihrem variantenreichen Songs wird das Album an keiner Stelle langweilig und man kann es auch bis zum Ende durchhören. Trotz allem sollte man einige Durchläufe machen, denn erst dann entwickeln sich die Songs und man entdeckt immer wieder neue interessante Spielarten des Rocks. Sehr gutes Comeback und hoffentlich müssen wir nicht wieder 18 Jahre auf ein neues Album warten.

Anspieltipps:

Far From Grace, Requiem, A New Day Pt., All That We Have

Tracklist:

1. Inferno (Intro)
2. From Ashes To Wings
3. Far From Grace
4. Requiem
5. Edge Of Forever
6. A New Day Pt.1
7. All That We Have
8. Broken Road
9. Sea And Sky
10. Paralyzed
11. To Live Again

 

Band:

Corey Brown – Vocals

Hercules Castro – Guitar

Ian Ringler – Bass

Greg Sands – Drums

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