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THE DOGMA

THE DOGMA, die neue Band am Metalhimmel? Diese Frage muss ich mit ja beantworten. Das Debut der italienischen Band ist wirklich was besonderes, denn es strotz nur so vor Vielfalt. „Black Roses“ wurde in den Woodhouse Studios in Hagen aufgenommen und sicher habt ihr schon den Studioreport gelesen. Nun gibt es das Album auch käuflich zu erwerben und dies war natürlich Grund genug näher nachzufragen, was sich alles so schon ereignet hat. Gitarrist Cosimo Binetti war dafür der richtige Gesprächspartner.

 „Black Roses“ beinhaltet die unterschiedlichsten Stilistiken des Metals. Kommt dies von den unterschiedlichen Geschmäckern der Bandmitglieder?

– Das in jedem Fall, denn jeder von uns hat seine bevorzugten Richtungen. Ich für meine Person mag den Metal und den Hardrock. Ich bin aber auch für neue Bands offen, aber im Grunde bin ich ein richtiger Rock´n Roller. Ich habe in deinem Webmagazin gelesen, dass du auch Jeff Waters von Annihilator interviewt hast. Er ist mein absolutes Idol. Daniele unser Sänger liebt mehr die gothiclastigen Songs, aber auch das komplette Metalprogramm aus den 80iger Jahren. Er ist definitiv unser Gothik-Einfluss. Stefano unser Keyboarder steht ganz besonders auf Nu-Metal und progressivem Rock und Metal, wie ihn Dream Theater zelebrieren. Diese ganzen Einflüsse sind sehr wichtig für uns, denn die kompletten Arrangements wird von der kompletten Band gemacht und das hört man in jedem Fall heraus und es kann sich jeder für seinen Teil in den Songs von THE DOGMA wieder finden. Die meisten Einflüsse kommen von uns dreien, denn wir sind eigentlich die Hauptsongwriter der Songs.

Das denke ich auch, denn es macht zudem auch richtig Spaß den Songs zu lauschen.  Mit ihrem Album jedenfalls schreiben sie eine vollkommen neue Geschichte. Das hat natürlich demnach auch zur Folge, dass sie die unterschiedlichsten Fans in ihren Bann ziehen können.

– Ich hoffe es, aber das kann man ja nie vorhersehen. Ich hoffe nur, dass die Leute merken, dass in den Songs sehr viel Herzblut steckt. Ein gutes Beispiel dafür ist ein trauriges Lied. Man merkt uns sofort an, dass wir selber auch traurig werden, denn uns geht dann der Song selbst zu Herzen und wir werden sehr melancholisch.

Das find ich persönlich auch sehr gut, denn eure Lieder treffen wirklich mitten ins Herz.

– Das liegt aber auch zum größten teil an Daniele, denn mit seiner Stimme verbreitet er immer ein gutes Feeling, auch wenn der Song traurig ist. Ich mag seine Stimme seit dem ersten Mal, als ich ihn gehört habe.

Da muss ich doch gleich mal nachfragen, denn ich habe gelesen, dass du Daniele auf einem Friedhof kennen gelernt hast. Ist das wirklich wahr?

– So heftig es sich anhört, aber es ist wirklich so gewesen. Dieser Tag war sehr hart für mich, denn es war auf der Beerdigung eines sehr guten Freundes von mir. An diesem Tag wäre ich am liebsten selber gestorben, denn es war sehr hart für mich. Dann traf ich Daniele und er baute mich mit seiner Stärke auf dem Friedhof wieder auf. So gefühlvoll wie er ist, so hat er doch eine unsagbare Stärke in sich. Heute ist er für mich wie ein Bruder. Er ist ein Mensch den man des Öfteren auf Friedhöfen antreffen kann. Daniele ist eigentlich ein Mensch, der sehr wenige Freunde hat, aber als er mich auf dem Friedhof sah, sprach er mich sofort an und ich erzählte ihm, was mich so bedrückte. Von dieser Zeit an waren wir wirklich unzertrennlich, denn wir verstehen uns blind.

Es geht ja noch weiter, denn Stefano hast du auf einer Polizeistation kennen gelernt.

– Das ist richtig und wirklich so passiert. Es ist schon etwas ungewöhnlich, aber genau das schweißt uns zusammen. Als wir uns dann alle richtig kennen gelernt hatten, schrieben wir auch schon die ersten Songs zusammen und das funktionierte auf Anhieb. Da merkten wir auch, dass wir drei geistig auch auf der gleichen Ebene waren. Obwohl wir aus verschiedenen Richtungen kommen, treffen wir uns immer wieder und schreiben Stücke, die uns alle gefallen. Das ist schon richtig toll. Trotz allem, wenn ich heute zurückdenke, wie ich die Beiden kennen gelernt habe, war es schon unglaublich, aber ich bin froh, dass es überhaupt geschehen ist.

Das ist schon eine coole Story.

– Alle Storys in meinem Leben waren cool. Das ist eben mein Schicksal und es hat es bisher sehr gut mit mir gemeint.

Kommen wir aber doch wieder zum Album zurück. Mir gefallen vor allem die orchestralen Parts in manchen Stücken. Diese wurden von zwei Orchester, eins aus Italien und das andere aus Deutschland eingespielt. Dadurch bekommen die Songs das besagte Feeling. War es euch wichtig dieses Feeling verstärkt mit orchestralen Parts zu verstärken?

– Das war mir sehr wichtig. Als wir die Vorproduktion in unserem Studio fertig gestellt hatten waren wir schon zufrieden, denn die Keyboardklänge brachten sehr viel Atmosphäre in die Stücke. Trotz allem fehlte den Stücken das bewusste Etwas. Da wir keine New Metal-Band sind, sondern sehr emotionale veranlagt sind, dachten wir über Veränderungen nach. Diese schafften wir dann durch den Einsatz mit orchestralen Parts. Ich mag zwar auch die technischen Parts, aber sie dürfen keine Überhand gewinnen.

Diese Atmosphäre wird ja auch noch verstärkt durch den Einsatz von Chören. Dadurch gehen die Songs richtig unter die Haut.

– Ich liebe diese Parts sehr und ich kann es gut nachvollziehen, dass dir der Sound unter die Haut geht. Das passiert mir auch immer wieder.

Jetzt ist ja schon das Wacken Open Air für euch bestätigt. Wie sieht es denn mit einer Tour aus?

– Daran wird im Moment gearbeitet. Das wir auf dem Wacken Open Air spielen können ist schon toll. Es ist ja mit das größte Festival in Europa und wir freuen uns schon tierisch darauf. Ich denke aber, dass wir erst im Herbst auf Tour gehen, denn jetzt ist es doch zu kurzfristig, denn bald fängt ja auch schon die Festivalsaison an.

Dann hoffen wir doch, dass wir THE DOGMA bald live in unseren Clubs begrüßen können, denn mit einer solchen Scheibe im Gepäck werden sie sicher auf offene Ohren bei uns stoßen. Für noch mehr Infos könnt ihr auf der Homepage der Band mehr in Erfahrung bringen.

https://www.facebook.com/THE-DOGMA-51204841215/

Story: Gisela

1 Kommentar zu THE DOGMA

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