FRONTLINE
Mit einem neuen Album wartet die Melodic-Hardrockband FRONTLINE auf. Die Nürnberger Band hat sich für „Circles“ mächtig ins Zeug gelegt, denn das Album ist erfrischend und strotzt vor Energie. Es weht ein frischer Wind in deutschen Hardrock-Sektor mit diesem Album. Um mehr zu erfahren unterhielt ich mich mit Songwriter und Gitarrist Robby Böbel.
Bei unserem letzten Gespräch hast du davon gesprochen neuzeitlicher zu arbeiten. Das hast du aber mittlerweile gut in den Griff bekommen.
– Inwiefern?
Vom Sound der Scheibe her.
– Das war mein Bemühen, dass es neuzeitlicher klingt. So klingen wirklich einige Songs ziemlich modern, aber es sind auch einige klassische Songs dabei. Es freut mich jetzt besonders, wenn man es auch bemerkt, dann hat man sich nicht so ganz vergebens bemüht. Trotzdem bekommt man auch von manchen Seiten Prügel.
Das kann ich wiederum nicht verstehen, denn man sollte doch ein wenig mit der Zeit gehen, denn sonst wird doch einiges langweilig, wenn man sich intensiv mit der Musik befasst. Deswegen finde ich auch Songs wie „Hunter“ und „I Give You The Rest“ sehr erfrischend.
– Das sind auch genau meine zwei Lieblingnummern. Bei „I Give You The Rest“ macht es vielleicht die Mischung aus Keyboards und die anderen Sachen am besten gelungen. Komischerweise haben die anderen Songs aufgezählt, die aber die klassischen Tracks überhaupt waren.
Mir gefallen diese Songs auch am besten, weil sie den richtigen frischen Wind in das neue Album bringen.
– Ich wusste jetzt auch nicht, ob ich nicht schon wieder Prügel bekomme.
Da kannst du beruhigt sein, von mir nicht, denn ich renne nicht mit Scheuklappen durch die Gegend. Ich höre mir auch gerne andere Sachen an.
– Ich kann das auch nicht mehr, denn ich kann heute keine Songs mehr schreiben, wie sie noch auf dem Album „Heroes“ vertreten waren. Das bringe ich heute nicht mehr fertig, denn es muss mir ja auch Spaß machen. Trotz allem muss man sehr vorsichtig bei seinen Entwicklungen sein.
Vielleicht liegt es auch an deiner anderen Band EVIDENCE ONE, die ja doch die härtere Schiene bevorzugt und dich dann vielleicht auch für andere Sachen wieder mehr inspiriert.
– Man wird mutiger, wenn man sieht dass diese Songs auch sehr gut ankommen. Vor allem bekommt man so Feedback und das nicht nur aus der Frontline-Ecke. Diese Meinungen bleiben ja auch haften. Trotz allem bekommt man jetzt auch wieder Prügel zum neuen Album
Aber die bekommt man doch eigentlich immer, denn Kritiker gibt es überall.
– Das kann ich nicht so bestätigen, denn bis zum Album „Against The World“, welches ja noch sehr klassisch orientiert war, hat es eigentlich nie Prügel gegeben. Vielleicht haben wir damals auch nur mit den Leuten gesprochen, die es so wollten. Deswegen war es ja auch perfekt.
Richtig und diese Fans gibt es ja auch immer noch, aber es ist für diese schwer an Informationen über ein neues Album zu kommen.
– Das habe ich schon vor ca. 5 Jahren gesagt, dass der typische Fan unserer Musik „ausstirbt“, weil diese nicht mehr dazu zu bewegen sind in die Plattenläden zu gehen. Sie scheiden aus diesen Musikinteressierten Pool aus, weil sie vielleicht auch eine Familie gründen und einfach keine Zeit mehr haben sich um die Musik zu kümmern. Vielleicht sprechen wir mit diesem Album auch mal Leute an, die um die 30 sind, also das Jungvolk.
Ich denke aber, dass auch Jüngere Gefallen an der Platte haben, denn „Circles“ ist melodisch und mit der benötigten Power versehen worden.
– Richtig und ich habe auch ein paar Meinungen einholen können von Leuten, die auch noch jünger waren und die waren richtig zufrieden und fanden das Album super.
Du hast aber bei diesem Album alles wieder alleine gemacht?
– (Robby lacht) Ja und da erlebt man auch nicht so viel in der Zeit, wo man mit dem Album beschäftigt ist. Für meine Bandkollegen ist es auch immer wieder toll, denn sie haben den Überraschungseffekt. Ich kenne es auch nicht anders, denn seit dem ersten Album läuft das so bei uns. Ich kann mir auch nicht vorstellen, im Übungsraum an Lieder zu basteln. Früher hat man war es ja normal, dass man so gearbeitet hat, aber ich habe in dieser Zeit auch negative Erfahrungen gemacht. Man musste einfach zu viel herum diskutieren und es kam nichts Gescheites dabei heraus und dauerte demzufolge auch wesentlich länger.
Und jetzt brauchst du nicht mehr zu diskutieren?
– Nein, denn in den meisten Fällen sind wir uns darüber einig und alle sind zufrieden.
Mit einer konstruktiven Kritik kann man ja auch leben.
– Da gibt es aber auch Kritiker, bei denen man sich fragt, wie sie überhaupt auf dieses Statement kommen. Dann steht man wirklich vor einem Rätsel, aber da muss man durch.
Bei euch gestaltet sich eine Tour ja doch etwas schwierig. Habt ihr denn an so etwas dieses Mal auch gedacht?
– Das ist in der heutigen Zeit wirklich sehr schwierig, denn es kostet eine Menge an Geld. Ich denke, dass wir dieses Mal keine Tour planen. Ich bin ja auch jetzt schon wieder am Songwriting für das neue EVIDENCE ONE Album, was ja auch bald kommen soll. Ich habe mich auch jetzt dazu entschlossen mit EVIDENCE ONE nicht mehr live aufzutreten, aber die Songs werde ich weiter schreiben.
Na ja, vielleicht gibt es doch noch den ein oder anderen FRONTLINE Auftritt. Wir würden uns jedenfalls freuen.
Story: Gisela
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