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THE TRACEELORDS

Musiker wird man nicht, sondern man ist es. Dieser Satz trifft voll auf THE TRACEELORDS zu, denn dass bei ihnen Einigkeit und vor allem Brüder im Geiste sind, beweisen sie uns auf ihrem neuen Album „The Ali Of Rock“. Auf dem Album befinden sich 14 Songs, die unterschiedlicher nicht sein können. Das haben die vier Hagener schon auf ihren beiden Vorgängeralben ausdrucksstark unter Beweis gestellt. Um noch mehr zu erfahren, unterhielt ich mich mit Sänger und Gitarrist Andy Brings. Das was er zu sagen hatte, könnt ihr nun nachlesen.

Wenn ich das neue Album mit den Vorgängern vergleiche, so muss ich feststellen, dass ihr richtig erwachsen klingt.

– Ist das ein Kompliment?

In jedem Fall, denn ihr schert euch wirklich nicht um irgendwelche Trends.

– Das würde auch wenig Sinn machen, denn wenn man sich darum kümmert, dass man so wie ein angesagter Act klingen will, kann man alles vergessen. Wir machen nur das, worauf wir Lust haben. Wenn es dann eine Disco-Nummer ist, dann stehen wir auch dazu.

Das beweist ihr auch mit dem Song „Room For Improvement“, denn dieser hat ein Western-Feeling, das schon unter die Haut geht. Auch die anderen Songs kann man zum Glück nicht in die besagten Schubladen einordnen, obwohl ihr, laut Info, in die Glam Punk Rock-Ecke gestellt werdet. Da bin ich aber nicht so ganz der Meinung.

– Ich bin auch nicht so ganz glücklich mit dieser Bezeichnung, aber irgendetwas muss man ja zur Erklärung schreiben. Das sollte ja auch die ungefähre Richtung sein, obwohl das auch bei uns etwas schwierig ist. Ich sehe es eher als handgemachten Rock´n Roll der aus dem Bauch kommt. Die Wurzeln sind ganz klar Rock´n Roll, aber wir scheuen uns auch nicht über den besagten Tellerrand hinauszuschauen. Wir haben einfach keine Lust auf jedem Album immer dasselbe zu bringen. Wir sind der Meinung, dass ein Album einen auf eine Reise mitnehmen sollte und es darf an keiner Stelle langweilig werden. Wir sehen auch keine Anbiederung an Trends beim Song „Sunflower“ an irgendeine Disconummer, denn das wurde uns auch schon unterstellt. Viele Leute haben eben ein Problem damit, wenn man außer verzerrten Gitarren mal was anderes macht. Wir bietern uns nicht an, denn wenn wir es tun würden, wäre der Sound an andere Bands angelehnt.

Das sehe ich auch so und man merkt, dass es wirklich von Herzen kommt.

– Wir machen auch nur Musik, wie wir sie mögen und deswegen sind die Sounds auch sehr an die 70iger Jahre angelehnt. Uns würde es auch sehr schnell langweilig werden, wenn wir eine Punkrock-Nummer nach der anderen abspielen würden.

Deswegen bin ich ja auch der Meinung, dass ihr sehr „erwachsen“ auf dem Album klingt. Was mir auch sehr gut an dem Album gefällt ist die Vielseitigkeit an dem Album und die Anordnung der einzelnen Songs. Ich habe sehr oft eine andere Erwartungshaltung, beim Anhören der CD, an den nächsten Song gehabt. Deswegen kann man sich das Album auch öfters anhören und man bemerkt immer wieder etwas Neues

– Darum geht es ja gerade, denn Alben die einfach so durchrauschen, an denen hört man sich schneller satt. Bei solchen Scheiben braucht man schneller eine neue CD, aber ich finde, dass man sich bei unserem Album etwas länger mit den einzelnen Songs beschäftigen muss. Wir geben uns bei einer Produktion auch sehr viel Mühe und einige Stücke sind wirklich sehr detailverliebt. Wir könnten natürlich auch die Songs einfach nur einspielen, aber dazu haben wir einfach keine Lust. Deswegen haben wir auch mit den unterschiedlichsten Sounds gespielt um es interessanter zu machen.

Das würde euch ja auch keiner mehr abkaufen, denn schon seit dem ersten Album hattet ihr den Hang zum experimentellen.

– Genau und ich mache mir wegen dieser Weiterentwicklung auch keine Kopfschmerzen und bin richtig stolz auf unser Album.

Das könnt ihr auch sein.  Ich möchte jetzt mal kurz auf den Titel „The Ali Of Rock“ eingehen. Was steckt dahinter? Eine neue Auferstehung von euch?

– Wir sind ja nicht so des Business liebstes Kind. Wir haben auch schon genug böse Sachen erlebt, die uns aber nicht umgehauen haben. Deshalb dachten wir, dass wir der Muhammed Ali des Rocks sind. Man sagt ja meistens erholt man sich von gewissen Dingen nicht, aber bei uns war das nicht der Fall, denn es hat uns nur noch stärker gemacht. Viele andere Bands hätten schon längst die Segel gestrichen wenn sie das mitgemacht hätten, was uns alles passiert ist.

Das schweißt ja auch zusammen.

– Richtig und deswegen haben wir gesagt, dass wir „The Ali Of Rock“ sind. Als ich den Titel hatte war mir auch klar, welches Cover die Platte zieren sollte. Es ist ein cooler Titel und wenn man das Cover nicht kennt kann man auch anderes hinein interpretieren. Wenn man nichts hineininterpretiert, hat man immer noch ein tolles Bild von der Band auf dem Cover, die sich auch gerne mal zum Affen macht.

Was auch beachtenswert ist, euer Bassist Slick übernimmt ja auch bei 2 Stücken das Mikro.

– Wenn man jemanden in der Band hat, der auch singen kann, warum sollte man das nicht nutzen. Es ist eine andere Klangfarbe im Set und auf der Platte und genau darum machen wir es. Ich habe dann auch mal Zeit nur Gitarre zu spielen und bei einem Auftritt durch das Publikum zu laufen und zu scheuen wie die Band von unten aussieht.

Diese Vielseitigkeit ermöglicht natürlich auch Auftritte vor den unterschiedlichsten Bands. So haben sie schon mit JBO, Dirty Americans, Whitesnake oder Alice Cooper absolviert. Vor kurzem waren sie mit Pure Inc. Auf Tour, also alles unterschiedliche Bands. Jetzt liegen sogar einige Auftritte als Support von Bela B. an.

– Das ist schon eine krasse Liste und nirgendwo waren wir so richtig fehl am Platz. JBO hat bis jetzt am besten gepasst, aber die Shows mit Alice Cooper waren auch super. Im Grunde müssen wir ganz groß werden, damit auch alle von uns Notiz nehmen.

Ihr habt ja noch Zeit damit, oder?

– Wir sind ja noch alle sehr jung, denn Alter zählt ja nicht und solange die enge Hose noch passt ist alles im grünen Bereich.

Dass alles noch lange im grünen Bereich ist, wünsche ich der Band auch wirklich, denn innovative Bands sind nicht so reichlich gesät.

Story: Gisela

2 Kommentare zu THE TRACEELORDS

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