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THE UNITY – Same

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Veröffentlichung: 05.05.2017

Stil: Metal, Melodicmetal

Label: Steamhammer/SPV

Website: http://www.unity-rocks.com

Facebook: https://www.facebook.com/unityrocksofficial

 

Die Musiker von THE UNITY, sind keine unbeschriebenen Blätter, denn  Michael Ehré (Schlagzeug) und Henjo Richter (Gitarre) sind beide GAMMA RAY Mitglieder. Hinzu kommt noch das Michael Ehre Bands wie FIREWIND, Uli Jon Roth oder UNISONIC in seinen Lebenslauf mit einfügen kann.

Zur Band gesellen sich noch der italienische Ausnahmesänger Gianba Manenti, Gitarrist Stef E, Bassist Jogi Sweers und Keyboarder Sascha Onnen. Knapp eineinhalb Jahre hat die Band nun an ihrem Debutalbum gearbeitet und hier ist es!

Einen besseren Opener wie „Rise And Fall“ hätte man nicht wählen können, denn der melodische Metalsong zündet von Anfang an. Mit „No More Lies“ haben THE UNITY einen tollen Hardrocksong geschrieben, der sofort zum Ohrwurm avanciert.  Ein weiteres Highlight folgt dann mit „God Of Temptation“. Der etwas schleppende Song besticht durch Groove, viel Gefühl und Ausdrucksstärke. Ein spektakulärer Song der mit seinen orchestralen Parts Gänsehautfeeling erzeugt! „Firesign“ schlägt dann wieder in die Kerbe Hardrock und bei diesem Song zeigt Sänger Gianba Manenti zu was er alles fähig ist. Sehr interessant ist der nächste Song „Always Just You“ ausgefallen. Dieses Lied verfügt über sehr viel Variantenreichtum, denn der Song ist mal im Midtempo angesiedelt und mal geht er ab. Man hat tolle Backgroundgesänge, Bassläufe oder Gitarrenriffs mit in den Song eingebaut und man sollte ihn sich öfter anhören um alles wirklich zu genießen.

Ganz schön heavy klingt dagegen „Close To Crazy“. Der Song brilliert durch tolle Gitarrenriffs und seiner Hymnenhaftigkeit. Sehr balladesk startet dann „The Wishing Well“ aber schon nach kurzer Zeit entwickelt sich das Lied zu einem melodischen Metalsong der auch zu gefallen weiß. Der nächste viereinhalb Minuten lange Song „Edens Fall“, der wieder sehr melodisch ist, fügt sich auch nahtlos in das Gesamtbild ein.  Vom Gesang her erinnert der nächste Song „Redeemer“ sehr stark an Ronnie James Dio.  Ansonsten ist der Song mehr im melodischen Rock angesiedelt, also etwas ruhiger ausgefallen. Nach dem einminütigen Instrumentalstück „Super Distortion“ als Überleitung, gibt es mit „Killer Instinct“ den härtesten und emotionalsten Song auf dem Album. Der fast 6 minütige Song ist mit seinen harten Riffs und tollen Refrains einfach nur toll. Für mich das absolute Highlight auf dem Album. Das Album endet mit dem ebenfalls fast 6 minütigen Song „Never Forget“ in toller Hardrockmanier. Dieser Song entfaltet sich in seinem Verlauf zu einer wahren Hymne und ist der perfekte Abschluss für ein tolles Debutalbum.

Mit ihrem selbstbetitelten Album haben THE UNITY voll ins Schwarze getroffen. Obwohl noch einiges an Luft nach oben ist, nehmen einen die Songs sofort gefangen und alle Fans von Hardrock, melodischem Metal können mit diesem Album mehr als glücklich werden. Bin schon gespannt was diese Band noch so alles auf die Beine stellen wird.

Tracklist:

01. Rise And Fall
02. No More Lies
03. God Of Temptation 
04. Firesign 
05. Always Just You 
06. Close To Crazy 
07. The Wishing Well 
08. Edens Fall 
09. Redeemer 
10. Super Distortion 
11. Killer Instinct 
12. Never Forget

 

Line-up:

Gianba Manenti – Vocals
Henjo Richter – Guitar
Stef Ellerhorst – Guitar
Jogi Sweers – Bass
Sasche Onnen – Keyboard
Michael Ehré – Drums

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