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DAYS OF CONFUSION – Yin & Out

Veröffentlichung: 02.03.2018

Stil:  Modern Progressive Metal

Label:  Universal Music Romania

Webpage:  http://www.daysofconfusion.com

Facebookhttps://www.facebook.com/DAYS.OF.CONFUSION.OFFICIAL.PAGE

 

Mit einem Debutalbum wartet die aus Bukarest stammende Band DAYS OF CONFUSION auf. Zwar ist das Album „Yin & Out“ schon vor einem Jahr veröffentlicht worden, aber erst jetzt wurden die Medien bemustert um sich einen Eindruck ihres Schaffens zu machen. Die vor acht Jahren gegründete Band spielten in ihrer Heimat schon einige Konzerte im Vorprogramm von z.B. ARCH ENEMY oder ACCEPT und machten sich somit einen Namen in der rumänischen Szene. Sie wurden sogar 2012 als beste Newcomer  in der rumänischen Metalszene ausgezeichnet und zwei Jahre später als Best Hardrock-Metalsong und Best Rockartist von Magazinen nominiert. Dann wollen wir uns doch mal das Album zur Gemüte führen.

Nach dem Intro „Yin: Confession” steigt man mit dem fast sechsminütigen Song „War” in das Album ein. Der am Anfang noch recht ruhig anmutende Song nimmt in seinem Verlauf an Fahrt auf und mündet in einen sehr progressiven Metalsong. Toller Song, der einen auf seiner Reise mitnimmt. Richtig ab geht es dann mit „Killing You Is Killing Me”, der mit in wenig Hardcore gewürzt wurde, aber mit tollen Hooklines sehr gut veredelt wurde. Sehr sphärisch startet das nächste Lied „The Guest“. Dieser exzellente Metalsong im Midtempobereich nimmt einen sofort gefangen, was wohl am Gesang liegt. Auch der nächste Song „Bloodstream“ überzeugt vollkommen, denn er wurde sehr geschickt mit schnelleren und auch langsameren Passagen gemischt. Dieser Song hat ein großes Hitpotential, denn er setzt sich sofort im Ohr fest. Eine weitere Klangfarbe kommt bei „Eternal Summer” ins Spiel. Der sehr alternative angelegte Song wurde sehr gekonnt mit leichten Hardcore-Sprenkel versehen und herausgekommen ist ein toller Song. Der darauffolgende Song „Kagemusha” ist ein rasanter Song, der teilweise sehr sphärisch klingt. Ein toller Modernmetalsong!

Der erste Song der nicht über 5 Minuten und mehr liegt ist „Abis“. Der sphärisch anmutende Instrumentalsong passt sich aber sehr gut ins Gesamtbild ein. Mit einem gewaltigen Gitarrengewitter startet „Turning Point“. Mir gefallen bei diesem Song vor allem die perfekt eingesetzten Keyboards, die vollkommen passend sind. Einer meiner Lieblingssongs auf dem Album ist das sehr düster angelegte „Dhakarta“ und es zeigt wie variantenreich DAYS OF CONFUSON doch sind. Sehr progressive startet dann „Above The Waves“. Dieser Metalsong zeigt uns was alles in der Band steckt, denn es erwartet dem Hörer einige Überraschungen und er braucht auch einige Zeit bis er richtig zündet. Sehr mystisch startet der Song „Memories From My Future Lives“. In seinem Verlauf entwickelt er sich als ein toller Alternative Rocksong mit kleinen Metalsprenkel. Sehr getragen kommt das Lied „Out: The Question Is The Answer” am Anfang daher. Auf eine solche Anordnung muss man erst einmal kommen. Ich finde sie ausgezeichnet! Den Abschluss bildet der Song „The Day We Die“. Nach all den verschiedenen Stilistiken auf diesem Album, bringt dieser doch langsame Song einen sehr gut wieder zurück und bei mir ist es so, dass ich gerne noch einmal von vorne anfangen möchte.

Das Konzept über das menschliche Bewusstsein wurde exzellent musikalisch umgesetzt. DAYS OF CONFUSION muss über eine immense Hingabe verfügen, denn ein solch perfektes Album, welches zwischen den verschiedensten Stilistiken wechselt, haut einen einfach um. Tolles und modernes Album und ich bin sicher, dass man DAYS OF CONFUSION bald auch im Rest von Europa live zu sehen bekommt – es lohnt sich.

Tracklist:

  1. Yin: Confession
  2. War
  3. Killing You Is Killing Me
  4. The Guest
  5. Bloodstream
  6. Eternal Summer
  7. Kagemusha
  8. Abis
  9. Turning Point
  10. Dhakarta
  11. Above The Waves
  12. Memories From My Future Lives
  13. Out: The Question Is The Answer
  14. The Day We Die

 

Line-up:

Cosmin Lupu – vocals, guitar
Cezar Popescu – vocals, guitar
Andrei Zamfir – bass
Alex Halmagean – drums
Mihai Ardelean – keyboards, ambient, guitars
Alecu – guitar, bass

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