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SEVEN KINGDOMS – Decennium

Veröffentlichung: 05.05.2017

Label:   Napalm Records

Stil:   Metal, Powermetal

Facebook:  https://www.facebook.com/SevenKingdomsOfficial

 

Die Gründung der Metal-Band SEVEN KINGDOMS aus Deland, Florida, war vor 10 Jahren und durchlebten schon einige Hoch und Tiefs, Line-up Wechsel und absolvierten eine Menge Shows in der lokalen Szene. Ihr Debutalbum „Brothers Of The Night“ veröffentlichten sie auch schon im ersten Jahr ihres Bestehens. Danach folgten mit „Seven Kingdoms“ (2009), „The Fire Is Mine“ (2012) und die im letzten Jahr veröffentlichte EP „In The Walls“. Sie frönen den Powermetal mit europäischem Einschlag und nun gibt es endlich das neue Album „Decennium“, welches ich euch nun ein wenig näher bringen möchte.

Das vierte Album von SEVEN KINGDOMS ist ein kleines Geschenk zum 10 jährigen Bestehen der Band und man kann schon mal vorwegnehmen, dass es sich beim Sound um Powermetal vom Feinsten handelt. Das Album startet vehement mit dem treibenden „Stargazer“. Eine neue Klangfarbe gegenüber anderen Powermetalbands ist die Tatsache, dass hier mit Sängerin Sabrina Valentine eine Frau hinter dem Mikro steht. Sie macht schon beim ersten Song eine sehr gute Figur in stimmlicher Hinsicht. Noch eine Schippe mehr Tempo wird bei „Undying“ drauf gelegt. Trotz aller Härte und Schnelligkeit beinhaltet der Song sehr viel Hymnencharakter. Keine Zeit zum Luftholen gibt es auch bei „In The Walls“, denn der pfeilschnelle und gitarrenorientierte Song trifft einen sofort ins Mark. Sehr interessant ist auch der nächste Song „The Tale Of Deathface Ginny“ mit teilweise mystischen Klängen und vor allem verzaubert Sabrina einen mit ihrem teils elfenhaften Gesang, in der auch ihre Stärken liegen.

Sehr groovig klingt das nächste Stück „Castles In The Snow“ bei dem auch ein ganz klein wenig das Tempo herausgenommen wurde. Der fast 6 minütige Song „Kingslayer“ wurden die Gitarren und der Gesang perfekt aufeinander abgestimmt und macht ihn somit zu einem Highlight. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es noch keine Zeit zum Verschnaufen und auch bei „The Faceless Hero“ gibt es keine Chance dafür. Auch das groovende „Neverending“ besitzt die benötigte Schnelligkeit, obwohl hier ein wenig das Tempo herunter geschraubt wurde. In exzellenter Powermetal-Manier dröhnt dann „Hollow“ aus den Boxen, aber durch den Gesang wird der pfeilschnelle Song ein wenig entschärft. Den Abschluss bildet ebenfalls treibende Song „Awakened From Nothing“. Mir fehlt vielleicht eine Ballade oder auch nur ein Song im Midtempobereich, denn der hätte dem Album noch mehr Atmosphäre gegeben.

Einige ihre Alben ließen SEVEN KINGDOMS via Kickstarter crowdfunden und erzielten manches Mal mehr als sie benötigten. So geschah das auch für „Decennium“, denn sie erzielten einen Betrag von $23.000 und dann wurde ihr neues Label Napalm Records auf die Band aufmerksam. Das Album wurde von Jim Morris (ICED EARTH, OBITUARY, JAG PANZER und mehr) produziert und abgemischt.

SEVEN KINGDOMS haben zwar das Rad nicht neu erfunden, aber die Songs haben alle Klasse und vor allem Sängerin Sabrina Valentine glänzt in allen Songs. Powermetal-Fans sollten in jedem Fall in dieses Album rein hören. Für mich ist dieses Album besser als die letzte Veröffentlichung „The Fire Is MIne“, denn die Songs sind wesentlich druckvoller und sprühen vor Energie. Well done!

Tracklist:

01. Stargazer
02. Undying
03. In The Walls
04. The Tale Of Deathface Ginny
05. Castles In The Snow
06. Kingslayer
07. The Faceless Hero
08. Neverending
09. Hollow
10. Awakened From Nothing

 

Line-up:

Sabrina Valentine – Vocals
Camden Cruz – Guitar
Kevin Byrd – Guitar
Aaron Sluss – Bass
Keith Byrd – Drums

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