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MAGNACULT – Infinitum

Veröffentlichung: 12.05.2017

Label:   Graviton Music Services

Stil:   Modern Death Groove

Webpage:  http://www.magnacult.com

Facebook:  https://www.facebook.com/MagnaCult

 

In den Niederlanden wurde im Jahre 2005 die groovige Deaththrash-Metalband MAGNACULT gegründet. Schon 2 Jahre später veröffentlichten sie ihr erstes Album „Synoré“, welches ihnen sogar eine Supporttour mit FIVE FINGER DEATH PUNCH bescherte. Das nachfolgende Album „Insua EnVenom“, aus dem Jahre 2012, fiel wesentlich intensiver, erdrückender und vor allem mit mehr Speed bestückt, aus. Sie erreichten mit diesem Album ein neues Level. Nun gibt es endlich ihr drittes Werk, denn die Fans haben schon lange auf ein neues Album gewartet. Jetzt bin ich mal gespannt was mich erwartet.

Das Album startet mit dem CANNIBAL CORPSE-lastigen Song „Righteous Murder“. Dieser ist schon sofort zu Anfang ein ganz besonderer, denn Sänger Sebastiaan Lefèvre liefert sich mit Gastsängerin Alma Alizadeh (FOR I AM KING) regelrechte Deathmetal-Gefechte. Besser kann ein Einstieg nicht sein. Der nächste Song „I’m Chosen“ ist etwas ruhiger angelegt, aber er bildet aus der Symbiose von perfektem Gitarrenspiel, tollem Druming und guten Bassläufen die perfekte Grundlage für Sebastiaans Stimme die alles überstrahlt. Ganz schön wuchtig und vor allem groovig ist „Scars“ ausgefallen. Nicht nur mit seinen brutalen Sound weiß der Song zu überzeugen, denn dieser Song beinhaltet einen Drive, den ich so von MAGNACULT noch nicht kannte. Bei „Liberate“ geht es dann wieder voll nach vorne und der Song ist brutal und schnell. Nach einem einminütigem „Interlude“, wo man ein wenig verschnaufen kann, haben die Headbanger wieder das Wort. „Be Freed By Death“ ist ein moderner Deathmetalsong, bei dem keiner ruhig stehen bleiben kann.

Einen tollen aber für die Band sehr überraschenden Song haben MAGNACULT mit „Holy-um“ geschaffen. Der Song startet mit dem ruhigen Clean-Gesang von Theresa Smiths ­(METAPRISM)und einen solchen Song hätte ich jetzt nicht erwartet. Aber halt schon nach gut einer Minute steigt Sebaastian mit in den Gesang ein und es entwickelt sich direkt ein „The Beauty & The Beast“ Feeling. Für mich die totale Überraschung – super! Der Titelsong „Infinitum“ ist dann wieder brutaler, aber bei diesem Stück gefallen mir vor allem die Wechsel der Geschwindigkeit innerhalb des Songs. Nach dem vom Text her zum Nachdenken anregenden Song „Thou Shall Trust No One“, der auch wieder brutal und groovig aus den Boxen dröhnt, kehrt mit „8“ ein wenig Ruhe ein. Der instrumentale Song lässt einen ein wenig zur Ruhe kommen. Aber die hält zum Glück nur 3 Minuten, denn dann folgt mit „Schwatt Matt“ ein toller Song der im Midtempobereich angesiedelt ist und groovy rüberkommt. Auch einen solchen Song hätte ich nicht von MAGNACULT erwartet – super! Mit dem abschließenden Song „Trash“ endet das Album brutal, schnell und unter die Haut gehend. Ein würdiger Abschluss für ein Album was mich total überrascht hat.

Mit „Infinity ist MAGNACULT ein Meisterwerk gelungen was ich so nicht erwartet hätte. Es stimmt alles auf dem Album und ich finde es toll, wenn eine Deathmetalband diesen Mut hat einen Song wie „Holy-um“ zu schreiben und auch zu veröffentlichen. Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor der Leistung von MAGNACULT. Schaut sie euch an, denn in Kürze sind sie mit DEVILDRIVER auf Tour.

Tracklist:

  1. Righteous Murder
  2. I’m Chosen
  3. Scars
  4. Liberate
  5. Be Freed By Death
  6. Holy-um
  7. Infinitum
  8. Thou Shall Trust No One
  9. 8
  10. Schwatt Matt
  11. Trash

 

Line-up:

Seb – vocals,

David – guitar & acoustic,

Tomas – guitar & acoustic,

Stan – Bass,

Bionic – drums

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