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CREMATORY – Momentum

Veröffentlichung: 15.04.2016

Stil: Gothicmetal

Label: Steamhammer/SPV

Webpage:  http://www.crematory.de

Facebook:  https://www.facebook.com/CREMATORY

 

Seit 1991, also seit 25 Jahren sind die Goth-Metaller von CREMATORY schon unterwegs. In den 25 Jahren veröffentlichten sie 12 Alben, ein Demo, 2 Live-Alben, 2 Kompilationen und eine Best of-CD. In dieser ganzen Zeit haben sie eine große Fanschar hinter sich versammeln können. Im letzten Jahr hatten sie einen Besetzungswechsel, denn Gitarrist Matthias Hechler (der auch für den Klargesang zuständig war) verließ die Band. Mit Tosse Basler (SCAPEGOAT, AVALANCHE) als Rhythmusgitarrist und klarer Sänger, sowie Rolf Munkes als Leadgitarrist hat man jetzt aber wieder ein schlagkräftiges Line-up zusammen gestellt.

Pünktlich zum 25-jährigem wurde jetzt das 13. Studioalbum „Momentum“ veröffentlicht und mal sehen ob sich der Wechsel des Line-ups bemerkbar macht. Das Album startet mit der aktuellen Single (das Video ist am Ende zu sehen) „Misunderstood“. Dieser Gothic-Metal Oberhammer ist gleich der perfekte Einstieg ins Album. Viel Bombast und noch mehr Härte, was will man mehr. Wenn die nächsten 11 Songs genauso zünden, dann ist das Album schlechthin der Oberhammer. Ein bitterbäser und wütender Song folgt dann mit „Haus mit Garten“. Ein eher untypischer Song für CREMATORY, aber vielleicht ist das auch das Resultat der neuen Musiker. „Die so soon“ wird sehr elektronisch eingeleitet, aber im Verlauf entwickelt sich der Song zu einem epischen und bombastischen Meisterwerk. Bei diesem Song bemerkt man auch wie gut doch die Zusammenarbeit von Tosse und Felix gesangstechnisch funktioniert. Das trifft auch bei „Ravens calling“ zu. Bei diesem Stück handelt es sich um eine Hymne, die bewegende und traurige Momente beinhaltet. Heftig wird es dann wieder mit „Eiskalt“. Die Interpretation der Lyrics ist CREMATORY perfekt gelungen. Mit bombastischen und epischen Gothic-Metal Song „Nothing“ hat man die Hälfte des Albums erreicht.

Mit „Before I Die“, einem düsteren, fast schon bedrohlichem Song, wird die zweite Hälfte eingeleitet. Ein sehr abwechslungsreicher Song der auch wieder perfekt von Tosse und Felix intoniert wurde. Etwas ruhiger und melancholischer wird es dann beim Lied „Falsche Tränen“, der aber optimal ins Gesamtbild des Albums passt. „Everything“ schlägt genau in die gleiche Kerbe wie „Nothing“, bombastisch – episch – super. An Dramatik und Theatralik nicht zu überbieten ist „My Love within“. Dieser Song trieft nur von Herzblut und starken Texten. Mit einem exzellenten Keyboardspiel wird „Die letzte Schlacht“ eingeleitet. Im Verlauf des Songs schauen CREMATORY auch noch über den Tellerrand ihres Gothic-Metals hinaus, denn dieses Stück kommt sehr Powermetallastig rüber. Mit „Save Me“, einer packenden Ballade, endet ein Album das ausschließlich über Highlights verfügt.

Als Fazit kann ich nur feststellen, der Titel „Monument“ passt wie „Faust auf´s Auge“, denn es werden ausschließlich nur monumentale Songs geboten. Der neue Wind durch die neuen Musiker kann man bei jedem Song spüren. Sie passen wirklich optimal ins Bandgefüge. Jeder der CREMATORY und abwechslungsreichen Gothic Metal mag, wird diese Scheibe von Anfang an lieben, aber nicht nur die eingefleischten Fan werden begeistert sein.

HIER ein Video zu „Misunderstood“

Anspieltipps:

Misunderstood, Ravens calling, Falsche Tränen, Everything

 

Tracklist:
01. Misunderstood
02. Haus mit Garten
03. Die So Soon
04. Ravens Calling
05. Eiskalt
06. Nothing
07. Before I Die
08. Falsche Tränen
09. Everything
10. My Love Within
11. Die letzte Schlacht
12. Save Me

 

Line-up:

Felix Stass – vocals

Rolf Munkes – guitar

Tosse Basler – guitar

Harald Heine – bass

Markus Jüllich – drums

Katrin Jüllich – keyboards

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